Freitag, 2. Januar 2009

Was Stormarns Sportler sich für 2009 wünschen

Die Gesundheit steht bei vielen an oberster Stelle auf der Liste der Wünsche für das neue Jahr. Doch auch sportlich wurde sich viel vorgenommen: Das „Tageblatt“ hat sich bei Trainern, Athleten und Funktionären umgehört, was auf dem sportlichen Wunschzettel für das Jahr 2009 ganz oben steht.

… Claudia Wenzel (Zweitliga-Fußballerin des FFC Oldesloe):

„Ich wünsche mir, dass im neuen Jahr mein Arbeitsplatz erhalten und die Familie gesund bleibt. Fußballerisch ist es mein Wunsch, dass es mit allen FFC-Mannschaften annähernd weiter so gut läuft wie in der Hinrunde, dann wäre ich sehr glücklich.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.1.2009

 

Sonntag, 18. Januar 2009

Heute in Kiel: Die Bundesliga gibt sich die Ehre

Nach den Herren sind heute die Damen an der Reihe. Drei Bundesligisten und drei Zweitligisten kämpfen (ab 11 Uhr) in der Kieler Sparkassen-Arena beim Nord-Cup um die 3000-Euro-Siegprämie. „Das ist das hochkarätigste Hallen-Turnier in ganz Norddeutschland“, freut sich Michael Clausen, Trainer des FFC Oldesloe, auf die Teilnahme. „Das ist für meine Mädels ein Highlight. Sie sollen Spaß haben.“

Vielleicht schneiden die Zweitliga-Fußballerinnen dieses Mal auch ein wenig erfolgreicher ab als vor einem Jahr. Damals schied Oldesloe nach zwei Niederlagen gegen den HSV (1:3) und Kiel (2:3) vorzeitig aus. Gleich im ersten Spiel treffen die Stormarnerinnen heute auf Turbine Potsdam II. Eine Mannschaft, mit der sich Oldesloe auch in den Punktspielen auf dem Rasen misst und vor zwei Monaten mit dem 2:0-Sieg für eine Überraschung

sorgte. Neben diesen beiden Teams sind der Titelverteidiger Hamburger SV, der VfL Wolfsburg und Essen-Schönebeck aus der Bundesliga sowie Holstein Kiel aus Liga zwei dabei.

3500 Zuschauer kamen bei der Premiere im vergangenen Jahr. „Wir hoffen, dass wir diese Marke knacken können. Es wurden im Vorverkauf viermal so viele Karten abgesetzt wie im Vorjahr“, sagt Pressesprecher Tobias

Kruse. …

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 18.1.2009

 

Sonntag, 18. Januar 2009

Erstligisten eine Klasse für sich

Der Nord-Cup in Kiel war auch bei seiner zweiten Auflage in der Sparkassen-Arena Werbung für den Frauenfußball. Der FFC Oldesloe allerdings zeigte sich nicht von der besten Seite.

ing. – Als die Bundesliga-Spielerinnen des VfL Wolfsburg im Finale alles klar gemacht und sich durch einen 2:0-Sieg gegen Holstein Kiel den 3000-Euro-Siegerscheck gesichert hatten, saßen die Frauen des FFC Oldesloe längst frisch geduscht und umgezogen auf der anderen Seite der Bande. Mit nur zwei Treffern in fünf Spielen hatten sie aktiv wenig zu dem bemerkenswerten Schnitt von immerhin vier Toren pro Spiel in der Vorrunde beigetragen und mit nur einem Punkt (1:1 gegen den Finalisten Kiel) als Gruppenletzte deutlich das Halbfinale der besten Vier verpasst.

So konnten sie sich frühzeitig unter die insgesamt knapp über 4000 Zuschauer mischen, die dem hochklassigen Turnier einen würdigen Rahmen gaben. „Die gut besetzten Tribünen zeigen, dass der Frauenfußball auch bei uns im Norden zunehmend an Resonanz gewinnt“, stellte FFC-Trainer Michael Clausen zufrieden fest, der mit dem Auftreten seiner Frauen nicht annähernd so zufrieden sein konnte, vielleicht abgesehen von der unglücklichen 0:1-Niederlage im Auftaktspiel gegen eine Talente-Auswahl des Bundesligisten Turbine Potsdam und dem abschließenden 1:1 gegen die Holstein-Women, bei denen die Ex-Oldesloerin Marialiiza Kranz ihr Debüt gab.

Wirklich verärgert war Clausen aber nicht angesichts der hochkarätigen Konkurrenz. Und dass die FFC-Frauen die „Underdogs“ der Veranstaltung sein würden, war auch dem NDR-Fernsehen schon im Vorfeld klar gewesen. Der Sender thematisierte das Auftreten der FFC-Kickerinnen (Anm.: am Veranstaltungstag) in seinem abendlichen Schleswig-Holstein-Magazin und gab Johanna Wöhler und Sarah Schreiber dabei gar die Möglichkeit, im Interview über die hautnah erlebten Unterschiede zu den Erstliga-Teams zu berichten.

Doch nicht allein wegen der zusätzlichen Medienpräsenz hakten Clausen und Co. den Kieler Auftritt als wichtige Erfahrung, noch dazu ohne Verletzte, ab. „Das war schon was Besonderes, gegen Nationalspielerinnen wie Wolfsburgs Martina Müller zu spielen, die jede Schusschance konsequent zu nutzen weiß“, schwärmte Clausen, der aber vor allem den HSV „in der Vorrunde überragend“ sah und seinen Frauen trotz der bescheidenen Ausbeute keine Vorwürfe machte: „Wir haben zwar nicht gut gespielt. Wegen der knappen Hallenkapazitäten in Bad Oldesloe konnten wir aber auch kein einziges Mal in der Halle trainieren. Und allein schon das taktische Verhalten ist dort ganz anders als draußen.“ Deshalb nehme er das schlechte Abschneiden nicht so schwer, betonte Clausen, der dann aber doch klarstellte, dass sein Team beim Winter-Cup, dem eigenen Turnier am 31. Januar, bitte doch ein wenig besser abschneiden möge. …

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 20.1.2009

JANUAR 2009: KIEL, SPARKASSEN-ARENA

SHFV-NORD-CUP

 

FFC Oldesloe – FFC Turbine Potsdam 0:1, VfL Wolfsburg – Hamburger SV 1:2, SG Essen-Schönebeck – Holstein Kiel 2:2, Hamburger SV – FFC Oldesloe 5:0, Holstein Kiel – VfL Wolfsburg 2:2, FFC Turbine Potsdam – SG Essen-Schönebeck 0:6, Hamburger SV – Holstein Kiel 5:1, VfL Wolfsburg – FFC Turbine Potsdam 2:1, SG Essen-Schönebeck – FFC Oldesloe 3:0, FFC Turbine Potsdam – Holstein Kiel 1:1, FFC Oldesloe – VfL Wolfsburg 1:4, SG Essen-Schönebeck – Hamburger SV 3:1, Holstein Kiel – FFC Oldesloe 1:1, Hamburger SV – FFC Turbine Potsdam 7:2, VfL Wolfsburg – SG Essen-Schönebeck 0:2.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. Hamburger SV 5   4   0   1   20:7    12
  2. SG Essen-Schönebeck 5   4   0   1   16:4    12
  3. VfL Wolfsburg 5   2   1   2    9:8     7
  4. Holstein Kiel 5   1   3   1    8:11    6
  5. FFC Turbine Potsdam    5   1   1   3    5:16    4
  6. FFC Oldesloe 5   0   1   4    2:14    1  

    Statistik              30  12   6  12   60:60   42

 

Halbfinale: Hamburger SV – Holstein Kiel 0:1, SG Essen-Schönebeck – VfL Wolfsburg 3:4 nach Elfmeterschießen.

Finale: Holstein Kiel – VfL Wolfsburg 0:2.

 

Freitag, 23. Januar 2009

FFC will einen Schritt weiter

boe. – Die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe bestreiten morgen um 14 Uhr beim Schleswig-Holstein-Ligisten SV Neuenbrook/Rethwisch ihr erstes Testspiel. „Wir wollen in der Partie ein paar Sachen ausprobieren“, gab FFC-Coach Michael Clausen an. Besonders im Spielaufbau seiner Akteurinnen sieht Clausen noch Handlungsbedarf. Den Ball über die Viererkette sicher ins Mittelfeld zu tragen, sei ein Manko seiner Truppe. „Wir spielen oft einfach zu hastig nach vorne, was häufig zu Ballverlusten und Kräfteverschleiß führt“, so der Trainer. In der vergangenen Saison stand bei der FFC-Elf im Abstiegskampf das körperbetonte Spiel mehr im Vordergrund, während die Mannschaft nun an einem Punkt ist, einen Schritt weiter zu gehen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.1.2009

 

Sonnabend, 24. Januar 2009

SV Neuenbrook/Rethwisch – FFC Oldesloe ausgefallen

(Freundschaftsspiel)

 

Montag, 26. Januar 2009

Die Favoritinnen kommen aus Kiel und Oldesloe

Christian Jessen – Die 2. Fußball-Bundesliga, das erleben im Land zwischen den Meeren derzeit nur die Frauen. Entsprechend kommen auch die Favoritinnen bei unserer erstmaligen Wahl zu Schleswig-Holsteins Fußballerin des Jahres vornehmlich von den beiden Zweitligisten FFC Oldesloe und Holstein Kiel.

Bei den Oldesloerinnen, vor eineinhalb Jahren aufgestiegen und derzeit auf Rang sechs im gesicherten Mittelfeld platziert, ist Gaitana Lippert (24) die auffälligste Figur. Sie erzielt nicht nur die wichtigen Tore (16 in 31 Zweitliga-Spielen), sondern arbeitet auch viel für das Team. Angeführt wird die Mannschaft noch immer von Claudia Wenzel (38) als Kapitänin. Die bundesliga-erfahrene Spielerin marschiert trotz einiger Verletzungen noch immer vorneweg. Gegenstück zum Routinier ist Nachwuchstalent Joy Grube (wurde Anfang Januar 18). Das sportliche Multitalent eroberte auf der Außenbahn trotz ihrer Jugend schon einen Stammplatz.

Bei den Kielerinnen, die wie auch der Konkurrent aus Stormarn im sicheren Mittelfeld (Platz sieben) liegen, ist Kapitänin Rachel Pashley (23) die Säule der Defensive und geht mit großem Einsatz voraus. Was sie für den Abwehrverbund darstellt, ist Nina Jokuschies (22) für die Offensive. Die langjährige Juniorennationalspielerin, 2004 mit der deutschen U20-Weltmeisterin, ist nach der Rückkehr von einem USA-Aufenthalt wieder Lenkerin des Kieler Spiels. 2008 gehörte sie zur deutschen Studentennationalelf. Dort mit dabei war auch Jana Leugers (20), die im Sommer vom Bundesligisten Hamburger SV gekommen war und sich bei Holstein sofort in den Vordergrund spielte.

Beim Regionalligisten TSV Nahe, derzeit noch sieglos, gibt es in dieser Saison kaum geeignete Kandidatinnen. In Frage kommen jedoch zwei, die bis Juni Stammkräfte waren. Vera Homp (17), Tochter von Ex-Profi Tobias (der bei den Männern zur Wahl steht), und Kathrin Miotke (21) wechselten von Nahe zum Zweitligisten Hamburger SV II, wo sie nun Stammspielerinnen sind und hoffen, sich in Zukunft auch für die Bundesliga-Mannschaft empfehlen zu können.

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.1.2009

 

Freitag, 30. Januar 2009

Frauenfußball ohne Ende beim Winter-Cup des FFC Oldesloe

Heute Abend beginnt der Winter-Cup mit dem Turnier des FFC III / Morgen um 16 Uhr tritt die erste Mannschaft der Kresistädterinnen im Hauptturnier an

boe. – Am kommenden Wochenende wird in der Stormarnhalle ein Frauenfußball-Turnier das andere jagen. Denn der FFC Oldesloe veranstaltet von Freitag bis Sonntag den Winter-Cup 2009. Für diese Veranstaltung hatte die erste Mannschaft des FFC sogar die Hallenlandesmeisterschaften abgesagt, da sich die Termine aufgrund einer Umstrukturierung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes überschnitten.

Bereits heute ist der Auftakt einer Reihe von Turnieren, wenn der FFC Oldesloe III ab 19 Uhr den SC Union Oldesloe, den TSV Zarpen, den SSV Pölitz, den SV Eichede, Preußen Reinfeld, die SIG Elmenhorst und Olympia Bad Schwartau empfängt.

Tags darauf geht es für die Verbandsligistinnen der zweiten Mannschaft in zwei Gruppen um den Turniersieg. In der ersten Gruppe stehen sich der Meiendorfer SV, der TSV Moorburg, der Rostocker FC, Helsingborg DFF und Henstedt-Ulzburg gegenüber, während die Gastgeber in Gruppe B gegen Altona 93 II, Anker Wismar, SV Hafen Rostock und TuRa Meldorf ran müssen.

Direkt im Anschluss geht es Schlag auf Schlag weiter. Sieben hochklassige Mannschaften (Hamburger SV II, FFC Oldesloe, Helsingborg DFF, 1.FC Union Berlin, Turbine Potsdam II, BSV GW Neukölln und Holstein Kiel II) stehen sich zunächst im Modus „Jeder gegen Jeden“ gegenüber, um daraufhin in den Finalpartien den Sieger des Hauptturniers auszuspielen (erstes Halbfinale 20 Uhr). Dieser wird gegen 21 Uhr feststehen.

Am Sonntag werden abschließend in den drei Jugendturnieren jeweils acht Nachwuchs-Mannschaften der U10, U12 und U14 gegeneinander antreten, um die diesjährigen Gewinner des FFC-Winter-Cups zu ermitteln.

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.1.2009

 

Sonnabend, 31. Januar 2009

Als es drauf ankommt, versagen die Nerven

Mit Gaitana Lippert stellte Zweitligist FFC Oldesloe zwar erneut die „beste Spielerin des eigenen Turniers um den Winter-Cup 2009. Doch in der Endabrechnung reichte es für den Vorjahreszweiten nur zu Platz vier. Sieger wurde Turbine Potsdam.

sun. – Den zum siebten Mal ausgetragenen Winter-Cup des Frauenfußball-Zweitligisten FFC Oldesloe in der Stormarnhalle gewann die zweite Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam. Im Finale setzte sich das Zweitliga-Team von Coach Thomas Kandler vor rund 300 Zuschauern nach Toren von Marie Klemme und Christin Carl mit 2:0 gegen Vorjahressieger Hamburger SV II (ebenfalls 2. Liga) durch. Gastgeber Oldesloe belegte am Ende Platz vier. Für die Oldesloerinnen war durchaus mehr möglich, wenn nicht in den entscheidenden Neunmeterschießen die Nerven versagt hätten.

Zum Auftakt des Turniers, das im Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen wurde, traf Gastgeber FFC Oldesloe auf Titelverteidiger Hamburger SV II und erwischte keinen guten Start. Mit 1:0 behielt der HSV die Oberhand. Ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt: Denn in der Folge kam der FFC in Schwung und bezwang in seiner zweiten Partie den 1. FC Union Berlin deutlich mit 4:0. Nachdem auch Helsingborg mit 2:1 bezwungen wurde, lag die FFC-Truppe von Coach Michael Clausen auf Halbfinalkurs. Gegen eine äußerst defensiv ausgerichtete Mannschaft aus Neukölln stockte der FFC-Motor, so dass es nur zu einem 1:1 reichte. Aber Oldesloe blieb ungeschlagen, was sich auch in den letzten Spielen der Vorrunde nicht ändern sollte: Der spätere Turniersieger Potsdam wurde mit 2:1 bezwungen.

Auch gegen Kiel taten sich die Gastgeber mit der passiven Spielweise des Gegners schwer – die Folge: ein torloses Unentschieden, das allerdings ausreichte, um ins Halbfinale einzuziehen. Mit elf Punkten belegte der FFC Oldesloe den dritten Platz in der Vorrunde und musste so gegen den Tabellenzweiten Turbine Potsdam in der Vorschlussrunde antreten.

Die Potsdamer Führung durch Chantal Willers konnte Kristina Kucharski wenig später egalisieren. Kurz vor dem Schlusspfiff hatte Gaitana Lippert, die mit fünf Treffern erfolgreichste Oldesloer Torschützin war und am Ende von den Trainern zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde, den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber mit ihrem Alleingang an Turbines Torhüterin, so kam es zum Neunmeterschießen, in dem die Gäste alle ihre Versuche erfolgreich abschlossen, während bei Oldesloe weder Desirée Steinike noch Stefanie Storm verwandeln konnten.

Da sich im vorangegangenen Halbfinale der HSV II gegen Union Berlin mit 1:0 durchsetzen konnte, standen Endspiel und das kleine Finale fest. Von der Überlegenheit aus der Vorrunde, als die Oldesloerinnen noch mit 4:0 gewannen, war im Spiel uni den dritten Platz nicht mehr viel zu sehen. Die Hauptstädterinnen gingen zunächst durch Katrin Kockat in Führung. Der FFC drängte danach auf den Ausgleich. In der 9. Minute bediente Gaitana Lippert Kristina Kucharski, die zum 1:1 einschob. Wenige Sekunden vor Ultimo dann das vermeintliche Siegtor durch Svenja Fritz, als sie einen Freistoß verwandelte, allerdings direkt, was im Hallenfußball nicht zulässig ist. So musste erneut das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Dieses Mal waren es Fritz und Lippert, die den Ball nicht unterbrachten, während Union eiskalt verwandelte und sich über Platz drei freute.

FFC-Trainer Michael Clausen war trotz des vierten Platzes insgesamt zufrieden mit dem Turnierverlauf, hatte aber auch den einen oder anderen Punkt zu bemängeln: „Insgesamt war unsere Leistung okay, aber es gab auch Spiele, mit denen wir nicht zufrieden sein konnten, als wir unsere spielerische Überlegenheit nicht nutzen konnten, um Zählbares einzufahren. Mehr oder weniger katastrophal war natürlich unsere Leistung vorn Neunmeterpunkt aus.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.2.2009

 ANUAR 2009: BAD OLDESLOE, STORMARNHALLE

WINTER-CUP DES FFC OLDESLOE

 

Hamburger SV II – FFC Oldesloe 1:0, Helsingborg DFF – 1. FC Union Berlin 1:2, FFC Turbine Potsdam II – BSV Grün-Weiß Neukölln 5:1, Holstein Kiel II – Hamburger SV II 0:2, FFC Oldesloe – 1. FC Union Berlin 4:0, Helsingborg DFF – FFC Turbine Potsdam II 0:3, Hamburger SV II – BSV Grün-Weiß Neukölln 3:1, 1. FC Union Berlin – Holstein Kiel II 0:1, FFC Oldesloe – Helsingborg DFF 2:1, FFC Turbine Potsdam II – Hamburger SV II 0:2, Holstein Kiel II – Helsingborg DFF 0:1, BSV Grün-Weiß Neukölln – FFC Oldesloe 1:1, Hamburger SV II – 1. FC Union Berlin 3:2, BSV Grün-Weiß Neukölln – Holstein Kiel II 2:1, FFC Oldesloe – FFC Turbine Potsdam II 2:1, Helsingborg DFF – Hamburger SV II 1:3, 1. FC Union Berlin – BSV Grün-Weiß Neukölln 3:1, FFC Turbine Potsdam II – Holstein Kiel II 2:0, BSV Grün-Weiß Neukölln – Helsingborg DFF 0:0, Holstein Kiel II – FFC Oldesloe 0:0, 1. FC Union Berlin – FFC Turbine Potsdam II 1:2.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. Hamburger SV II 6   5   0   1   12:4    15
  2. FFC Turbine Potsdam II 6   4   0   2   13:6    12
  3. FFC Oldesloe 6   3   2   1    9:4    11
  4. 1. FC Union Berlin 6   3   0   3    8:10    9
  5. BSV Grün-Weiß Neukölln 6   1   2   3    6:13    5
  6. Holstein Kiel II 6   1   1   4    2:7     4
  7. Helsingborg DFF 6   1   1   4    4:10    4  

    Statistik              42  18   6  18   54:54   60

 

Halbfinale: Hamburger SV II – 1. FC Union Berlin 1:0, FFC Turbine Potsdam II – FFC Oldesloe 3:1 (1:1) nach Neunmeterschießen; Spiel um Platz drei: 1. FC Union Berlin – FFC Oldesloe 3:1 (1:1) nach Neunmeterschießen.

Finale: Hamburger SV II – FFC Turbine Potsdam II 0:2.

 

Dienstag, 3. Februar 2009

FFC Oldesloe – TuS Aumühle Männer 0:4

(Freundschaftsspiel)

boe. – … Es ging gegen die erste Herrenmannschaft des Hamburger Bezirksligisten TuS Aumühle. Zwei Eckbälle, ein Steilpass und ein Fernschuss aus 20 Metern sorgten hier für die 0:4-Niederlage der Oldesloerinnen. Dennoch konnte FFC-Trainer Michael Clausen zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft sein: „Wir haben hinten ganz gut gestanden und uns taktisch gut verhalten“, so der Coach.

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.2.2009

 

Sonnabend, 7. Februar 2009

FFC Oldesloe – SV Ahlerstedt/Ottendorf 2:1

(Freundschaftsspiel)

2:1. Testspielsieg des FFC Oldesloe

Nachdem die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe gegen die Bezirksliga-Herrenmannschaft des TuS Aumühle 0:4 verloren haben, konnten sich die Oldesloerinnen im zweiten Testspiel mit 2:1 gegen Regionalligist SV Ahlerstedt/Ottendorf behaupten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.2.2009

 

Dienstag, 10. Februar 2009

SV Neuenbrook/Rethwisch – FFC Oldesloe 1:2 (1:1)

(Freundschaftsspiel)

FFC-Elf tut sich schwer

Oldesloer Fußballerinnen 2:1 gegen Neuenbrook

boe. – … Die Rethwischerinnen standen tief in der eigenen Hälfte und nur mit Mühe gelang es der Clausen-Elf, durch die Tore von Svenja Fritz (30.) und Desirée Steinike (80.) nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (35.), einen 2:1-Sieg einzufahren. Clausen war zwar selbst beruflich verhindert, weiß aber dennoch: „Wir müssen in solchen Spielen noch kreativer werden.“

Tore: 0:1 Fritz (30.), 1:1 NN (35.), 1:2 Desirée Steinike (80.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.2.2009

 

Sonnabend, 14. Februar 2009

SV Hammoor Männer – FFC Oldesloe 3:0 (3:0)

(Freundschaftsspiel)

FFC zufrieden mit 0:3-Niederlage

Oldesloerinnen verkaufen sich gut gegen Kreisliga-Fußballer des SV Hammoor

boe. – Im letzten Testspiel der Winterpause schlugen sich die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe wacker gegen die erste Herrenmannschaft des SV Hammoor (Kreisliga). Zwar unterlagen die Kreisstädterinnen mit 0:3 (0:3), doch bewiesen sie vor allem im konditionellen und taktischen Bereich ihre Stärken. „Spielerisch war der FFC besser. Man hat schon gemerkt, dass das eine eingespielte Truppe ist“, zollte SV-Co-Trainer Gerald Hansen den Oldesloerinnen Respekt. Trotz der Tore von Stefan Nord (1.), und Amato Mbedia (18. und 32.) wollte in Hammoor so Recht keine Freude aufkommen. „Das war eine schwache Leistung von uns. Solche Spiele bringen uns nicht weiter“, so Hansen.

FFC-Coach Michael Clausen hingegen war trotz der Niederlage gut gelaunt. Seine Mannschaft machte vor allem in der zweiten Halbzeit das Spiel, konnte jedoch keine echte Torgefahr ausstrahlen. „Die Gegner konnten natürlich ihren physischen Vorteil nutzen. Aber in der zweiten Halbzeit war Hammoor stehen K.o.“, hielt Clausen fest. Für die Oldesloerinnen geht es bereits am kommenden Wochenende (Sonntag, 14 Uhr) wieder um Punkte, wenn der SV Viktoria Gersten im Oldesloer Kurparkstadion zu Gast sein wird.

Tore: 1:0 Nord (1.), 2:0 Mbedia (18.), 3:0 Mbedia (32.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.2.2009

 

Freitag, 20. Februar 2009

Abwehrchefin Svenja Fritz ist zum Auftakt wieder dabei

Die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe starten Sonntag um 14 Uhr mit Heimspiel gegen Victoria Gersten in die Rückrunde

boe. – Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe können mit der Hinrunde in der 2. Bundesliga zufrieden sein. Mit dem Abstieg haben die Oldesloerinnen bereits jetzt nichts mehr zu tun. Erklärtes Ziel war der Klassenerhalt, und die Elf von FFC-Trainer Michael Clausen ist mit dem sechsten Tabellenplatz demnach im Soll. Zum Rückrundenauftakt empfangen die Kreisstädterinnen Sonntag SV Victoria Gersten.

In der Winterpause hat Clausen bei seiner Mannschaft vor allem Wert auf die Defensivarbeit und den Spielaufbau gelegt. „Aber aufgrund der schlechten Platzverhältnisse ist es schwer, von Fortschritten in diesen Punkten zu reden“, so der Coach.

Taktische und personelle Umstellungen wird es beim FFC nicht geben. Die einzige Veränderung im Kader ist der Abschied von Marialiiza Kranz. Sie hatte in der Hinrunde jedoch ohnehin kaum Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft gehabt, vor allem im Reserve-Team ausgeholfen und sucht nun ihr Glück beim Liga-Konkurrenten Holstein Kiel. „Ich hatte die Hoffnung, dass sich Marialiiza durchsetzen könnte. Aber sie meinte, in Kiel hätte sie bessere Chancen“, beurteilte Clausen den Wechsel.

Für die Partie gegen Gersten kann der Oldesloer Trainer fast auf alle Akteurinnen zurückgreifen. Nur Verena Hildebrandt wird mit Innenbandproblemen ausfallen. Denise Steinike wird nach einem Kreuzbandriss nicht über 90 Minuten spielen können. Wieder voll einsatzbereit ist hingegen Svenja Fritz, die nach einem Muskelfaserriss wieder in der Innenverteidigung auflaufen wird.

Clausen ist zwar skeptisch, dass der Rasenplatz bis Sonntag bespielbar ist, richtet sich aber schon auf eine kampfbetonte Partie ein. Gersten steht als Elfter auf einem Abstiegsplatz und daher mit dem Rücken zur Wand. „Das ist eine robuste Truppe, die spielerisch besser ist, als es der Tabellenstand vermuten lässt“, ist sich Clausen sicher. Das Hinspiel konnten die Oldesloerinnen knapp mit 1:0 für sich entscheiden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.2.2009

 

Sonntag, 22. Februar 2009

FFC Oldesloe – SV Victoria Gersten ausgefallen

(Punktspiel)

 

Freitag, 27. Februar 2009

FFC will sich teuer verkaufen

ssi. – Auf die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe wartet zum Rückrundenauftakt am Sonntag eine enorm hohe Hürde. Der von Michael Clausen trainierte Tabellensechste muss um 14 Uhr bei Spitzenreiter Tennis Borussia Berlin antreten. Im Hinspiel hatten die Oldesloerinnen beim 1:5 die höchste Saisonniederlage kassiert. „Das wollen wir natürlich wiedergutmachen, aber die Berlinerinnen sind schon sehr stark“, weiß Clausen, dessen Mannschaft daher aus einer sicheren Defensive durch schnelles Umschalten zum Erfolg kommen will. Gaitana Lippert und Sarah Schreiber werden trotz Erkältung spielen. „Gaitana hat, wenn sie angeschlagen war oft die besten Spiele gemacht“, so Clausen. Denise Steinike wird wohl nicht von Anfang an eingesetzt, ist aber mit im Aufgebot, während Verena Hildebrandt weiterhin Knieprobleme plagen und ein Einsatz daher nicht in Frage kommt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.2.2009

 

Sonntag, 1. März 2009

Tennis Borussia Berlin – FFC Oldesloe 1:0 (0:0)

(12. Punktspiel)

FFC Oldesloe verkauft sich gegen den Tabellenführer enorm teuer

Oldesloe schlägt sich in der 2. Bundesliga Nord bei TeBe Berlin wacker, verliert zum Rückrundenauftakt aber dennoch knapp mit 0:1

ssi. – Mit dem Ergebnis konnte Michael Clausen nicht zufrieden sein, wohl aber mit der Art und Weise wie die von ihm trainierten Fußballerinnen des FFC Oldesloe sich beim Zweitliga-Spitzenreiter TeBe Berlin verkauft hatten. „Ich muss meinen Mädels ein großes Kompliment machen, sie haben sich gegen einen starken Gegner enorm teuer verkauft“, bilanzierte Clausen die 0:1 (0:0)-Niederlage seiner Elf.

In der Anfangsphase hatte der FFC-Coach noch die fehlende Konsequenz in der Defensive bemängelt, die zu einigen Berliner Torchancen führten. Doch nachdem die Gäste die ersten zehn Minuten schadlos überstanden hatten, konnten sie die Partie offen gestalten. „Durch unsere energische Spielweise hat Berlin den Faden verloren und fast ausschließlich mit hohen und langen Bällen agiert. Die haben uns vor keine großen Probleme gestellt“, skizzierte Clausen das Geschehen. Einzig nach einem Freistoß musste Friederike Wiener im FFC-Kasten ihre ganze Klasse aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. „Ansonsten hat Berlin keine große Gefahr ausgestrahlt“, meinte Clausen, dessen Elf druckvoll in den zweiten Durchgang startete. Doch drei Minuten nach Wiederanpfiff sorgte ein leichtfertiger Ballverlust im Mittelfeld dafür, dass die Gastgeberinnen den entscheidenden Konter setzten und durch Straka zum 1:0 kamen. Zwar ließen die Oldesloerinnen in der Folge nichts unversucht und kamen auch zur einen oder anderen Ausgleichschance, ohne aber erfolgreich zum Abschluss zu kommen, sodass es letztlich bei einer knappen Niederlage blieb. „Schade, der TeBe-Sieg ist zwar nicht unverdient, aber mit etwas Glück nehmen wir einen Punkt mit nach Hause“, so Clausens Fazit.

FFC Oldesloe: Wiener – Koop (75. Engel), Wenzel, Mirja Herrmann, Wöhler, Fritz – Desirée Steinike, Storm, Kucharski (75. Bleser), Grube – Runge.

Schiedsrichterin: Verena-Kordula Schultz, Wolfsburg.

Zuschauer: 155.

Tor: 1:0 Straka (48.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.3.2009

 

Freitag, 6. März 2009

Michael Clausen fordert leidenschaftlichen Kampf

FFC Oldesloe empfängt in der 2. Bundesliga den Tabellenvorletzten SV Victoria Gersten

ssi. – Mit Victoria Gersten wird am Sonntag um 14 Uhr der Tabellenvorletzte der 2. Bundesliga im Oldesloer Kurparkstadion zu Gast sein. Nach der 0:1-Niederlage des FFC (5.) am vergangenen Spieltag gegen Spitzenreiter TeBe Berlin scheinbar ein Aufbaugegner, der zur rechten Zeit kommt. Davon will FFC-Coach Michael Clausen jedoch nichts wissen: „Es gibt keine leichten Gegner. Gersten kämpft um den Klassenerhalt und wird alles versuchen, uns zu schlagen. Zuletzt hat Victoria einen Punkt gegen den HSV geholt und unter anderem gegen den Tabellenführer in der Hinserie unentschieden gespielt. Auch uns haben sie bei unserem 1:0-Hinspielsieg das Leben schwer gemacht. Wir sind gewarnt“, meint Clausen und fordert daher einen leidenschaftlichen Kampf von seiner Mannschaft, die ohne die erkrankte Sarah Schreiber auskommen muss.

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.3.2009

 

Sonntag, 8. März 2009

FFC Oldesloe – SV Victoria Gersten 0:0

(13. Punktspiel)

FFC kommt über 0:0 nicht hinaus

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe müssen in der 2. Frauenfußball-Bundesliga weiter auf den ersten Sieg des neuen Jahres warten. Doch trotz des torlosen Unentschiedens gegen Victoria Gersten war Trainer Michael Clausen nicht unzufrieden.

ssi. – Ein 0:0 ist nicht gerade das, was sich Trainer wünschen, schon gar nicht, wenn es vor heimischer Kulisse gegen eine Mannschaft geht, die um den Klassenerhalt kämpft. Auf kritische Töne aber wartete man vergeblich, als Michael Clausen, Coach des FFC Oldesloe, das torlose Remis gegen den SV Victoria Gersten in der 2. Bundesliga Revue passieren ließ: „Das war ein 0:0 der besseren Sorte, beide Mannschaften haben versucht, die Entscheidung herbeizuführen und drei Punkte einzufahren. Doch die Abwehrreihen waren sehr aufmerksam und haben nicht viel zugelassen“, bilanzierte der FFC-Coach.

Auf dem seifigen Rasen im Kurparkstadion war spielerisch keine Glanzleistung zu erwarten gewesen. Erst recht nicht gegen Gersten, die eine eher körperbetonte, aggressive Spielweise im Kampf um den Klassenerhalt bevorzugen. Dennoch entwickelte sich von Beginn an eine hochinteressante Zweitligapartie, in der beide Teams ein enormes Tempo gingen. Torchancen waren auf beiden Seiten zwar rar, doch dafür glänzten beide Mannschaften mit leidenschaftlichem Einsatz.

In der 20. Minute besaßen die Gastgeberinnen die große Möglichkeit, das 1:0 vorzulegen. Nach einer Flanke von Stefanie Storm, die sich im defensiven Mittelfeld als Abräumerin und Aufbauspielerin Bestnoten verdiente, traf Claudia Wenzel den Ball jedoch nicht optimal und köpfte das Leder aus der Nahdistanz knapp über die Querlatte.

Die Gäste kamen erst fünf Minuten vor der Pause zu ihrer ersten und lange Zeit auch einzigen Möglichkeit. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld steuerte Gerstens Inga Kappel aus halbrechter Position auf FFC-Torhüterin Friederike Wiener zu, schob die Kugel aber am langen Pfosten vorbei.

Auch im zweiten Durchgang spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab. Dennoch besaß Denise Steinike, erstmals nach auskuriertem Kreuzbandriss wieder dabei, noch einmal die Chance, die Gastgeberinnen in Führung zu bringen, verfehlte bei ihrem Versuch in der 70. Minute jedoch knapp den Gäste-Kasten. „Gersten hat alles gegeben und wir haben uns nach Kräften gegen diesen robusten Gegner gewehrt. Dominieren die Abwehrreihen, dann kommt am Ende eben ein torloses Unentschieden dabei raus. Aber auch mit diesem Punkt können wir sehr gut leben“, zog Clausen am Ende ein zufriedenes Fazit.

FFC Oldesloe: Wiener – Grube, Mirja Herrmann, Fritz, Desirée Steinike – Wöhler (80. Engel), Wenzel, Storm, Runge (46. Denise Steinike) – Kucharski (65. Bleser), Lippert.

SV Victoria Gersten: Oude-Wesselink – Klumpe (34. Baumann), Roters, Schwering, Schneider – Reisinger (83. Lögering), Tepe, Heitmann, Inga Kappel, Britta Kappel – Fennen.

Schiedsrichterin: Sinem Turac, Berlin.

Zuschauer: 100.

Tore: Fehlanzeige.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.3.2009

 

09.03.2009 -FFC Oldesloe - SV Victoria Gersten 0:0
Gersten erkämpft Punkt in Oldesloe

Fünf Nachholspiele standen an diesem 8. März an. Schon vor zwei Wochen sollte die Partie zwischen dem FFC Oldesloe und Victoria Gersten stattfinden, allerdings machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Frühlingshaft wurde es an diesem Tag aber auch nicht. Weder Wetter noch Spiel waren sonderlich erwärmend.

Bei den Gästen fehlte immer noch Stürmerin Shanty Sriskandarajah, und in der Vorwoche war Sarah Sieksmeyer mit einem Schulterbruch dazugekommen. Für Gersten zählten nur Punkte, um den vorletzten Platz zu verlassen und Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu halten. Der FFC Oldesloe hatte nach zwischenzeitlich Platz drei nach oben etwas abreißen lassen und war Siebter, immerhin aber mit stattlichen zehn Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 10 recht sorgenfrei.

Zwei personelle Veränderungen nahm Gerstens Trainerin Maria Reisinger vor. Für Sieksmeyer und Katharina Börger kamen Lydia Schwering und Anna Klumpe in die Abwehr. Vor Torhüterin Vera Oude-Wesselink verteidigten Klumpe und Schwering zusammen mit Melanie Roters und Antje Heitmann. Das Mittelfeld bestand aus Sandra Reisinger, Sina Tepe, Antje Heitmann und den beiden Schwestern Inga und Britta Kappel hinter Martina Fennen als einziger echter Spitze. Der FFC Oldesloe setzte ein 4-4-2 dagegen. Im Tor stand Friederike Wiener, davor in der Kette Desiree Steinike, Svenja Fritz, Mirja Herrmann und Johanna Wöhler. Das Mittelfeld besetzten Sandra Runge links, Stefanie Storm und Kapitänin Claudia Wenzel zentral und Joy Grube rechts. Kristina Kucharski hing etwas hinter der einzigen echten Spitze, FFC-Torjägerin Gaitana Lippert.

Von Beginn an ließ Victoria Gersten durchblicken, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Sie attackierten früh und aggressiv und kamen nach fünf Minuten auch zur ersten Chance, als Schneider einen Doppelpass mit Fennen spielte und mit ihrem 18-Meter-Schlenzer Wiener prüfte. Es dauerte eine Viertelstunde, bis auch die Stormarnerinnen erstmals gefährlich wurden. Storm brachte eine Flanke von rechts hinter die Abwehr. Kurz hinter dem Elfmeterpunkt hatte sich Wenzel heimlich freigestohlen und kam völlig ungestört zum Flugkopfball. Doch in dieser Situation erkannte man wieder die langjährige Erstliga-Abwehrspielerin: Wenzel setzte ihren Flugkopfball deutlich rechts daneben. Eine Minute später wurstelte sich Lippert durch die Gerstener Reihen, wurde dann aber am Strafraum abgeblockt. Aus 19 Metern kam Runge dann direkt zum Schuss, setzte den Ball aber klar links daneben (15.). Solche Highlights gab es aber selten. Die Partie war sehr umkämpft. Gersten trat nach dem Punktgewinn gegen die Zweite des HSV mutig an. Oldesloe hatte Probleme im Aufbauspiel, vor allem auf links, wo Runge nicht zurecht kam und immer wieder Quelle für Ballverluste war.

Fußballerisch war es dürftige Kost. Strafraumszenen entstanden aus Fehlern. Fennen verpasste im Strafraum einen Freistoß von Inga Kappel, doch Wenzel verursachte einen Querschläger, den sich Wiener gerade noch vor der herannahenden Reisinger sichern konnte (20.). Ansonsten ging es zwischen den Strafräumen hin und her, ohne größere Kombinationen und sehenswerte Einzelleistungen. Nach einer halben Stunde kamen auch noch Hektik und Härte hinzu. Im Mittelfeld holte sich Oldesloes Lippert den Ball mit einem Pressschlag gegen Britta Kappel. Die wähnte ein Foul und sich ungerecht behandelt. Als Lippert den Ball von Storm auf der rechten Seite wieder zugespielt bekam, rannte Kappel hinterher und senste Lippert seitlich von hinten um, ohne eine Chance auf Ballberührung zu haben. Schiedsrichterin Sinem Turac beließ es bei einer gelben Karte. Damit war die Übeltäterin wohlwollend bedient. In der Folge setzte sich beiderseits eine härtere Gangart durch. Die Spielqualität verbesserte dies naturgemäß nicht.

In der 34. Minute wechselte Victoria aus. Für Anna Klumpe kam Tanja Baumann ins Spiel und führte gleich einen Freistoß aus. Den holte Wiener allerdings ohne Probleme aus der Luft. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff bekam Gersten dann die Chance zur Führung. Im Mittelfeld verlor Fritz den Ball. Inga Kappel hatte freie Bahn zum Strafraum, schob aus 17 Metern aufs lange Eck, aber Oldesloes Torfrau war weit aus dem Tor geeilt und lenkte das Leder mit dem Fuß zur Ecke. Es blieb beim 0:0, das den gezeigten Leistungen entsprach. Beide Teams hatten jeweils eine Großchance vergeben, und auch ansonsten war das Spiel, das aus vielen Zweikämpfen und wenigen Chancen bestand, sehr ausgeglichen.

Zum zweiten Durchgang brachte Oldesloes Trainer Michael Clausen mit Denise Steinike für Sandra Runge eine neue Spielerin in die Partie. Denise übernahm auch die Position vor ihrer Zwillingsschwester Desiree. Kuriosum am Rande: Mit dieser Einwechselung waren drei Akteurinnen mit gleichlautendem Namen auf dem Feld denn auch eine der beiden Schiedsrichter-Assistentinnen, Anke Steinicke, hörte auf diesen Namen. Das war auch schon einer der bemerkenswertesten Umstände an dieser Begegnung. Denn das Spiel blieb mau. In der 51. Minute brachte Fritz einen Freistoß aus 25 Metern ohne Druck Richtung Tor, und Torfrau Oude-Wesselink konnte ihn seelenruhig rechts am Tor vorbei segeln sehen. Das war es dann auch schon an Torschüssen für die nächsten 17 Minuten. Flügelspiel fand kaum bis überhaupt nicht statt, statt dessen regierten Zufall und Unzulänglichkeiten. Bei beiden Teams war kein umsetzbares Konzept erkennbar. Die Defensivreihen standen gut, und auch lediglich der Einsatz war noch zu loben, denn wann immer eine Gegenspielerin ausgespielt war, war schon die nächste da und bereinigte. Spielzüge: Fehlanzeige.

Der nächste Oldesloer Wechsel sollte etwas Besserung bringen: Jaqueline Bleser ersetzte im Sturm die glücklose Kristina Kucharski (67.). Und sie war gleich an einer Torszene beteiligt, wenn auch unfreiwillig.

Am Strafraum spielte Lippert quer. Bleser verpasste den Ball, der aber rutschte durch, so dass Denise Steinike ihn erlaufen und mit links aufs Tor bringen konnte. Oude-Wesselink war bei dieser ersten echten Parade allerdings auf dem Posten und klatschte die Kugel beidhändig zur ersten von drei aufeinanderfolgenden Ecken, die nichts einbrachten. Der FFC Oldesloe hatte nun leichte Vorteile, blieb aber wie der Gegner harmlos. Immerhin hatten sich die Gemüter in der Halbzeit beruhigt, und das Spiel wurde weniger hart und verbissen geführt. Dennoch wechselte der Ballbesitz mitunter mit jedem Kontakt. Aber: Gersten ließ die Gastgeber auch nicht zur Entfaltung kommen. Der Harmlosigkeit beider Teams tat das keinen Abbruch.

Die Spielzeit lief runter. Ohne Höhepunkte. Erst wechselte das Team aus Stormarn noch Kristin Engel für Johanna Wöhler ein (79.), dann waren die Emsländerinnen mit Nina Lögering für Sandra Reisinger dran (83.). Zwei Minuten später probierte es Schneider im Fallen mit einem Verzweiflungsschüsschen aus 23 Metern, das Wiener mit Leichtigkeit fangen konnte. Es war der letzte Torschuss in einem alles in allem enttäuschend schwachen Spiel. Victoria Gersten erkämpfte sich einen verdienten Punkt, allerdings konnte man den Eindruck gewinnen, die Hauptstrategie der Gäste sei das Zerstören des gegnerischen Spiels gewesen. Der FFC fand jedenfalls keine Mittel gegen den Vorletzten. Die beiden besten Torschützinnen, Gaitana Lippert (5 Treffer für Oldesloe) und Martina Fennen (6 Tore für Gersten) waren komplett abgemeldet. Wie viele der ebenso enttäuschenden 78 Zuschauer noch einmal wiederkommen, bleibt abzuwarten.

FFC Oldesloe:
Wiener - Des. Steinike, Fritz, Herrmann, Wöhler (79. Engel) - Runge (46. Den. Steinike), Storm, Wenzel, Grube - Kucharski (67. Bleser) - Lippert

 

Freitag, 13. März 2009

„Das ist wie Bayern gegen Cottbus“

In der 2. Bundesliga der Fußballerinnen wartet der FFC Oldesloe noch auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig könnte es am Sonntag gelingen.

boe. – Die Tabellenkonstellation kann FFC-Trainer Michael Clausen mit seinem Vergleich nicht gemeint haben. „Das ist wie Bayern gegen Cottbus. Wir sind der klare Außenseiter“, äußerte er im Hinblick auf die anstehende Zweitliga-Partie seiner Fußballerinnen gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Seiner Mannschaft fiel in diesem Bild die Rolle von Energie Cottbus zu.

Doch während die Cottbuser Männer in der 1. Bundesliga mit allen Mitteln gegen den Abstieg kämpfen, stehen die Oldesloerinnen auf einem sicheren siebten Platz. Die Leipzigerinnen hingegen spielen, anders als Bayern München, alles andere als um die Meisterschaft und bekleiden Rang fünf. In seinem Vergleich ging es Clausen vielmehr um das Budget und die Strukturen bei Lokomotive. „Der Etat ist bei Leipzig ungefähr fünfmal so hoch, wie bei uns. Und die Mädels arbeiten fast alle bei dem Hauptsponsor des Vereins und können daher bis zu sechs Mal in der Woche trainieren“, weiß der FFC-Coach. Auch der Leipziger Trainer Sven Thoß arbeitet offiziell als Hausmeister bei dem Sponsor und übt das Traineramt faktisch hauptberuflich aus. Dennoch läuft es für die Sächsinnen alles andere als rund. Die angestrebte Meisterschaft ist in Leipzig längst abgehakt, die Saison somit quasi gelaufen. Das könnte den Oldesloerinnen zum Vorteil gereichen.

Das Hinspiel konnten die Kreisstädterinnen mit 2:0 für sich entscheiden. „Das hätten wir eigentlich nicht gewinnen dürfen“, relativierte Clausen den glücklichen Sieg, „wir wollen das aber dennoch wiederholen.“ Gegen die spielerisch überlegenen FC-Akteure verlangt Clausen Laufbereitschaft und aggressives Zweikampfverhalten von seinem Team. Außerdem muss seine Elf, wie im Hinspiel, die wenigen Torgelegenheiten, die sich ergeben werden, nutzen. „Wir müssen mutig sein und kompakt stehen“, fordert Clausen darüber hinaus konzentrierte Defensivarbeit.

Verzichten muss der Coach in der Partie eventuell auf Joy Grube. Die Abwehrspielerin hat eine Entzündung in der Ferse und wird voraussichtlich ein bis zwei Wochen pausieren. „Eventuell ist sie im Kader, aber wenn dann auf der Bank“, meinte Michael Clausen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.3.2009

 

Sonntag, 15. März 2009

FFC Oldesloe – 1. FC Lokomotive Leipzig 0:0

(14. Punktspiel)

Erneute Nullnummer des FFC Oldesloe

Zum dritten Mal kam der FFC Oldesloe in der zweiten Saisonhälfte der 2. Bundesliga nicht über ein torloses Remis hinaus. Doch trotz der Nullnummer gegen Lokomotive Leipzig war Oldesloes Coach Michael Clausen mit der Leistung zufrieden.

ssi. – Der FFC Oldesloe muss weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2009 warten. Auch im vierten Anlauf gelang es den FFC-Kickerinnen von Trainer Michael Clausen nicht, in der 2. Bundesliga Zählbares zustande zu bringen. Am Ende stand gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig bereits das dritte torlose Remis der Rückrunde für den Tabellensiebten zu Buche.

Doch trotz der erneuten Nullnummer war Coach Clausen weit davon entfernt, einen unzufriedenen Eindruck zu vermitteln. „Wir haben das heute sehr gut gemacht und in 90 Minuten nicht eine echte Torchance zugelassen“, lobte der Oldesloer Trainer seine aufmerksame Defensive, die seit 232 Minute ohne Gegentor ist. „In der Abwehr sind wir deutlich stabiler als noch in der Hinrunde, auch Torhüterin Friederike Wiener gewinnt mehr und mehr an Sicherheit. So lange also hinten die Null steht, bin ich zufrieden. An unserem Offensivspiel werden wir allerdings arbeiten müssen“, gab es auch ein paar kritische Trainerworte. Die bezogen sich im Wesentlichen auf das Mittelfeld. Seit die Gegner sich auf Oldesloes gefährlichste Angreiferin Gaitana Lippert eingestellt haben und sie bei Ballbesitz sofort doppeln, fehlt es dem FFC-Spiel an Durchschlagskraft. „In solchen Situationen muss das Mittelfeld zum einen schneller nachrücken und selbst Torgefahr ausstrahlen. Und zum anderen müssen wir uns häufiger mit mehreren Spielern in der gegnerischen Hälfte festsetzen, um den Ball zu kontrollieren und so Druck aufzubauen“, bemängelte Clausen. Wie es gehen könnte, demonstrierte die Clausen-Elf in der 72. Minute, als die Oldesloerinnen einen schnellen Konter aus der eigenen Hälfte über Kristina Kucharski und Desirée Steinike starteten, an dessen Ende Gaitana Lippert in Szene gesetzt wurde. Die quirlige Angreiferin lief allein auf den gegnerischen Kasten zu, schloss aber etwas zu früh ab, so dass ihr Schuss für Lok-Keeperin Tausova zur leichten Beute wurde. In 90 Minuten war dies die einzige nennenswerte Torchance. Ansonsten spielte sich die intensiv geführte Partie zu weiten Teilen zwischen beiden Strafräumen ab, wie auch schon in der Vorwoche. „Mit dem einzigen Unterschied, dass die Partie heute spielerisch auf einem deutlich höheren Niveau stattfand“, so Clausen.

FFC Oldesloe: Wiener – Wöhler, Mirja Herrmann, Wenzel, Koop – Desirée Steinike, Storm, Fritz, Engel (76. Runge) – Kucharski (88. Bleser), Lippert.

  1. FC Lokomotive Leipzig: Tausova – Rademacher, Aulrich, Beyer (51. Sandmann), Krengel – Kuznik, Thieme, Heller, Radtke – Fleischer, Nauesse (82. Vogg).

Schiedsrichterin: Kim-Jana Trenkner, Winsen.

Zuschauer: 80.

Tore: Fehlanzeige.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.3.2009

 

Freitag, 20. März 2009

Torflaute soll beendet werden

ssi. – Mit 14 Treffern in 14 Saisonspielen stellt der FFC Oldesloe in der 2. Frauenfußball-Bundesliga den harmlosesten Angriff der Liga. Selbst die Schlusslichter des Klassements, 1. FC Union Berlin und Mellendorfer TV, haben mit 15 Tore jeweils häufiger getroffen. Und dennoch haben die Oldesloerinnen als Tabellensiebter mit dem Kampf um den Klassenerhalt bei 20 Punkten auf dem Konto nichts zu tun. Das FFC-Spiel ist auf eine kompakte Defensive ausgerichtet. „So lange hinten die Null steht, bin ich zufrieden“, erklärt FFC-Coach Michael Clausen nach drei torlosen Remis und einer 0:1-Niederlage in der zweiten Saisonhälfte seine Philosophie. Dennoch, um zu gewinnen sind nun einmal Tore erforderlich – und ins Schwarze haben die Oldesloerinnen bereits seit Ende November nicht mehr getroffen. Da scheint die Auswärtspartie bei BW Hohen Neuendorf am Sonntag gerade zum richtigen Zeitpunkt zu kommen. Im Hinspiel hatten die Oldesloerinnen gegen den Tabellenneunten beim 3:1 den zweithöchsten Saisonsieg gelandet. „Das interessiert mich nicht mehr, uns sollten die vergangenen beiden Spiele Mut machen. In der Abwehr sind wir nur schwer zu bezwingen“, so Clausen, der jedoch im Training verstärkt am Offensivspiel gearbeitet hat. „Wir versuchen Schritt für Schritt Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.“ Die vielleicht gegen Neuendorf greifen, darauf hofft der Coach, um drei Punkte einfahren zu können. Bitter nur, dass ausgerechnet hinter dem Einsatz von Stürmerin Gaitana Lippert (Steißbeinprellung) ein Fragezeichen steht.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.3.2009

 

Sonntag, 22. März 2009

Blau-Weiß Hohen Neuendorf – FFC Oldesloe 1:1 (1:0)

(15. Punktspiel)

1:1: FFC Oldesloe holt erneut nur einen Punkt

ssi. – Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe haben nach 508 Minuten wieder ins Schwarze getroffen. Doch das eine Tor reichte den Schützlingen von Trainer Michael Clausen bei BW Hohen Neuendorf nicht aus, um den ersten Sieg im Jahr 2009 in der 2. Bundesliga einzufahren. Am Ende konnte zum vierten Mal im fünften Spiel nur ein Punkt verbucht werden. „Weil wir allerdings erst spät den Ausgleich erzielt haben, müssen wir damit zufrieden sein“, meinte der FFC-Coach.

Die Gastgeberinnen erwischten den FFC eiskalt. Bereits in der siebten Minute gelang es Eckelmann, die seit 239 Minuten unbezwungene Oldesloer Abwehr zu überwinden und das 1:0 vorzulegen. In der Folge dominierten die Gäste klar das Geschehen und besaßen durch Desirée Steinike (30.) und Stefanie Storm (38.) zwei gute Chancen zum Ausgleich. „Wir haben das ordentlich gemacht, erst in der zweiten Halbzeit etwas unsere spielerische Linie verloren“, sagte Clausen Zu häufig versuchte es der FFC mit fortschreitender Dauer mit hohen und langen Bällen in die Spitze, die allesamt leichte Beute für die gegnerische Abwehr waren. So hatte Clausen die Hoffnung auf Zählbares bereits schon aufgegeben, als es doch noch passierte und drei Minute vor Ultimo Desirée Steinike einen Freistoß von Svenja Fritz unhaltbar aus elf Metern zum 1:1 einköpfte. Dennoch geriet der eine Zähler in der Nachspielzeit noch einmal in Gefahr, als Liebrecht sich gegen Johanna Wöhler durchsetzte und frei vor FFC-Keeperin Friederike Wiener auftauchte. Doch die junge Torhüterin parierte glänzend und hielt so den einen, verdienten Punkt für die Gäste fest.

FFC Oldesloe: Wiener – Koop, Mirja Herrmann (65. Schreiber), Fritz, Desirée Steinike – Grube (46. Wöhler), Wenzel, Storm, Engel – Lippert, Kurcharski (75. Bleser).

Schiedsrichterin: Dr. Christiane Wenkel, Weimar.

Zuschauer: 320.

Tore: 1:0 Eckelmann (7.), 1:1 Desirée Steinike (87.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.3.2009

 

Freitag, 27. März 2009

Clausen-Elf will ersten Sieg landen

  1. Bundesliga: FFC Oldesloe empfängt den FC Gütersloh

ssi. – Für die Fußballerinnen des FFC Oldesloe steht im Jahr 2009 zwar erst eine Niederlage in der 2. Bundesliga Nord zu Buche, doch einen Sieg konnte das Team von Trainer Michael Clausen in der zweiten Saisonhälfte auch noch nicht landen. Vier Unentschieden lassen die Oldesloerinnen in der Tabelle auf der Stelle treten. Größtes Manko des FFC ist die magere Torausbeute. Erst zwei Treffer erzielte der harmloseste Angriff der Liga. Kaum zu glauben, dass beim Tabellensiebten ausgerechnet am Wochenende der Knoten platzt. Denn am Sonntag ist ab 14 Uhr mit dem FC Gütersloh, Dritter des Klassements, die stärkste Abwehr der Liga im Oldesloer Travestadion, da das Kurparkstadion belegt ist, zu Gast. Wie FFC-Trainer Michael Clausen mit dem schwächsten Angriff gegen die stärkste Abwehr bestehen will, weiß er jedoch schon: „Indem wir hinten zu null spielen und vorne eins schießen“, scherzte der Coach. So einfach ist Fußball. Vor der „spielstärksten Mannschaft der Liga“ (Clausen) aus Gütersloh hat der FFC-Trainer ebenso Respekt, wie vor seinem Konterpart, Heiko Bonan. Der ehemalige Stürmer des VfL Bochum hat nach seiner Profikarriere bei Rot-Weiß Essen gespielt und als Trainer gearbeitet und den FC Gütersloh in der Winterpause übernommen. „Bonan arbeitet dort hauptberuflich und hat den Aufstieg spätestens im nächsten Jahr als Ziel“, weiß Clausen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.3.2009

 

Sonntag, 29. März 2009

FFC Oldesloe – FC Gütersloh 3:2 (0:0)

(16. Punktspiel)

FFC Oldesloe kann doch noch gewinnen

Clausen-Schützlinge landen beim 3:2 über ambitionierten FC Gütersloh ersten Sieg des Jahres

boe. – Eigentlich hätte man glauben können, dass die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe sowohl das Toreschießen als auch das Gewinnen verlernt hätten. Einen Treffer und drei Punkte holte der FFC aus den vier Partien des Jahres 2009. Doch mit einem 3:2 (0:0) gegen den FC Gütersloh meldeten sich die Kreisstädterinnen eindrucksvoll zurück.

Die lange Durststrecke merkte man den Akteurinnen von FFC-Trainer Michael Clausen an. Nach kurzer Abtastphase legten die siegeshungrigen Oldesloerinnen mächtig los, wirkten in den Zweikämpfen präsenter und bewiesen, dass die beste Abwehr der Liga durchaus anfällig ist. „Es ist uns immer wieder gut gelungen, den Gegner im Zentrum zuzustellen“, freute sich Clausen.

Nach der Pause drängten die Gastgeberinnen auf die Führung. Nach zwei Eckstößen in der 49. Minute hatte zunächst Claudia Wenzel, kurz darauf Gaitana Lippert das 1:0 auf dem Fuß. Es kam jedoch anders, als Birgitta Schmücker auf Anja Barwinsky ablegte, die die Gäste-Führung erzielte. Wiederum eine Ecke der Oldesloerinnen schuf die nächste Torgelegenheit, die Kristina Kucharski zum völlig verdienten Ausgleich nutzte (70.). Die Hausherrinnen ließen nicht locker, drängten auf den Siegtreffer und liefen prompt in einen Konter. Die überragende Kristina Gessat war nicht zu stoppen und traf zur erneuten FC-Führung (74.).

Auch Güterslohs Trainer Heiko Bonan wusste, dass der Vorsprung alles andere als verdient war: „Egal, drei Punkte mitnehmen und gut ist“, wähnte sich der Coach schon auf der Siegerstraße. Doch Bonan hat die Rechnung ohne Franziska Koop gemacht. Mit dem Mute der Verzweiflung zog sie in der 87. Minute aus gut und gerne 30 Metern ab. Der Ball wurde immer länger und landete überraschend zum Ausgleich im Gütersloher Kasten. Obwohl FFC-Co-Trainer André Polchow nach dem Spiel scherzte, das sei keine Absicht gewesen, beteuerte die Abwehrspielerin: „Das war ein Torschuss“. Sarah Schreiber machte in der 89. Minute sogar noch den Sieg perfekt und unterstrich damit: Der FFC kann doch noch gewinnen.

FFC Oldesloe: Wiener – Koop, Fritz, Mirja Herrmann (74. Runge), Grube – Desirée Steinike, Storm, Wenzel, Engel (66. Schreiber) – Lippert, Kucharski (90. Wöhler).

FC Gütersloh: Wojtasik – Schiller, Drewitz, Gebhard (74. Dreyer), Hackmann (74. Szopieray) – Scheuren, Schmücker, Scholz, Barwinsky – Gessat, Wallenhorst.

Schiedsrichterin: Sandra Blumenthal, Pritzwalk.

Zuschauer: 113.

Tore: 0:1 Barwinsky (53.), 1:1 Kucharski (70.), 1:2 Gessat (74.), 2:2 Koop (87.), 3:2 Schreiber (89.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.3.2009

 

29.03.2009 FFC Oldesloe - FC Gütersloh 2000

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

 

Sonnabend, 11. April 2009

Clausen will gegen Union Berlin den nächsten Sieg

FFC Oldesloe klarer Favorit

boe. – Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe fahren am Montag mit breiter Brust zum abstiegsbedrohten 1. FC Union Berlin. In der 2. Bundesliga fuhren sie am vergangenen Spieltag nach langer Durststrecke endlich wieder einen Sieg ein (3:2 gegen Gütersloh) und verbesserten sich dadurch auf den sechsten Tabellenplatz. Das Hinspiel gegen Union konnten die Stormarnerinnen mit 2:1 für sich entscheiden. Für die Berlinerinnen hingegen sieht es nicht so rosig aus. Mit zwölf Punkten und Platz zehn sind die Kickerinnen aus der Hauptstadt mitten drin im Abstiegskampf.

„Wir fahren da nicht hin, um einen Punkt zu holen“, kündigt FFC-Trainer Michael Clausen an. Ein Sieg soll her, um sich in der Tabelle weiter nach oben zu orientieren. Clausen richtet sich zwar auf einen unangenehmen Gegner ein, der im Kampf um den Klassenerhalt alles geben wird, weiß aber auch um die Schwächen der Berlinerinnen. „Union ist in der Abwehr anfällig. Wir werden daher versuchen, sie unter Druck zu setzen“, so Clausen.

Kristina Kucharski (Urlaub) wird für diese Aufgabe nicht in Frage kommen. An ihre Stelle soll Jacqueline Bleser treten und als zweite Spitze für Tore Sorgen. Bleser hat in der laufenden Saison nur wenig Einsatzzeiten bekommen und hat nun in Berlin die Gelegenheit, sich zu präsentieren. „Jacqueline ist aus der Hamburger Verbandsliga zu uns gekommen und entwickelt sich gut“, attestiert der FFC-Trainer seiner Akteurin Potenzial.

Verzichten wird Clausen auf Verena Hildebrandt und Denise Steinike, die im Halbfinale des SHFV-Landespokals am Montag in der FFC-Reserve gegen den TSV Nahe aushelfen sollen.

STORMARNNER TAGEBLATT vom 11.4.2009

 

Montag, 13. April 2009

  1. FC Union Berlin – FFC Oldesloe 1:2 (0:1)

(17. Punktspiel)

FFC Oldesloe gewinnt ohne zu glänzen beim 1. FC Union Berlin

Clausen-Schützlinge verpassen eine frühzeitige Entscheidung und zittern sich in der Schlussphase zum 2:1-Sieg

ssi. – Trotz des 2:1-Auswärtssieges beim abstiegsbedrohten 1. FC Union Berlin war Michael Clausen, Trainer des FFC Oldesloe, nicht zufrieden. „Wir haben kein gutes Spiel abgeliefert, in vielen Situationen sind wir hektisch und überhastet zu Werke gegangen und haben es versäumt, rechtzeitig den Sieg unter Dach und Fach zu bringen“, moserte Clausen trotz des Dreiers, der seine Elf in der 2. Bundesliga auf den fünften Tabellenplatz hievte.

Die Anfangsphase gestalteten die Oldesloerinnen noch ansehnlich. Bereits nach sechs Minuten hätte Gaitana Lippert den FFC in Führung bringen können. In der 17. Minute machte es Lippert besser und köpfte eine Flanke von Kristin Engel zum 0:1 ein. Danach war es vorbei mit der Oldesloer Herrlichkeit. „Immer wieder haben wir planlos und hektisch agiert“, moserte Clausen. Trotzdem kamen die Gäste durch Lippert (21.) und Jacqueline Bleser (45.) zu guten Chancen. Doch erst in der 74. Minute brachten die Clausen-Schützlinge Zählbares zustande. Lippert konnte von Franziska Claus nur mit einer Notbremse, die zurecht mit Rot geahndet wurde, gestoppt werden. Den daraus resultierenden Freistoß zirkelte Claudia Wenzel aus 18 Metern zum 0:2 in die Maschen. Kurz darauf brachte Bleser das Kunststück fertig, freistehend aus der Nahdistanz den Ball am leeren Tor vorbeizuschieben und verpasste damit die Entscheidung. So wurde es nach dem Anschlusstreffer durch Sarah Hoppe (81.) noch eng. „Unser Sieg ist aufgrund der Mehrzahl an Chancen verdient. Aber wenn es blöd läuft, kassieren wir nach einer Standardsituation noch das 2:2 und nehmen nur einen Punkt mit nach Hause“, kommentierte Clausen den mäßigen Auftritt seiner Elf.

FFC Oldesloe: Wiener – Koop, Fritz, Mirja Herrmann, Grube (46. Wöhler) – Desirée Steinike, Storm (75. Schreiber), Wenzel, Engel – Lippert, Bleser.

Schiedsrichterin: Nadine Scheller.

Tore: 0:1 Lippert (17.), 0:2 Wenzel (74.), 2:1 Hoppe (81.).

 

Freitag, 17. April 20009

Landesderby im Kurparkstadion: FFC empfängt Kiel

In der 2. Bundesliga will Oldesloes Trainer Michael Clausen gegen Holstein Kiel den dritten Sieg in Folge einfahren

Bad Oldesloe

boe. – Eigentlich wollten die Fußballerinnen von Holstein Kiel in der laufenden Saison der 2. Bundesliga ganz oben mitspielen. Mit Nina Jokuschies (U19-Nationalspielerin), Jana Leugers und Julia Weigel (beide vom Hamburger SV gekommen) haben die Kielerinnen einige hochkarätige Akteure in den eigenen Reihen. In der Tabelle schlägt sich das allerdings nicht nieder. Mit dem siebten Tabellenplatz stehen die Holsteinerinnen zwei Plätze hinter den Spielerinnen des FFC Oldesloe.

Holstein-Co-Trainerin Svenja Nefen gab daher kürzlich als neues Saisonziel aus, am Ende vor dem FFC zu stehen. „Das ehrt uns natürlich“, erklärte FFC-Coach Michael Clausen, der die Kielerinnen am Sonntag (14 Uhr, Kurparkstadion) zum Landesderby empfängt. Clausen ist sich sicher, dass der Kieler Kader besser besetzt ist, als der eigene, meint aber dennoch: „Ich glaube, dass wir gewinnen.“ Während die Holsteinerinnen nämlich den eigentlichen Zielen hinterherrennen, ist er mit seiner Mannschaft voll im Soll.

Ob es ein Wiedersehen mit Marialiiza Kranz auf dem Feld geben wird ist fraglich. Die ehemalige Oldesloerin wechselte im Winter nach Kiel, hat allerdings seither nicht viele Einsätze gehabt. Wie bereits im vergangenen Spiel gegen Union Berlin, wird auch diesesmal Jacqueline Bleser wieder von Anfang an für den FFC auflaufen. „Ich hoffe, dass sie gegen Kiel zum ersten Mal trifft“, sagte Clausen über die Stürmerin, die Kristina Kucharski ein weiteres Mal vertreten wird. Kucharski ist gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt und wird daher zunächst auf der Bank Platz nehmen. Fehlen wird dem FFC Oldesloe lediglich Franziska Koop, die auf einer beruflichen Fortbildung ist.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.4.2009

 

Sonnabend, 18. April 2009

„Sexy Trikots sind der falsche Weg“

Beim Zweitbundesliga-Team des FFC Oldesloe stagnieren die Zuschauerzahlen

Michael Clausen sieht Leistungen im Frauenfußball unzureichend gewürdigt. „Im spielerischen, technischen und taktischen Bereich gibt es bei uns häufig bessere Spiele als bei Männern“, so der Trainer.

  • Hamburger Abendblatt: Herr Clausen, Sie beklagen einen zu geringen Stellenwert des Frauenfußballs. Warum wird der Sport so häufig belächelt?

Michael Clausen: Der Blickwinkel auf den Frauenfußball ist noch immer ein sehr männlicher. Frauenfußball wird unterschätzt, Männerfußball wird überschätzt. Das ist nach wie vor ein Problem, mit dem man leben muss.

  • Hamburger Abendblatt: Wäre es dann nicht klug, sich vom Männerfußball abzukapseln und zu sagen, der Frauenfußball ist eine andere Sportart?

Michael Clausen: Das ist so ein typisches Vorurteil. Der Frauenfußball ist keine andere Sportart.

  • Hamburger Abendblatt: Es ist aber doch schon so, dass ein Frauenfußballspiel ganz anders aussieht, allein schon vom Tempo her.

Michael Clausen: Sicher, aber in der Leichtathletik, im Handball oder Tennis würde niemand solch einen Vergleich ziehen. Die Olympiasiegerin im Sprint würde ja bei den Männern niemals auch nur die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft schaffen, aber das interessiert da nicht. Die Sportart hat eine eigene Identität, da guckt niemand, wie schnell die Frau gelaufen ist im Vergleich zum Mann. So muss es im Fußball auch werden. Schnelligkeit, Athletik, Aggressivität, das sind Sachen, da wird der Frauenfußball mit dem Männerfußball nie auf Augenhöhe sein, das ist doch klar.

  • Hamburger Abendblatt: So gesehen ist es doch verständlich, wenn die Zuschauer lieber zum Männerfußball gehen.

Michael Clausen: Überhaupt nicht. Wenn wir mal in der Region schauen: Im spielerischen, technischen und taktischen Bereich sieht man bei uns häufig bessere Spiele als in der Männer-Verbandsliga. Da wird ja zum Teil ein Fußball geboten, den man heute so eigentlich nicht mehr spielt.

  • Hamburger Abendblatt: Warum rennen die Zuschauer und die Sponsoren trotzdem zu den Männerklubs?

Michael Clausen: Aus Tradition, aber auch aus einer gewissen Form von Selbstüberschätzung des gebotenen Männerfußballs. Wenn ich sehe, was Verbandsliga-Spielern hier zum Teil gezahlt wird, halte ich das für sehr fragwürdig. Zum einen wegen der dafür gebotenen Qualität, zum anderen weil dies die Vereine selbst immer wieder in große finanzielle Schwierigkeiten bringt. Bei uns bekommen die Spielerinnen keinen Cent, nicht einmal Fahrgeld. Die zahlen also noch drauf.

  • Hamburger Abendblatt: Wenn Sie könnten, würden Sie den Spielerinnen aber doch auch Geld anbieten.

Michael Clausen: Ich denke, das ist in jedem Sport so, wenn man viermal pro Woche trainiert, dass dann irgendeine Form von Aufwandsentschädigung möglich sein müsste. Nur damit zu locken, dass man 2. Liga spielen kann, ist auf Dauer zu wenig. Das muss nicht unbedingt Geld sein. Man kann den Spielerinnen ja auch helfen, ein berufliches Standbein zu finden.

  • Hamburger Abendblatt: Der FFC Oldesloe ist in Stormarn schon seit Jahren die klare Nummer eins im Frauenfußball. Würde ein bisschen mehr Konkurrenz das Geschäft beleben, in der Hinsicht, dass mehr Spielerinnen mit Zweitliga-Formal in der Region ausgebildet werden?

Michael Clausen: Ja. Das Grundproblem ist, dass der Leistungsabstand zwischen den einzelnen Ligen zu groß ist, weil es immer noch zu wenige Spielerinnen gibt. Die Qualität kann nur über die Breite größer werden. Aber wir sind da auf dem richtigen Weg. Die größten Zuwachsraten innerhalb des DFB hat ja der Frauenfußball. Jetzt geht es darum, die Masse so zu kanalisieren, dass die nötige Qualität herauskommt.

  • Hamburger Abendblatt: Welche Impulse erwarten Sie in diesem Zusammenhang für den FFC Oldesloe von der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland?

Michael Clausen: Man darf die Hoffnungen nicht zu hoch hängen, zumal die Spielorte leider alle recht weit entfernt sind. Es wird aber sehr viel berichtet werden in den Medien in den kommenden zwei Jahren über den Frauenfußball. Der DFB wird mehrere Initiativen starten, beispielsweise wird die WM-Botschafterin Britta Carlsson bei unserem letzten Heimspiel gegen Lütgendortmund im Kurparkstadien zu Gast nein. Der Frauenfußball wird eine andere Aufmerksamkeit bekommen. Bei uns ist der Zulauf aber jetzt schon sehr gut, wir haben drei Frauenteams und im Mädchenbereich alle Altersklassen besetzt.

  • Hamburger Abendblatt: Der FFC teilt sich zurzeit das Kurparkstadion mit dem SC Union Oldesloe. Wie wichtig wäre gerade wegen steigender Mitgliederzahlen eine eigene sportliche Heimat?

Michael Clausen: Auf Sicht würde das sicher vieles einfacher machen. Aber man muss auch sehen, dass wir ein sehr junger Verein sind. Da muss man eben erst einmal mit dem klarkommen, was schon da ist.

  • Hamburger Abendblatt: Kann man als ein sportliches Aushängeschild der Stadt nicht etwas mehr erwarten?

Michael Clausen: Ich würde mir schon wünschen, dass man uns in Verwaltung und Politik auch als Werbeträger erkennt, wir machen den Namen der Stadt ja über die regionalen Grenzen hinaus bekannt, Auch wenn der Vergleich hinkt: Wenn wir in der 2. Bundesliga der Männer spielen würden, könnte man die führenden Politiker mit ziemlicher Sicherheit auf Irgendwelchen VIP-Plätzen im Stadion sitzen sehen.

  • Hamburger Abendblatt: Würde der FFC als höchstklassiger Klub der Stadt nicht ohnehin ins traditionsreiche Travestadion gehören?

Michael Clausen: Sicher wäre das schön. Wir durften ja gerade zum ersten Mal ausnahmsweise dort spielen, als das Kurparkstadion belegt war. Das war eine sehr gute Sache, und das würde ich auch gern wieder machen. Allein von der Organisation her gibt es dort zum Teil Verteile, mit der Lautsprecheranlage, den gastronomischen Möglichkeiten und auch vorn ganzen Ambiente her ist es sicher ein schönes Stadion. Wünschenswert wäre es, aber Pächter ist nun mal der VfL Oldesloe.

  • Hamburger Abendblatt: Trotz einer ordentlichen Saison stagnieren die Zuschauerzahlen den FFC Oldesloe. Was wäre aus Ihrer Sicht eine angemessene Kulisse?

Michael Clausen: Nach dem Anstieg im Aufstiegsjahr kommen sogar etwas weniger Fans. Aber das ist eine Tendenz. die es allgemein im Fußball gibt, das sieht man ja bei den Männern. dass da zu einem Derby in Stormarn manchmal nur 120 Leute kommen. Bei uns sind es gelegentlich bis zu 200. Wenn es möglich wäre, irgendwo zwischen 300 und 400 zu liegen, wäre das schon ein guter Schnitt. Um das zu erreichen, muss es ein Ziel sein, dass die Spielerinnen in der Region bekannter werden. Da sind wir auch auf die Unterstützung der Zeitungen angewiesen.

  • Hamburger Abendblatt: Sie können ja nicht nur eine größere Berichterstattung fordern, da müsste doch auch der FFC professioneller arbeiten.

Michael Clausen: Das versuchen wir ja, aber das ist ein langer Prozess in einem so jungen Verein, in dem alle ehrenamtlich arbeiten. Vieles können wir vom Know-how und vom Zeitaufwand her nach nicht leisten. Wir haben aber Überlegungen, den Heimspielen einen Event-Charakter zu geben, dass man das zum Beispiel mal mit einer Musikveranstaltung koppelt.

  • Hamburger Abendblatt: Was halten Sie eigentlich davon, dass zum Beispiel im Volleyball die Spielerinnen körperbetonte Kleidung tragen müssen? Wäre das auch etwas, um mehr Leute für Frauenfußball zu begeistern?

Michael Clausen: Das ist jetzt wieder ein sehr männlicher Blick auf den Sport. Ich habe nichts dagegen, wenn Zuschauer kommen, weil sie attraktive Mädels sehen wollen. Und das können sie beim Frauenfußball ja durchaus. Aber ich glaube nicht, dass es ein Weg sein darf, den Frauenfußball attraktiver zu machen, indem man die Spielerinnen möglichst sexy über den Platz laufen lässt. Man sollte sich über den Sport definieren, und da muss sich der Frauenfußball nicht verstecken.

Interview: Sören Bachmann

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 18.4.2009

 

Sonntag, 19. April 2009

FFC Oldesloe – Holstein Kiel 0:3 (0:2)

(18. Punktspiel)

FFC Oldesloe chancenlos im Landesderby

Clausen-Schützlinge unterliegen Kiel 0:3 / Kranz trifft doppelt gegen Ex-Club

Das Landesderby der 2. Bundesliga zwischen dem FFC Oldesloe und Holstein Kiel im Stadion am Kurpark war eine klare Angelegenheit. Die Gäste von der Förde setzten sich am Ende verdient mit 3:0 (2:0)-Toren durch und überholten den FFC damit in der Tabelle. Zur Matchwinnerin avancierte die Ex-Oldesloerin Marialiiza Kranz, die nicht nur die ersten beiden Treffer für die „Störche“ erzielte (14./43.), sondern auch für die Vorarbeit des 3:0 durch Julia Weigel (64.) verantwortlich zeichnete. „Wir haben heute vor allem im ersten Durchgang gar nicht stattgefunden“, hatte FFC-Coach Michael Clausen nach dem Schlusspfiff nur ein ungläubiges Kopfschütteln für die Vorstellung seiner Mannschaft übrig.

Von Beginn an suchten die Kielerinnen ihr Heil in der Offensive. Torhüterin Katna Ihrens im KSV-Gehäuse wurde in den ersten 45 Minuten nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft. Ganz anders sah es auf der Gegenseite aus. Nach einer Viertelstunde erkämpfte sich Holstein-Kapitän Rachel Pashley im Mittelfeld das Leder, passte zu Stephanie Güldenzoph und die schickte die heraneilende Kranz steil. Aus zwölf Metern spitzen Winkels ließ die Kieler Angreiferin FFC-Torfrau Friederike Wiener keine Abwehrchance. Vier Minuten später verpasste Kranz nur knapp den zweiten Kieler Treffer. Der FFC zeigte sich angesichts des konstruktiven Powerplays der Gäste überfordert und kassierte in der 43. Minute folgerichtig das 0:2. Nach einem kapitalen Schnitzer von Kristin Engel im Anschluss an eine lange Hereingabe der starken Julia Oberst war es erneut Kranz, die aus halblinker Position traf.

Nach der Pause war die Clausen-Elf bemüht, das Landesderby offener zu gestalten. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 64. Minute. Nach einem geschickten Spielzug über Güldenzoph und Kranz kam Julia Weigel im Strafraum an den Ball und wuchtete die Kugel per Drehschuss aus 15 Metern über FFC-Torhüterin Wiener hinweg unter die Latte ins Oldesloer Tor.

FFC Oldesloe: Wiener – Wenzel, Mirja Herrmann, Fritz (67. Schreiber), Wöhler – Desirée Steinike, Storm, Grube (46. Runge) – Engel, Lippert, Bleser (46. Kucharski).

Holstein Kiel: Ihrens – Oberst (87. Thode), Wölki, Schrum, Jokuschies, Pashley, Leugers, Güldenzoph, Vogt, Kranz, Weigel.

Schiedsrichterin: Dr. Riem Hussein, Bad Harzburg.

Zuschauer: 191.

Tore: 0:1 Kranz (14.), 0:2 Kranz (43.), 0:3 Weigel (64.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.4.2009

 

23.04.2009 - FFC Oldesloe - Holstein Kiel 0:3 (0:2)
Kampf und Krampf

191 Zuschauer lockten das sonnige Wetter und der Kampf um die Vorherrschaft im Norden in das Kurparkstadion von Bad Oldesloe. Nach 90 umkämpften Minuten verließen allerdings nur die zahlreich angereisten Gästeanhänger zufrieden die Wettkampfstätte, ging doch ihr Team als verdienter Sieger aus dem Schleswig-Holstein-Derby hervor.

„Eine Katastrophe” nannte FFC-Trainer Michael Clausen nach dem Spiel die Leistung seines Teams in Durchgang 1 und lag damit ziemlich richtig. Selten zeigten die Stormarnerinnen flüssige Kombinationen und durchdachtes Spiel. Viele Ungenauigkeiten, zu spätes Abspiel, wiederholte Einwürfe auf die Gegenspielerinnen - die Mängelliste war lang und das Unverständnis darüber groß. Denn der Gegner trat anfangs auch nicht sonderlich überzeugend auf. Kiels Spiel wirkte zwar etwas gefälliger, der letzte Pass kam aber auch nicht an. Jedenfalls bis zur 14. Minute als Marialiiza Kranz mittelinks frei zum Zuge kam und an Torfrau Friederike Wiener vorbei ins lange Eck einnetzen konnte.

Mit Kranz und Wiener sind vielleicht auch schon die beiden Schlüsselspielerinnen der Begegnung benannt. Die Ex-Oldesloerin zeigte an alter Wirkungsstätte eine herausragende Leistung, während Wiener alles andere als der sichere Rückhalt ihrer Mannschaft war. So spielte Oldesloes Torfrau den Ball unbedrängt in die Füße von Kranz, was diese sofort zu einem feinen Heber nutzte, der aber knapp neben dem Gehäuse landete (20. Minute). In der 43. Minute schoß Kranz dann aber ihr zweites Tor als Kristin Engel eine hohe Hereingabe der Kielerinnen im Strafraum unterlief, Kranz diesen Fehler antizipierte und von halblinks erneut ins lange Eck vollendete.

Holstein hatte sich die Führung inzwischen auch verdient zumal die Abwehr sicher stand und keine zwingenden Chancen des Gegners zuließ. Gaitana Lippert, mit bislang 6 Saisontreffern erfolgreichste Torschützin unter den beteiligten Spielerinnen, konnte nur zweimal ihre Torgefährlichkeit andeuten. Einmal legte sie in der Anfangsphase ein schönes aber letztlich erfolgloses Dribbling hin, das andere mal, in der 45. Minute, drang sie mangels Anspielstation notgedrungen gegen drei Kielerinnen in deren Strafraum ein, wurde vom Ball getrennt und kam dabei zu Fall. Die insgesamt gut leitende Schiedsrichterin Riem Hussein, einst selbst erfolgreiche Stürmerin mit dem MTV Wolfenbüttel in der 2. Bundesliga Nord, sah dabei jedoch keinen Regelverstoß. Statt eines Elfmeterpfiffs erfolgte das Signal zum Ende der ersten Halbzeit.

Aus der Kabine kamen die Gastgeberinnen mit mehr Leidenschaft und Energie. Mit den Einwechslungen von Joy Grube und vor allem Kristina Kucharski brachte Clausen zudem mehr Offensivkraft auf den Rasen. Zweimal scheiterte Kucharski an Kiels Keeperin Katna Ihrens (48., 69.), einmal zielte sie daneben (58.). Dazu kommt noch ein schöner Flugkopfball von ihr (oder Sandra Runge?) in die Maschen, der jedoch vom Schiedsrichtergespann wegen Abseitsstellung nicht als Tor gewertet wurde.

Zwar spielte sich das Spielgeschehen nun überwiegend in der Kieler Hälfte ab, die Gästeabwehr präsentierte sich aber weitgehend als Herr der Lage. Die Störche hatten ihrerseits nun Kontermöglichkeiten, die aber ungenutzt blieben - ausgenommen der herrliche Drehschuss der Ex-Hamburgerin Julia Weigel, der fulminant über Wiener hinweg unter der Latte einschlug (61.). Weniger Glück hatte auf der Gegenseite Stefanie Storm, deren Fernschuss in der Schlußminute nur den Querbalken traf. Oldesloes Aufbäumen blieb somit unbelohnt, es fehlte aber ohnehin der letzte Biss.

Die Elf von Heinz Siebolds ist dank des besseren Torverhältnisses nun die Nr. 1 in Holstein. Bester Nordverein ist jetzt aber die HSV-Reserve. Haben auch alle drei Mannschaften in dieser Saison mit Auf- oder Abstieg nichts mehr zu tun, der Kampf um die regionale Vorherrschaft wird dessen ungeachtet bestimmt weiter leidenschaftlich fortgeführt.

FFC Oldesloe 2000:
Wiener - Wenzel, Herrmann, Fritz (67. Schreiber), Wöhler, Des. Steinike, Storm, Grube (46. Runge), Engel, Lippert, Bleser (46. Kucharski) Trainer: Michael Clausen

20.04.2009 - Anja Völker bleibt weiter Chefin des FFC Oldesloe

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des FFC Oldesloe 2000 standen Jahresberichte und turnusmäßige Wahlen.

Der Vorstand des FFC Oldesloe berichtete über ein geschäftlich und sportlich erfolgreiches Jahr 2008. Der positive Jahresabschluss (Finanzen), die Einrichtung eines Sozialfonds, eine stetig wachsende Mitgliederzahl und die positive sportliche Entwicklung aller Mannschaften waren wichtige Eckpunkte im Berichtsjahr. So wurde der Vorstand anschließend nicht nur von der Versammlung einstimmig entlastet, sondern ihm auch das Vertrauen für die Zukunft ausgesprochen. Einstimmig wiedergewählt wurden: Anja Völker (1.Vorsitzende), Bärbel Backhaus (Bereichsleiterin Soziales/Schriftwartin), Sigrid Fritz (Bereichsleiterin Kassenführung) und Thomas Gründel (Bereichsleiter Sponsoring). Neu in den Vorstand gewählt wurden Helge Sell als 2. Vorsitzender und Ingo Rickert als 3. Vorsitzender. Zudem wurde die Wahl von Mario Schönfeldt als stellvertretender Jugendwart bestätigt. Die Position von Dirk Hannappel (Bereichsleiter Marketing), der seit Anfang April in Italien berufstätig ist und sich deshalb nicht wiederwählen ließ, bleibt zunächst noch unbesetzt. Den Nachfolger für dieses Amt wird der geschäftsführende Vorstand spätestens Mitte Mai einsetzen.

 

 

 

 

Donnerstag, 30. April 2009

Oldesloerinnen vor hoher Auswärtshürde

FFC reist nach Potsdam

boe. – In der laufenden Zweitliga-Saison mussten die Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam II erst drei Niederlagen einstecken. Eine davon gegen den von Michael Clausen trainierten FFC Oldesloe, der den Tabellenzweiten im Hinspiel mit 2:0 in die Schranken wies.

Doch trotz des ersten gewonnenen Duells dürfte es für die Oldesloer Elf in Potsdam schwer werden, den Erfolg zu wiederholen. „Das ist eine absolute Spitzenmannschaft, wir müssen von Anfang an gegenhalten“, warnt Clausen, der den Potsdamerinnen attestiert, die spielerisch stärkste Mannschaft der Liga zu sein. Von seinen Schützlingen fordert er vor allem die nötige Aggressivität. „Meine Spielerinnen sind zu lieb und wehren sich im richtigen Moment nicht“, so der Coach. Das sei auch ausschlaggebend gewesen für die bittere 0:3-Niederlage am vergangenen Spieltag gegen die Landeskonkurrentinnen aus Kiel.

In Potsdam werden die Kreisstädterinnen ohne Verena Hildebrandt (Bänderriss) und Franziska Koop (Urlaub) auflaufen. Denise Steinike wird hingegen zum ersten Mal seit langem wieder in den Kader rücken. „Sie soll langsam an die erste Mannschaft herangeführt werden“, äußerte Clausen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.4.2009

 

Sonntag, 3. Mai 2009

FFC Turbine Potsdam II – FFC Oldesloe 1:0 (1:0)

(19. Punktspiel)

FFC Oldesloe verkauft sich gegen Potsdam II teuer

Clausen-Schützlinge verlieren dennoch knapp mit 0:1 gegen den spielstarken Tabellenzweiten

ssi. – Eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum vergangenen Spieltag, als der FFC Oldesloe im Landesderby der KSV Holstein Kiel mit 0:3 unterlag, reichte beim Tabellenzweiten der 2. Bundesliga, FFC Turbine Potsdam II, nicht aus, um Zählbares mitzunehmen. Dennoch war Oldesloes Trainer Michael Clausen nicht unzufrieden: „Ich bin wirklich stolz darauf, wie die Mannschaft sich hier verkauft hat“, meinte der FFC-Coach nach der 0:1(0:1)-Auswärtsniederlage.

Die Gäste benötigten eine Viertelstunde, um gegen druckvoll agierende Potsdamerinnen ihren Rhythmus zu finden. Dann aber befanden sich die Clausen-Schützlinge mit dem spielstarken Gegner auf Augenhöhe und setzten immer wieder selbst Akzente nach vorne. Eine Unachtsamkeit von Oldesloes Torhüterin Friederike Wiener nutzte Potsdams Klemme jedoch in der 25. Minute, um ihre Farben in Front zu schießen. Fünf Minuten später besaß Kristina Kucharski die große Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch an der starken gegnerischen Torhüterin. Zwei Minuten vor der Pause biss sich auch Desirée Steinike an Potsdams Keeperin die Zähne aus.

Das gleiche Bild auch nach dem Seitenwechsel: beide Teams lieferten sich einen verbissenen Kampf auf Augenhöhe. Und wieder besaßen die Gastgeberinnen die erste Torchance, die Friederike Wiener in der 65. Minute zunichte machte. „Das schien ein Weckruf für uns gewesen zu sein“, meinte Clausen, dessen Team in der Folge noch eine Schippe drauflegte. Zudem stellte der Trainer von einer Vierer- auf eine Dreierabwehrkette um. Die Folge waren einige gute Torchancen. Gaitana Lippert (72.) und Joy Grube (76.) scheiterten jedoch ebenso wie Torhüterin Friederike Wiener in der Nachspielzeit, als sie nach einer Ecke von Denise Steinike das Leder nicht im Potsdamer Kasten unterbringen konnte. „Bitter, dass wir nicht belohnt wurden. Ein Unentschieden hätten wir verdient gehabt“, bilanzierte Michael Clausen daher.

FFC Oldesloe: Wiener – Runge, Mirja Herrmann (59. Wenzel), Fritz, Wöhler – Desirée Steinike, Storm, Grube Schreiber (59. Denise Steinike) – Lippert, Kucharski (59. Bleser).

Schiedsrichterin: Kim-Jana Trenkner.

Tor: 1:0 Klemme (20.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.5.2009

 

Freitag, 8. Mai 2009

FFC will gegen Mellendorf seine Torflaute beenden

Oldesloer Zweitliga-Kickerinnen empfangen MTV

boe. – 20 Tore haben die Fußballerinnen des FFC Oldesloe in den bisherigen 19 Spielen der 2. Bundesliga geschossen. Bei 25 Gegentreffern macht das eine Tordifferenz, die bis zum siebten Tabellenplatz, zur Freude der Travestädterinnen, nur noch von Holstein Kiel unterboten wird. Die Kielerinnen stehen daher punktgleich mit Oldesloe einen Platz hinter dem FFC.

Dennoch ist die Torausbeute FFC-Trainer Michael Clausen ein Dorn im Auge. „Wir lassen einfach zu viel liegen“, weiß der Coach, dessen Team auch in der vergangenen Partie gegen Potsdam zu Möglichkeiten kam. Diese nutzten die Oldesloerinnen jedoch nicht und unterlagen am Ende mit 0:1. Gegen den Mellendorfer TV soll sich das ändern. „Wir sind klarer Favorit und haben den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen“, so Clausen. Dass die Partie für seine Elf kein Spaziergang wird, ist dem Trainer aber auch klar. Clausen rechnet mit einem auf Konter lauernden Gegner, der am vergangenen Spieltag (4:0-Sieg gegen Lütgendortmund) seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt hat. „Das wird eine schwierige Aufgabe“, warnt daher der Oldesloer Trainer, „wir müssen das Spiel zielgerichtet führen und unsere Chancen nutzen.“

So soll es seiner Mannschaft gelingen, gegen die abstiegsbedrohten Mellendorferinnen die Punkte in Bad Oldesloe zu behalten. Franziska Koop (Urlaub) und Stefanie Storm (Studienfahrt) werden dem FFC fehlen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 8.5.2009

 

10.05.2010 -  FFC Oldesloe - Mellendorfer TV

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

Sonntag, 10. Mai 2009

FFC Oldesloe – Mellendorfer TV 1:0 (0:0)

(20. Punktspiel)

Kucharski macht 1:0-Sieg perfekt

Mit energischer Gegenwehr hatte der FFC Oldesloe in der 2. Bundesliga gegen den Mellendorfer TV zu kämpfen. Am Ende aber behielten die Oldesloerinnen hochverdient mit 1:0 gegen den abstiegsbedrohten MTV die Oberhand.

ssi. – „Es war klar, dass Mellendorf mit aller Macht versuchen wird, einen Punkt zu entführen. Dementsprechend aggressiv sind die Gäste aufgetreten, doch wir haben uns nicht beeindrucken lassen und gut dagegengehalten“, sagte Michael Clausen, Trainer des FFC Oldesloe, nach dem 1:0-Sieg seiner Elf in der 2. Bundesliga.

Während der MTV versuchte, durch leidenschaftlichen Einsatz das Spiel der Oldesloerinnen zu zerstören, warfen die Gastgeberinnen neben kämpferischem Einsatz spielerische Klasse in die Waagschale.

Nach einer Viertelstunde hatten die Clausen-Schützlinge die Kontrolle übernommen und drängten die Gäste weit in die eigene Hälfte zurück. Die logische Konsequenz war eine ganze Reihe von hochkarätigen Möglichkeiten. Doch immer wieder bissen sich die FFC-Kickerinnen an der überragenden MTV-Torhüterin Sonja Reinhardt die Zähne aus. Fünf Großchancen von Gaitana Lippert (2), Desirée Steinike (2) und Joy Grube machte die Gäste-Torhüterin zunichte. „Unglaublich, was die gehalten hat. Normalerweise müssen wir die Partie in der ersten Halbzeit schon entscheiden“, meinte Clausen, der auch nach der Pause bei den Versuchen von Mirja Herrmann, Kristina Kucharski und erneut Grube den Torjubel auf den Lippen hatte. Doch erst in der 79. Minute war Reinhardt zu überwinden, als Kucharski eine Lippert-Vorlage zum 1:0-Endstand über die Linie drückte.

FFC Oldesloe: Wiener – Wöhler, Mirja Herrmann, Wenzel, Schreiber (65. Denise Steinike, 75., Engel) –Grube, Fritz, Runge, Desirée Steinike – Kucharski (85. Bleser), Lippert.

Schiedsrichterin: Sandra Pansch, Ahrensburg.

Tor: 1:0 Kucharski (79.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.5.2009

 

Freitag, 15. Mai 2009

Clausen-Elf will vor Holstein Kiel landen

FFC empfängt Lütgendortmund

ssi. – Der FFC Oldesloe hat den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga längst in trockene Tücher gebracht. „In den verbleibenden beiden Saisonspielen wollen wir unseren sechsten Tabellenplatz verteidigen und somit vor der KSV Holstein Kiel bleiben“, lautet das Ziel von FFC-Coach Michael Clausen. Dazu wird ein Heimsieg am Sonntag (14 Uhr) gegen die abstiegsbedrohte SG Lütgendortmund nötig sein. „Das wird keine leichte Aufgabe, weil es für die Gäste noch um den Klassenerhalt geht“, weiß Clausen, hofft aber darauf, dass sich seine Elf beim letzten Auftritt der Saison vor heimischer Kulisse die Butter nicht vom Brot nehmen lassen wird. Zumal sich mit der ehemaligen Nationalspielerin und WM-Botschafterin Britta Carlson prominenter Besuch angekündigt hat.

Nicht mit von der Partie sein wird Denise Steinike. Gerade von einem Kreuzbandriss genesen, zog sich die Mittelfeldspielerin am vergangenen Spieltag gegen den Mellendorfer TV einen Riss der Kreuzbänder zu. „Das ist natürlich bitter, zumal sie erst zwei Einsätze nach ihrer Genesung hatte. Denise wird allerdings weiter dabei bleiben und nach erfolgreicher Operation einen Neuangriff starten“, so Clausen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.5.2009

 

17.05.2010 -  FFC Oldesloe - SG Lütgendortmund

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

Sonntag, 17. Mai 2009

FFC Oldesloe – SG Lütgendortmund 1:0 (0:0)

(21. Punktspiel)

FFC Oldesloe ist die Nummer 1 im Land

Clausen-Elf landet nach 1:0-Erfolg über Lütgendortmund in der 2. Bundesliga vor Kiel

ssi. – „Wir wollen die Nummer 1 im Land werden“, hatte Michael Clausen, Trainer der Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe, vollmundig angekündigt. Nach dem 1:0 (0:0)-Sieg im letzten Heimspiel der Saison gegen die SG Lütgendortmund haben die Clausen-Schützlinge dieses Ziel erreicht und können bei sechs Punkten Vorsprung am letzten Spieltag nicht mehr von Landesrivale Holstein Kiel überholt werden.

„Das ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Es macht uns stolz, dass wir vor Holstein stehen, denn es unterstreicht, dass wir gute Arbeit leisten. Klasse, dass wir dafür belohnt werden“, freute sich Coach Clausen.

Bis das Fernduell allerdings zu Gunsten der Bad Oldesloerinnen entschieden war, hatte der FFC-Trainer lange um den Sieg zittern müssen. Vor knapp 200 Zuschauern und unter den Augen der ehemaligen Nationalspielerin und WM-Botschafterin Britta Carlson war der FFC zwar 90 Minuten überlegen. „Doch wie so oft in der Vergangenheit konnten wir die Überlegenheit nicht in Tore ummünzen“, sagte Clausen, der in der ersten Halbzeit bei den hochkarätigen Chancen von Gaitana Lippert, die als Fußballerin des Jahres von Nord Sport-Redakteur Christian Jessen vor der Partie ausgezeichnet wurde, und Sarah Schreiber den Torjubel auf den Lippen hatte. Doch erst ein von Claudia Wenzel verwandelter Handelfmeter brachte die Führung (49.). Die hätten die Gastgeberinnen durch Lippert und Kristina Kucharski ausbauen müssen, versäumten es jedoch den Sack zuzumachen. „Ein 3:0 hätte wohl das Kräfteverhältnis am ehesten widergespiegelt“, war Clausen daher nicht ganz zufrieden.

FFC Oldesloe: Wiener – Wöhler, Mirja Herrmann, Wenzel, Schreiber (86. Storm) – Grube (90. Koop), Fritz, Runge, Desirée Steinike – Kucharski, Lippert (79. Bleser).

Schiedsrichterin: Sinem Turac, Berlin.

Zuschauer: 200.

Tor: 1:0 Wenzel (49., Handelfmeter).

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.5.2009

 

Sonntag, 24. Mai 2009

Hamburger SV II – FFC Oldesloe 2:1 (0:0)

(22. Punktspiel)

„Wir haben eine Riesensaison gespielt“

FFC Oldesloes Trainer Michael Clausen zieht trotz 1:2-Pleite beim Hamburger SV II zufriedenes Fazit

ssi. – Aus dem erhofften Sieg zum Saisonabschluss beim Hamburger SV II wurde nichts. Dennoch war Michael Clausen, Trainer des FFC Oldesloe, weit davon entfernt, enttäuscht zu sein. „Wir haben eine Riesensaison gespielt, sind mit sechs Punkten Vorsprung auf Holstein Kiel Sechster geworden und haben damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert“, sagte der Coach nach der 1:2 (0:0)-Niederlage in der 2. Bundesliga.

Allerdings war für die Gäste aus Bad Oldesloe durchaus ein Dreier möglich. Auch wenn es für beide Teams um nichts mehr ging, beide schenkten sich nichts, spielten jeweils auf Sieg. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit dabei nicht nur mehr vom Spiel, sondern auch die Mehrzahl an Chancen. Während der HSV nur einmal durch Kathrin Patzke so etwas wie Torgefahr ausstrahlte, hätten Claudia Wenzel, Joy Grube und Desirée Steinike den FFC in Führung schießen müssen.

Nach der Pause änderte sich das Bild. Der HSV baute zusehends Druck auf, ließ die Gäste nicht mehr zur Entfaltung kommen und legte verdient durch Kathrin Miotke (71.) das 1:0 vor. Zwar gelang Claudia Wenzel (75.) per Freistoß der Ausgleich. Doch fünf Minuten vor Ultimo nutzte Miotke einen weiteren Fehler in der FFC-Deckung, um ihre Farben auf die Siegerstraße zu schießen. „Ärgerlich, aber nicht ganz unverdient. Denn der HSV hat einfach weniger Fehler gemacht und wirkte in den entscheidenden Situationen vor dem Tor etwas entschlossener“, bilanzierte Michael Clausen den letzten Auftritt seiner Elf in dieser Saison.

FFC Oldesloe: Wiener – Wöhler, Mirja Herrmann, Wenzel, Schreiber (56. Storm) – Grube (74. Engel), Fritz, Runge, Desirée Steinike – Kucharski (64. Bleser), Lippert.

Schiedsrichterin: Dr. Christiane Wenkel, Weimar.

Tore: 1:0 Miotke (71.), 1:1 Wenzel (75.), 2:1 Miotke (85.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.5.2009

 

Freitag, 29. Mai 2009

FFC-Kader wird umgekrempelt

ssi. – Mit Platz sechs haben die Fußballerinnen des FFC Oldesloe in der 2. Bundesliga den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert. In der kommenden Saison will Michael Clausen das Erreichte toppen. Verzichten muss der FFC-Trainer dabei auf eine seiner wichtigsten Spielerinnen. Desirée Steinike, die nach Buchholz in der Nordheide umzieht, will ihr Glück beim Bundesligisten Hamburger SV versuchen. Auf Johanna Wöhler muss Clausen aufgrund eines Auslandssemesters in Spanien ein halbes Jahr verzichten. Sarah Schreiber, die auf Fehmarn wohnt, wird gar nicht mehr für die Bad Oldesloerinnen auflaufen. Genau wie die beiden Torhüterinnen Antje Bauer und Andrea Rehfeldt, die nach einer Saison im FFC-Dress ihren Abschied erklärt haben. Aus der eigenen U16 rücken Keeperin Janne Backhaus sowie die Mittelfeldspielerinnen Jennifer Herrmann und Johanna Jacobi in den Frauenkader auf. Zudem schließen sich mit Liva Zunker (Ratzeburger SV), Annika Knechtel (Duwo 08), Michelle von Appen (TSV Nahe) und Mareike Bauer (Mellendorfer TV) vier Neue dem FFC an.

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.5.2009

 

 

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