FFC Oldesloe - Die Spielzeit 2001 - 02

 

Mittwoch, 4. Juli 2001
Rainer Fischer und FFC Oldesloe gehen künftig getrennte Wege.

Trainer Rainer Fischer und das Frauenfußball-Team des FFC Oldesloe gehen künftig getrennte Wege. Beide Seiten haben zu Wochenanfang einen Schlussstrich unter ihre Zusammenarbeit gezogen. Der Verein führt in einer Verlautbarung „unterschiedliche Sichtweisen in der Gestaltung der sportlichen Richtlinien“ als Grund für die Trennung an. Fischer hatte im Gespann mit seinem Co-Trainer Christian Haude das erst seit einem Jahr bestehende Team auf Anhieb von der Bezirksklasse in die Bezirksliga und zum Gewinn des Kreispokals geführt.

Als er im Februar/März vom Vorstand gefragt wurde, ob er die Mannschaft über das Saisonende hinaus trainieren wolle, hatte er grundsätzlich seine Bereitschaft dazu signalisiert. Dabei hatte er nach eigenem Bekunden aus seiner Bedingung, weiterhin im sportlichen Bereich allein die Verantwortung für Training, Taktik und Aufstellung zu tragen, keinen Hehl gemacht.

Diesbezüglich aber hat der FFC-Vorstand andere Vorstellungen. Er konfrontierte Fischer Ende Juni mit einem anderen Modell. Danach sollten die Rollen im bisherigen Trainergespann getauscht werden. „Dabei bin ich vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Christian Haude war schon vor dem Gespräch mit mir die Chefrolle zugesagt worden“, fühlte sich Fischer überrumpelt.

Künftig für den FFC als Co-Trainer zu arbeiten, lehnte der Coach ebenso ab, wie das Angebot, die erfolgreiche Mädchen-Mannschaft des Vereins zu übernehmen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 4.7.2001


24.07.2001
Oldesloe schießt sich warm.

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe schießen sich für die am 1. September beginnende Bezirksliga-Saison warm. 30 Treffer erzielten die Schützlinge von Trainer Christian Haude beim Kleinfeldturnier in Bosau. Mit acht Siegen aus acht Begegnungen sicherten sich die Kreisstädterinnen vor dem SV Schackendorf und der SG Süder/Thumby souverän den Sieg und die damit verbundene Prämie in Höhe von 150 Mark. „Wenn wir in der Bezirksliga ähnlich gut spielen, ist mir um die kommende Serie nicht bange“, sagte der Trainer des Aufsteigers, der Platz eins bis drei als Saisonziel ausgegeben hat.

In Torlaune präsentierte sich vor allem Diana Wittenberg, die allein zwölf Treffer beisteuerte. Weniger erfreulich: Weil sieben Spielerinnen beim FFC Oldesloe aufhören, musste die zweite Vertretung des Vereins noch vor dem Saisonstart zurückgezogen werden.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 24.7.2001


Mittwoch, 1. August 2001
Torjägerin verlässt FFC.

Herber Rückschlag für die Fußballerinnen vom Bezirksliga-Aufsteiger FFC Oldesloe: Einen Monat vor dem Saisonstart zog Gaitana Lippert ihre Zusage für die bevorstehende Serie bei Trainer Christian Haude zurück. Der Grund: Die Stürmerin folgt ihrem Ex-Coach Rainer Fischer, der wegen unterschiedlicher Trainingsvorstellungen mit dem Vereinsvorstand seinen Posten zur Verfügung stellte und nun eine kleine Übungsgruppe in Rümpel gründete. Lippert war in der vergangenen Saison nach Antje Hoffheinz die erfolgreichste Torschützin beim FFC Oldesloe.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 1.8.2001


07.08.2001
FFC Oldesloe gewinnt 12:5. Gaitana Lippert zeigt ihre Klasse.

Mit halbstündiger Verspätung wurde das Trainingsspiel des FFC Oldesloe beim SSV Großensee angepfiffen, weil die Gäste bei der Anfahrt mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. Auf dem Spielfeld lief der Motor der Kreisstädterinnen dann einwandfrei. Mit 12:5 (6:3) siegte die Elf von Trainer Christian Haude über das Bezirksklassen-Team. Dabei wurde deutlich, wie sehr Gaitana Lippert dem FFC Oldesloe in der kommenden Saison fehlen wird. Die quirlige Stürmerin des Bezirksliga-Aufsteigers, die künftig in der Trainingsgruppe von Ex-Coach Rainer Fischer trainieren will und dem Verein nicht mehr zur Verfügung steht, erzielte allein fünf Treffer.

Die Torflut hatte Marnie Dibbern bereits nach 48 Sekunden mit dem ersten ihrer vier Tore eingeleitet. Außerdem trafen Antje Hoffheinz, Wiebke Ahlers und Marie Jürgensen. Beim unter Personalproblemen leidenden SSV Großensee trugen sich neben Berit Ruge mit Wiebke Ahlers und Anke Groth (je 2) zwei „Aushilfen“ aus Reihen des SV Eichede in die Torschützenliste ein.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 7.8.2001


22.8.2001
Zwei treffsichere Talente.

Die Bezirksliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe brauchen sich über mangelnden Nachwuchs keine Sorgen zu machen: Beim 11:0 (8:0)-Erfolg des Klassenneulings im Trainingsspiel über den Ligakonkurrenten SV Westerrade erzielten mit Jana Dibbern und Tina Plessen zwei 14-Jährige je zwei Treffer. Bitter für Trainer Christian Haude: Erst in zwei Jahren dürfen die beiden talentierten Mädchen in der Oldesloer Damen-Mannschaft Pflichtspiele bestreiten. Die weiteren Treffer erzielten Antje Hoffheinz (4), Marnie Dibbern (2) und Jessica Freelandt.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 22.8.2001


Mittwoch, 29. August 2001
Am kommenden Wochenende beginnt die Saison im Frauenfußball:

Acht Mannschaften aus dem Bereich des KFV Stormarn nehmen das Rennen auf. …

In der Bezirksliga ist der Kreis Stormarn durch den Austieg des FFC Oldesloe nun mit vier Teams vertreten. Ebenso wie der Neuling peilt auch JuS Fischbek einen Platz in der Spitzengruppe an, während sich der VfL Oldesloe und der SV Eichede den Klassenerhalt als Ziel gesetzt haben. …

FFC Oldesloe:

  • Zugänge: Wiebke Ahlers (TSV Bargteheide), Marnie Dibbern, Marie Jürgensen, Jana Prestien, Cathrin Zwiekirsch (alle eigene Mädchen).

  • Abgänge: Gaitana Lippert (Rümpeler SV), Caren Angermann, Marion Kahlke, Birte Stange, Diana Fellechner, Tanja Becker (beenden alle Karriere).

  • Weiter im Kader: Manuela Bleck, Jessica Freelandt, Stefanie Garthof, Antje Hoffheinz, Annika Heliosch, Annika Jack, Anne Kessler, Maria Kolk, Claudia Langbehn, Martina Laschewski, Manuela Maaß, Anja Völker, Yvonne Westphal, Diana Wittenberg, Silvia Zimmermann.

  • Trainer: Christian Haude, löst Rainer Fischer ab.

  • Zielsetzung: Platz eins bis drei.

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.8.2001


Mittwoch, 29. August 2001 – 1. Punktspiel
SV Boostedt – FFC 0:7 (0:2)

Grund zum Jubeln hatte der Bezirksliga-Aufsteiger FFC Oldesloe. Die Kreisstädterinnen gewannen mit 7:0 (2:0) beim SV Boostedt. Bereits in der siebten Minute brachte FFC-Stürmerin Antje Hoffheinz ihre Mannschaft auf die Siegesstraße. Nur wenig später baute Jessica Freelandt die Führung aus (19.), ehe erneut Hoffheinz (56., 89.), Marnie Dibbern (62.), Wiebke Ahlers (70.) und Freelandt (85.) für die nach dem Seitenwechsel immer sicherer kombinierenden Gäste trafen. Coach Christian Haude bedankte sich beim Team auf seine Art für die gute Leistung: Er gab der Mannschaft einen trainingsfreien Tag.
AHRENSBURGHER ZEITUNG vom 4.9.2001


Sonntag, 9. September 2001 – 2. Punktspiel
SV Eichede – FFC 0:2 (0:0)

Neuling FFC Oldesloe stürmte an die Spitze.

Der FFC Oldesloe hat in der Frauenfußball-Bezirksliga am zweiten Spieltag die Tabellenführung übernommen. Die Kreisstädterinnen weisen nach dem Kreisderby beim SV Eichede weiter eine weiße Weste auf, Durch zwei Treffer vonAntje Hoffheinz in der 68. und 74. Minute siegte der FFC im Endspurt mit 2:0.

Die Steinburgerinnen, die mit einem unerwarteten Sieg bei JuS Fischbek in die Saison gestartet waren, wehrten sich auch gegen den starken Aufsteiger nach Kräften, wussten aber ihre Chancen nicht zu nutzen. Beste Spielerinnen beim SVE waren Torhüterin Jessica Blunk und Abwehrorganisatorin Christine Behrendt. Sie sorgten dafür, dass der Favorit trotz eindeutiger spielerischer Vorteile mehr als eine Stunde warten musste, ehe sich die auch in Tore ummünzen ließen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 11.9.2001


Sonntag, 23. September 2001 – Punktspiel
FFC – SpVg Putlos


28.09.2001 – 4. Punktspiel
SV Müssen – FFC 0:1 (0:1)

Haude-Elf weiter ohne Gegentor.

Die Fußballerinnen von Aufsteiger FFC Oldesloe blieben auch in ihrem vierten Bezirksligaspiel ohne Gegentor. Die vorgezogene Partie beim SV Müssen gewannen die Kreisstädterinnen mit 1:0 (1:0). Das „goldene Tor“ erzielte die überragende Stürmerin Wiebke Ahlers bereits in der zwölften Minute. „Ein verdienter Sieg“, befand FFC-Trainer Christian Haude.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 28.9.2001


Mittwoch, 3. Oktober 2001 – Punktspiel
FFC – SV Boostedt


Sonntag, 7. Oktober 2001 – Punktspiel
FFC – TSV Malente


Mittwoch, 10. Oktober 2001 – 6. Punktspiel
FFC – SV Boostedt 1:1


Sonntag, 14. Oktober 2001 – 7. Punktspiel
Daldorfer SV – FFC 1:1


Freitag, 19. Oktober 2001 – 8. Punktspiel
FFC – SV Westerrade 4:2


20.10.2001 – 1. Runde Kreispokal
SG Bünningstedt/Hagen – FFC 2:5 (2:1)

Mit dem FFC Oldesloe ist zumindest eine Mannschaft aus der Kreisstadt für die Vorschlussrunde qualifiziert. Der Bezirksliga-Club setzte sich mit 5:2 (1:2) bei der SG Bünningstedt/Hagen (Bezirksklasse) durch. Katharina Grebel (1. Minute) und Hannah Trumpf (23.) brachten die Spielgemeinschaft zweimal in Führung, doch Marnie Dibbern (8., 85., 88.), Jessica Freelandt (62.) und Antje Hoffheinz (78.) schossen die Gäste zum Sieg. Von Enttäuschung war jedoch bei SG-Trainer Klaus Gehrmann nichts zu spüren: „Meine Mannschaft hat endlich mal Fußball gespielt. Ich schaue zuversichtlich auf den weiteren Saisonverlauf.“
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 20.10.2001


Sonntag, 28. Oktober 2001 – 9. Punktspiel
FFC – JuS Fischbek 3:2 (0:2)

Dem FFC Oldesloe glückte erst dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang ein dreifacher Punktgewinn. Im kreisinternen Aufeinandertreffen mit JuS Fischbek lag der Aufsteiger zur Pause noch mit 0:2 im Hintertreffen, ehe die Elf aufwachte, den Spieß dank der Tore von Manuela Bleck (50.), Marie Kolk (65.) und Diana Wittenberg (70.) noch umdrehte und die Partie mit 3:2 (0:2) für sich entschied. Die Fischbekerinnen trauerten nach dem Schlusspfiff hingegen ihren zahlreichen Einschussmöglichkeiten nach, die bis auf die Treffer von Hilda Frank (27.) und Kerstin Gosse (40.) ungenutzt blieben.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 30.10.2001


Sonntag, 4. November 2001 – 10. Punktspiel
VfL Oldesloe – FFC 3:2 (2:2)

Prestigeerfolg. Verstärkter VfL Oldesloe bezwingt den FFC Oldesloe überraschend 3:2.

Sein Name ist Rohde, Peter Rohde. Ganz im Stile von James Bond war der Manager des Bezirksliga-Clubs VfL Oldesloe in den vergangenen Wochen in geheimer Mission unterwegs, um den Tabellenletzten vor dem Untergang zu retten. Und ähnlich wie der britische Filmagent war auch Rohde nach mehrmaligen Geheimtreffen am Ende erfolgreich: Er gewann mit Rainer Fischer den ehemaligen Coach und außerdem sechs Ex-Spielerinnen des Ortsrivalen, die kurz vor Saisonbeginn im Streit den Verein verlassen und in Rümpel eine Übungsgruppe gegründet hatten. Damit ist offenbar Rohde genau zur richtigen Zeit ein Glücksgriff gelungen. Denn im prestigeträchtigen Stadtderby fuhr der VfL Oldesloe mit dem 3:2 (2:2) über den FFC die ersten drei Zähler der Saison ein. Dabei trug sich neben Polina Fix (20. Minute) und Kornelia Lerch (78.) mit Gaitana Lippert ausgerechnet einer dieser Neulinge in die Torschützenliste ein (34.). „Die Verpflichtung war die einzige Möglichkeit, den Frauenfußball in unserem Verein zu retten“, sagte Rohde, der mit starkem Gegenwind zu kämpfen hatte. Denn vor knapp eineinhalb Jahren hatten Lippert & Co. für böses Blut zwischen den Vereinen gesorgt, weil sie damals vom VfL Oldesloe zu damals neu gegründeten Konkurrenten gewechselt waren, für den Marie Jürgensen (23.) und Antje Hoffheinz (45.) trafen.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 6.11.2001


Sonntag, 17. November 2001 – 11. Punktspiel
SV Sereetz II – FFC 0:3


Freitag, 23. November 2001
Tina Plessen kickt im Nationaltrikot.

14-jährige des FFC Oldesloe im deutschen Kader der U15. Bundesliga-Spielerin Claudia Wenzel neu im FFC-Vorstand.

Der FFC Oldesloe hat ein neues Aushängeschild:Die 14-jährige Tina Plessen. Die junge Fußballerin wurde bereits für den erweiterten Bundeskader der Altersklasse U15 nominiert. Ihr Debüt im Nationaltrikot hat sie bereits hinter sich als sie bei einem Hallenturnier im-DFB-Aufgebot der U15 stand. Daneben geht sie auch weiterhin für die B-Mädchen des FFC Oldesloe auf Torjagd und wird mit ihrer Mannschaft auch am Sonntag beim Hallenturnier in der Stormarnhalle auflaufen Doch auch auf administrativer Ebene macht der FFC von sich reden. Mit Claudia Wenzel haben sich die Oldesloer eine aktive Bundesliga-Spielerin ins Boot geholt. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Fußball-Zirkus ist sie die Idealbesetzung für die Mittlerfunktion zwischen Spielerinnen und Trainerstab.
Wenn am kommenden Sonntag in der Oldesloer Stormarnhalle die Fußball-Mädchen den Reigen der Hallenturniere eröffnen, ist unter ihnen eine echte Nationalspielerin: Tina Plessen vom FFC Oldesloe. „Das war schon immer mein ganz großer Traum: Einmal für Deutschland zu spielen“, erzählt die 14-jährige des FFC Oldesloe. Und dieses Gefühl, mit dem Bundesadler auf dem Trikot aufzulaufen, konnte die junge Stormarnerin bereits auskosten: Beim Hallenturnier in Duisburg-Wedau gehörte Tina Plessen zu der deutschen U15-Auswahl, die gegen die besten Landesteams der Altersklasse U17 antrat. Und ihr erster Auftritt war durchaus von Erfolg gekrönt: In drei Spielen gehörte Tina zum Aufgebot der Bundesauswahl und half dabei, dass ihr Team auf dem zweiten Platz landete.

Die Chancen darauf, dieses unvergessliche Erlebnis als Nationalspielerin zu wiederholen, stehen für die Stormarnerin gut: Seit ihrem Auftritt beim Sichtungslehrgang des Deutschen-Fußball-Bundes in Leipzig ist sie Bestandteil des im Aufbau befindlichen Aufgebots einer U15-Nationalelf und gehört nun erweiterten Bundeskader der Altersklasse U17. „Aber es kann leider auch ganz schnell gehen, dass man da wieder rausfliegt“, schätzt die FFC-Spielerin ihre Nominierung realistisch ein.

Trotz ihrer jungen Jahre ist Tina Plessen am Ball schon ein alter Hase. Denn bereits als Fünfjährige zog sie sich zum ersten Mal die Fußballstiefel an und spielte von da au mit den gleichaltrigen Jungen der Mannschaft des SV Meddewade. Eine Saison lang war sie im Jungen-Team des SV Tralau aktiv, ehe sie erst vor knapp zwei Jahren in das Mädchen-Team des FFC Oldesloe wechselte.
Und nicht nur in der Oldesloer Mannschaft gehört die Schülerin seither zu den Leistungsträgerinnen. Sie ist auch eine feste Größe in der Landesauswahl – ihr Sprungbrett in den Nationalkader. „Als wir im Mai mit der Schleswig-Holstein-Auswahl beim Länderpokal in Duisburg waren, bin ich offenbar jemandem aufgefallen“, erzählt sie. Denn völlig unerwartet bekam sie eines Tages Post vom DFB, mit der sie zum ersten Sichtungslehrgang der Bereiche Nord/Ost nach Leipzig eingeladen wurde. „Das war total aufregend, einen Brief mit dem Logo des DFB zu bekommen“, erinnert sie sich.
Für die Oldesloer Trainer Wolfgang Dibbern und Ralf Wullenweber ist die Nominierung ihres Schützlings hingegen keine allzu große Überraschung. „Sie kann am Ball eigentlich alles, ist schnell, hat eine gute Übersicht und kann auch sich durchsetzen“, sagt Ralf Wullenweber. Und das muss sie auch, denn in der Landesauswahl und in der Nationalmannschaft gehört sie zu den Abwehrspezialisten – beim FFC ist sie hingegen Mittelstürmerin. Doch vor allem ihr Ehrgeiz hebt sie über die vielen anderen talentierten Spielerinnen. „Ich bin bereit, mich voll reinzuhängen und einiges für den Erfolg zu tun“, sagt sie, und ergänzt: „Das gilt natürlich auch für den FFC. Denn auch Zuhause will ich mit meiner Mannschaft noch viel erreichen.“

Dabei haben Tina Plessen und ihre Teamkolleginnen in Zukunft prominente Unterstützung. Denn seit Anfang November gehört mit Claudia Wenzel eine aktive Bundesliga-Spielerin des Hamburger SV zur Führungsriege des Oldesloer Frauen-Fußball-Clubs. Die 31-jährige versteht sich als Mittlerin zwischen den Spielerinnen und dem Trainerstab und soll in dieser Rolle frühzeitig eventuelle Probleme aus dem Weg räumen. „Daran bin ich gewöhnt“, sagt die Bargteheiderin, „auch in meiner Mannschaft in Hamburg bin ich immer diejenige, an die sich in kritischen Situationen die Jüngeren wenden.“

Doch nicht nur in ihrer Funktion als. „Fußball-Psychologin“ verfügt die Stormarnerin über ausreichend Routine und Verständnis – auch in spielerischer Hinsicht, kann sie für die jungen Oldesloer Kickerinnen motivierendes Vorbild sein. Grund: Claudia Wenzel verfügt bereits übst 20 Jahre Erfahrung im Frauenfußball. Wie Tina Plessen verdiente sich die Stormarnerin ihre ersten Lorbeeren in Jungen-Teams, als sie als Elfjährige im TSV Bargteheide zum ersten Mal gegen den Ball trat. Nach einem Gastspiel beim SV Eichede wechselte die technische Zeichnerin bereits 1991 zum Hamburger SV. Und ihre Erfolge können sich sehen lassen. „Wir waren drei Mal Regionalliga-Meister und schafften zwei Mal den Aufstieg in die Bundesliga.“ In dieser Saison feierte sie mit ihrem Team zwar bislang noch keinen einzigen Punktspielerfolg, „aber der Aufstieg an sich war ja auch schon was“.

Aus Oldesloer Sicht hatte der allerdings auch seine negativen Seiten. Denn „wenn wir den Sprung in die Bundesliga nicht geschafft hätten, würde ich jetzt schon beim FFC Oldesloe spielen“.
STORMARNER TAGEBLATT vom 23.11.2001


Samstag, 24. November 2001
Der FFC Oldesloe richtet an diesem Sonntag das erste Fußball-Hallenturnier um den Signal-Iduna-Cup für Mädchen aus.

Von 9 Uhr an kämpfen in der Stormarnhalle zunächst sieben Teams der Altersklasse U12, darunter aus dem Kreisgebiet neben dem Gastgeber der VfL Oldesloe und der SV Eichede, um den Siegerpokal, der gegen 13 Uhr überreicht werden soll. Im Anschluss beginnt um 13.30 Uhr das Turnier der B-Mädchen (zwölf bis 16 Jahre). Neben der Kreisauswahl Stormarn, dem SSC Hagen Ahrensburg, der FSG Südstormarn und zwei Mannschaften des FFC Oldesloe haben der SV Kronsburg sowie der Hamburger SV gemeldet. Zur Siegerehrung sollen sich die Nachwuchs-Fußballerinnen gegen 17.30 Uhr treffen.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 24.11.2001


Sonntag, 25. November 2001
Hallenturnier des FFC für Mädchen-Mannschaften


04.12.2001 – 12. Punktspiel
FFC – SV Eichede 1:1 (0:0)

Der SV Eichede und FFC Oldesloe trennten sich im Kreisduell 1:1. Christina Behrendt schoss die Steinburgerinnen in der 59. Minute in Führung, Jessica Freelandt gelang eine Viertelstunde vor dem Abpfiff der Ausgleich.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 4.12.2001


Sonntag, 16. Dezember 2001
Hallenfußball, Frauen: 1:0 gegen den VfL Oldesloe. FFC Oldesloe holt den Titel.

Eine brisantere Endspielpaarung hätte es bei den Kreismeisterschaften im Hallenfußball der Frauen kaum geben können. Denn für das Finale qualifizierten sich ausgerechnet die beiden Erzrivalen FFC Oldesloe und VfL Oldesloe. Den Titel holte schließlich der FFC, der dank eines Treffers von Diana Wittenberg mit 1:0 siegte und somit aus den Händen von Arnold Fröhlich, dem Vorsitzenden des Kreisfußballverbands Stormarn, die begehrte Trophäe in Empfang nehmen durfte.

Doch so sehr sich die beiden Vereine in der Vergangenheit außerhalb des Spielfelds beharkt hatten, weil zum einen nahezu der komplette Nachwuchs des VfL vor anderthalb Jahren zum FFC übergelaufen war und zum anderen vor ein paar Monaten sechs Spielerinnen des FFC samt Trainer Rainer Fischer zum VfL zurückkehrten: Auf dem Hallenparkett war von etwaigen Animositäten nichts zu spüren. Beide Mannschaften gingen äußerst fair miteinander um. Peter Rohde hatte allerdings auch nichts anderes erwartet: „Zwischen den Spielerinnen beider Mannschaften gab es ohnehin noch nie Probleme. Viele von ihnen sind miteinander befreundet. Nur die Führungsetagen beider Seiten sind sich nicht gerade grün“, sagte der Frauen-Fußball-Koordinator des VfL Oldesloe und übte sich damit in Diplomatie.

Deutlicher wurde Rohde allerdings, als er auf die frühe Ansetzung der Meisterschaften zu sprechen kam. „In einer Zeit, wo eine Weihnachtsfeier die andere jagt, kann man so eine Meisterschaft nicht schon um 8 Uhr morgens beginnen lassen“, kritisierte Rohde. So war es für ihn kein Wunder, dass es einigen VfL-Spielerinnen im Finale an Konzentration fehlte – hatten sie doch bis weit nach Mitternacht gefeiert.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 21.12.2001


03.01.2002
Jessica Freelandt schießt sechs Tore.

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe feierten dank des Turniererfolgs in der Halle des SV Westerrade einen gelungenen Jahresausklang. Im Finale setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Haude gegen den Bezirksliga-Konkurrenten Daldorfer SV mit 5:2 durch und sicherte sich neben dem Pokal die Siegprämie in Höhe von 250 Mark. Außerdem wurde Marie Jürgensen zur besten Torhüterin des Turniers gekürt. Jessica Freelandt war mit sechs Treffern erfolgreichste Torjägerin. Beide Spielerinnen erhielten als Lohn für ihre Leistungen jeweils eine Flasche Sekt vom Veranstalter.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 3.1.2002


Samstag, 5. Januar 2002
Hallenturnier um den 6. Hans-Hermann-Lienau-Cup des VfL Oldesloe.

Zum Stadtderby gegen den FFC Oldesloe kam es unterdessen nicht. Der ausrichtende Verein hatte den Ortsnachbarn bei den Einladungen schlichtweg übergangen. „Die Wogen haben sich nach den Streitigkeiten in der Vergangenheit noch nicht geglättet. Es müssen noch ein paar Jahre vergehen, ehe Gras darüber gewachsen ist“, sagte Jörg Lembke, Fußball-Abteilungsleiter des VfL Oldesloe.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 8.1.2002


09.01.2002
Turniererfolg in Neumünster.

Für die Fußballerinnen des FFC Oldesloe hat das neue Jahr genauso erfolgreich begonnen, wie das alte endete – mit einem Turniersieg in der Halle. Auf dem Parkett des MTSV Olympia Neumünster glänzte die Mannschaft von Trainer Christian Haude mit sehenswerten Kombinationen und wurde für ihre Leistung mit 80 Euro belohnt. Nach vier Erfolgen in den Gruppenspielen trafen die Kreisstädterinnen in einem spannenden Finale erneut auf den TSV Schilksee. Erst das Siebenmeterschießen brachte die Entscheidung zugunsten des FFC Oldesloe, dessen Torfrau Marie Jürgensen vier Siebenmeter parierte.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 9.1.2002


Montag, 4. Februar 2002
Treffsichere Meddewaderin. Christina Plessen steht vor dem Sprung in die Mädchen-Nationalmannschaft.

“Frauen und Fußball, das muss ja nicht sein“, sagen die einen. „Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen“, behaupten die anderen. „Alles Quatsch“, wird Christina Plessen erwidern. Den Gegenbeweis hat die 14 Jahre alte Stormarnerin längst angetreten, schon vor einem knappen Jahrzehnt. Damals begann sie als kleines Mädchen Fußball zu spielen – in einer Mannschaft mit lauter Jungen. Und siehe da: „Ich war immer die Beste im Team“, erzählt Christina, deren Weg mit dem SV Meddewade als Ausgangspunkt bald in der deutschen Nationalmannschaft enden könnte. Allerdings ganz ohne Jungs.

Seit anderthalb Jahren kickt das Talent im B-Mädchenteam des FFC Oldesloe und hat mit dem jungen Club noch großes vor. „Ich will mit dem FFC noch viel erreichen“, sagt sie und will von einem Wechsel beispielsweise zum Erstliga-Club Hamburger SV vorerst nichts wissen. Obwohl die Kreisstädterinnen zurzeit nur in der Bezirksliga spielen. „Na klar will ich mal in die Bundesliga“, gibt Christina zu. „Aber ich habe ja noch Zeit und darf eigentlich sowieso erst in zwei Jahren bei den Frauen mitmachen.“ Allerdings soll sie per Sondergenehmigung schon in der kommenden Saison in der ersten Mannschaft des FFC Oldesloe Tore schießen. Kein Wunder: Nach einer Trefferbilanz, wie sie Christina Plessen aufweisen kann, würde sich manch männlicher Kollege alle Finger schlecken. Ungefähr 40 Tore in 14 Saisonspielen – genau hat sie darüber nicht Buch geführt – hat die „Tina“ genannte Meddewaderin schon erzielt. In der Landesauswahl spielt sie selbstverständlich auch. Im vergangenen Dezember wurde sie sogar zum dritten Mal zu einem Lehrgang des der Nationalteams der Altersklassen U15 und U17 nach Leipzig eingeladen.
Ihre Prioritätenliste ist daher klar: „Erst ins Nationalteam, dann in die Bundesliga.“ An Selbstbewusstsein mangelt es dem Teenager jedenfalls nicht. „Mir ist es nicht so wichtig, auf welcher Position ich spiele. Ich bin überall gut“, sagt Christina. Beim FFC ist sie Stürmerin, in der Landesauswahl muss sie verteidigen. Angefangen hat alles eher zufällig: Weil es in Meddewade kein anderes Sportangebot für Kindergartenkinder gab, entschied sich Christina im Alter von fünf Jahren für die Männerdomäne Fußball. Für die Bundesligaprofis interessiert sie sich aber kaum. Stattdessen zieht es sie zur Jugendfeuerwehr. „Da machen wir viel Sport und Ausflüge. Außerdem bringen die Löschübungen viel Spaß.“ Die Schülerin mit dem Lieblingsfächern Sport, Englisch und Wirtschaft überlegt, Polizistin zu werden. „Ich mache da auf jeden Fall bald ein Praktikum“, erzählt sie. So denn Zeit bleibt zwischen vier Trainingseinheiten pro Woche, Reisen zu Nationalmannschafts-Lehrgängen und Auswärtsfahrten mit der Landesauswahl.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 4.2.2002


Sonntag, 10. Februar 2002 – Kreispokal
JuS Fischbek – FFC

Sonntag, 17. Februar 2002 – Punktspiel
FFC – SV Fehmarn

Sonntag, 24. Februar 2002 – Punktspiel
FFC – SV Fehmarn

Sonntag, 3. März 2002 – Punktspiel
JuS Fischbek – FFC


Mittwoch, 6. März 2002
JuS Fischbek trifft im Pokal-Halbfinale auf FFC Oldesloe.

Finalgegner gesucht: Heute ermitteln die Fußballerinnen von JuS Fischbek und dem FFC Oldesloe den Endspielgegner des Bezirksliga-Konkurrenten SV Eichede im Kreispokal-Wettbewerb. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr in Fischbek. Es ist bereits der zweite Versuch, nachdem die Begegnung am 20. Februar abgesagt wurde. Die Eichederinnen hatten sich vor zwei Wochen mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den Bezirksklassenvertreter SSV Großensee fürs Finale qualifiziert. Das Endspiel soll im Mai ausgetragen werden.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 6.3.2002


Mittwoch, 6. März 2001 – Halbfinale Kreispokal
JuS Fischbek – FFC


Samstag, 9. März 2002 – Punktspiel
SpVgg Putlos – FFC 0:5 (0:2)

Die beinahe viermonatige Punktspielpause ist den Bezirksliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe offenbar nicht so gut bekommen. Beim abgeschlagenen Schlusslicht SpVgg Putlos siegte der Tabellendritte zwar mit 5:0 (2:0). Eine Glanzleistung boten die Kreisstädterinnen dabei aber nicht. Neben der fehlenden Spielpraxis machte den Gästen auch der böige Wind zu schaffen. Nach den beiden Toren von Marie Kolk (20. Minute) und Diana Wittenberg (35.) ging den Putloserinnen die Puste aus. Diana Wittenberg (55.), Jessica Freelandt (59.) und Anika Jack (76.) machten im zweiten Spielabschnitt alles klar.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 12.3.2002


Freitag, 15. März 2002 – Punktspiel
FFC – SV Müssen

Samstag, 23. März 2002 – Punktspiel
TSV Malente – FFC 1:4


04.04.2002
FFC Oldesloe schließt zum Führungsduo auf.

Das Meisterschaftsrennen um den Verbandsliga-Aufstieg entwickelt sich zu einem packenden Dreikampf. Dank des 1:0 (0:0)-Sieges des FFC Oldesloe über den Tabellenachten SV Fehmarn rückten die Fußballerinnen aus der Kreisstadt bis auf einen Zähler an das führende, spielfreie Bezirksliga-Duo Daldorfer SV und SV Eichede (beide 35 Punkte) heran. Lange Zeit sah es jedoch so aus, als würden die Schützlinge von Trainer Christian Haude patzen. Zwar hatten die Oldesloerinnen die Gäste von der Insel fast über die gesamte Spielzeit fest im Griff und erarbeiteten sich auch eine Vielzahl von feinsten Einschussmöglichkeiten. Ein Torerfolg wollte ihnen aber nicht gelingen. Erst als der Unparteiische in der 85. Minute zum zweiten Mal in der Begegnung auf den Elfmeterpunkt zeigte, nutzte Jessica Freelandt ihre Chance im Nachschuss zum Siegtreffer. Im ersten Durchgang war Marnie Dibbern noch mit einem Strafstoß gescheitert (25.).
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 4.4.2002


Donnerstag, 4. April 2002 – Punktspiel
FFC – SV Fehmarn 1:0


Dienstag, 9. April 2002
Bereits morgen kommt es in der Bezirksliga zu weiteren interessanten Nachholspielen mit Stormarner Teams.

In Fischbek treffen Gastgeber JuS und der FFC Oldesloe in einem Kreisderby aufeinander. Für beide Teams geht es darum, Anschluss an das Spitzenduo (Anm.: Daldorfer SV und SV Eichede) zu halten.
STORMARNER TAGEBLATT vom 9.4.2002


Freitag, 12. April 2002

Das Kreisduell in der Frauenfußball-Bezirksliga zwischen dem Tabellenvierten JuS Fischbek und dem drittplatzierten FFC Oldesloe ist auf Bitten von Gäste-Coach Christian Haude kurzfristig verlegt worden. Den Oldesloerinnen fehlten fünf Stammkräfte, deshalb einigten sich beide Seiten darauf, die Partie am Donnerstag, 2. Mai, um 19.30 Uhr nachzuholen.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 12.4.2002


Sonntag, 14. April 2002 – 16. Punktspiel
FFC – Daldorfer SV 0:1 (0:1)
FFC Oldesloe verliert Bezirksliga-Topspiel mit 0:1

Der FFC Oldesloe hat sich vorerst aus dem Kampf um die Bezirksliga-Meisterschaft verabschiedet. Auf heimischem Terrain unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Haude Tabellenführer Daldorfer SV mit 0:1 (0:1), so dass der Rückstand auf vier Punkte angewachsen ist. „Den Verbandsliga-Aufstieg können wir damit wohl abhaken“, sagte der enttäuschte Übungsleiter. „Der Gegner war in den Zweikämpfen viel entschlossener als wir.“ Bitter: Der entscheidende Gegentreffer resultierte aus einem Missverständnis zwischen Abwehrchefin Diana Wittenberg und Torfrau Yvonne Westphal. Die einzige Ausgleichschance für die Oldesloerinnen vergab Marnie Dibbern (75.).
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 17.4.2002


17.4.2002
Heute, Kreispokal-Wettbewerb, Halbfinale: JuS Fischbek - FFC Oldesloe, 19.30 Uhr


19.4.2002 – Halbfinale Kreispokal
JuS Fischbek – FFC 2:4 (2:0)
Kreispokal: FFC wieder im Endspiel.

Mit einem Bein standen die Fußballerinnen von JuS Fischbek schon im Endspiel, doch nach einer 2:0-Pausenführung mussten sie sich im Halbfinale des Kreispokal-Wettbewerbs dem FFC Oldesloe noch mit 2:4 geschlagen geben. Dabei hatte Petra Abraham sogar die Chance, den von Sandra Meyer (21. Minute) und Elisabeth Baumann (45.) erzielten Vorsprung der Gastgeberinnen auszubauen. Einen von Marie Kolk verursachten Handelfmeter schoss sie zwei Minuten nach Wiederanpfiff aber über das Tor. „Ich weiß auch nicht, wie das immer passieren kann“, gab sich Fischbeks Teamsprecherin Ingeborg Höpfner ratlos. Zum dritten Mal in Folge verlor sie mit ihrer Mannschaft eine Partie gegen den FFC Oldesloe – jeweils nach 2:0-Halbzeitführung. „Knackpunkt war wohl der Anschlusstreffer. Anschließend ist bei uns der Faden gerissen“, so Höpfner. Die Gäste nutzten die Gelegenheit und verdienten sich den Erfolg mit druckvollem Offensivspiel. Matchwinnerin war Diana Wittenberg mit drei Toren (53., 60., 75.). Außerdem traf Antje Hoffheinz (69.). Im Endspiel ist der Titelverteidiger am 15. Mai beim SV Eichede zu Gast.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 19.4.2002


Samstag, 20. April 2002 – Endspiel Bezirkspokal
TSV Kücknitz – FFC Mädchen

Sonntag, 21. April 2002 – 17. Punktspiel
SV Westerrade – FFC 2:5 (2:3)

Mit Thekla Krause scheint dem FFC Oldesloe offenbar ein Glücksgriff gelungen zu sein. Der 32 Jahre alten ehemaligen Nationalspielerin, die bis vor einem Jahr noch das Trikot des Hamburger SV trug und vor einer Woche mit ihrer Vereinskameradin Nicole Schadwell zum Bezirksliga-Dritten wechselte, glückte beim 5:2 (3:2) über den SV Westerrade der erste „Doppelpack“ für ihren neuen Club (23., 70.). „Sie ist eine immense Belebung für unser Offensivspiel“, lobte Trainer Christian Haude, der sich außerdem über die Treffer von Jessica Freelandt (13.), Antje Hoffheinz (43.) und Wiebke Ahlers (57.) freuen konnte.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 24.4.2002


Sonntag, 28. April 2002 – 18. Punktspiel
FFC – VfL Oldesloe 6:2 (4:0)

FFC gewinnt das Oldesloer Stadtduell. Bezirksliga 6:2 gegen den VfL. Haude-Schützlinge revanchieren sich für die Hinspiel-Niederlage.
Torreich war das Ortsderby zwischen dem FFC Oldesloe und dem VfL Oldesloe: Der FFC revanchierte sich mit 6:2 (4:0) für die schmerzliche Hinspielniederlage. Drei Treffer (7., 14., 90.) steuerte Wiebke Ahlers bei, die übrigen Tore erzielten Jessica Freelandt (34.), Diana Wittenberg (44.) und Marnie Dibbern (66.). Trotz der deutlichen Pausenführung geriet die Mannschaft von Trainer Christian Haude nach dem Seitenwechsel noch ins Wanken, als Kornelia Lerch (54.) und Anne Kessler (65.) für den VfL Oldesloe auf 2:4 verkürzten. „Leider haben wir im direkten Gegenzug den fünften Treffer kassiert und uns davon nicht mehr erholt“, klagte VfL-Betreuer Peter Rohde.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 30.4.2002


Donnerstag, 2. Mai 2002 – 17.?? Punktspiel
JuS Fischbek – FFC 1:0

Samstag, 4. Mai 2002 – 18.?? Punktspiel
SV Fehmarn – FFC 0:4 (0:2)


Auswärts beim SV Fehmarn zeigte sich das Team von FFC-Trainer Christian Haude gut erholt von der unerwarteten Niederlage und kam zu einem ungefährdeten 4:0 (2:0)-Erfolg. Wiebke Ahlers (14. Minute), Diana Wittenberg (33.) mit einem fulminanten 30-Meter-Schuss, Antje Hoffheinz (75.) und Thekla Krause (89.), die einen Strafstoß erst mit dem Nachschuss verwandelte, erzielten die Tore. „Wir haben in dieser Saison vier Elfmeter zugesprochen bekommen und konnten nicht einen davon verwandeln“, klagte Haude. Noch größere Sorgen bereitet ihm allerdings die rote Karte, die Wiebke Ahlers bereits nach einer halben Stunde zu sehen bekam. „Hoffentlich beurteilt der Schiedsrichter den Ellenbogencheck von Wiebke nicht als Tätlichkeit“, bangt der Trainer um den Einsatz seiner Stürmerin im letzten Punktspiel gegen den SV Sereetz und vor allem im Kreispokalfinale beim SV Eichede.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 7.5.2002


Sonntag, 12. Mai 2002 – 22. Punktspiel
FFC – SV Sereetz II 0:6 (0:2)

Der FFC Oldesloe schoss sich zum Saisonabschluss gegen den SV Sereetz II schon einmal für das Kreispokalfinale warm. Antje Hoffheinz (3), Thekla Krause, Diana Wittenberg und Yvonne Westphal erzielten die Tore zum deutlichen 6:0 (2:0)-Erfolg.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 14.5.2002


Dienstag, 14. Mai 2002
Fischbekerinnen machen SV Eichede zum Meister.


Ungläubig lauschten die Fußballerinnen des SV Eichede der Ergebnisdurchsage aus Fischbek, um dann in ohrenbetäubenden Jubel auszubrechen. Dank des 2:0 (0:0)-Erfolgs über den SV Boostedt und der gleichzeitigen 0:2 (0:1)-Niederlage des Spitzenreiters Daldorfer SV bei JuS Fischbek zogen die Steinburgerinnen am letzten Spieltag der Bezirksliga am bisherigen Tabellenführer vorbei und wurden Meister. Bis in die späten Abendstunden feierte die Elf samt Trainer Jörn Clasen den ersten Titel der Fußballerinnen in der Vereinsgeschichte. „Damit hat keiner gerechnet. Das Team hat eine nicht für möglich gehaltene Leistung vollbracht“, jubelte Clubchef Olaf Gehrken.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 14.5.2002


Mittwoch, 15. Mai 2002
Pokal: FFC Oldesloe fordert den Meister.

Drei Tage nach dem Titelgewinn in der Bezirksliga empfängt der frisch gebackene Meister SV Eichede Titelverteidiger und Staffelkonkurrent FFC Oldesloe zum Endspiel im Fußball-Kreispokal-Wettbewerb der Frauen. Ob den Steinburgerinnen, die vom 26. Mai bis 9. Juni an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga teilnehmern, das Double gelingt, entscheidet sich heute Abend von 18.45 Uhr an.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 15.5.2002


Mittwoch, 15. Mai 2002 – Endspiel Kreispokal
SV Eichede – FFC 3:0 (1:0)
Die Fußball-Frauen des SV Eichede schafften das Double: Nach der Meisterschaft holten sie jetzt den Kreispokal.

Die Fußballerinnen des SV Eichede schwimmen auf einer Erfolgswelle: Vier Tage nach dem sensationellen Gewinn des Meistertitels in der Bezirksliga holten sich die. Schützlinge von Trainer Jörn Clasen auch den Kreispokal. Im Finale besiegten sie vor eigenem Publikum Pokalverteidiger FFC Oldesloe mit 3:0 (1:0).

In der kampfbetonten und abwechslungsreichen Begegnung ging der SV Eichede bereits in der fünften Minute in Führung. Anke Groth verwandelte aus gut 25 Metern einen Freistoß direkt. FFC-Torhüteren Marie Jürgensen machte bei diesem Treffer eine denkbar unglückliche Figur. Ihre Mannschaft aber setzte in der Folgezeit alles daran, die Scharte wieder auszuwetzen. Bis zur Pause hatte sie nun deutliche spielerische Vorteile, wusste aber keine ihrer Chancen zum Ausgleich zu nutzen.

Nach dem Seitenwechsel kam auch der SV Eichede wieder besser zur Geltung. Er erspielte sich auch wieder ein paar Möglichkeiten, von denen Martina Schick in der 62. Minute eine mit einer sehenswerten Direktabnahme zum vorentscheidenden 2:0 verwandelte. Danach erlahmte der Widerstand der Oldesloerinnen zusehends. Den Schlusspunkt setzte in der 67. Minute Christiana Behrendt mit einem an Martina Schick verursachten Foulelfmeter.

SV Eichede: Blunck, Stolten, Honert, Benn, Behrendt, Schick (76. Müller), Berthold, Löwe, Ahlers, Groth, Friese.
FFC Oldesloe: Jürgensen, Maas (25. Reinhardt; 60. Garthof), Zwikirsch, Horns, Schadwell, Jack, Völker, Laschewski, Hoffheinz, Wittenberg, Westphal.
STORMARNER TAGEBLATT vom 17.5.2002


Samstag, 18. Mai 2002
Jugendfußballer ermitteln ihre Kreispokalsieger. …

Für das Finale der Mädchen haben siuch erst am Mittwoch Pokalverteidiger FFC Oldesloe (6:4 gegen die eigene zweite Mannschaft) und JuS Fischbek (2:0 bei TSV Bargteheide) qualifiziert. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 18.5.2002


Samstag, 18. Mai 2002
Jugendpokal-Endspiele. …

Bei den Mädchen wiederholte der FFC Oldesloe seinen Vorjahressieg im Finale gegen JuS Fischbek. Hatte der FFC 2001 aber noch glatt mit 10:0 die Oberhand behalten, so musste er sich in diesem Jahr mit einem knappen 2:0 (2:0)-Sieg begnügen. Beide Tore erzielte Tina Plessen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 22.5.2002


Dienstag, 28. Mai 2002
FFC Oldesloe: Trainer Haude will pausieren.

Böse Überraschung beim Frauen-Fußball-Club (FFC) Oldesloe: Christian Haude ist zwei Wochen nach Saisonende von seinem Trainerposten zurückgetreten. Zukünftig wird die Bezirksliga-Mannschaft alleinverantwortlich von André Niemann geleitet, der zuvor gemeinsam mit Haude das Übungsleiter-Tandem bildete. „Ich habe derzeit einfach nicht genügend Zeit, um mich entsprechend der Vereinsziele einzubringen. Am Ende dieses Jahres stehen meine Prüfungen an, die gehen nun mal vor“, begründet der 23 Jahre alte angehende Industriekaufmann seine Entscheidung. Seit der Geburtsstunde des FFC Oldesloe vor zwei Jahren hatte Haude die Mannschaft betreut, mit ihr in der Serie 2000/01 den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft und dort in der abgelaufenen Saison den dritten Tabellenplatz erreicht. Eine einjährige Pause vom Fußball will sich auch Haudes Freundin Antje Hoffheinz gönnen. Die 21 Jahre alte Stürmerin war mit insgesamt 74 Toren maßgeblich an den Erfolgen der beiden vergangenen Jahre beteiligt.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 28.5.2002


vor 29.5.2002
FFC-Mädchen sind wieder Landesmeister.

Triumph für die Mädchen-B-Fußballerinnen des FFC Oldesloe. Das Team wurde erneut Landesmeister und spielt jetzt um den Nordtitel.

Der FFC Oldesloe ist auch in diesem Jahr wieder Landesmeister der Fußball-B-Mädchen auf dem Großfeld geworden. Am vergangenen Wochenende verteidigte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Dibbern bei der Endrunde in Nortorf ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.

Nach dem souveränen Gewinn der Meisterschaft im Bezirk IV waren die Oldesloerinnen als klarer Favorit in die mittelholsteinische Kleinstadt gefahren. Dieser Rolle wurden sie im Auftaktspiel gegen den Heider SV mit einem 4:0 (2:0) auch vollauf gerecht. Tina Plessen (2), Jana Dibbern und Julienne Reinhardt erzielten dabei die Tore.

Gegen den Kronsburger SV aber geriet der FFC-Express ein wenig ins Stocken. Zwar zeigten die Oldesloerinnen auch in dieser Partie guten Kombinationsfußball und führten durch ein Tor von Cathrin Zwikirsch zur Pause mit 1:0. Am Ende aber mussten sie sich sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Da der Meister des Bezirks I sein erstes Spiel ebenfalls gewonnen hatte (2:0 gegen TSV Risum/Maasbüll) lief alles auf ein Fernduell zwischen dem FFC und den Kielerinnen hinaus. Und der Titelverteidiger zeigte in seiner Partie gegen Risum/Maasbüll zunächst Nerven und geriet nach sechs Minuten zwischenzeitlich sogar mit 0:1 in Rückstand.

Aber alle Befürchtungen im Lager der Stormarnerinnen erwiesen sich als überflüssig. Zum einen weil das FFC-Team durch Tore von Marie Jürgensen, Tina Plessen, Marnie Dibbern und Cathrin Zwikirsch selbst noch glatt mit 4:1 gewann. Zum anderen, weil die Kronsburgerinnen unerwartet mit 0:3 gegen den Heider SV das Nachsehen hatten.

Mit dem Landesmeistertitel haben sich die Oldesloerinnen jetzt für die Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert. In der treffen sie am kommenden Samstag um 16 Uhr im Oldesloer Kurparkstadion auf den Niedersachsen-Meister MTV Mellendorf.

Das FFC-Mädchen-Team: Yvonne Stiefke, Johanna Wöhler, Cathrin Zwikirsch, Julienne Reinhardt, Mandy Kruggel, Mirian Dünow, Kathleen Gossow, Denise Gnefkow, Marie Jürgensen, Oksana Bespalova, Marnie Dibbern, Jana Dibbern, Jenny Runge und Tina Plessen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 29.5.2002


Samstag, 1. Juni 2002 – Nordmeisterschaft
FFC JB – MTV Mellendorf 0:1 (0:0)

Glücksrosen verkamen zu Trostpflastern. Am Ende flossen beim FFC Oldesloe die Tränen. Beim Halbfinale um die Norddeutsche Meisterschaft hatten die Stormarner B-Mädchen gegen den Niedersachsen-Meister MTV Mellendorf anfangs Probleme mit dem großen Spielfeld, ließen später zu viele Chancen aus und unterlagen am Ende mit 0:1 (0:0).

Eigentlich wollte Hanne Wöhler vor dem Halbfinale um die norddeutsche Meisterschaft gegen den MTV Mellendorf jedem Fußballer-B-Mädchen des FFC Oldesloe eine rote Rose überreichen. Aber weil sie das zeitlich nicht geschafft hatte, musste die Mutter von FFC-Spielerin Johanna Wöhler bis zum Abpfiff damit warten. Schade, denn nach der Partie verkamen die als Glücksbringer gedachten Blumen leider zu Trostpflastern.

Im Spiel gegen den niedersächsischen Landesmeister fehlte den Travestädterinnen genau dieses Quentchen Glück, das die Rosen hätten bewirken sollen. Sie vergaben zahlreiche hochkarätige Torchancen und verpassten durch die 0:1 (0:0)-Niederlage den Einzug ins Finale. Das hatte das Oldesloer Team im vergangenen Jahr noch erreicht; war dann aber auch gescheitert.
Während mit Jana Dibbern und Svenja Fritz zwei FFC-Spielerinnen nach dem Ausscheiden bitterlich weinten,

nahm Trainer Wolfgang Dibbern die Niederlage gelassen hin. „Ich bin nicht allzu enttäuscht“, sagte er. Als Hauptgrund für die Niederlage machte er die Schwierigkeiten seines Teams aus, sich auf das große Feld einzustellen „Im Gegensatz zu den Niedersachsen spielen wir hauptsächlich auf dem 7er-Feld.“

Das ungewohnte Terrain machte den FFC-Kickerinnen vor allem in den ersten 20 Minuten zu schaffen. Folge: In der Anfangsphase waren die Gäste klar spielbestimmend, verbuchten aber keine Torchance.

Nach und nach gewöhnten sich die Kreisstädterinnen an das große Spielfeld und nahmen zunehmend das Heft in die Hand. Bis zur Pause hätten sie sogar eine 3:0-Führung herausschießen können. Aber Mandy Krüggel (24.), Christina Plessen (28.) und Jana Dibbern (38.) trafen zum Teil nicht einmal das leere Tor.

Auch nach der Pause waren die Oldesloerinnen weiter leicht überlegen. In der 46. Minute hatte erneut Christina Plessen das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an der guten Mellendorfer Keeperin Tessa Rinkes. Überhaupt trieb die U17-Nationalspielerin die Stormarner fast in den Wahnsinn. Immer wieder machte sie die Oldesloe Angriffsbemühungen mit ihren gekonnten Paraden zunichte.
Nach einer weiteren guten Möglichkeit, die Marnie Dibbern in der 54. Minute ausließ, wurde der FFC für seine schlechte Chancenverwertung bestraft. So schlief bei einem Konter der Mellendorferinnen nahezu die gesamte FFC-Abwehr. Diese Einladung ließ sich Sheren Müller nicht nehmen und nutzte die erste und einzige zwingende Chance der Gäste-Spielerinnen zum goldenen 1:0. In der letzten Minute hatte Svenja Fritz zwar noch einmal den Ausgleich auf dem Fuß, aber auch sie verfehlte das Gäste-Tor knapp.

FFC Oldesloe: Jürgensen, Dünow. Zwikirsch, Bespalova, Marnie Dibbern, Fritz, Reinhardt, Wöhler, Plessen, Jana Dibbern, Krüggel (ab 25. Minute Gnefkow).
STORMARNER TABEBLATT vom 3.6.2002


4.6.2002 – 1. Runde Bezirkspokal
FFC – Ratzeburger SV

Der FFC Oldesloe musste seine Partie gegen den Regionalliga-Club Ratzeburger SV wegen Personalmangels kampflos abgeben.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 4.6.2002

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