FFC Oldesloe - Die Spielzeit 2000/01

 

  • Marnie Dibbern im Nationaltrikot
  • Der FFC etabliert sich
  • 1. Signal-Iduna-Cup
  • Fernseh-Aufnahmen beim FFC
  • FFC gewinnt erstmals den Kreispokal
  • Mädchenmannschaft gewann Landesmeisterschaft
  • Keine Chance gegen die „Rothosen“
  • Aufstiegsjubel nach Pokal-Aus
  • Nachwuchs gewinnt Kleinfeld-Bezirksmeisterschaft
  • Mädchen werden Kleinfeld-Landesmeister

 

03.07.2000
Marnie Dibbern spielt im National-Trikot

Marnie Dibbern aus Bad Oldesloe gehört zu den besten deutschen Fußball-Mädchen: Die 14-jährige vom FFC Oldesloe läuft heute beim ,Nordic Cup" in Finnland in der deutschen U17-Nationalauswahl gegen Island auf. Das Besondere: Marnie Dibbern ist die einzige Schleswig-Holsteineün und jüngste im Kader.

„Ich hatte einfach Glück", erzählt die 14-jährige Marnie Dibbern vom neu gegründeten Frauen-Fußball-Club Oldesloe lapidar. Im Mai des vergangenen Jahres hatte sie sich beim Länderpekal-Turnier in Duisburg in der Partie gegen Süd-Baden den Ball für einen Freistoß zurechtgelegt, war angelaufen, schoss und erzielte als Abwehrspezialistin den einzigen Turnierr-Treffer für die schleswig-holsteinische Auswahl.

Dieser Ball, der damals in das gegnerische Tor flog, hat auch in ihrem Leben einiges ins Rollen gebracht. Bisheriger Höhepunkt: Marnie Dibbern gehört zum Aufgebot der U17-Nationalmannischaft der Fußball-Mädchen, die ab heute bis zum 10. Juli beim internationalen „Nordic-Cup" in Finnland auflaufen wird.

„Mein Tor in Duisburg hat wahrscheinlich zufällig einer der DFB-Beobachter gesehen", spekuliert die junge Kickerin heute. Denn anders kann es sich die Oldesloerin nicht erklären, dass ausgerechnet sie in dem riesigen Teilnehmerfeld der insgesamt 25 Landesauswahlen aufgefallen sein soll.

 

Und das ist sie, denn be-reits im September 1999 bekam die Stormarnerin eine Einladung nach Parchim, zu einem ersten Sichtungslehrgang für die U16-Nationalmannschaft der Bereiche Nord/Ost. im Dezember folgte ein weiterer zweitägiger Lehrgang im hessischen Grünberg — diesmal als Bundessichtung für insgesamt 22 Mädchen aus ganz Deutschland. „Das war schon komisch. Ich war nicht nur die einzige Schleswig-Holsteinerin, sondern auch die einzige Norddeutsche und die einzige, die Hochdeutsch sprach."

Auch diese zweite Hürde war für die talentierte Nachwuchsspielerin offenbar kein Problem, denn im März gehörte sie zu den Teilnehmerinnen des offiziellen U16-Juniorinnen-Lehrganges unter Bundestrainerin Silvia Neid in Hennef — als jüngstes Mitglied des Nationalkaders.

„Seither macht es auch mehr Spaß", erzählt die Gesamtschülerin. „Bei den Sichtungen war die Atmosphäre häufig angespannt, weil von einigen Spielerinnen ein ziemlich großer Konkurrenzdruck aufgebaut wurde. Das ist jetzt viel lockerer."

Ihr erster Auftritt im deutschen Nationaltrikot liegt noch nicht lange zurück: Nach einer zweitägigen Vor bereitung ging es am 15. Juni von Grünberg aus mit dem DFB-Bus nach Breidenbach, wo Marnie Dibbern im Länderspiel gegen die schwedische Mädchen-Auswahl auflief. „Nach einer 2:0-Führung mussten wir am Ende noch den Ausgleich hinnehmen." Auf Skandinavierinnen wird die Stormarnerin ab heute beim „Nordic-Cup" reichlich treffen. Denn in der Wettkampf-Gruppe B geht es heute gegen die isländische Auswahl, Mittwoch gegen Dänemark und Freitag gegen die Mädchen aus Norwegen.

Ob die Oldesloerin in Finnland häufig zum Einsatz kommen wird, ist indes noch fraglich. Als 14-Jährige und jüngste Spielerin im deutschen U17-Aufgebot hat sie bislang eher die Rolle als Ersatzspielerin inne. „Für die Mädchen des Jahrgangs 1983 ist es der letzte Auftritt im U17-Team. Da ist klar, dass die jüngeren auf der Bank sitzen. Das ist kein Problem für mich", sagt sie selbstbewusst. Selbstbewusstsein ist ohnehin eine der hervorstechenden Eigenschaft der Teenagerin. Und das nicht nur im Nationalteam. Auch in der Mädchen-Mannschaft des FFC Bad Oldesloe und in der Landesauswahl zeichnet sie sich als Abwehrspielerin vor allem durch ihre gute Technik, Entschlossenheit und Durchsetzungsfähigkeit aus. „Das fällt mir eher zu", erzählt die Schülerin, die im Normalfall dreimal pro Woche trainiert. ,.Einmal in der Woche bin ich beim DFB-Stützpunkt in Reinfeld, einmal beim Landestrainer in Malente und einmal trainiere ich im Verein." Allerdings will sie in nächster Zukunft wieder versuchen, bei männlichen Kollegen in der B-Jugend mitzutrainieren. „Da wird man schon mehr gefordert,"

Die Auszeichnung, in den Nationalkader berufen worden zu sein, beeindruckt die 14-Jährige hingegen eher wenig. „Ich möchte auf jeden Fall vor Ort beim FFC bleiben und würde nicht weggehen, um woanders vielleicht höherklassig zu spielen", erzählt sie. „Und wenn es in der Nationalmannschaft keinen Spaß mehr macht, dann höre ich eben auf'.

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.7.2000

 

12.08.20100
Neuling hofft auf optimales Debüt

Im Frühjahr wurde der „Frauen-Fußball-Club Oldesloe 2000" gegründet — jetzt wollen die Kickerinnen alles daran setzten, um in der Bezirksklasse Süd zu überzeugen.

Anfang des Jahres wurde der „Frauen-Fußball-Club Oldesloe 2000" (FFC) gegründet — unter durchaus schweren Geburtswehen. Jetzt, knapp sieben Monate später, schickt der Verein seine erste Mannschaft an den Start.
Im Oldesloer Kurparkstadion bat Rainer Fischer zur ersten Trainingseinheit. 24 Frauen und Mädchen befinden sich im Kader für die am 26. August startende Bezirksklasse, die niedrigste Frauen-Liga. In dieser Klasse muss sich der FFC mit den Stormarner Vertretungen vom SSV Großensee und der SG Rünningstedt-Hagen messen.

Obwohl Rainer Fischer sein Team und die neue Liga kaum einschätzen kann, setzt er hohe Ziele, „Meine Devise ist: immer oben', so der 48¬Jährige. Diese Marschroute bestätigt auch sein 21-jähriger Co-Trainer Christian Haude: „Wir wollen oben mitspielen. Platz eins bis drei ist drin."

Trotz seiner Jugend ist Christian Haude ein alter Hase im Frauenfußball. Bisher trainierte er die erste Damenmannschaft der SG Bünningstedt-Hagen. Auch Rainer Fischer ist ein alter Bekannter in der Stormarner Fußball- Szene. Er war früher beim SC Union Oldesloe und kam jetzt vom Rümpeler SV zum FFC.

Gemeinsam mit dem Ligaobmann Ralf Wullenweber wollen sie den FFC in die richtige Spur bringen. Die drei sind sich bewusst, dass die erste Saison für das Frauen-Team erfolgreich werden muss. „Für unseren jungen Verein ist es wichtig, dass die Mädchen aus dem Jugendbereich in eine intakte Damenmannschaft wechseln kön nen" so der Ligaobmann.

Im Nachwuchsbereich wird der Verein zwei B-Ju-gend-Teams und eine gemischte E/F-Jugend melden. Insgesamt kicken 40 Mädchen des reinen Frauenrlubs.

Bis zum Punktspielauftakt gilt es noch zahlreiche Probleme zu lösen. Das Größte ist die ungeklärte Trainingsplatz-Situation. Derzeit halten die FFC-Damen ihre Übungseinheiten im Kurparkstadion beim SC Union Oldesloo ab, „Das ist abermur eine Übergangslösung", so Ligaobmain Ralf Wullenweber.

Die Stadtverwaltung entscheidet demnächst, wo der FFC in Bad Oldesloe sein Zuhause finden wird. Da bislang aber noch kein Sportplatz für den FFC feststeht, sind für die Teams im aktuellen Spielplan keine Heimspiele angesetzt. „Es wäre extrem schade, wenn wir in der ersten Saison nur auswärts spielen müssten", so der Trainer.

Die ungeklärte Trainingsplatz-Situation ist nicht das einzige Problem der FFC-Verantwortlichen. So sind nach der Abspaltung vom Vfl Oldesloe und Vereinswechseln noch zahlreiche Mädchen für die Saison gesperrt. Aber auch hier soll bald eine Lösung gefunden werden, Der Reinfelder Manfred Möller, Jugendobmann beim Landes-Fußballverband, will sich dafür einsetzen, dass die Sperren aufgehoben werden. Ralf Wullenweber ist zuversicht-lich: „Die Mädchen sind fristgerecht ausgetreten und müssten daher auch spielberechtigt sein."


Kader:

  • Caren Angermann
  • Tanja Becker
  • Manuela Bleck
  • Ulrike Brink
  • Katja Dibbern
  • Diana Fellechner
  • Jessica Freelandt
  • Friederike Gust
  • Karina Hasabski
  • Elisabeth Haude
  • Anika Heliosch
  • Antje Hoffheinz
  • Anika Jack
  • Marion Kahlke
  • Anne Kassier
  • Marie Kolk
  • Claudia Langbeim
  • Martina Laschewski
  • Gaitana Lippert
  • Manuela Maaß
  • Birte Stange
  • Anja Völker
  • Diana Wittenberg
  • Sylvia Zimmermann

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.8.2000

23.08.2000
Premierenvorstellung des FFC Oldesloe in Ratzeburg

Frauen-Fußball: Saisonziele und personelle Anderungen aller sieben KFV-Teams – Am, Wochenende fällt der Startschuss in der Bezirksklasse Mitte

Die Herren sind bereits in den Wettstreit um Punkte und Tore eingestiegen. Am nächsten Wochenende nehmen auch die Fußballe rinnen ihren Spielbetrieb auf - zumindest in der Bezirks¬klasse Mitte. Dabei gibt der 1. FFC Oldesloe am Sonnabend bei der Ratzeburger Regionalliga-Reserve seine Premierenvorstellung ab (15 Uhr).

FFC Oldesloe: Trainingsbeginn: 31. Juli.

Trainer: Rainer Fischer/ChristianHaude

Obmann: Ralf Wullenweber.

Zielsetzung: Oben mitspielen.

Weiter im Kader. Caren Angermann, Tanja Becker, Manuela Bleck, Ulrike Brink, Katja Dibbern, Diana Fellechner, Jessica Freelandt, Karina Hasubski, Friederike Gust, Elisabeth Haude, Anika Heliosch, Antje Hofheinz, Anika Jack, Marion Kahlke, Anne Kessler, Marie Kolk, Claudia Langbehn, Martina Laschewski, Gaitana Lippert, Manuela Maaß, Birte Stange, Anja Völker, Diana Wittenberg

VfL Oldesloe

Zugänge: Birte Petersen, Annett Geilers (eigene Mädchen), Julia Petersen (SSV Pölitz).

Abgänge: Caren Angermann: Anika Jack, Anja Völker(FFC Oldesloe), Nadine Horns

Trainingsgsbeginn: 2. August.

Trainer: Peter Rohde (im dritten Jahr).

Obmann: Frank Pophal.

Zielsetzung: Klassenerhalt.

Weiter im Kader Claudia Binder, Chiara Morello, Beate Buntfuß, Antje Beth, Susanne Lienau, Sevinc Malecki, Ulli Geryer, Steffi labs, Anika Skutlarz, Carolin Relling, Marion Rahnenführer, Susanne Steenbuck, Heidi Rohde

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 23.8.2000

 

Sonnabend, 26. August 2000
Ratzeburger SV II – FFC 1:2 (0:2)

1. Punktspiel - 2:1-Erfolg bei der Punktspiel-Premiere des 1. FFC.

In der ersten Halbzeit stellten die Oldesloerinnen das klar bessere Team. Bereits in der achten Minute sorgte die insgesamt überragend kämpfende Manuela Bleck mit einem Foulelfmeter für die verdiente schnelle Führung. Und auch der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten: In der 19. Minute traf Claudia Langbehn aus 16 Metern über die Torhüterin hinweg ins Netz und sorgte so für den 2:0-Pausenstand. „Das war unser größtes Manko“, räumte Christian Haude, Co-Trainer des 1. FFC Oldesloe ein, „bis zu Halbzeit hätten wir höher führen müssen“.

Nach dem Seitenwechsel machte sich die dünne Personaldecke der Stormarnerinnen bemerkbar. „Uns fehlen wegen Verletzungen oder weiter bestehenden Sperren fünf bis sechs Stammspielerinnen“, berichtete Haude, „das ist nur schwer zu kompensieren“. Doch diese Schwäche wussten die Ratzeburgerinnen nicht zu nutzen. Obwohl nach einem Torwartfehler Meike Sühr in der 58. Minuten den Anschluss erzielen konnte, war der Sieg der Stormarnerinnen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.8.2000

 

Mittwoch, 30. August 2000

Für das FFC-Problem des bislang noch fehlenden Heimspielplatzes deutet sich eine Lösung an. „Wir erwarten in dieser oder in der nächsten Woche eine Entscheidung“, erzählt Christian Haude. „Und wenn wir dann über einen eigenen Platz verfügen, werden wir versuchen, bereits in der Hinrunde Partien zu drehen, um im Endeffekt wie alle anderen auf 14 Heimspiele zu kommen.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.8.2000

 

30.08.2000
2:1-Erfolg bei der Punktspiel-Premiere des 1.FFC

Frauenfußball-Bezirksklkasse: Stormarner Mannschaften blieben zum Saisonauftakt unbesiegt

Die Stormarner Fußball-Frauen sind in der Bezirksklasse Süd sehr gut aus den Startlöchern gekommen. Sowohl die Spielgemeinschaft Hagen/Bünningstedt als auch der neu gegründete 1. FFC Oldesloe startete mit einem Sieg in die neue Saison.

Ratzeburger SV II —1. FFC Oldesloe 1:2 (0:2).
In der ersten Halbzeit stellten die Oldesloerinnen das klar bessere Team. Bereits in der achten Minute sorgte die insgesamt überragend kämpfende Manuela Bleck mit einem Foul-elfmeter für die verdiente schnelle Führung. Und auch der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten: In der 19. Minute traf Claudia Lang-behn aus 16 Metern über die Torhüterin hinweg ins Netz und sorgte so für den 2:0-Pau-senstand. „Das war unser größtes Manko", räumte Christian Haude, Co-Trainer des 1. FFC Oldesloe ein, „bis zu Halbzeit hätten wir höher führen müssen".



Nach dem Seitenwechsel machte sich die dünne Personaldecke der Stormarnerinnen bemerkbar. „Uns fehlen wegen Verletzungen oder weiter bestehenden Sperren fünf bis sechs Stammspielerinnen", berichtete Haude, „das ist nur schwer zu kompensieren". Doch diese Schwäche wussten die Ratzeburgerinnen nicht zu nutzen. Obwohl nach einem Torwartfehler Meike Suer in der 58. Minuten den Anschluss erzielen konnte, war der Sieg der Stormarnerinnen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
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• Für das FFC-Problem des bislang noch fehlenden Heimspielplatzes deutet sich eine Lösung an. „Wir erwarten in dieser oder in der nächsten Woche eine Entscheidung", erzählt Christian Haude. „Und wenn wir dann über einen eigenen Platz verfügen, werden wir versuchen, bereits in der Hinrunde Partien zu drehen, um im Endeffekt wie alle anderen auf 14 Heimspiele zu kommen."

 

Samstag, 2. September 2000 – 2. Punktspiel
SV Müssen – FFC 0:0

Der 1. FFC Oldesloe (Bezirksklasse) kehrte mit einem Punkt im Gepäck von der torlosen Partie beim SV Müssen zurück. Zuvor hatten sich die Kreisstädterinnen über 90 Minuten die Zähne am gegnerischen Abwehrbollwerk ausgebissen.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 6.9.2000



Samstag, 9. September 2000 – 3. Punktspiel
Daldorfer SV – FFC 11:2

(3. Punktspiel)

Am dritten Spieltag der Bezirksklasse Süd gab es die erste Niederlage der Saison für ein Stormarner Team. Die allerdings fiel mit 2:11 (1:4) für den 1. FFC Oldesloe beim Daldorfer SV richtig derb aus. Dabei war der Spielverlauf kurios. Durch Diana Fellechner in der Anfangsphase und Claudia Langbehn in der Nachspielzeit hatten die Oldesloerinnen bei den Toren das erste und letzte Wort. Dazwischen aber dominierte die Daldorfer Mannschaft das Spiel nach Belieben. Ihr Erfolg kommt nicht von ungefähr. Nach drei Spielen weist sie neun Punkte und imponierende 29:4 Tore auf.

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.9.2000

 

Dienstag, 19. September 2000

Die Partie des 1. FFC Oldesloe gegen die SG Hagen/Bünningstedt ist ein weiteres Mal verlegt worden. Sie soll nun am Mittwoch um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz in Rümpel angepfiffen werden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.9.2000



Mittwoch, 20. September 2000 – 4. Punktspiel
FFC – SG Hagen/Bünningstedt 2:2 (2:1)

Gerechte Punkteteilung. Mit einem Kribbeln im Bauch gingen die Bezirksklassen-Fußballerinnen der SG Bünningstedt-Hagen in das Kreisderby beim 1. FFC Oldesloe. Denn auf der gegnerischen Trainerbank saß mit Christian Haude ihr ehemaliger Coach, der den Verein vergangene Saison überraschend verlassen hatte.

Auf dem Spielfeld war von der Nervosität aber schon bald nichts mehr zu spüren. Gleich zweimal glich die Spielgemeinschaft die Führungstreffer der Oldesloerinnen Antje Hoffheinz (15. Minute) und Claudia Langbehn (41.) durch Heidi Locht (30.) und Nadine Neubauer (86.) aus und kam damit zu einem 2:2 (1:2).
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 23.9.2000

Samstag, 23. September 2000 – 5. Punktspiel
TSV Weddelbrook – FFC 1:18

Der FFC Oldesloe gewann gleich mit 18:1 beim TSV Weddelbrook. Der FFC konnte erstmalig auf seinen gesamten Kader zurückgreifen – die bislang noch gesperrten Spielerinnen wurden vom Verband nach einem Gnadengesuch freigegeben – und veranstaltete ein wahres Scheibenschießen. Antje Hoffheinz (6), Manuela Bleck (4), Gaitana Lippert (3), Claudia Langbehn (2), Diana Fellechner, Anja Völker und Anika Jack beteiligten sich an dem reichlichen Torsegen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.9.2000

Samstag, 30. September 2000 – 6. Punktspiel
SV Steinhorst – FFC 2:3 (0:1)

Miese Chancenauswertung erbost Trainer Haude. Am Gesicht von Christian Haude, Trainer der Fußballerinnen des 1. FFC Oldesloe, war nicht zu erkennen, dass seine Mannschaft gerade in der Bezirksklasse mit 3:2 (1:0) beim SV Steinhorst gewonnen hatte. Etwas griesgrämig verließ der Übungsleiter die Sportanlage. „Das war eine miserable Vorstellung“, lautete dann entsprechend der Mimik sein Kommentar. Dass Haude trotz des Sieges schlecht gelaunt war, begründete sich in der erbärmlichen Chancenauswertung der Kreisstädterinnen. So reichte der Zettel des Coaches nicht aus, um rund 30 feinste Einschussmöglichkeiten zu notieren. Nur Diana Fellechner (35. Minute) und Antje Hoffheinz (48. sowie 87.) trafen ins gegnerische Gehäuse. Für den SV Steinhorst hatten Wiebke Funk (53.) und Birgit Pohl (84.) für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 5.10.2000


Dienstag, 3. Oktober 2000 – 7. Punktspiel
SG Henstedt – FFC 0:12 (0:6)

Die Fußballfrauen des 1. FFC Oldesloe scheinen für ihr Bezirksklassen-Auswärtsspiel beim SV Schmalfeld bestens gerüstet. In einer Nachholpartie landete das Team von Trainer Christian Haude beim MTV Henstedt einen 12:0 (6:0)-Kantersieg. Die Treffer der deutlich überlegenen Gäste erzielten Antje Hoffheinz (4), Gaitana Lippert (2), Jessica Freelandt, Marie Kolk, Anika Jack, Diana Fellechner, Manuela Bleck und Claudia Langbehn.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 7.10.2000



Sonntag, 8. Oktober 2000 – 8. Punktspiel
FFC – Schmalfelder SV 9:1

Eine geglückte Heimpremiere feierte der FFC Oldesloe. Gegen den Schmalfelder SV gab es im Kurparkstadion einen glatten 9:1-Erfolg. Gaitana Lippert (4), Marie Kolk (2), Manuela Bleck, Anne Kessler und Anika Jack erzielten die Tore für den FFC, der sich mit diesem Erfolg auf den zweiten Platz vorschob.

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.10.2000



18.10.2000 – 9. Punktspiel
SV Schackendorf – FFC 1:7

Mittwoch, 18. Oktober 2000
FFC – JuS Fischbek 3:2 (0:1)

(1. Runde Kreispokal)

Gleich mit zwei faustdicken Überraschungen endeten die beiden Viertelfinal-Begegnungen im Kreispokal für Frauenfußball-Teams: Bezirksklassen-Club FFC Oldesloe warf den klassenhöheren Titelverteidiger JuS Fischbek (Bezirksliga) dank des 3:2 (0:1)-Erfolges aus dem Wettbewerb. Und der SV Eichede (Bezirksliga) siegte mit 2:1 (0:1) über den Verbandsligisten TSV Bargteheide.

… Großer Jubel herrschte beim FFC Oldesloe nach dem Triumph über den JuS Fischbek vor. „Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel abgeliefert. Im kämpferischen und konditionellen Bereich waren wir dem Titelverteidiger im zweiten Durchgang überlegen“, lobte der Kreisstädter Coach Christian Haude seine Schützlinge. Die Oldesloerinnen bewiesen Moral, weil sie trotz des 0:2-Rückstandes durch die Fischbeker Tore von Kerstin Schmidt (15.) und Hilda Frank (55.) nie aufsteckten und dank eines lupenreinen Hattricks von Gaitana Lippert (60., 74. und 90.) für ihre Einsatzbereitschaft belohnt wurden.

Damit ist das Halbfinale komplett. Denn der VfL Oldesloe zog per Freilos und die SG Bünningstedt/Hagen bereits in der Vorwoche dank eines Sieges über den SSV Großensee in die Vorschlussrunde ein, die erst im kommenden Jahr ausgetragen wird.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 20.10.2000

 

Donnerstag, 19. Oktober 2000
Fischbeks Mädchen im Pokalfinale.

Die Nachwuchs-Fußballerinnen der JuS Fischbek haben das Endspiel im Kreispokal-Wettbewerb der Mädchen erreicht. Im Halbfinale besiegten die Schützlinge von Petra Abraham den SV Preußen Reinfeld dank Treffern von Jennifer Ehmsen (2) und Imke Schoppenhauer mit 3:0 (1:0). Die Fischbekerinnen müssen sich allerdings siebeneinhalb Monate gedulden, ehe das Finale am 2. Juni 2001 angepfiffen wird. Ihr Endspielgegner wird zwischen dem SSC Hagen Ahrensburg und FFC Oldesloe ermittelt.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 19.10.2000

 

Freitag, 20. Oktober 2000

Der FFC Oldesloe ist am Wochenende spielfrei. Ihm droht aber am grünen Tisch Ungemach: Seine Spiele gegen die SG Hagen/Bünningstedt (2:2) und SV Ratzeburg II (1:1) sollen von der Staffelleitung in 0:2-Niederlagen umgewandelt werden. Grund: Der FFC soll in diesen beiden Spielen eine nicht spielberechtigte Akteurin eingesetzt haben.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.10.2000



20.10.2000
Frauenfußball: Das Kreispokal-Halbfinale ist komplett. Zwei Überraschungen

Gleich mit zwei faustdicken Überraschungen endeten die beiden Viertelfinal-Begegnungen im Kreispokal für Frauenfußball-Teams: Bezirksklassen-Club FFC Oldesloe warf den klassenhöheren Titelverteidiger JuS Fischbek (Bezirksliga) dank des 3:2 (0:1)-Erfolges aus dem Wettbewerb. Und der SV Eichede (Bezirksliga) siegte mit 2:1 (0:1) über den Verbandsligisten TSV Bargteheide.

… Großer Jubel herrschte beim FFC Oldesloe nach dem Triumph über den JuS Fischbek vor. „Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel abgeliefert. Im kämpferischen und konditionellen Bereich waren wir dem Titelverteidiger im zweiten Durchgang überlegen“, lobte der Kreisstädter Coach Christian Haude seine Schützlinge. Die Oldesloerinnen bewiesen Moral, weil sie trotz des 0:2-Rückstandes durch die Fischbeker Tore von Kerstin Schmidt (15.) und Hilda Frank (55.) nie aufsteckten und dank eines lupenreinen Hattricks von Gaitana Lippert (60., 74. und 90.) für ihre Einsatzbereitschaft belohnt wurden.

Damit ist das Halbfinale komplett. Denn der VfL Oldesloe zog per Freilos und die SG Bünningstedt/Hagen bereits in der Vorwoche dank eines Sieges über den SSV Großensee in die Vorschlussrunde ein, die erst im kommenden Jahr ausgetragen wird.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 20.10.2000

 

25.10.2000
Der FFC Oldesloe etabliert sich

Der FFC Oldesloe ist ausgesprochen zufriedenstellend in die erste Saison seines Bestehens gestartet: Die Frauen-Fußballmannschaft hat sich an der Tabellenspitze der Bezirksklasse festgesetzt und wird wie geplant um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielen.


Ebenso wichtig wie der sportliche Erfolg ist den Verantwortlichen des FFC Oldesloe allerdings, dass der Aufbau eines funktionierenden Frauen-Fußballvereins mit Geduld und Beharrlichkeit vorangetrieben wird. Durch sportliche Kooperation mit den ansässigen Vereinen VfL Oldesloe, SC Union Oldesloe, THC Bad Oldesloe sowie die Bereitschaft benachbarter Vereine wie Meddewade oder Rümpel ist es gelungen, den Trainings- und Spielbetrieb des neuen Frauen-Fußballvereins ins Leben zu rufen.

Neben den Mannschaften im Punktspielbetrieb (Frauen I sowie Mädchen I und II) hocken momentan drei Teams in den Startlöchern. Eine E- und F-Mädchen- sowie eine zweite Frauenmannschaft werden über Freundschaftsspiele langsam auf den Wettkampfbetrieb vorbereitet.

Besonders dankbar ist der Verein auch dafür, dass die Entscheidungsträger der Stadtverwaltung durch Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, einen eigenständigen Frauen-Fußballverein in Bad Oldesloe zu etablieren, dazu beigetragen haben, dass der neue Verein Trainings- und Spielzeiten in der Kreisstadt bekommt. Die Frauenmannschaft wurde im Kurpark-Stadion vom SC Union Oldesloe freundschaftlich aufgenom-men und es scheint sich hier eine sehr e-freuliche Kooperation zu entwickeln. Auch die Mädchenmannschaften haben bereits wieder Heimspiele am Wendum ausgetragen, und nach den ersten Spieltagen zeigt sich sehr deutlich, dass es bei gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz keine Probleme geben wird.

Die Jugendtrainer und -trainerinnen Ralf Wullenweber, Wolfgang Dibbern, Dieter Scholz, Björn Berndt, Diana Wittenberg und Marie Kolk kümmern sich, unterstützt durch engagierte Eltern, um zurzeit 40 aktive Spielerinnen im Alter' von sechs bis 16 Jahren. Der Erwachsenenbereich mit augenblicklich 30 Spielerinnen (Frauen I, Frauen II Ü 30) wird von dem Trainergespann Christian Hau-de und Reiner Fischer behutsam und mit sehr viel Erfahrung geführt.

Die Voraussetzungen sind optimal, um in den kommenden Jahren in der Traumstadt einen für Norddeutschland außergewöhnlichen und interessanten weiblichen Sportbereich zu etablieren. Die im Aufbau befindlichen E- und F-Mannschaften und die zweite Frauenmannschaft suchen allerdings immer noch Gleichgesinnte ab einem Alter von sechs- Jahren. Interessierte sollten sich an Wolfgang Dibbern unter der Telefonnummer (045 31) 74 76 oder an Christ¬an Haude (0 45 32) 15 85 wenden.

Eine Menge aktueller Informationen speziell über den neuen Frauen-Fußballverein und allgemein über den Frauenfußball kann man (Frau) ab sofort auch der Internet-Homepage des FFC Oldesloe entnehmen. Der Verein ist online unter www.ffc-oldesloe.de zu finden.

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 25.10.2000

 

25.10.2000
Zielsichere FFC-Fußballmädchen

 

Die Mädchen B 1 des neugegründeten Fauenfußball-Clubs (FFC) in Bad Oldesloe sind erfolgreich in die Saison gestartet. Zum Auftakt gab es ein 7:0 gegen die FG Stormarn. Es folgte das glatte 14:0 gegen den SV Preußen Reinfeld und ein 14.2-Kantersieg gegen den SV Eichede. Die Mannschaft, die von Dieter Scholz trainiert wird, führt die Tabelle mit neun Punkten und 35:2 Toren unangefochten an. Das Team trägt seine Heimspiele auf dem Sportplatz Wendum aus.

Neben den B 1 und B 2-Mädchen baut der FFC zur Zeit Mannschaften der Klassen D, E und F auf. Nach eigener Aussage kooperiert der neue Verein dabei auch mit dem VfL Oldesloe, SC Union Oldesloe, THC Blau-Weiß Oldesloe sowie den benachbarten Clubs des SV Meddewade und des Rümpeler SV. 40 Spielerinnen im Alter von 6 bis 16 Jahren sind zur Zeit aktiv. Sie werden unter anderem auch betreut von Ralf Wellenweber, Wolfgang Dibbern, Björn Berndt, Diana Wittenberg und Marie Kolk. Wer Interesse hat, mitzumachen, kann sich bei Dieter Scholz unter der Rufnummer 04531/885706 oder bei Wolfgang Dibbern unter 04531/7476 melden.

Samstag, 4. November 2000 – 10. Punktspiel
SSV Großensee – FFC 0:6 (0:1)

Loch im Netz – Claudias Treffer zählt nicht. FFC Oldesloe gewinnt trotzdem 6:0.
Das war wirklich Pech: Eigentlich hatte Caren Angermann in der zehnten Minute der Partie gegen den SSV Großensee die Bezirksklassen-Fußballerinnen des FFC Oldesloe mit 1:0 in Führung geschossen. Aus 35 Metern zog sie sehenswert ab, traf nach Meinung von Beobachtern beider Seiten auch klar ins Netz. Selbiges hatte jedoch ein Loch, durch das die Kunststoffkugel hindurchflutschte. Der Treffer zählte nicht, und Angermann wartet weiter auf ihr erstes Saisontor. Das hat Mannschaftskollegin Antje Hoffheinz längst geschossen: Beim 6:0 (1:0)-Sieg der Gastgeberinnen erzielte sie einen lupen-reinen Hattrick (54., 65., 67. Minute). Die weiteren Tore zum verdienten Erfolg steuerten Diana Wittenberg (30.), Gaitana Lippert (84.) und Anika Jack (86.) bei. Edmund Orlowski, Betreuer des SSV Großensee: „Schade. Wir haben nach dem knappen Pausenrückstand alles riskiert, leider aber auch alles verloren.“
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 7.11.2000

 

Sonnabend, 11. November 2000

Die Fußballerinnen in der Verbands- und Bezirksliga gönnen sich an diesem Wochenende eine Verschnaufpause. … Ein voller Spieltag ist dagegen in der Bezirksklasse Süd vorgesehen. Ausgenommen davon ist allerdings der FFC Oldesloe, dessen vorgesehener Gegner für diesen Spieltag, Eintracht Segeberg, sich ja vom Spielbetrieb mittlerweile zurückgezogen hat. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.11.2000



Samstag, 18. November 2000 – 11. Punktspiel
TuS Stusie – FFC 0:4

Der FFC Oldesloe mischt in der Spitzengruppe der Bezirksklasse weiter munter mit. Die kampfbetonte Partie beim TuS Stusie gewannen die Gäste nach Toren von Marie Kolk (18.), Antje Hoffeinz (57.), Claudia Langbehn (85.) und Diana Fellechner (87.) ungefährdet mit 4:0 (1:0).

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 21.11.2000


Sonntag, 26. November 2000 – 12. Punktspiel
FFC – TSV Schnakenbek 7:0

In der Bezirksklasse Süd war von den Stormarner Teams nur der FFC im Einsatz. Das Team von Trainer Rainer Fischer schickte den TSV Schnakenbek mit einer 0:7-Niederlage aus dem Kurparkstadion auf die Heimreise. Claudia Langbehn, Gaitana Lippert (je 2), Jessica Freelandt, Antje Hoffheinz und Anika Jack erzielten dabei die Tore. Mit diesem Sieg festigte der FFC seinen zweiten Platz hinter Spitzenreiter Daldorfer SV.

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.11.2000

Sonntag, 3. Dezember 2000 – 13. Punktspiel
TSV Wiemersdorf – FFC 0:10

Zweistellig – 10:0 – behielt der FFC beim TSV Wiemersdorf die Oberhand. Jessica Freelandt (3), Claudia Langbehn, Gaitana Lippert (je 2), Manuela Bleck, Antje Hoffheinz und Anika Jack steuerten dazu die Treffer bei.

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.12.2000

 

Sonntag, 10. Dezember 2000 – 14. Punktspiel
FFC – Ratzeburger SV II 4:0 (1:0)

Der FFC Oldesloe setzte seine Erfolgsserie auch im letzten Spiel des Jahres fort. Mit 4:0 feierten die Stormarnerinnen gegen den Ratzeburger SV ihren zehnten Sieg in Folge und rangieren derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Erfolg der Oldesloerinnen hätte sogar noch höher ausfallen können, denn die Gäste verbuchten in dem gesamten Spiel lediglich eine einzige Chance. Für die FFC-Treffer sorgten Gaitana Lippert (2), Jessica Freelandt und Manuela Bleck.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.12.2000

 

Freitag, 2. Februar 2001
Der FFC ist gut gerüstet.

Der FFC Oldesloe bei den Frauen war der einzige Stormarner Sieger beim Bakker-Supercup, den Hallenturnieren der Fußballer des Brunsbeker SV. Für ihn war das Turnier in Großhansdorf eine gelungene Premiere für sein erstes eigenes Hallenturnier, den Signal-Iduna-Cup, der am Sonntag in der Sportschule der Masurenwegschule über die Bühne geht.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.2.2001


Freitag, 2. Februar 2001
Hallenturnier für Frauenteams.

Der FFC Oldesloe richtet am Sonntag das Frauen-Fußball-Hallenturnier um den Signal Iduna-Cup aus. Neben der zweiten Vertretung des ausrichtenden Vereins streiten von 9 Uhr an der SSV Großensee, VSG Stapelfeld, die SG Bünningstedt/Hagen, der Ratzeburger SV II, Duvenstedter SV und SV Sereetz II um die Siegestrophäe. Anschließend tragen der FFC Oldesloe, Daldorfer SV, SV Neuenbrook/Rethwisch, SV Sereetz, Olympia Neumünster, Breitenfelder SV und SC Eilbek das Hauptturnier im Masurenweg aus (14 Uhr).

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 2.2.2001


Sonntag, 4. Februar 2001
Gaitana auf Torejagd. Böse Verletzung von Hoffheinz, Gastgeberinnen wären besser in Berlin geblieben.


Statt sich auf den 300 Kilometer langen Rückweg zu begeben, hätten die Fußballerinnen des FFC Oldesloe ihren Wochenend-Aufenthalt in Berlin besser um einen Tag verlängern sollen. Kaum waren sie abgehetzt von ihrem Ausflug aus der Bundeshauptstadt zurückgekehrt, gab es für die Gastgeberinnen bei der Premiere des Hallenturniers um den Signal-Iduna-Cup nichts zu bestellen - bis auf eine Flasche Sekt für den fünften Platz. Den Sie-gerpokal und einen Spielball (Wert: 140 Mark) sicherte sich stattdessen der SV Neuenbrook/Rethwisch.

Besonders Antje Hoffheinz hätte ruhig noch etwas länger Berliner Luft und Sehenswürdigkeiten genießen sollen. Dann wäre ihr eine schmerzhafte Erfahrung erspart geblieben. Die Mittelfeldspielerin knickte auf dem Parkett um und musste mit einer Sprunggelenksverletzung zuschauen.

 

Trotzdem machten sich beim gastgebenden Bezirksklassen-Team zunächst die Strapazen der vorangegangenen Tage nicht bemerkbar: Zum Auftakt landeten die Schützlinge des Trainergespanns Rainer Fischer/Christian Haude einen überraschenden 1:0-Erfolg über den Bezirksliga-Spitzenreiter Breitenfelder SV. Zwar musste der FFC anschließend ein 0:3 gegen den SV Sereetz (Verbandsliga-Spitzenreiter) hinnehmen, landete aber nur wenig später einen 2:0-Sieg über den Ligakonkurrenten Daldorfer SV. In der Folgezeit ging den Oldesloerinnen jedoch merklich die Puste aus. Selbst U 17-Landesauswahl-Spielerin Gaitana Lippert, die zuvor alle drei Treffer erzielt hatte, vermochte keine weiteren Akzente zu setzen. Allerdings blieb auch die siegreiche Elf vom SV Neuenbrook/Rethwisch den Beweis, treffsichere Schützinnen in ihren Reihen zu haben, schuldig. Nur sechsmal schoss der Verbandsliga-Fünfte die Kunstlederkugel in die gegnerischen Maschen.

Christian Haude nahm jedoch die teilnehmenden Mannschaften in Schutz: „Viele Begegnungen standen auf einem hohen Niveau. Die geringe Trefferquote ist auf die kleinen Handballtore, nicht geringes Leistungsvermögen zurückzuführen.“ Im kommenden Jahr, bei der zweiten Auflage des Signal-Iduna-Cups, sollen die Tore deswegen fünf Meter in der Breite messen. Geplant ist auch ein Umzug vom Masurenweg in die größere Stormarnhalle. Geht es nach dem FFC, könnte dann auch der Stadtrivale VfL Oldesloe am Start sein. Zur Premiere hatten die Nachbarn noch keine Einladung erhalten – wie auch der FFC vor drei Wochen nicht am VfL-Turnier teilnehmen durfte.
Beim Vorturnier des FFC hatten Stormarner Frauen ebenfalls das Nachsehen: Bestes Team aus dem Kreis war der VSG Stapelfeld, der den dritten Platz belegte. Es siegte der Duvenstedter SV.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 7.2.2001

4.2.2001: ERGEBNISSE Signal-Iduna-Cup, Vorturnier

FFC Oldesloe II – Ratzeburger SV II 0:1, SV Sereetz II – SSV Großensee 1:0, Duvenstedter SV – VSG Stapelfeld 0:0, Ratzeburger SV II – SG Hagen/Bünningstedt 1:0, SSV Großensee – FFC Oldesloe II 0:0, Duvenstedter SV – SV Sereetz II 1:0, SG Hagen/Bünningstedt – VSG Stapelfeld 0:0, Ratzeburger SV II – SSV Großensee 0:0, Duvenstedter SV – FFC Oldesloe II 1:0, SV Sereetz II – SG Hagen/Bünningstedt 1:0, VSG Stapelfeld – Ratzeburger SV II 0:2, SSV Großensee – Duvenstedter SV 0:4, SG Hagen/Bünningstedt – FFC Oldesloe II 3:1, VSG Stapelfeld – SV Sereetz II 2:1, Ratzeburger SV II – Duvenstedter SV 0:1, SSV Großensee – SG Hagen/Bünningstedt 1:3, FFC Oldesloe II – VSG Stapelfeld 0:0, SV Sereetz II – Ratzeburger SV II 0:0, SG Hagen/Bünningstedt – Duvenstedter SV 0:2, VSG Stapelfeld – SSV Großensee 0:3, FFC Oldesloe II – SV Sereetz II 0:0.

 

4.2.2001: ERGEBNISSE Signal-Iduna-Cup, HAUPTturnier

Daldorfer SV – SV Neuenbrook/Rethwisch 0:1, SV Sereetz – Olympia Neumünster 0:2, FFC Oldesloe – Breitenfelder SV 1:0, SV Neuenbrook/Rethwisch- SC Eilbek 1:1, Olympia Neumünster – Daldorfer SV 2:1, FFC Oldesloe – SV Sereetz 0:3, SC Eilbek – Breitenfelder SV 1:2, SV Neuenbrook/Rethwisch – Olympia Neumünster 1:0, FFC Oldesloe – Daldorfer SV 2:0, SV Sereetz – SC Eilbek 0:1, Breitenfelder SV – SV Neuenbrook/Rethwisch 1:1, Olympia Neumünster – FFC Oldesloe 0:0, SC Eilbek – Daldorfer SV 2:1, Breitenfelder SV – SV Sereetz 0:3, SV Neuenbrook/Rethwisch – FFC Oldesloe 1:0, Olympia Neumünster – SC Eilbek 0:1, Daldorfer SV – Breitenfelder SV 2:1, SV Sereetz – SV Neuenbrook/Rethwisch 0:1, SC Eilbek – FFC Oldesloe 0:0, Breitenfelder SV – Olympia Neumünster 0:1, Daldorfer SV – SV Sereetz 0:2.

 

Mittwoch, 7. Februar 2001
Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe sind jetzt auch im Internet vertreten.

Unter der Adresse www.FFC-Oldesloe.de findet man Wissenswertes über den Verein, Ansprechpartner sowie Termine.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 7.2.2001


vor 13.2.2001
FFC-Frauen als Hallenexperten.

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe entwickeln sich in diesem Winter zu regelrechten Hallenspezialistinnen. In Boostedt fuhr der Bezirksklassen-Zweite bereits den dritten Turniersieg in dieser Saison ein und erhielt als Belohnung 150 Mark Prämie für die Mannschaftskasse. Dabei verwiesen die Kreisstädterinnen, die mit Anika Jack und Jessica Freelandt die treffsichersten Schützinnen des Turniers in ihren Reihen wussten (jeweils vier Tore), mit dem SV Westerrade (0:1), dem gastgebenden SV Boostedt (3:1) und Lübeck 1876 (4:0) gleich drei höherklassige Bezirksliga-Clubs auf die Plätze.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 13.2.2001


22.2.2001
In Torlaune.

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe zeigten sich zwei Wochen vor dem Rückrundenstart im Freundschaftsspiel gegen die SG Süsel/Neustadt in Torlaune. Beim 7:0 (2:0)-Erfolg gefiel besonders die dreifache Torschützin Antje Hoffheinz. Die weiteren Treffer erzielten Anika Jack (2), Stefanie Garthoff und Marie Kolb.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 22.2.2001


Mittwoch, 28. Februar 2001
Der erste Frauen-Fußball-Klub kriegt Prämien vom Fernsehen.


„Frauen gehören an den Kochtopf – und nicht auf den Fußballplatz. So habe ich früher auch wirklich gedacht.“ Rainer Fischer spricht das Vorurteil aus, das es im deutschen Fußball immer noch gibt. Mittlerweile ist Fischer Trainer von einem Frauen-Team.

Der 46-jährige coacht zusammen mit Christian Haude die 1. Frauen vom FFC Oldesloe. FFC – der erste reine Fußball-Frauen-Club in Norddeutschland.

80 Frauen, junge Mädchen und lütte Deerns kicken in dem Club. An der Spitze stehen mit Vereins-Boss Jens Wöhler und „Vize“ Wolfgang Dibbern allerdings zwei Männer. Anja Völker, mit 33 die älteste Aktive: „Das ist schon okay. Wir Frauen müssen in solche Aufgaben erst reinwachsen.“

Warum ein reiner Frauen-Fußball-Club? Wolfgang Dibbern: „In den Männer-Clubs ist die spezielle Förderung der Fußball-Mädels einfach schlecht. Früher haben wir zum Beispiel beim VfL Oldesloe Nachwuchsarbeit praktisch nur für andere Clubs gemacht. Jetzt durchläuft der Nachwuchs im eigenen Verein alle Stufen.“ Wollen die Frauen unter sich sein? Dibbern: „Völliger Quatsch. Die Freunde und Ehemänner sind auch immer dabei,
sind die größten Fans.“ Die 1. Frauen von Rainer Fischer musste nach der Neugründung in der Bezirksklasse, der untersten Klasse, anfangen. Doch dort stehen die Zeichen auf Aufstieg. Fischer: „Wir müssen nur noch den Daldorfer SV abfangen.“ Im letzten Punktspiel gab's übrigens ein 18:1 gegen Weddelbrook. Sonntag geht's nach Schnakenbek.

Dibbern: „Unser Fernziel ist die Verbandsliga oder sogar mehr.“ Die Nummer 1 in Schleswig-Holstein – ein Traum, der in ein paar Jahren verwirklicht werden soll. Das haben die B-Mädchen, das Aushängeschild des neues Clubs, praktisch schon erreicht. Dibbern, der diese Mädels trainiert: „In der Halle haben wir die Kreismeisterschaft gewonnen. Jetzt wollen wir im Feld den Landestitel und dann um die Norddeutsche spielen.“
Dibbern kann dabei auch auf eigenen Nachwuchs bauen: Seine Töchter Marnie (15) und Jana (12) gehören zu den Stützen der Mannschaft. Marnie hat's sogar schon zu einem Einsatz in der deutschen U16-Auswahl gegen Schweden gebracht. Mutter Katja (40): „Die ganzen Lehrgänge wurden aber zuviel.“ Zurzeit ruht die Nationalmannschafts-Karriere von Töchterchen Marnie.

Übrigens: Die Oldesloerinnen können demnächst auch im Fernsehen bewundert werden. In einem TV-Krimi mit Heinz Hoenig spielten die Frauen als Statisten mit. Anja Völker lacht: „Dafür gab's unsere ersten Prämien. 120 Mark pro Frau.“ Das Geld wanderte allerdings komplett in die Vereinskasse. Für die ersten Meisterfeiern, die es im Sommer geben soll…

FFC Oldesloe. Gegründet: 2000. Adresse: Amalie-Dietrich-Straße 8b, 23843 Bad Oldesloe, 04531/127004. Internet: www.ffc-oldesloe.de. Mitglieder: 100. Beiträge: 5 Mark (Jugendliche), 10 Mark (Erwachsene) pro Monat. 1. Vorsitzender: Jens Wöhler. 2. Vorsitzender: Wolfgang Dibbern. Kassenwartin: Rietta Scholz. Sportmanager: Ralf Wullenweber. Sponsoring: Hanne Wöhler, Matthias Reinhardt.

BILD HAMBURG vom 28.2.2001


Sonntag, 4. März 2001 – Punktspiel
TSV Schnakenbek – FFC
ausgefallen


Sonntag, 11. März 2001 – 15. Punktspiel
FFC – TSV Wiemersdorf 7:0


Donnerstag, 15. März 2001
Fernseh-Aufnahmen beim FFC Oldesloe.

Heute abend sendet SAT1 den Beitrag über Keeperin Marie Jürgensen und ihr Team. „Diese Mädchen spielen richtig guten Fußball.“

Aufregung für die Fußball-Mädchen des FFC Oldesloe: Ein Kamerateam des Privatsenders SAT1 begleitete ihre Torhüterin Marie Jürgensen einen Tag lang und beobachtete sie und ihre Vereinskolleginnen beim Training. Heute abend wird der kleine Beitrag in „17.30 - SAT1-Regional“ gezeigt.

Die Flutlichtanlage taucht den Oldesloer MasurenwegSportplatz in gleißendes Licht. Auf dem nassen Kunstrasen werfen die Mädchen lange Schatten. Voller Engagement laufen sie dem weißen Fußball hinterher, üben Pässe, Kopfbälle und natürlich Torschüsse. Mittendrin ein Kamerateam, dass das gesamte Geschehen filmt. Zweikämpfe, Ecken, Freistöße – einfach alles bannen sie auf Zelluloid.

Bei der Fußball-Bundesliga, der Champions-League oder der National-Mannschaft sind solche Szenen alltäglich. Dass aber ein dreiköpfiges Kamerateam einen ganz normalen Trainingsabend des Frauen-Fußball-Clubs Oldesloe filmt, ist bemerkenswert. „Wir sind auf den FFC aufmerksam geworden, weil er der einzige reine Frauen-Fußball-Club in ganz Norddeutschland ist“, erklärt Redakteur Thorsten Philipps die Dreharbeiten für das SAT1-Regionalprogramm.
Für FFC-Keeperin Marie Jürgensen begannen die Dreharbeiten bereits am frühen Nachmittag. „Eine 16-jährige, die erst seit drei Jahren Fußball spielt und schon in der Landesauswahl kickt - das finde ich beachtlich“, begründet der 30-jährige Thorsten Philipps.

„Die haben mich sogar aus der Schule abgeholt“, erzählt Marie Jürgensen ein bisschen verlegen. Von dort aus wurde sie von dem Fernsehteam nach Hause nach Eichede begleitet. „Die wollten einfach alles filmen“, erzählt die 16-jährige. „Ich musste sogar am Klavier posieren.“ Klavierspielen ist das zweite große Hobby von Marie Jürgensen. „Es ist mein Ausgleich zum Fußball.“ Doch mit Schule, Klavier und Fußball ist die Liste der Aktivitäten der Nachwuchs-Keeperin nicht beendet. Denn neben der eigenen Fußball-Karriere feilt sie auch an der Technik von Nachwuchs-Kichern.

„Zusammen mit einer Freundin trainiere ich die Eicheder F-Jugend“, berichtet Marie, die Oliver Kahn vom FC Bayern München als Vorbild hat. Vom Klavier zog die 16-jährige und das Kamerateam in den Garten der Familie Jürgensen um. Bei herrlichem Wetter zeichneten Thorsten Philipps und seine beiden Kollegen auf, wie Marie mit ihrem Bruder ein paar Bälle hin und her „kickte“. Immer wieder fiel dem Team etwas Neues ein, und die Dreharbeiten zogen sich über den gesamten Nachmittag hin. Damit waren sie aber noch lange nicht abgeschlossen, denn am Abend geht es auf dem Masurenweg-Sportplatz mit der gesamten Jugendabteilung des FFC weiter. „Eigentlich trainieren wir um diese Zeit, heute stehen aber die Aufnahmen im Vordergrund“, sagt Wolfgang Dibbern, Jugendtrainer des FFC.

Auf dem Sportplatz muss Marie Jürgensen schließlich ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen. Für die Kamera versucht sie zu halten, was zu halten ist, hechtet jedem Ball hinterher. Und auch die Rolle als kleiner „Star“ steigt ihr nicht zu Kopf. „Durch die Aufnahmen werde ich höher eingeschätzt, als ich es verdiene. Denn eigentlich bin ich ganz normal.“ Doch auch die anderen Spielerinnen kommen bei den abendlichen Dreharbeiten nicht zu kurz. Warmlaufen und diverse anderen Übungen - alles vor laufender Kamera. Anstöße, Ecken, alles muss dauernd wiederholt werden, um aus verschiedenen Perspektiven gefilmt werden zu können.

 

Auch das Interview mit Trainer Wolfgang Dibbern durfte bei den Aufnahmen nicht fehlen. Und da wird der sonst so routinierte Trainer sogar ein wenig nervös, als er vor der Kamera Stellung beziehen soll. Nach einer kurzen Unsicherheit meistert er auch das Interview mit Bravour. „Mir ist die Sache wichtig. Wir wollen, dass noch mehr Mädchen Fußball spielen“, beantwortet er im Rampenlicht der Kamera gelassen eine der vielen Fragen von Thorsten Philipps.

An dem Drehtag entstanden 45 Film-Minuten. „Ich werde das Material sichten und schneiden“, erklärte Philipps. Am Ende wird es ein zweieinhalbminütiger Beitrag, der heute abend in „17:30 – SAT1-Regional“ zu sehen sein wird. Thorsten Philipps jedenfalls ist von dem Team schwer begeistert: „Diese Mädchen spielen richtig guten Fußball.“
STORMARNER TAGEBLATT vom 15.3.2001


Samstag, 17. März 2001 – 16. Punktspiel
SG Hagen/Bünningstedt – FFC 0:6 (0:3)

FFC Oldesloe wahrt seine Aufstiegschance. Haude-Elf dominiert das Kreisduell.

Das mit Spannung erwartete Kreisderby in der Bezirksklasse zwischen der SG Bünningstedt/Hagen und dem FFC Oldesloe nahm einen unerwartet einseitigen Verlauf. Beim 0:6 (0:3) mussten die Gastgeberinnen die Überlegenheit des Tabellenzweiten neidlos anerkennen. „Wir haben ängstlich gespielt und deshalb auch in dieser Höhe verdient verloren“, kommentierte Bünningstedts Trainer Klaus Gehrmann die klare Niederlage. Sein Fazit: „Damit sind wir aus dem Kampf um Platz zwei ausgeschieden.“

Der FFC Oldesloe hingegen bleibt mit vier Punkten Rückstand hartnäckigster Verfolger des Tabellenführers Daldorfer SV und hat sich die Chance bewahrt, in der Frage des Aufstiegs noch ein entscheidendes Wort mitzureden. Die Treffer für die Oldesloerinnen erzielten Antje Hoffheinz (3), Manuela Buck (2) und Gaitana Lippert.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 20.3.2001


vor 21.3.2001
Fußball-Kreispokal-Wettbewerb, Frauen: FFC Oldesloe empfängt den SV Eichede. Wer qualifiziert sich fürs Endspiel?

Im zweiten Halbfinalspiel im Fußball-Kreispokal-Wettbewerb für Frauen-Mannschaften kämpfen heute Abend – sofern es die Witterungsbedingungen erlauben – der FFC Oldesloe (Bezirksklasse) und das Bezirksliga-Team des SV Eichede um den Einzug in das Finale. Gespielt wird im Oldesloer Kurpark-Stadion (Beginn um 19.30 Uhr).

Gesucht wird der Gegner des VfL Oldesloe, der sich mit einem 4:0-Erfolg über die SG Hagen/Bünningstedt bereits qualifiziert hat. FFC-Trainer Christian Haude sieht der Begegnung mit Zuversicht entgegen. Vergangenes Wochenende zeigte sich seine Mannschaft beim 6:0 über die SG Hagen/Bünningstedt gut gerüstet. Der Coach konnte es sich erlauben, seine Leistungsträgerinnen Diana Wittenburg, Anne Kessler und Gaitana Lippert frühzeitig auszuwechseln und für das Pokalspiel zu schonen.

Der SV Eichede hingegen zeigte beim 1:1 in Westerrade Abschlussschwächen, geht als klassenhöhere Mannschaft aber trotzdem als Favorit in das Spiel.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 21.3.2001


Samstag 24. März 2001
Neue Trikots für Kickerinnen des FFC Oldesloe.


Während es beim Männerfußball zunehmend um Skandale, Schnee und Millionen geht, beweist Frauenfußball zunehmend seine Qualität und sein hohes sportliches Niveau. Gerade Bad Oldesloe entwickelt sich zu einer Hochburg des Frauenfußballs, so wurden die Stormarnerinnen, die seit Anfang 2000 im eigenen Verein FFC Oldesloe trainieren, 1999 Landesmeister.

Dass das Engagement der Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren belohnt werden müsse, fand auch die „Deutsche Vermögensberatung“ und spendete nun den jungen Damen neue Trikots. Sönke Dollberg überreichte die leuchtend gelben Hemden, die mit den Mädchen um die Wette strahlten.



Auch Trainer Wolfgang Dibbern und der erste Vorsitzende des FFC, Jens Wöhler, freuten sich mit ihrem B1 und B2 Kader und hoffen, dass die neue Saison so erfolgreich weiterverläuft, wie sie gestartet ist. Beim FFC dreht sich jedenfalls noch alles um das Leder, wobei auch die persönliche und schulische Förderung der Mitglieder nicht zu kurz kommen soll. Wer auch mal am Ball sein möchte, kann sich nähere Informationen über den starken Verein, auf den auch schon das Fernsehen aufmerksam geworden ist, im Internet unter www.ffc-oldesloe.de holen. Wer als Mädchen lieber selber spielt, ist ebenfalls willkommen, demnächst mal in eines der gelben Trikots zu schlüpfen und mit den fußballbegeisterten Oldesloerinnen auf dem Platz zu stehen.
OLDESLOER MARKT vom 24.3.2001


Sonntag, 25. März 2001 – Punktspiel
FFC – SV Müssen
ausgefallen


Mittwoch, 28. März 2001
Halbfinale im Kreispokal.

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe (Bezirksklasse) und SV Eichede (Bezirksliga) wollen morgen einen zweiten Versuch unternehmen, das Halbfinalspiel im Kreispokal-Wettbewerb auszutragen. Mittwoch vergangener Woche war das Spiel wegen der miserablen Witterungsbedingungen abgesagt worden. Gespielt wird im Kurparkstadion (19.30 Uhr). Gesucht wird der Gegner des VfL Oldesloe, der sich mit einem 4:0-Sieg über die SG Hagen/Bünningstedt fürs Endspiel qualifizierte.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 28.3.2001


Donnerstag, 29. März 2001 – Halbfinale Kreispokal
FFC – SV Eichede 1:0(1:0)

FFC Oldesloe siegt 1:0. Geschafft. Die Bezirksklassen-Fußballerinnen des FFC Oldesloe haben sich für das Endspiel im Kreispokal-Wettbewerb qualifiziert. Gegen den klassenhöheren SV Eichede siegten die Kreisstädterinnen mit 1:0 (1:0). Das entscheidende Tor erzielte Manuela Bleck in der 42. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß. Die Mannschaft von Trainer Christian Haude blieb damit auch in der achten Partie in Folge ohne Gegentreffer und freut sich nun auf das Endspiel gegen den Ortsrivalen VfL Oldesloe. „Endlich können sich die beide Mannschaften nicht mehr aus dem Wege gehen“, sagte Haude.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 30.3.2001


Sonntag, 1. April 2001 – 17. Punktspiel
Schmalfelder SV – FFC 1:8

Weiter von einem Aufstieg in die Bezirksliga darf der FFC Oldesloe träumen. Beim Schmalfelder SV musste das Team von Trainer Rainer Fischer zwar das erste Gegentor seit dem 21. Oktober hinnehmen, siegte dennoch völlig ungefährdet mit 8:1. Gaitana Lippert, Antje Hoffheinz (je 2), Claudia Langbehn, Manuela Bleck, Jessica Freelandt und Diana Wittenberg erzielten die Treffer für den Sieger. Kurios: Das Tor von Diana Wittenberg zum 1:0 war bereits der 100. Saisontreffer des FFC.

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.4.2001


Freitag, 6. April 2001 – 18. Punktspiel
FFC – SV Steinhorst 18:0 (9:0)

In Torlaune: FFC Oldesloe gewinnt 18:0.

Sieben Tage Urlaub gönnt sich Christian Haude. Die Reise nach Norwegen kann der Coach des Bezirksklassen-Zweiten entspannt antreten. Denn seine Elf fertigte kurz vor der Abfahrt den Tabellenletzten SV Steinhorst mit 18:0 (9:0) ab und landete damit den höchsten Sieg der Ver-einsgeschichte. In der achten Minute leitete Jessica Freelandt das Torefestival ein, ehe Antje Hoffheinz (5), Gaitana Lippert (4), Annika Jack mit einem lupenreinen Hattrick, Manuela Bleck (3), Marie Kolb und nochmals Freelandt den Kantersieg perfekt machten.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 10.4.2001


Samstag, 14. April 2001 – 18.Punktspiel
TSV Schnakenbek – FFC0:8

Nachdem das Spiel des Spitzenreiters Daldorfer SV bei der SG Hagen/Bünningstedt ausfiel, kann auch der FFC Oldesloe noch auf den Titel hoffen. Die Oldesloerinnen siegten beim TSV Schnakenbek mit 8:0 (2:0) und bleiben dem Spitzenreiter auf den Fersen. Die Treffer zu dem in der Höhe verdienten Sieg erzielten Claudia Langbehn, Manuela Bleck (je 2), Anika Jack, Annika Heliosch, Jessica Freelandt und Gaitana Lippert.

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.4.2001

 

Sonntag, 22. April 2001 – 19.Punktspiel
FFC – SV Schackendorf 5:1

In der Bezirksklasse Süd blieb der FFC Oldesloe beim 5:1-Erfolg gegen den TSV Schackendorf unter seinen Möglichkeiten. Antje Hoffheinz gelang die 3:0-Führung, ehe die Gäste mit Toren ins gegnerische und eigene Netz das 1:4 markierten. Den Endstand besorgte erneut Antje Hoffheinz (72.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.4.2001

 

Freitag, 27. April 2001 – Punktspiel
FFC – Daldorfer SV 5:0 (2:0)

FFC Oldesloe war nicht zu stoppen. Der FFC entschied das Spitzenspiel der Bezirksklasse gegen den Daldorfer SV mit 5:0 für sich.
Im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Daldorfer SV kamen die Kreisstädterinnen im Kurparkstadion zu einem überzeugenden 5:0-Erfolg. Vor mehr als 100 Zuschauern war der FFC in einer hochklassigen Partie überlegen und siegte auch in dieser Höhe verdient. Gaitana Lippert (2), Antje Hoffheinz, Manuela Bleck und Diana Wittenberg steuerten zu dem Erfolg die Tore bei.

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.5.2001


Dienstag, 1. Mai 2001 – 22. Punktspiel
SSV Großensee – FFC 0:20

Am Ende hatte der hoffnungslos unterlegene SSV mit 0:20 das Nachsehen. Die Oldesloerinnen spielten wie aus einem Guss und hatten in der fünffachen Torschützin Gaitana Lippert ihre überragende Akteurin. Die weiteren Treffer teilten sich Manuela Bleck (4), Antje Hoffheinz (3), Jessica Freelandt, Diana Wittenberg, Anika Jack und Diana Fellechner (je 2).

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.5.2001


Freitag, 4. Mai 2001 – 23. Punktspiel
FFC – SG Henstedt 4:1

In der Frauen-Bezirksklasse konnte der FFC Oldesloe im Heimspiel gegen die SG Henstedt nicht an seine Glanzleistungen anknüpfen. Trotzdem reichte es für das Team von Trainer Rainer Fischer zu einem ungefährdeten 4:1-Erfolg. Antje Hoffheinz (2), Diana Wittenberg und Manuela Bleck zeichneten sich dabei als Torschützen aus.

STORMARNER TAGEBLATT vom 8.5.2001


Freitag, 11. Mai 2001 – 24. Punktspiel
FFC – TuS Stusie 10:0

FFC Oldesloe schießt sich fürs Finale ein. Kreisstädterinnen gewinnen 10:0.

Für den VfL Oldesloe ist die Generalprobe für das morgige Endspiel im Kreispokal-Wettbewerb gegen den Ortsrivalen FFC Oldesloe (19.30, Kurparkstadion) gründlich daneben gegangen. Mit 2:3 (1:2) verloren die Schützlinge von Peter Rohde im Kreisduell beim SV Eichede. Nach der vierten Niederlage in Folge müssen die Oldesloerinnen nun sogar wieder um den Klassenerhalt bangen. „So eine schwache Leistung dürfen wir uns im Endspiel gegen den FFC nicht erlauben, sonst gehen wir unter“, sagte Rohde, der sich nur über die Treffer von Carolin Relling (44. Minute) und Katharina Borchmann (89./Foulelfmeter) freuen konnte. …

Der FFC Oldesloe hat sich für das bevorstehende „Spiel des Jahres“ gegen den VfL Oldesloe schon einmal warm geschossen. Dank der Treffer von Diana Wittenberg (3), Gaitana Lippert, Antje Hoffheinz (je 2), Manuela Bleck, Marie Kolk und eines Eigentores der Gäste siegte der Bezirksklassen-Zweite über den TuS Stusie mit 10:0 (6:0) und wahrte damit seine Chance, den mit einem Punkt in Front liegenden Daldorfer SV noch einzuholen.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 15.5.2001


Mittwoch, 16. Mai 2001 Für Christian Haude, Trainer der Fußballerinnen des FFC Oldesloe (Bezirksklasse), ist es das „Spiel des Jahres“: Seine Mannschaft trifft heute im Finale des Kreispokal-Wettbewerbs auf den Ortsrivalen VfL Oldesloe. Einen klaren Favoriten gibt es für das Prestigeduell nicht: Am Wochenende präsentierten sich die Haude-Schützlinge beim 10:0 über den TuS StuSie in bester Torlaune, während die eine Klasse höher in der Bezirksliga spielende VfL-Elf nach der 2:3-Niederlage gegen den SV Eichede um den Klassenverbleib zittern muss. Anpfiff im Kurparkstadion ist um 19.30 Uhr.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 16.5.2001

 

Mittwoch, 16. Mai 2001

Für Christian Haude, Trainer der Fußballerinnen des FFC Oldesloe (Bezirksklasse), ist es das „Spiel des Jahres“: Seine Mannschaft trifft heute im Finale des Kreispokal-Wettbewerbs auf den Ortsrivalen VfL Oldesloe. Einen klaren Favoriten gibt es für das Prestigeduell nicht: Am Wochenende präsentierten sich die Haude-Schützlinge beim 10:0 über den TuS Stusie in bester Torlaune, während die eine Klasse höher in der Bezirksliga spielende VfL-Elf nach der 2:3-Niederlage gegen den SV Eichede um den Klassenverbleib zittern muss. Anpfiff im Kurparkstadion ist um 19.30 Uhr.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 16.5.2001



Mittwoch, 16. Mai 2001 – Endspiel Kreispokal
FFC – VfL Oldesloe 6:0 (3:0)

FFC Oldesloe gewinnt erstmals den Kreispokal.

Als hätte es Peter Rohde, Trainer der Fußballerinnen des VfL Oldesloe, geahnt: „Wenn wir die Leistung der vergangenen Wochen wiederholen, gehen wir unter“, hatte er vor dem Endspiel im Kreispokal-Wettbewerb gegen den Ortsrivalen FFC Oldesloe befürchtet. So kam es auch: Gleich mit 6:0 (3:0) fertigte der FFC den Nachbarclub ab, durfte erstmals in der noch jungen Vereinsgeschichte den begehrten Pokal aus den Händen von Arnold Fröhlich, dem Vorsitzenden des Kreisfußballverbands (KFV), entgegen nehmen.

Mit einem Jubelgeschrei stürmte der Betreuerstab des FFC Oldesloe nach dem Schlusspfiff auf den Rasen des Kurparkstadions, um dort siegestrunken eine ausgiebige Sektdusche zu nehmen. Für Arnold Fröhlich fiel die Siegesfeier etwas feucht und fröhlich aus. So brachte sich der KFV-Chef nach der Pokalübergabe fluchtartig in Sicherheit.



So prickelnd das Getränk war, mit dem der „Pott“ gefüllt wurde, so erfrischend waren zuvor die Aktionen der FFC-Elf in den vorangegangenen 90 Minuten. Besonders Abwehrchefin Diana Wittenberg und Mittelfeldspielerin Jessica Freelandt kurbelten immer wieder das Angriffsspiel des Bezirksklassen-Zweiten an, brachten den Ball wiederholt gefährlich in die gegnerische Hälfte und fanden dort in Antje Hoffheinz eine geeignete Abnehmerin. Nach dem 1:0 von Claudia Langbehn (20. Minute) erzielte die Stürmerin drei Treffer (24., 29. und 65.), ehe Freelandt per Kopfball (69.) und Anika Heliosch mit einem Freistoßtreffer den Sieg unter Dach und Fach brachten. „Nun müssen wir nur noch aufsteigen, dann hätten wir eine optimale Saison gespielt“, so FFC-Trainer Christian Haude.

FFC Oldesloe: Becker, Kassier, Jack (75. Maaß), Kolk (12. Heliosch), Bleck, Völker (70. Angermann), Langbehn, Freelandt, Hoffheinz, Wittenberg, Lippert.

VfL Oldesloe: Malecki, Steenbuck, Roch, Relling, Galina Fix, Polina Fix, Cyrkel (40. Schumann), Borchmann, Lienau (20.Geyer), Lerch, Rahnenführer.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 18.5.2001


vor 19.5.2001
„Pott“ für FFC-Mädchen. Heute zu den Landesmeisterschaften.

Das Fußball-Mädchen-Team des FFC Oldesloe hat den Bezirkspokal für Elfer-Mannschaften gewonnen. Im Finale besiegten die Stormarnerinnen den TSV Kücknitz durch Tore von Marialiiza Kranz, Marnie Dibbern, Jessica Freelandt und Gaitana Lippert mit 4:0. Zuvor hatte der FFC den MTV Dänischburg mit 3:0 und Vorjahressieger SV Breitenfelde mit 9:0 ausgeschaltet.

Mit diesem Erfolg haben sich die Oldesloerinnen, die in der Saison mangels Gegnern auf dem Großfeld nur in Siebener-Teams auf den Kleinfeld gespielt hatten, für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Die wird heute ab 14 Uhr im Schulzentrum in Kiel-Kronshagen ausgespielt.

Sollten die Oldesloer Mädchen ihren Erfolg von 1999 – damals in fast identischer Besetzung für den VfL – wiederholen und erneut Landesmeister werden, treffen sie am 2. Juni in der ersten Runde der Nordmeisterschaft daheim auf den Hamburger SV.
STORMARNER TAGEBLATT vom 19.5.2001


Samstag, 19 Mai 2001
FFC Oldesloe spielt nun gegen HSV.

Der FFC Oldesloe eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg. Nur wenige Tagen nach dem Kreispokalsieg der Frauen wurde die Mädchen-Mannschaft nun überlegen Landesmeister. Beim Finalturnier in Kiel bezwang die Elf des Trainergespanns Wolfgang Dibbern und Ralf Wullenweber den VfR Schleswig mit 9:0 sowie den TSV Schilksee und TuRa Meldorf mit jeweils 4:0. „Das war wirklich ansehnlicher Fußball“, lobte Christian Haude, Übungsleiter beim FFC Oldesloe die Darbietungen des Nachwuchses.

Erfolgreichste Torschützinnen beim FFC waren die Stürmerinnen Gaitana Lippert (sechs Treffer) und Jana Dibbern, die viermal traf. Die übrigen Tore steuerten U16-Nationalspielerin Marnie Dibbern (3), Jessica Freelandt (2), Miriam Dünow und Julian Reinert bei. Gegner im Halbfinalspiel um die norddeutsche Meisterschaft am Pfingstsonntag, 3. Juni, ist der HSV.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 26.5.2001


Sonntag, 20. Mai 2001 – 25. Punktspiel
FFC – TSV Weddelbrook 3:2

Wenig überzeugend agierten die drei Bezirksklassen-Teams aus dem Kreis. Dieses Urteil gilt auch für den FFC Oldesloe, der den TSV Weddelbrook durch Tore von Diana Wittenberg (2) und Antje Hoffheinz nur mühsam mit 3:2 besiegte.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.5.2001


Sonntag, 20. Mai 2001
Mädchen-Mannschaft des FFC Oldesloe gewann souverän die Landesmeisterschaft. Mit technisch sauberem Fußball überzeugt.

Die Fußball-Mädchen des FFC Oldesloe müssen in Schleswig-Holstein auch auf dem Elfer-Feld keinerlei Konkurrenz befürchten. Wie deutlich ihre Überlegenheit ist, stellte das Team am Wochenende eindrucksvoll unter Beweis. Mit drei souveränen Siegen sicherten sich die Oldesloer Kickerinnen zum zweiten Mal in Folge den Landestitel.

Bereits bei ihrem Auftakt-Spiel gegen TuRa Meldorf ließen die FFC-Mädchen nichts anbrennen und setzten sich mit 3:0 durch. Doch erst in den nachfolgenden Spielen kamen sie so richtig in Schwung. So legten die Stormarnerinnen gegen den Mitfavoriten SG Schilksee/Altenholz noch eine Schippe drauf und sorgten mit einem 5:0-Erfolg bereits für die Vorentscheidung.

Nach diesem klaren Sieg konnte die Mannschaft in ihrem letzten Spiel gegen VfR Schleswig völlig befreit aufspielen und begeisterte mit ihrem technisch sauberen Fußball nicht nur die vielen mitgereisten Fans. Auch der Gegner musste die Überlegenheit der Stormarnerinnen neidlos anerkennen, denn nur mit Mühe gelang es den Schleswigerinnen, bei ihrer 0:9-Schlappe zumindest ein zweistelliges Ergebnis der Oldesloerinnen zu verhindern.
Mit diesem Erfolg hat sich das FFC-Team für die Norddeutschen Meisterschaften qualifiziert und erwartet am Pfingstsonntag, 3. Juni, im Kurparkstadion Hamburger Meister HSV. „Das wird bestimmt ein toller Saisonabschluss für uns“, sagt Wolfgang Dibbern vom FFC.

Für den FFC Oldesloe spielten
Marie Jürgensen, Marialiiza Kranz, Marnie Dibbern, Jessica Freelandt, Gaitana Lippert, Jana Dibbern, Miriam Dünow, Julienne Reinhardt, Svenja Fritz, Cathrin Zwikirsch, Olga Hess, Oksana Bespalova, Karina Hasubski, Johanna Wöhler und Tina Plessen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 23.5.2001

20.5.2001: ERGEBNISSE Landesmeisterschaft Mädchen

SG Schilksee/Altenholz – VfR Schleswig 2:2, TuRa Meldorf – FFC Oldesloe 0:3, FFC Oldesloe – SG Schilksee/Altenholz 5:0, TuRa Meldorf – VfR Schleswig 3:0, FFC Oldesloe – VfR Schleswig 9:0, TuRa Meldorf – SG Schilksee/Altenholz 0:1.

 

vor 25.5.2001 – 26. Punktspiel
FFC – SV Müssen 3:0 (0:0)

Platz eins erobert. FFC Oldesloe siegt 3:0.

Dank des 3:0 (0:0)-Sieges gegen den SV Müssen haben die Fußballerinnen des FFC Oldesloe in ihrem letzten Saisonspiel die Tabellenführung in der Bezirksklasse erobert. Mit Spannung blickt die Mannschaft von Trainer Christian Haude nun auf die Reaktion des bisherigen Spitzenreiters Daldorfer SV, der morgen beim Tabellenachten TuS Stusie unter Druck steht. Lassen die Daldorferinnen mindestens zwei Punkte, steigen die Oldesloerinnen auf direktem Wege in die Bezirksliga auf. Andernfalls ist ihr Schicksal mit dem des Breitenfelder SV verknüpft. Gelingt dem neuen Bezirksliga-Meister der Sprung in die Verbandsliga, würden die Oldesloerinnen ebenfalls aufsteigen.
Eine Hürde auf dem Weg in die Bezirksliga ist bereits aus dem Weg geräumt. Das Relegationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Parallelstaffel TSV Siems bleibt den Schützlingen von Trainer Christian Haude erspart, da die Lübeckerinnen nicht aufsteigen wollen.

Die Tore für die Oldesloerinnen, die das Spiel erst in der Schlussphase entscheiden konnten, erzielten Gaitana Lippert (52. Minute), Anika Jack (88.) und Marie Kolk (90.). Ein gelungenes Debüt feierte im Tor Yvonne Westphal.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 25.5.2001


29. Mai 2001
FFC Oldesloe drückt Breitenfelde die Daumen.

Die Hoffnung des FFC Oldesloe auf einen Ausrutscher des Daldorfer SV am letzten Spieltag der Frauenfußball-Bezirksklasse Süd hat sich nicht erfüllt. Der Kontrahent im Meisterschaftskampf besiegte TuS Stusie mit 7:0 und überholte so die Oldesloerinnen in der Abschlusstabelle um einen Punkt. Der FFC hatte die Saison bereits Mitte vergangener Woche mit einem 3:0-Erfolg gegen SV Müssen abgeschlossen.

Während der Daldorfer SV nun direkt in die Bezirksliga aufsteigt, ist der FFC diesbezüglich auf den Breitenfelder SV angewiesen. Schafft der Meister des Bezirks IV den Aufstieg in die Verbandsliga, steigt auch das Team von Trainer Rainer Fischer auf. Und das, ohne noch einmal auf dem Spielfeld ran zu müssen, denn der TSV Siems hat als Vizemeister der Bezirksklasse Nord auf eine Relegation verzichtet. Die Oldesloerinnen müssen bis zum Ende der Verbandsliga-Aufstiegsspiele warten, ehe sie wissen, in weicher Liga sie in der kommenden Saison spielen.
STORMARNER TAGEBLATT vom 29.5.2001

Samstag, 2. Juni 2001
HSV kickt in Bad Oldesloe.

Die Fußball-Mädchen des FFC Oldesloe können wahrlich auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken: Bis auf eine kampflos verlorene Begegnung blieben die Schützlinge des Trainergespanns Wolfgang Dibbern/Ralf Wullenweber während der gesamten Serie unbesiegt und fuhren souverän den Landestitel ein. Morgen wollen die Kreisstädterinnen ihre eindrucksvolle Siegesserie im Halbfinale um die Norddeutsche Meisterschaft fortsetzen.
Die Aufgabe wird allerdings ungemein schwierig. Denn der FFC Oldesloe trifft um 15 Uhr im Kurparkstadion auf die Youngster des Hamburger SV, die ihrerseits unangefochten die Meisterschaft in der Hansestadt gewannen. „Der HSV ist klarer Favorit, aber wir wollen unsere Außenseiterchance nutzen“, sagte Betreuer Christian Haude.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 2.6.2001

 

Sonnabend, 2. Juni 2001
Kicker-Nachwuchs ermittelt Pokalsieger.

Der Sportplatz „Brauner Hirsch“ im Ahrensburger Ortsteil Hagen steht heute ganz im Zeichen des Jugendfußballs. Dort werden sämtliche Pokalwettbewerbe entschieden, die der Kreisfußballverband im Nachwuchsbereich ausschreibt. Getreu dem Motto „Ladies first“ machen um 9.30 Uhr die Mädchen den Anfang. Klarer Favorit für den Pokalgewinn ist der FFC Oldesloe, der auf JuS Fischbek trifft. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.6.2001

 

Sonnabend, 2. Juni 2001
FFC Mädchen – JuS Fischbek 7:0 (2:0)

(Finale Kreispokal)

Kreispokalendspiele der Fußballjugend auf dem Sportplatz „Brauner Hirsch“ in Ahrensburg. …

Eine klare Angelegenheit war erwartungsgemäß das Finale der Mädchen. Der FFC Oldesloe ließ JuS Fischbek nicht den Hauch einer Chance. Svenja Fritz, Christina Plessen, Jana Dibbern (je 1), Jessica Freelandt und Marilisa Kranz (je 2) sorgten für den ungefährdeten 7:0-Erfolg des Favoriten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.6.2001

 

Sonntag, 3. Juni 2001 – Norddeutsche Meisterschaft
FFC Mädchen – Hamburger SV 0:4 (0:2)

Keine Chance gegen die „Rothosen“.

Für die Nachwuchsfußballerinnen des FFC Oldesloe ist der Traum von der norddeutschen Meisterschaft ausgeträumt. Im Halbfinale unterlagen die Mädchen des Trainergespanns Wolfgang Dibbern/Ralf Wullenweber dem Hamburger SV mit 0:4 (0:2) und verabschiedeten sich somit aus dem Wettbewerb.

Vor der Begegnung hatte Christian Haude vom FFC-Betreuerstab noch voller Vertrauen in die Mannschaft angekündigt: „Die Hamburger sind zwar klarer Favorit, aber wir werden unsere Außenseiterchance nutzen.“ Spätestens nach dem ersten Durchgang kam er allerdings zu der Einsicht, dass gegen das schwungvoll aufspielende Gäste-Team kein Blumentopf zu gewinnen war und der Finaleinzug Wunschdenken bleiben sollte. Zu dominierend agierten die „Rothosen“, spielten die FFC-Verteidigerinnen um U16-Nationalspielerin Marnie Dibbern regelrecht schwindelig und lagen bereits zur Pause mit zwei Treffern vorn (12., 39. Minute).



An der nötigen Unterstützung lag es nicht, dass die Gastgeberinnen den HSV auch nach dem Wiederanpfiff kaum in Bedrängnis bringen konnten. So trieben rund 150 Zuschauer die Kreisstädterinnen im Kurparkstadion immer wieder mit Anfeuerungsrufen nach vorne. Es half jedoch alles nichts. Trotz der verzweifelten Vorstöße von Libero Marnie Dibbern, die sich nach dem 0:3 (55.) und 0:4 (57.) in das Offensivspiel der Dibbern/Wullenweber-Elf einschaltete, sprang nichts Zählbares heraus.

„Wir waren dem HSV in allen Belangen unterlegen. Die Niederlage geht auch in der Höhe voll und ganz in Ordnung“, erkannte Haude die Leistung des Gegners an. Die Oldesloerinnen konnten sich am Ende sogar bei Torfrau Marie Jürgensen bedanken, nicht noch stärker unter die Räder gekommen zu sein. Zwar unterlief der Keeperin beim 0:2 ein Patzer, sie verhinderte aber anschließend einen höheren Rückstand.
Trotz der deutlichen Unterlegenheit fiel das Resümee von Haude positiv aus: „Die Mannschaft braucht nicht enttäuscht zu sein. Sie hat in dieser Saison hervorragendes geleistet.“ Mit dem Gewinn der Bezirks- und Landesmeisterschaft sowie des Kreispokals fuhren die Mädchen des FFC Oldesloe in dieser Serie drei Titel ein.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 8.6.2001


Dienstag, 5. Juni 2001
Wieder ein Stadtderby?

Zum Auftakt des Bezirkspokal-Wettbewerbs für Fußballerinnen trifft bereits morgen Lübeck 1876 auf den SV Sereetz. Die drei Stormarner Vertreter greifen erst am Wochenende in das Geschehen ein. Den Anfang macht am Freitag der FFC Oldesloe, der um 20 Uhr gegen den Daldorfer SV Heimrecht genießt. Der VfL Oldesloe muss am Samstag bei der SpVgg. Putlos antreten (16 Uhr). Zur gleichen Zeit spielt der SV Eichede auswärts gegen den TSV Malente.

Im Viertelfinale des Wettbewerbs, das für den 16. und 17. Juni angesetzt ist, könnte es zum Prestigeduell der beiden Clubs aus der Kreisstadt kommen. Erst vor drei Wochen hatte der vor einem Jahr gegründete FFC im ersten Vergleich beider Teams überhaupt mit 6:0 die Oberhand behalten. Der SV Eichede könnte auf den SV Westerrade oder auf den Ratzeburger SV treffen.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 5.6.2001


vor 6.6.2001
Die Trophäensammlerinnen aus der Kreisstadt. Mädchen-Team des FFC Oldesloe lässt JuS Fischbek beim 6:0 keine Chance.

Die Nachwuchsfußballerinnen des FFC Oldesloe haben ihrer eindrucksvollen Trophäensammlung in diesem Jahr einen weiteren Titel hinzugefügt: Nach dem Gewinn der Hallenkreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaft mit der 11er-Mannschaft sicherten sich die Mädchen dank des deutlichen 6:0 (2:0)-Finalerfolgs über JuS Fischbek auch den Sieg im Kreispokal-Wettbewerb auf dem Kleinfeld. Dementsprechend routiniert schritt Mannschaftsführerin Marie Jürgensen zur Siegerehrung, um den von Volkwardt Krasensky, Jugendwart des Kreisfußballverbands Stormarn, überreichten Pokal entgegenzunehmen.

Überlegener hätten die Kreisstädterinnen die Begegnung auf der Sportanlage des SSC Hagen Ahrensburg nicht gestalten können. Mit ihrem sicheren Kombinationsfußball stellte die Elf des Trainergespanns Wolfgang Dibbern/Ralf Wullenweber die Fischbekerinnen vor eine schier unlösbare Aufgabe. Und das, obwohl mit Marnie Dibbern und Gaitana Lippert gleich zwei Leistungsträgerinnen verletzungsbedingt passen mussten. Jessica Freelandt ließ mit ihrem über die gesamte Spielzeit engagierten Auftreten den Ausfall der beiden Stammkräfte allerdings vergessen. Die Spielmacherin kurbelte unermüdlich die Oldesloer Angriffe an und war damit maßgeblich an der 2:0-Pausenführung beteiligt, obwohl sie sich im ersten Abschnitt nicht in die Torschützenliste eintragen konnte. Die Treffer erzielten Marialiiza Kranz und Jana Dibbern.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht: JuS-Torfrau Nina Kromm sah sich einer brenzligen Situation nach der anderen ausgesetzt. Bei den vier weiteren Gegentreffern von Marialiiza Kranz, Tina Plessen, Jessica Freelandt und Svenja Fritz war die Keeperin trotz ihrer ausgezeichneten Leistung machtlos.

Wer nach dem Schlusspfiff allerdings frustrierte Fischbeker Spielerinnen erwartet hatte, wurde enttäuscht. Statt Trübsal herrschte gute Laune vor. „Es gibt keinen Grund, unzufrieden zu sein. Meine Mädchen haben sich tapfer gehalten. Schließlich sind wir gegen den FFC bislang immer mit einer zweistelligen Niederlage vom Platz gegangen“, lobte JuS-Trainerin Petra Abraham ihre Schützlinge.
Während die Saison für JuS Fischbek nun beendet ist, müssen Spielerinnen des FFC Oldesloe nachsitzen: Am 17. und 23. Juni gilt es, bei der Bezirks- und Landesmeisterschaft auf dem Kleinfeld den fünften und sechsten Titelgewinn ihrer noch nicht einmal einjährigen Geschichte einzufahren.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 6.6.2001


Freitag, 8. Juni 2001
Pokalrunde beginnt heute.

Die Fußballerinnen des VfL Oldesloe, SV Eichede und FFC Oldesloe sind an diesem Wochenende gezwungen, nachzusitzen. Obwohl die Saison bereits seit zwei Wochen beendet ist, gilt es für die drei Stormarner Vertreter in der ersten Runde des Bezirkspokal-Wettbewerbs der Serie 2001/2002 anzutreten.

Der Bezirksklassen-Zweite FFC Oldesloe trifft dabei auf einen alten Bekannten. Mit dem Daldorfer SV empfangen die Kreisstädterinnen heute Abend den diesjährigen Meister ihrer Staffel im Kurparkstadion (19.30 Uhr). Die beiden Bezirksliga-Clubs SV Eichede (beim TSV Malente) und VfL Oldesloe (bei der SpVgg. Putlos) greifen hingegen erst am morgigen Samstag jeweils um 16 Uhr ins Spielgeschehen ein.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 8.6.2001


Freitag, 8. Juni 2001 – Bezirkspokal
FFC – Daldorfer SV 5:7 n.E. (1:1, 0:1)

Aufstiegsjubel nach Pokal-Aus. FFC Oldesloe darf zum Saisonabschluss trotz Niederlage feiern.

… Nur haarscharf verpasste der FFC Oldesloe den Einzug in die nächste Runde. Gegen den Daldorfer SV mussten sich die Schützlinge des Trainergespanns Rainer Fischer/Christian Haude erst im Elfmeterschießen mit 4:6 (1:1, 0:1) geschlagen geben. Dabei hatte das Bezirksklassen-Team aus Oldesloe den Meister ihrer Staffel noch vor einigen Wochen an gleicher Stelle im Kurparkstadion deutlich mit 5:0 in die Schranken gewiesen. Zur tragischen Figur avancierte Martina Laschewski. Beim Showdown beförderte sie als einzige Akteurin ihrer Mannschaft den Ball über die Querlatte. Manuela Bleck, die bereits in der regulären Spielzeit den zwischenzeitlichen Rückstand (45. Minute) vom Elfmeterpunkt ausgeglichen und damit die Verlängerung erzwungen hatte (60.), Diana Wittenberg und Karen Angermann bewiesen hingegen Nervenstärke.

Nach dem Pokal-Aus durften die Kreisstädterinnen trotzdem jubeln. Weil der Breitenfelder SV sich für die Verbandsliga qualifizierte, steigt die FFC-Elf in die Bezirksliga auf.
AHRENSBURGER ZEITUNG vom 12.6.2001

Sonntag, 17. Juni 2001
Fünfter Titelgewinn.

Die Nachwuchs-Fußballerinnen des FFC Oldesloe sind in dieser Saison einfach unersättlich: Mit dem Gewinn der Kleinfeld-Bezirksmeisterschaft in Eutin sicherte sich die Mannschaft des Trainergespanns Wolfgang Dibbern/Ralf Wullenweber bereits den fünften Titel. Damit nicht genug: Am kommenden Sonntag wollen die Oldesloerinnen das halbe Dutzend voll machen, wenn es in Owschlag um die Landesmeisterschaft für Siebener-Mannschaften geht (Beginn um14.30 Uhr).

Dort bedarf es allerdings einer effizienteren Chancenauswertung – vor allem, wenn es gegen den Angstgegner TuRa Meldorf geht. Denn bei der Bezirksmeisterschaft versiebten die Oldesloerinnen in der Partie gegen den TSV Kücknitz gleich reihenweise feinste Einschussmöglichkeiten. Weil Jessica Freelandt und Marnie Dibbern lediglich das Aluminium-Gestänge trafen, musste sich der FFC Oldesloe mit einem 0:0 begnügen.

Erheblich präziser zielten die Kreisstädterinnen in der Abschlussbegegnung gegen den SC Cismar, der dank der Treffer von Marialiiza Kranz (2), Tina Plessen, Jessica Freelandt und Marnie Dibbern mit 5:0 besiegt wurde. Dieser Sieg reichte zum Titel, da sich die punktgleichen Kücknitzerinnen gegen Cismar lediglich mit 3:1 durchsetzten und deshalb nur Zweiter wurden.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 19.6.2001


Mittwoch, 20. Juni 2001
FFC Oldesloe sucht Frauen und Mädchen.

Der FFC Oldesloe will sich nicht auf den Erfolgen der jüngsten Vergangenheit ausruhen. Nachdem die Frauen-Mannschaft gleich im ersten Anlauf den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte und die Mädchen Landesmeisterinnen wurden, sollen auch in Zukunft im Kurparkstadion Siege gefeiert werden. Deswegen sucht der Verein für die kommende Saison Spielerinnen für sämtliche Mannschaften. Nähere Auskünfte geben Christian Haude (Telefon: 04532/265925) und Wolfgang Dibbern (04531/7476).

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 20.6.2001

Sonnabend, 23. Juni 2001
Sechster Titelgewinn für den FFC Oldesloe. Mädchenmannschaft wird Kleinfeld-Landesmeister.

Eigentlich hatten die Nachwuchs-Fußballerinnen des FFC Oldesloe den Titel bei den Kleinfeld-Landesmeisterschaften in Owschlag schon abgeschrieben. Nach der 0:1-Niederlage gegen den TSV Schilksee waren die Meisterschaftschancen auf ein Minimum gesunken. Am Ende konnten sich die Kreisstädterinnen jedoch über ihren sechsten Triumph in dieser Saison freuen. Weil die Kielerinnen anschließend überraschend gegen TuRa Meldorf verloren (0:1), der zuvor vom FFC mit 1:0 besiegt worden war, und die Mannschaft des Trainergespanns Wolfgang Dibbern/Ralf Wullenweber über Schleswig 06 einen 8:0-Kantersieg landete, behielten die Oldesloerinnen bei Punktegleichheit dank des besseren Torverhältnisses die Nase vorn und durften die begehrte Trophäe in Empfang nehmen.

Ein besonderes Lob verdiente sich Gaitana Lippert, die an fast allen Oldesloer Toren beteiligt war. „Sie hat eine ganz starke Leistung geboten, ihre Gegnerinnen regelrecht schwindelig gespielt“, lobte Betreuer Christian Haude die 17-jährige, die in der internen Torschützenliste mit zwei Treffern hinter Jessica Freelandt (3) Rang zwei belegte. Nach Schmeicheleien war den Übungsleitern nach der Auftakt-Niederlage gegen die Kielerinnen allerdings noch nicht zumute gewesen – zu fahrlässig hatten die Oldesloerinnen die sich gerade in den Schlussminuten bietenden Einschussmöglichkeiten ausgelassen. „Da hätten einige am letzten Bundesliga-Spieltag wohl etwas genauer hinschauen sollen“, mäkelte Haude, ein bekennender Fan des Champions-League-Siegers Bayern München, in Anspielung auf dessen dramatisches Finish beim Hamburger SV. Das war jedoch bei der spontanen Siegesfeier im Hause von Trainer Wolfgang Dibbern vergessen, bei der auf eine überaus erfolgreiche Saison angestoßen wurde.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 26.6.2001

26.6.2001
Sechster Titelgewinn für den FFC Oldesloe. Mädchen-Mannschaft wird Kleinfeld-Landesmeister.

Eigentlich hatten die Nachwuchs-Fußballerinnen des FFC Oldesloe den Titel bei den Kleinfeld-Landesmeisterschaften in Owschlag schon abgeschrieben. Nach der 0:1-Niederlage gegen den TSV Schilksee waren die Meisterschaftschancen auf ein Minimum gesunken. Am Ende konnten sich die Kreisstädterinnen jedoch über ihren sechsten Triumph in dieser Saison freuen. Weil die Kielerinnen anschließend überraschend gegen TuRa Meldorf verloren (0:1), der zuvor vom FFC mit 1:0 besiegt worden war, und die Mannschaft des Trainergespanns Wolfgang Dibbern/Ralf Wullenweber über Schleswig 06 einen 8:0-Kantersieg landete, behielten die Oldesloerinnen bei Punktegleichheit dank des besseren Torverhältnisses die Nase vorn und durften die begehrte Trophäe in Empfang nehmen.

Ein besonderes Lob verdiente sich Gaitana Lippert, die an fast allen Oldesloer Toren beteiligt war. „Sie hat eine ganz starke Leistung geboten, ihre Gegnerinnen regelrecht schwindelig gespielt“, lobte Betreuer Christian Haude die 17-jährige, die in der internen Torschützenliste mit zwei Treffern hinter Jessica Freelandt (3) Rang zwei belegte. Nach Schmeicheleien war den Übungsleitern nach der Auftakt-Niederlage gegen die Kielerinnen allerdings noch nicht zumute gewesen – zu fahrlässig hatten die Oldesloerinnen die sich gerade in den Schlussminuten bietenden Einschussmöglichkeiten ausgelassen. „Da hätten einige am letzten Bundesliga-Spieltag wohl etwas genauer hinschauen sollen“, mäkelte Haude, ein bekennender Fan des Champions-League-Siegers Bayern München, in Anspielung auf dessen dramatisches Finish beim Hamburger SV. Das war jedoch bei der spontanen Siegesfeier im Hause von Trainer Wolfgang Dibbern vergessen, bei der auf eine überaus erfolgreiche Saison angestoßen wurde.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 26.6.2001

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