FFC Oldesloe

Die Spielzeit 2011/12 – Allgemeines

 

Sonnabend, 27. August 2011

Kein Interesse an VIP-Tickets des FFC

Andreas Olbertz – Der Schuss ist nach hinten losgegangen: Die Fraktionsvorsitzenden haben Post vom VfB Lübeck bekommen, eine Einladung zum Saisoneröffnungsspiel der FFC-Zweitliga-Fußballerinnen gegen Magdeburg. Natürlich nicht im gewohnten Kurparkstadion, sondern wegen der Kooperation mit dem VfB Lübeck „an neuer Heimspielstätte am Buniamshof in Lübeck“. Diese Einladung ist bei den Politikern ziemlich sauer aufgestoßen. Horst Möller (CDU) sprach das Thema im Hauptausschuss an: „Ich finde das eine bodenlose Frechheit.“ Die Stadt habe sich bemüht, die Interessen des FFC zu berücksichtigen und den Fußballerinnen für den Zweitliga-Betrieb zu helfen. Als Beispiele nannte er den Kunstrasenplatz, die Sanierung des Umkleidehauses oder die Umstellung der Trainingszeiten. In einer „Nacht- und Nebelaktion“ habe sich der FFC aus der Stadt zurückgezogen. „Auch im Nachhinein hat der Verein nicht mit uns gesprochen“, kritisiert Möller: „In dem Anschreiben steht kein Wort, wie die hier weg sind und das man vielleicht wieder ins Gespräch kommen möchte.“ Im Gegenteil, es ist ausschließlich vom „Beginn eines neuen Kapitels Lübecker Sportgeschichte“ die Rede. Die anderen Vorsitzenden sahen das ähnlich. „Ach, wollen die sich wieder anbiedern?“, sei sein Eindruck gewesen, berichtet Karl-Reinhold Wurch (FDP). Maria Hermann (SPD) nimmt es humorvoll: „Mich amüsiert das, aber ich müsste fast beleidigt sein, dass sie glauben, einen so billig kaufen zu können. Ein vernünftiges Gespräch wäre angesagt gewesen.“ Heinz Drenkberg (FBO): „Ich sehe das mit dem FFC genau so. Meine Karten habe ich gleich mit einem freundlichen Schreiben zurückgegeben.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.8.2011

 

Mittwoch, 31. August 2011

Doppelt enttäuscht vom FFC zurück

Der FFC und die Stadt Bad Oldesloe, das wird wohl nichts mehr.

Die Zweitliga-Spielerinnen des FFC streben bekanntlich die Integration in den VfB Lübeck an und haben der Kreisstadt deshalb überraschend den Rücken gekehrt. Für den Saisonauftakt im Lübecker Buniamshof hatten die Oldesloer Fraktionsvorsitzenden VIP-Tickets geschickt bekommen und sich darüber im Hauptausschuss ziemlich aufgeregt. Auch Bürgerworthalter Rainer Fehrmann (CDU) war eingeladen worden. Sonderlich angetan war er davon allerdings nicht. „Wir haben drei Tage vor Spielbeginn die Restkarten bekommen. Das Anschreiben war eine Frechheit und nicht mal unterschrieben“, ärgert sich Fehrmann. Trotzdem hat er die Karten nicht zurückgegeben oder verfallen lassen, sondern sie als „Möglichkeit ins Gespräch zu kommen“ genutzt. Rainer Fehrmann macht keinen Hehl aus seiner Meinung: „Hinterher bin ich doppelt enttäuscht.“ Aus sportlicher Sicht, weil der FFC verloren habe und aus menschlicher oder politischer Sicht, weil das Gespräch mit der FFC Vorsitzenden Anja Völker „nicht so erfreulich“ war. „Wir haben uns als Stadt um den FFC bemüht und müssen dann in der Zeitung von der Abwanderung lesen“, klagt der Oldesloer Bürgerworthalter. Dass der Umzug nach Lübeck für den Verein Vorteile haben könne, wolle er gar nicht bestreiten, was ihn störe, sei die Art und Weise. Doch davon will man beim FFC offenbar nichts wissen. Rainer Fehrmann: „Da war null Einsicht.“ Das macht eine eventuelle, wie auch immer geartete Rückkehr natürlich schwierig.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.8.2011

 

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Wer sind die Fußballer des Jahres im Norden?

Wer sind Schleswig-Holsteins Fußballer des Jahres 2011? Ab kommender Woche können die Leser der sh:z-Tageszeitungen ihre Stimme abgeben. Mittels der abgedruckten Stimmzettel und online unter www.shz.de kann jeder seinen Favoriten aus den zehn Vorschlagen pro Kategorie benennen. Aus dem Tageblatt-Verbreitungsgebiet sind elf Kandidaten nominiert:

  • Fußballerin: Madeline Gieseler (18), Rachel Pashley (26), Claudia Wenzel (40, alle FFC Oldesloe), Maie Stein (19, SSC Hagen Ahrensburg).
  • Fußballer: Domagoj Duspara (24), Marcel Gebers (25), Deniz Kadah (25, alle VfB Lübeck).
  • Trainer: Mecki Brunner (51, SV Eichede), Michael Clausen (53, FFC Oldesloe Frauen), Michael Hopp (31, VfB Lübeck A-Jugend), Peter Schubert (45, ehemals VfB Lübeck).

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.12.2011

 

Sonnabend, 17. Dezember 2011

Wenzel ist die „Mutter des FFC Oldesloe“

41-Jährige als Fußballerin des Jahres nominiert

bjl. – Die Nominierung für die Wahl zur Fußballerin des Jahres kam für sie überraschend. „Außer, dass ich älter bin als die anderen Spielerinnen, leiste ich ja nichts Besonderes“, sagt Claudia Wenzel, mehr als bescheiden ihr Trainer nämlich hat eine etwas andere Meinung von der Leistung der mittlerweile 41-jährigen Defensivspezialistin des FFC Oldesloe. „Wer in dem Alter noch in der 2. Bundesliga spielen kann und unangefochtene Leistungsträgerin ist, hat die Nominierung verdient“, sagt FFC-Coach Michael Clausen: „Sie ist ein absolutes Vorbild vom Engagement und vom Charakter her. Sie ist die Mutter der Mannschaft.“ Sein Loblied reißt nicht ab: „Claudia Wenzel ist eine unverzichtbare Größe in unserer Mannschaft.“ So kam Wenzel bisher in zehn der absolvierten zwölf Ligaspiele über die volle Spielzeit zum Einsatz, erzielte am ersten Spieltag beim 1:2 gegen Magdeburg ihren bisher einzigen Saisontreffer zum zwischenzeitlichen 1:1.

So viel Anerkennung ist der Mannschaftsführerin des FFC Oldesloe fast schon unangenehm. Fast reflexartig benennt die bescheidene Wenzel mehr Schwächen als Stärken. „Ich kann nicht dribbeln, deshalb spiele ich den schnellen Ball. Und mein Selbstbewusstsein ist auch nicht so, wie es sein sollte. Ich dürfte gern etwas lauter sein auf dem Feld. Aber man will sich selbst ja auch nicht zu wichtig nehmen.“

Ihr Understatement ist dabei fehl am Platz. Denn Wenzels großes Plus ist ihre Vielseitigkeit. Ob im Mittelfeld oder in der Abwehrkette, selten enttäuscht die 41-Jährige, die nach eigener Aussage lieber im Mittelfeld die Fäden zieht. „Ich fühle mich wohler, wenn ich viel laufen muss und nach dem Spiel kaputt bin“, erklärt Oldesloes Nummer 17. Zugute kommen ihr dabei ihre Stärken: Das resolute Zweikampfverhalten ist in der Abwehr gefordert, im defensiven Mittelfeld überzeugt Wenzel mit ihrer Übersicht und ihrem genauen und schnellen Passspiel. Hinzu kommt die Routine.

Die wird auch gefragt sein, um ihr Team aus der aktuell schwierigen Lage zu manövrieren. Mit Tabellenplatz zehn, einem Abstiegsrang, liegt der FFC weit hinter den Erwartungen. „Wir müssen Ruhe bewahren. Die Hinrunde war grottenschlecht. Wir haben immer noch nicht kapiert, warum“, erklärt Wenzel, bei der plötzlich nicht mehr viel nach Understatement klingt: „Panik habe ich nicht. Es kann eigentlich nicht sein, dass wir uns mit diesem Team nicht da unten rauskämpfen. Am Ende landen wir auf Platz sieben.“ Eine selbstbewusste Einschätzung.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.12.2011

 

Montag, 19. Dezember 2011

Eines der größten Talente im Land

Dynamisch und durchsetzungsstark: Oldesloerin Madeline Gieseler steht zur Wahl als Fußballerin des Jahres

bjl. – Beerbt sie ihre Teamkollegin? Die vergangene Wahl gewann Gaitana Lippert: Sie wurde Fußballerin des Jahres 2010. Madeline Gieseler landete dabei auf Rang drei. In diesem Jahr geht sie als Mitfavoritin ins Rennen. Doch Gieseler vom FFC Oldesloe ist das scheinbar egal. Die 18-Jährige betont: „Ich würde mich freuen, wenn jemand aus unserem Team gewinnt.“ Dabei hat die Zweitliga-Fußballerin gar nicht sich im Sinn: „Claudia Wenzel hätte es verdient.“

Verdient hätte Gieseler den Titel aber auch. „Wir wissen um ihr Potenzial. Sie ist eines der größten Talente, die wir in Schleswig-Holstein haben“, sagt FFC-Trainer Michael Clausen über seine Fußballerin. In der vergangenen Saison blühte sie neben Lippert im Angriff des FFC auf, in dieser Saison ist sie nach der Schwangerschaft ihrer Sturmkollegin auf sich allein gestellt. Sicherlich einer der Gründe, warum die Rechtsfüßerin erst auf drei Saisontore kommt. Allerdings: Ihre Tore bringen Punkte. So traf sie doppelt beim 5:3 am zweiten Spieltag gegen Mellendorf und erzielte den goldenen Treffer zum 1:0-Erfolg gegen den FCR Duisburg II am 7. Spieltag.

Dass die Torquote nicht ganz auf dem Niveau liegt, das sich Gieseler selbst vorstellt, erklärt die Abiturientin aber auch damit, dass sie sich selbst zu sehr unter Druck setzt. „Es ist schwer, vorn allein zu spielen, und ich verkrampfe ein wenig, weil ich unbedingt Tore schießen möchte“, verrät Gieseler. „Ihr fehlt noch ein wenig die Konstanz“, erklärt ihr Coach Michael Clausen.

Dabei bringt die 18-Jährige alles mit, was eine erfolgreiche Stürmerin benötigt: Gieseler ist ballsicher, besitzt eine ungeheure Dynamik und Durchsetzungskraft und kann beinahe jeder Abwehrspielerin davon laufen. „An meinem Abwehrverhalten und meinem linken Fuß muss ich aber noch arbeiten“, gesteht die 18-Jährige, die sich auf lange Sicht im Mittelfeld spielen sieht. „Das habe ich in dieser Saison schon ein paar Mal gemacht. Man hat auf dieser Position einfach mehr das Gefühl, am Spiel teilzunehmen“, erklärt die Schülerin, die im kommenden Jahr ihr Abitur bestehen will, das ist eines der ganz großen Ziele. Neben dem Klassenerhalt mit dem FFC. Die Wahl zur Fußballerin des Jahres würde Gieseler sicherlich auch gern gewinnen, auch, wenn sie Teamkollegin Claudia Wenzel die Daumen drückt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.12.2011

 

Freitag, 23. Dezember 2011

Pashley: Fußballerin aus Leidenschaft

26-jährige Neu-Oldesloerin ist Topfavoritin bei der Wahl zu Schleswig-Holsteins Fußballerin des Jahres 2011

Bei der Wahl zu Schleswig-Holsteins Fußballerin des Jahres wird es 2011 eine neue Siegerin geben. Die quirlige Angreiferin des Zweitligisten FFC Oldesloe, Gaitana Lippert, Gewinnerin von 2008 und 2010, legt eine Schwangerschaftspause ein. Nina Jokuschies, Siegerin 2009, spielt längst beim Hamburger SV. Favoritin ist somit Rachel Pashley, die bei allen drei bisherigen Wahlen nur von den beiden erstgenannten überflügelt wurde. Die einsatzfreudige Defensivspielerin wechselte im Sommer nach dem Abstieg von Holstein Kiel aus der 2. Bundesliga zum Landesrivalen FFC Oldesloe, wo sie gleich wieder eine Führungsrolle einnahm und berechtigt auf die Nachfolge von Lippert hoffen darf.

Pashley ist Fußballerin aus Leidenschaft, bringt es mittlerweile auf 125 Zweitliga-Spiele. Als Führungsspielerin hat sie dabei einen klaren Anspruch: immer gewinnen zu wollen und dabei an die Leistungsgrenze zu gehen. Erfolge sind zwar in dieser Saison bisher rar, doch damit weiß die 26-Jährige umzugehen. Mit Holstein Kiel steckte sie im vergangenen Jahr im Abstiegskampf, in dieser Saison nun mit dem FFC Oldesloe. „Natürlich hatten wir nicht erwartet, dass wir da so tief unten drin stecken. Einige müssen sich erst mal daran gewöhnen, was Abstiegskampf wirklich heißt“, sagt die Engländerin, deren Eltern vor knapp 30 Jahren aus beruflichen Gründen nach Kiel kamen. Den Wechsel zum FFC bereut sie dennoch nicht. „Bei Holstein hat sich einiges verändert, ich hatte einfach Lust auf die neue Herausforderung, das hatte nicht nur mit dem Abstieg zu tun.“

Dass allerdings auch beim Landesrivalen aus dem Kreis Stormarn nicht alles rund läuft, kommt nicht völlig überraschend. „Ein wenig Eingewöhnungszeit war wohl normal, schließlich war das Spiel des FFC in der Vergangenheit ganz auf Gaitana Lippert zugeschnitten, und die ist jetzt aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht mehr da.“ Jene Spielerin, die bei den drei vergangenen Wahlen jeweils einen Platz vor Pashley landete. „Natürlich wäre es schön, selbst mal ganz oben zu stehen“, bekennt die gebürtige Kielerin. „Aber es rücken auch immer junge Talente nach.“ Selbst hat sie den Eindruck gewonnen: „Bei einem Zweitligisten Holstein wäre ich sicher die Favoritin. Jetzt in Lübeck, wo der FFC seine Heimspiele austrägt, muss ich mir vieles neu erarbeiten.“

Eines jedoch ist gewiss: Pashley ist eines der Aushängeschilder in Sachen Frauenfußball im hohen Norden geworden, aufgrund ihrer Leistungen und ihres Jobs. Die tägliche Arbeit beinhaltet für die gelernte Veranstaltungskauffrau vor allem eines: Fußball. Seit 2008 ist sie beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband angestellt, für den Bereich Frauen- und Mädchenfußball zuständig. „Ich könnte mir keine andere Arbeit vorstellen. Das passt einfach optimal.“ Eines ist ihr allerdings wichtig. „Ich habe durch den Job bei der Wahl keinen Vorteil, das wird alles von mir fern gehalten“, sagt sie. Auch vor den bisherigen Ehrungsveranstaltungen wusste sie nie, welchen Platz sie belegte.

Privat verbringt Pashley die wenige Freizeit vor allem mit Lebensgefährte Matthias Hummel. Der Abwehrspieler des SH-Ligisten ETSV Weiche Flensburg ist ebenfalls als Fußballer des Jahres nominiert, glaubt allerdings nicht an eine Chance auf den Titel und somit einen möglichen gemeinsamen Triumph. „Das Rennen werden bei den Männern wohl die nominierten Regionalligaspieler unter sich ausmachen“, glaubt der 27-Jährige, der mit dem ETSV Weiche noch auf den Regionalliga-Aufstieg hofft. Pashley drückt bezüglich des anvisierten Sprungs in die Regionalliga die Daumen, weiß allerdings auch, dass dies weitere Entbehrungen mit sich bringen würde. „Dann hätten wir noch weniger Zeit füreinander.“ Diese Momente sind ohnehin rar gesät. „Es gibt Wochen, da haben wir bei unterschiedlichen Trainings- und Spieltagen gar keinen gemeinsamen Abend“, erklärt die Defensiv-Allrounderin. Gegen die sportliche Chance würde sie aber nie votieren. „Ich habe es selbst ja auch so gehalten. So lange die Fitness da ist, möchte ich die Herausforderung annehmen.“ Und das gilt auch für den Mann an ihrer Seite. Am Ende würde ich es wahrscheinlich machen“, sagt Hummel. „Den Ehrgeiz habe ich, und Spaß macht es auch.“ Beides ist für ihn auch wichtiger als die finanzielle Seite. „Natürlich ist es schön, wenn auch die Aufwandsentschädigung stimmt“, gibt er zu. „Aber wenn ich keine Lust mehr spüren würde, spiele ich eben nur noch zum Spaß.“

Das Geld, oder besser gesagt: das fehlende Geld, ist eine der Sachen, die ihm großen Respekt für den Frauenfußball abnötigt. „Ich hatte zu Beginn unserer Beziehung nicht die beste Meinung und schaue mir die Spiele auch heute vor allem deshalb an, weil meine Freundin mitspielt.“ Eines aber hat auch für den Männerfußball Vorbildcharakter. „Wenn ich sehe, wie viel Rachel investiert, ohne dafür einen Cent zu bekommen, aus reinem Idealismus, da könnten sich einige Männer etwas von abschneiden.“ In Bad Oldesloe gibt es nichts außer Erstattung der Benzinkosten. „Ich käme nie auf die Idee, Geld zu verlangen, weil ich es gar nicht anders gewöhnt bin“, meint Pashley und unterstreicht damit einmal mehr, voll und ganz Fußballerin aus Leidenschaft zu sein.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.12.2011

 

Montag, 9. Januar 2012

Joy Grube: Eine Schwimmerin auf Abwegen

Rebecca Winkels – Wer Joy Grube einmal auf dem Fußballplatz erlebt hat, der weiß: Ihr Name ist Programm. Denn „Joy“ (englisch: Freude) strahlt die 19-Jährige immer aus, auf und neben dem Platz. Als eine der vielseitigsten und schnellsten Spielerinnen der Regionalliga Nord ist sie ein Garant für die aktuelle Erfolgsserie der Frauen von Holstein Kiel, und dass, obwohl sie ihre Liebe zum Fußball erst relativ spät entdeckte.

Auch bevor sie vor sieben Jahren bei den Mädchen des Elmshorner MTV und den C-Jungs von Fortuna Langelohe ihre Fußballkarriere startete, spielte der Sport die zentrale Rolle in ihrem Leben. Als leidenschaftliche Schwimmerin war Grube eines der hoffnungsvollen Nachwuchstalente beim Schwimm-Team Elmshorn. Nach einer langwierigen Erkrankung entschied sie sich allerdings dafür die Sportart zu wechseln, und begann mit Fußball.

Obwohl sie dort alles neu lernen musste, fiel ihr Talent schnell auf und sie wechselte zu den B-Juniorinnen des Hamburger SV. In der Hansestadt blieb sie jedoch nur ein Jahr, denn eine neue Herausforderung wartete. Die damals 16-Jährige entschloss sich zu einem Wechsel in die 2. Bundesliga zum FFC Oldesloe. Unter Trainer Michael Clausen lernte sie viel dazu und entwickelte sich zur Stammspielerin als Außenverteidigerin.

Nach dem Abitur begann sie in Kiel ein Lehramtsstudium (Deutsch, Sport). Durch den Umzug in die Landeshauptstadt stand auch ein erneuter Vereinswechsel an. „Ich habe mich nach mehr freier Zeit für Studium und Freunde gesehnt, da war der Fahraufwand nach Oldesloe einfach zu groß“, begründet Grube ihren Wechsel zum Lokalrivalen Holstein Kiel.

Ein Wechsel, über den sie in Kiel sehr glücklich sind, denn dank ihrer Schnelligkeit und Dynamik hat sich Grube in dieser Saison zur herausragenden Offensivkraft ihres Teams entwickelt. Bereits fünf Tore gelangen der meist im rechten Mittelfeld eingesetzten gebürtigen Elmshornerin in elf Regionalliga-Partien. Gute Werte für eine Mittelfeldspielerin, aber der ehrgeizigen Studentin reicht das noch nicht. „Ich muss meine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor verbessern und vielleicht im Abschluss manchmal etwas egoistischer sein“, zeigt sich Grube selbstkritisch über ihre bisherige Ausbeute.

Dass sie auch diesen Entwicklungsschritt machen wird, da sind sich bei Holstein alle einig, schließlich zeichnet sich Grube neben ihrer Athletik und Dynamik vor allem durch ihre Lernfähigkeit und ihren Siegeswillen aus. Nicht nur ihre Tore machen sie zu einer der wichtigsten Spielerinnen in der Kieler Offensive, durch ihr enormes Laufpensum reißt sie immer wieder Löcher in der Offensive oder stopft eben solche in der Defensive.

Auf dem Platz ist Joy Grube zwar keine laute Anführerin, doch sie geht mit Engagement und Leistung voran und ist einer der entscheidenden Faktoren für den Aufschwung bei Holsteins Fußballfrauen.

NORDSPORT vom 9.1.2012

 

Sonnabend, 14. Januar 2012

Michael Clausen macht aus wenig viel

Wahl zum Trainer des Jahres: Coach mischt mit kleinem FFC Oldesloe schon Jahre im Konzert der Großen mit

ssi. – Titel und Trophäen sammelte er nicht mit seiner Mannschaft, dennoch ist Michael CIausen erneut ein Kandidat bei der Wahl zu Schleswig-Holsteins Trainer des Jahres. Der Vorjahresdritte coacht die Fußballerinnen des FFC Oldesloe, die seit 2007 in der 2. Bundesliga Nord mitmischen. Als kleiner Verein aus dem hohen Norden nimmt es Clausen mit „seinem“ FFC Oldesloe seit einigen Jahren mit den finanzstarken Teams aus den Ballungszentren im Westen Deutschlands und den finanzstarken Clubs aus dem Osten auf.

Wie die Gallier bei Asterix und Obelix dürfte sich der 53-jährige A-Lizenzinhaber dabei mit seiner Mannschaft vorkommen, oder wie bei David gegen Goliath. Denn während andere Teams unter professionellen Bedingungen arbeiten, zum Teil mehrmals täglich trainieren und sich ihren Aufwand ordentlich entlohnen lassen, geht es beim FFC zu wie bei einem kleinen Dorfclub. „Wir sind das kleine gallische Dorf, das es mit den Großen aufnimmt, ich denke, dafür schlagen wir uns ganz ordentlich“, zieht auch Clausen diesen Vergleich gerne heran Geld können sie jedenfalls mit dem Fußball beim FFC nicht verdienen. Mehr als eine Beteiligung an den Fahrtkosten ist seitens des Vereins nicht drin für die Spielerinnen, die tagsüber normalen Jobs nachgehen und aus ganz Schleswig-Holstein und Hamburg zum Training anreisen. Und auch Clausen muss außerhalb des Fußballplatzes schuften, verdient seine Brötchen als Lehrer, während ein Großteil der Ligarivalen sich einen hauptamtlichen Coach leistet. „Von solch professionellen Bedingungen wie sie in Herford, Cloppenburg oder Magdeburg vorherrschen, können wir nur träumen“, weiß Clausen, der sich allerdings mit den Gegebenheiten abgefunden hat.

Umso erstaunlicher, dass die Stormarnerinnen sich nun bereits seit fast fünf Jahren im Konzert der Großen behaupten, die abgelaufene Spielzeit als Siebter beendeten und sich in der Vergangenheit oft aus dem Abstiegskampf raushielten. Hexerei ist dies allerdings nicht. Im Wesentlichen ist es auf die akribische Arbeit Clausens zurückzuführen, der seit 2005 beim FFC an der Seitenlinie steht und den Club zu dem gemacht hat, was er heute ist. Denn im in Sachen Frauenfußball noch hinterwäldlerischen Schleswig-Holstein haben sich die Oldesloerinnen zur Nummer eins entwickelt, Holstein Kiel längst den Rang abgelaufen. Eine Tatsache, auf die sie zurecht stolz sind beim FFC.

Die Hoffnung, dass der Verein irgendwann auch zu den großen Clubs aufschließen kann, hat Michael Clausen allerdings nicht aufgegeben. „Der erste Schritt in diese Richtung ist durch die Kooperation mit dem VfB Lübeck getan, jetzt haben sich neue Türen geöffnet und wir können vielleicht vergleichbare Strukturen schaffen wie die namhafte Konkurrenz.“

Bis dahin ist es allerdings für den abstiegsgefährdeten FFC noch ein langer Weg. Und so werden sie in Oldesloe weiter auf den eigenen Nachwuchs, auf Talente aus der Region und auf einen akribisch arbeitenden Trainer bauen, der mit geringem Aufwand das Maximum herausholt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.1.2012

 

Montag, 16. Januar 2012

Wählen Sie die SHFV-Fußballer des Jahres!

cje. – Wer sind Schleswig-Holsteins Fußballer des Jahres? Im Februar wird diese Frage beantwortet. Bis zum 20. Januar haben die Leser von „Nordsport“ und der sh:z-Tageszeitungen die Gelegenheit, sich an der Wahl zu beteiligen und Preise zu gewinnen. Zum insgesamt vierten Mal werden die Titel vergeben, zum dritten Mal mit dem offiziellen Segen des SHFV. 2008 führte „Nordsport“ die Wahl in Eigenregie durch.

Durch eine Jury nominiert wurden jeweils zehn Kandidaten in den drei Kategorien, die wir nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge benennen. Die Leser, die Vereinigung der Schleswig-Holsteinischen Sportjournalisten (VSHS) und die Jury – alle drei tragen je ein Drittel zum Wahlergebnis bei – wählen aus den genannten Kandidaten die Fußballer des Jahres 2011. …

Das sind die Nominierten:

  • Fußballerin:
    Michelle Einfeldt (Olympia Neumünster), Madeline Gieseler (FFC Oldesloe), Joy Grube (Holstein Kiel) Julia Kibbel (Holstein Kiel), Nicole Körner (TSV Ratekau), Kati Krohn (Holstein Kiel), Julia Oberst (FC Riepsdorf), Rachel Pashley (FFC Oldesloe), Maie Stein (SSC Hagen Ahrensburg), Claudia Wenzel (FFC Oldesloe). …
  • Trainer:
    Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner (SV Eichede), Michael Clausen (FFC Oldesloe Frauen), Thorsten Gutzeit (Holstein Kiel), Michael Hopp (VfB Lübeck A-Jugend), Daniel Jurgeleit (ETSV Weiche), Eckert Kohlhof (FC Riepsdorf Frauen), Ervin Lamce (VfR Neumünster), Mikica Mladenovic (Heikendorfer SV), Frank Salomon (NTSV Strand 08), Peter Schubert (ehemals VfB Lübeck).

Die Leser aller schleswig-holsteinischen Tageszeitungen und des Fachblattes „Nordsport“ können bis zum 20. Januar 2012 (Einsendeschluss) ihre Wahl treffen. …

NORDSPORT vom 16.1.2012

 

Rückt Rachel Pashley diesmal nach vorn?

cje. – Es wird eine neue Siegerin bei den Frauen geben. Gaitana Lippert, Gewinnerin von 2008 und 2010, legt eine Schwangerschaftspause ein. Nina Jokuschies, Siegerin 2009, spielt längst erfolgreich beim Hamburger SV. Favoritin ist somit Rachel Pashley, die bei allen drei Wahlen nur von den beiden erstgenannten überflügelt wurde. Die einsatzfreudige Defensivspielerin wechselte im Sommer nach dem Abstieg von Holstein Kiel zum FFC Oldesloe, wo sie gleich wieder eine Führungsrolle einnahm. Die Vorjahresdritte Madeline Gieseler ist nach Lipperts Ausfall wichtigste Offensivkraft des FFC, mit 18 Jahren noch entwicklungsfähig und die härteste Herausforderin. Dritte im Bunde der Oldesloerinnen ist die „grande dame“ des Frauenfußballs im Land, die schon 41-Jährige Claudia Wenzel, die noch immer mit Leistung vorweg geht. Von Regionalligist Holstein Kiel gehen ebenfalls drei Frauen ins Titelrennen. Kapitänin Kati Krohn zieht die Fäden im Mittelfeld, Juniorin Julia Kibbel gilt als großes Defensivtalent und ist im Blickfeld der Junioren-Nationalteams, Joy Grube ist von der Außenverteidigerposition weiter nach vorn gerückt und eine wesentliche Leistungsträgerin der Kieler Offensive. Zwei Ex-Holsteinerinnen machen in der SH-Liga Furore. Julia Oberst ist die Leitfigur der Offensive des Meisters FC Riepsdorf. Stürmerin Nicole Körner schoss Aufsteiger TSV Ratekau gleich an die Liga-Spitze. Ihre Torquote übertrifft noch Maie Stein (SSC Hagen), die schon im Vorjahr Torschützenkönigin war. Michelle Einfeldt von Olympia Neumünster, die ebenfalls schon zu DFB-Lehrgängen eingeladen wurde, komplettiert das Feld der Top-Ten.

NORDSPORT vom 16.1.2012

 

Dienstag, 31. Januar 2012

VfB & FFC: Verlobung gelöst!

Peter-Wulf Dietrich – „Die FFC-Frauen sind ein Glücksfall für den VfB“, hatte Lübecks Vorstandssprecher Holger Leu vor gut einem halben Jahr gejubelt. Damals wurde die Verlobung der beiden Vereine bekannt gegeben. Die Ehe sollte im kommenden Sommer geschlossen werden.

Stattdessen gehen beide Klubs wieder auseinander. Der FFC lässt den Kooperationsvertrag zum Saisonende auslaufen. Die Zweitliga-Mannschaft spielt dann nicht mehr auf dem Lübecker Buniamshof sondern im Kurparkstadion in Bad Oldesloe. Und nicht mehr in den grün-weißen sondern wieder in den roten oder blauen Trikots.

„Ich bin sehr enttäuscht. Das ärgert mich schon. Wir sind unseren Verpflichtungen nachgekommen“, betont Leu. Das „Paket“ sieht die medizinische Betreuung im Hamburger Krankenhaus Boberg, die Ausrüstung von Nike, eine finanzielle Unterstützung von einem Sponsor (Philip von Papen, Altus Bau) und das Spielen auf dem Buni vor. Außerdem wird den Spielerinnen Rachel Pashley und Julia Weigel, die aus Kiel kommen, ein Pkw zur Verfügung gestellt. Offensichtlich hatte sich der FFC aber mehr „Bargeld“ gewünscht.

Leu hatte die Fortführung des Kooperationsvertrages um ein weiteres Jahr angeboten, um sich, wie vor einer Ehe, weiter zu prüfen. „Wir gehen nicht im Unfrieden auseinander“, stellte die FFC-Vorsitzende Anja Völker klar. „Der VfB hat viel eingebracht. Ohne die Verbindung hatten wir vielleicht gar nicht in dieser Saison in der Zweiten Liga spielen können.“ Völker sagt aber auch: „Wenn der VfB neue Mannschaften haben will, dann muss er auch investieren. Der Tenor in Lübeck war, dass man das nicht hinbekommen würde. Das soll kein Vorwurf sein. Aber es macht unter diesen Umständen wenig Sinn, das Projekt weiterzuführen.“

Marketing-Chef Michael Franke ergänzte, dass „es schon deutliche Vorteile hätte geben müssen, Schließlich haben wir in den zwölf Jahren, seit es den FFC gibt, einiges aufgebaut. Wir haben es gemeinsam mit dem VfB nicht geschafft, das Projekt erfolgreich zu Ende zu führen. Aber wir schieben uns jetzt nicht den schwarzen Peter zu. Wir bleiben dem VfB freundschaftlich verbunden.“ Leu wollte zu den Differenzen keine weitere Stellungnahme abgeben.

Rund 80.000 Euro beträgt der FFC-Etat in dieser Saison, kommende Spielzeit sollte er auf über 100.000 Euro erhöht werden. „Wir wollen den Zweitliga- und Regionalliga-Spielerinnen, die weite Wege haben, einen Fahrgeldzuschuss ermöglichen“, sagte Völker. Bis zum 15. März sollen die Lizenzunterlagen beim Deutschen Fußball-Bund in Frankfurt/Main sein. Derzeit klaffe laut Manager André Niemann im Etat für die kommende Saison noch eine Lücke von 30.000 bis 40.000 Euro. Deshalb stehe noch gar nicht fest, ob der FFC in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen wird. Sportlich ist der Klassenerhalt ohnehin längst nicht gesichert.

Gegen eine „Ehe“ des FFC mit dem VfB hatten sich auch viele Mädchen der Jugendmannschaften ausgesprochen, die einen Umzug von Bad Oldesloe nach Lübeck nicht mitmachen. „Wir möchten nicht sterben“, stand auf einem Banner bei einem Turnier. Im Herbst vergangenen Jahres wurden Eltern und Jugendliche auf einer Versammlung angesprochen, „Rund 50 Prozent wollten in Oldesloe bleiben“, sagte Franke. „Wir hätten eine Menge aufgegeben. Das Risiko, junge Spielerinnen zu verlieren, konnten wir nicht eingehen. Wir würden zu viele Menschen enttäuschen.“ Die Satzung des Verbandes lasse es auch nicht zu, dass die Damen beim VfB und die Jugend weiter beim FFC spielen. Franke: „Dann hätte ein neuer Verein gegründet werden müssen.“

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 31.1.2012

 

FFC kehrt nach Oldesloe zurück

Weitere Kooperation mit VfB Lübeck zum Wohle des Gesamtvereins abgelehnt

bjl. – Die „Verlobung“ wird aufgelöst: Statt einer Integration des FFC Oldesloe in den VfB Lübeck gehen beide Vereine nach Saisonende wieder getrennte Wege. Somit kehren die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC nach einer einjährigen Kooperation mit den Lübeckern nach Bad Oldesloe zurück. Der VfB hat vorgeschlagen, den Kooperationsvertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern. „Wir können aber unseren Mitgliedern, die ihren Verbleib im Verein von der Zukunft des FFC abhängig machen, nicht zumuten, noch ein Jahr zu warten“, sagte gestern Abend Michael Franke, Bereichsleiter Marketing beim FFC Oldesloe.

Am 17. Juni 2011 hatten beide Clubs einen Kooperationsvertrag geschlossen, mit dem Ziel der Integration des FFC Oldesloe in den VfB Lübeck. Wie die Stormarner gestern erklärten, konnte mit den Rahmenbedingungen aus der Kooperation der Bereich Bundesliga-Fußball zwar weiter entwickelt werden, die Regionalliga-Frauen und die Jugendteams konnten davon jedoch nicht profitieren. Um auch in diesen Bereichen eine positive Entwicklung zu ermöglichen, seien zusätzliche Finanzmittel notwendig, die bei einer konstanten Weiterführung der Kooperation nicht zur Verfügung gestellt werden könnten. Franke erklärte, dass die Sicherung der Errungenschaft aus zwölf erfolgreichen Jahren des Frauenfußballclubs Oldesloe jedoch Priorität besitze. „Wir sind nicht nur für die Bundesliga-Mannschaft verantwortlich, sondern für den gesamten Verein“, sagte Franke: „Es war eine schwere Entscheidung, die Kooperation zu beenden. Aber der Weg geht genau deshalb nur in diese Richtung weiter. Wenn das dadurch mittelfristig nicht mehr die 2. Liga sein kann, dann ist das eben so. Wir werden trotzdem nicht kampflos aufgeben.“

Laut einer Pressemitteilung des FFC bedauere der VfB Lübeck die Entscheidung der Stormarner. Beide Vereine seien aber weiterhin davon überzeugt, dass das Projekt die richtigen Ansätze hatte und würden weiter freundschaftlich verbunden bleiben. Einem neuen Kooperationsversuch in absehbarer Zeit aber erteilte Franke eine Absage. „Das Thema ist erstmal abgehakt. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt wieder etwas zusammen machen.“

Bevor es dazu kommen sollte, laufen die Zweitliga-Fußballerinnen, wenn sie den Klassenerhalt schaffen, ab der kommenden Saison wieder im Kurparkstadion auf. „Ich hoffe, dass die Leute es positiv sehen, unsere Beweggründe verstehen und sich freuen, dass wir uns jetzt so entschieden haben“, sagte Franke, der angesichts der Kritik und Missverständnisse beim Abzug des FFC im Sommer nach Lübeck betonte: „Die entscheidenden Stellen wie den Bürgermeister haben wir dieses Mal besser informiert.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.1.2012

 

Mittwoch, 1. Februar 2012

Clausen fürchtet Rückfall in alte FFC-Zeiten

ing. – Als Michael Clausen beim ersten Training der neuen Woche auf seine Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe traf, war die Auswertung des dritten Platzes beim Hallenturnier in Jesteburg kaum noch ein Thema. Vielmehr galt es, das Ende der Kooperation des FFC mit dem VfB Lübeck zu besprechen. Eine „Entlobung“, die auch für ihn persönlich Konsequenzen haben könnte.

Überrascht habe ihn die Entwicklung nicht, betont Clausen. Der VfB habe zwar „alles getan, was er im Rahmen seiner Möglichkeiten tun konnte“, aber auch wieder Rückschläge in seiner Entwicklung einstecken müssen. Einen Zusammenschluss anzustreben, von dem beide Vereine profitieren, sei dennoch richtig gewesen. „Der VfB hat uns schließlich die Hilfestellung gegeben, die nötig war, um diese Zweitliga-Saison gewährleisten zu können“, betont Clausen und hofft: „Vielleicht hat dieser Versuch ja zumindest der wirtschaftlich so starken Region Stormarn klar gemacht, dass 2. Frauen-Bundesliga in Bad Oldesloe keine Selbstverständlichkeit ist, Das muss auch die Stadt begreifen.“ Zumal Zweitliga-Fußball bei den Frauen nicht teurer sei als ein Verbandsliga-Team bei den Herren.

Für die neue Saison fordert Clausen: „Es muss gelingen, nicht hinter den aktuellen Stand zurückzufallen.“ Ein Zweitliga-Team, bei dem nicht einmal Fahrgeld gezahlt wird, sei nicht mehr denkbar. „Das kann man von den Spielerinnen nicht erwarten. Es ist schon bemerkenswert, dass das vier Jahre lang gutgegangen war.“

Ob es dem Verein gelingt, den Status Quo wenigstens zu erhalten, vermag Clausen nicht zu beantworten. „Ich bin für den sportlichen Bereich zuständig. Und da gilt es, alles zu unternehmen, damit wir die 2. Liga halten, Die Mannschaft hat den Ehrgeiz, das zu schaffen. Egal wie es danach weitergeht.“

Die Zukunft ist ungewiss. Auch bei Clausen: Bei einem Abstieg, egal ob sportlich oder finanziell bedingt, könne „es durchaus sein, dass ich sage: Ich mache nicht weiter“. Letztlich komme es auf die Rahmenbedingungen und die Perspektive an. Und die ist momentan noch nicht erkenn-

bar.

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 1.2.2012

 

Donnerstag, 2. Februar 2012

Frauen-Fußball beim VfB kein Thema mehr

FFC Oldesloe hofft auf Unterstützung von der Stadt und vom Verband.

pwd. – Der VfB Lübeck hat das Thema Frauenfußball wieder ad acta gelegt Weil der FFC Oldesloe die Ehe mit den Grün-Weißen zum Saisonende nicht eingeht und den Kooperationsvertrag beendet, will sich der Regionalligist auch nicht weiter damit beschäftigen.

Der Aufbau einer eigenen Frauen- oder Mädchenmannschaft auf unterer Ebene werde nicht verfolgt. „Wir sind momentan dazu nicht in der Lage“, sagt Vorstandssprecher Holger Leu. „Wir müssen uns auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren und die Weichen für eine bessere Zukunft in der kommenden Saison stellen.“ Er sehe im Verein derzeit auch keine Mitglieder, die sich um Frauenfußball kümmern könnten.

Die Tatsache, dass der FFC in Bad Oldesloe bleibt, sei laut Marketingchef Michael Franke im Verein größtenteils positiv aufgenommen worden. „Viele Eltern der jüngeren Spielerinnen waren froh über diese Entscheidung. Einige haben jetzt angeboten, Aufgaben im Verein zu übernehmen“, so Franke. Unterstützung wurde dem FFC von Bürgermeister Tassilo von Bary und Bürgerworthalter Rainer Fehrmann ebenso zugesagt wie vom Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, Hans- Ludwig Meyer. Sie wollen Kontakte zu Firmen herstellen, die als Sponsoren in Frage kommen könnten.

Franke hofft aber auch, dass die Tür zum VfB nicht endgültig zugeschlagen wird: „Man soll nie nie sagen. Vielleicht können wir uns in drei, vier Jahren wieder über eine Kooperation unterhalten.“

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 2.2. 2012

 

Dienstag, 7. Februar 2012

FFC-Spielerinnen Leidtragende der gescheiterten Liaison

Oldesloes Zweitliga-Fußballerinnen blicken dem Ende der Kooperation mit dem VfB skeptisch entgegen / Völker hofft auf Unterstützung aus Wirtschaft und Politik

sru/ssi. – Vor zwei Wochen wurde die „Verlobung“ zwischen dem FFC Oldesloe und dem VfB Lübeck aufgelöst. Nun gehen beide Vereine nach Saisonende wieder getrennte Wege. Die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC kehren nach einer einjährigen Kooperation mit den Lübeckern in den Kreis Stormarn zurück, werden ihre Heimspiele statt am Buniamshof wieder im Kurparkstadion absolvieren.

Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen: Am 17. Juni 2011 hatten beide Clubs einen Kooperationsvertrag geschlossen, mit dem Ziel der Integration des FFC Oldesloe in den VfB Lübeck. Doch daraus wurde nichts. Die Gründe für das Scheitern scheinen vielschichtig. Es geht wie immer auch um das liebe Geld, um zu erstattende Fahrtkosten, Sicherung des Etats, aber auch um interne Probleme.

Verstehen können diese Entwicklungen vor allem die FFC-Spielerinnen nicht, waren sie es doch, die sich „tierisch“ auf die anstehende Hochzeit mit dem großen Nachbarn von der Lohmühle freuten und nun zum „Spielball“ zwischen den Fronten wurden. Zusätzlich erschwert wird alles noch durch die sportliche Situation des FFC, der sich aktuell im Abstiegskampf befindet.

„Das war schon ein kleiner Schock für mich, als ich davon erfahren habe. Jetzt gilt es erst einmal, alles sacken zu lassen und die Thematik aufzuarbeiten. Aber natürlich beschäftigt mich schon, wie und ob es überhaupt mit dem FFC weitergeht“, sagte Rachel Pashley. „Wir als Aktive sind da eher machtlos, müssen zunächst abwarten und sportlich gesehen die Grundlage für eine weitere Saison in der 2. Bundesliga legen. Doch natürlich ist es wichtig, dass wir bald wissen, woran wir sind, ob der Verein es durch neue Sponsoren schafft, den jetzigen Standard zuhalten.“

Auch Kristin Engel zeigte sich enttäuscht: „Ich hatte so gehofft, dass es mit der Ehe klappt und der professionelle Weg, der eingeschlagen wurde, fortgesetzt wird. Bis jetzt war immer alles perfekt, vor allem von der guten ärztlichen Versorgung in der Hansestadt haben wir profitiert. Doch nun habe ich Angst vor einem Rückschritt, davor, dass die Mannschaft nach und nach auseinander bricht. Ich persönlich kann nicht ganz nachvollziehen, warum es zur Trennung gekommen ist. Doch ich möchte auch in den nächsten Jahren in der 2. Bundesliga spielen und hoffe, dass der Verein dafür die Grundlagen legt. Ansonsten müsste ich mich nach einem anderen ambitionierten Verein in der Umgebung umschauen.“

Svenja Fritz sieht die ganze Sache etwas entspannter: „Ich vertraue dem FFC-Vorstand und hoffe, dass wir die notwendige Unterstützung in Oldesloe erhalten, um zweitklassig zu bleiben. Schließlich sind wir ein Aushängeschild der Region.“

Das sieht auch Vorsitzende Anja Völker so: „Es war ein Versuch, der nicht so funktioniert hat, wie wir es uns alle erhofft haben. Wir müssen jetzt in Oldesloe die Kräfte bündeln, Wirtschaft und Politik mit ins Boot holen. Gelingt dies, werden wir auch weiterhin Breiten- und Leistungssport anbieten können.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.2.2012

 

Sonntag, 12. Februar 2012

Fußballer des Jahres werden heute gekürt

Heute werden die Geheimnisse gelüftet, wer der Fußballer, die Fußballerin und wer Trainer des Jahres 2011 in Schleswig-Holstein ist. Der Landesverband SHFV hat dazu eine besondere Umgebung ausgewählt. Die feierliche Zeremonie findet im Segebergischen auf Gut Pronstorf am Wardersee im Rahmen des SHFV-Jahresempfanges statt. Die jeweils drei Erstplatzierten sind geladen – wer Gold, wer Silber, wer Bronze gewinnt, es wird erst heute bekannt gegeben.

Nur soviel dürfen die LN schon jetzt bekannt gehen. Nämlich wer die Ränge vier bis zehn der Wahl belegt (siehe unten; abgestimmt haben Zeitungsleser, Journalisten und eine Fachjury). …

  • Fußballerin 2011:
  1. bis 3. werden heute benannt, 4. Julia Kibbel (Holstein Kiel), 5. Michelle Einfeldt (Olympia Neumünster), 6. Claudia Wenzel (FFC Oldesloe), 7. Joy Grube (Holstein Kiel), 8. Julia Oberst (FC Riepsdorf), 9. Maie Stein (SSC Hagen Ahrensburg), 10. Nicole Körner (TSV Ratekau).
  • Trainer 2011:
  1. bis 3. werden heute benannt, 4. Peter Schubert (Ex-VfB Lübeck), 5. Daniel Jurgeleit (Weiche Flensburg), 6. Michael Clausen (FFC Oldesloe), 7. Eckert Kohlhof (FC Riepsdorf), 8. Michael Hopp (VfB Lübeck U19), 9. Frank Salomon (Strand 08) 10. Mikica Mladenovic (Heikendorfer SV).

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 12.2.2012

 

Sonntag, 12. Februar 2012

Rachel Pashley ist Fußballerin des Jahres

ns/ssi. – Wie bereits im Vorjahr geht der Titel „Schleswig-Holsteins Fußballerin des Jahres“ nach Bad Oldesloe. Nachdem die Wahl zuletzt auf Gaitana Lippert fiel, sicherte sich nun Vereinskollegin Rachel Pashley vom FFC Oldesloe den Titel. Lippert war aufgrund ihrer Fußballpause (die 27-Jähriger erwartet ihr erstes Kind) nicht nominiert. „Natürlich wäre es schön, einmal ganz oben zu stehen“, hatte die 26-jährige Mittelfeldspielerin Pashley vor der Ehrung auf dem Gut Pronsdorf gesagt, nachdem sie in den vergangenen Jahren stets auf den vorderen Plätzen zu finden war, den Titel aber stets verpasst hatte.

Nach dem Abstieg Holstein Kiels aus der 2. Bundesliga zog es die gelernte Veranstaltungskauffrau, die seit 2008 beim SHFV angestellt und dort für den Bereich Frauen- und Mädchenfußball zuständig ist, im Sommer des vergangenen Jahres zum FFC Oldesloe. Hier avancierte die gebürtige Engländerin auf Anhieb zur Führungsspielerin, die mit unermüdlichem Einsatz als Vorbild für die jüngeren Spielerinnen vorneweg marschiert. „Für mich kam diese Auszeichnung dennoch schon etwas überraschend. Aber ich freue mich natürlich sehr, zumal ich mich jetzt jedes Jahr verbessert habe, quasi Jahr für Jahr eine Treppenstufe höher gestiegen bin“, so Pashley, die 2009 Dritte wurde, im Vorjahr Rang zwei einnahm und nun zur Fußballerin des Jahres gewählt wurde.

Auf Platz zwei folgt mit Madeline Gieseler eine jener Youngster des FFC Oldesloe, die sich an Pashley orientieren. Gieseler ist zwar erst 18 Jahre alt, ihre fußballerischen Qualitäten wurden aber schon im Vorjahr, als die Angreiferin des FFC bei der Wahl auf Rang drei landete, gewürdigt. Trotz ihrer Jugend lief die flinke und ballsichere Angreiferin schon 40 Mal für den FFC in der 2. Bundesliga auf, erzielte dabei acht Treffer. Gieseler gehört zweifelsfrei die Zukunft, nach eigenem Bekunden allerdings nicht in vorderster Front. Im Mittelfeld, so glaubt die 18-Jährige, könne sie ihr Potenzial noch besser einbringen. Die Zeit wird es zeigen. Und Zeit, um auch einmal bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres ganz oben zu stehen, hat die Oldesloerin noch genug, steht sie doch gerade am Anfang ihrer Karriere…

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.2.2012

 

Montag, 13. Februar 2012

Pashley am Ziel, nach Platz zwei jetzt oben

hlu. – „Natürlich wäre es schön, einmal ganz oben zu stehen“, sagte die 26-jährige Mittelfeldspielerin des Zweitligisten FFC Oldesloe Rachel Pashley, die schon in den vergangenen Jahren bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres stets auf den vorderen Plätzen zu finden war, schon vor der Entscheidung. Nach Platz zwei im Jahr 2011 sollte es in diesem Jahr mit Platz eins für den ganz großen Sprung reichen. Nach dem Abstieg Holstein Kiels aus der 2. Bundesliga der Frauen zog es die gelernte Veranstaltungskauffrau, die seit 2008 beim SHFV angestellt, für den Bereich Frauen- und Mädchenfußball zuständig ist, im Sommer des vergangenen Jahres zum FFC Oldesloe. Hier avancierte die gebürtige Engländerin sogleich zur Führungsspielerin, die mit unermüdlichem Einsatz, dabei auch ihre kämpferischen Qualitäten in die Waagschale werfend, als Vorbild für die jüngeren Spielerinnen vorneweg marschiert.

Und das blieb natürlich der breiten Öffentlichkeit nicht verborgen, sodass die persönliche Auszeichnung dem neutralen Beobachter da auch nur wenig verwundert, wenngleich Pashley sich freudig überrascht zeigt: „Für mich kam diese Auszeichnung schon überraschend. Aber ich freue mich natürlich sehr, zumal ich mich jetzt jedes Jahr verbessert habe, quasi Jahr für Jahr eine Treppenstufe höher gestiegen bin“, so Pashley, die 2009 Dritte wurde, im Vorjahr besagten zweiten Platz einnahm und nun zur Fußballerin des Jahres gewählt wurde.

NORDSPORT vom 13.2.2012

 

Jung und erfolgreich – Gieseler gehört Zukunft

hlu. – Madeline Gieseler ist zwar erst 18 Jahre alt, ihre fußballerischen Qualitäten wurden aber schon im Vorjahr, als die Angreiferin des FFC Oldesloe bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres auf Rang drei landete, gewürdigt. In diesem Jahr kletterte die Schülerin, die im kommenden Sommer ihr Abitur bauen will, abermals, sicherte sich hinter ihrer Mitspielerin Rachel Pashley Platz zwei.

Trotz ihrer Jugend lief die flinke und ballsichere Angreiferin schon 40 Mal für ihren FFC in der 2. Bundesliga auf, traf dabei gar acht Mal ins Schwarze, auch wenn es in dieser Spielzeit vor dem Tor des Gegners mit lediglich drei erzielten Treffern noch nicht so recht klappen mag. Aber auch wenn Gieseler, die ihre kongeniale Sturmpartnerin und Vorjahressiegerin Gaitana Lippert im Angriff des FFC, die wegen einer Schwangerschaft pausiert, vermisst, gehört Gieseler zweifelsfrei die Zukunft. In dieser sieht sich Gieseler eher im Mittelfeld agierend, glaubt die 18-Jährige, auf dieser Position ihr großes Potenzial noch besser einbringen zu können. Und Zeit, um auch einmal bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres ganz oben zu stehen, hat die Oldesloerin noch genug.

NORDSPORT vom 13.2.2012

 

Freitag, 11. Mai 2012

Susann Kunkel vor Einsatz für den DFB

Susann Kunkel, Schiedsrichterin und ehemalige Fußballerin des FFC Oldesloe, wird am Donnerstag, den 24. Mai, beim U23-Länderspiel der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Schweden als Schiedsrichterassistentin fungieren. Im Team von Schiedsrichterin Riem Hussein wird die Oldesloerin ab 18 Uhr im Stadion Hoheluft vom SC Victoria Hamburg im Einsatz sein. Die 28-Jährige gehört zur Leistungsklasse 1 des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, pfeift bereits Spiele in der SH-Liga der Männer und rückte durch gute Leistungen

in den Fokus des DFB.

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.5.2012

 

Freitag, 15. Juni 2012

FFC Oldesloe schaut nach vorn

om/asi. – Bei der Jahreshauptversammlung des FFC Oldesloe berichtete der Vorstand über ein turbulent sportliches aber auch erfolgreiches Jahr. Die Frauen konnten die Bundesliga mit einem tollen Endspurt halten und gewannen zum vierten Mal die Hallenlandesmeisterschaft, die Zweite wurde Kreispokalsieger und Hallenkreismeister, musste allerdings die Regionalliga verlassen.

Auch die Jugendteams spielten wieder ein erfolgreiches Jahr. Die B-Juniorinnen wurden Vizemeister der SH-Liga, Vize-Hallenlandesmeister, Hallenkreismeister, standen im Halbfinale des norddeutschen Pokals und holten mit der Zweiten den Kreispokalsieg.

Die C-Mädchen verteidigten den Kreispokal, die Kreismeisterschaft und die Südmeisterschaft und scheiterten im Endspiel um die Landesmeisterschaft knapp mit 2:3. Die D-Mädchen wurden Staffelmeister, und die E-Mädchen holten die Kreismeisterschaft und den Vize-Kreispokal.

Finanziell wurde das Jahr 2011 wieder mit einer positiven Bilanz abgeschlossen, so dass der FFC Oldesloe weiterhin keinerlei Verbindlichkeiten hat. Dementsprechend wurde der Vorstand um die Vorsitzende Anja Völker und den 3. Vorsitzenden Ingo Rickert von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde André Niemann erneut als Sportmanager gewählt. Michael Franke wurde zum neuen Jugendwart gewählt, Reimer Kröger zu seinem Stellvertreter. Beide wurden zunächst von der Jugendversammlung am 6. Juni gewählt und auf der Mitgliederversammlung bestätigt. Der Bereich Marketing wird von Johanna Wöhler übernommen. Als zweite aktive Spielerin wurde Svenja Fritz in den Vorstand für den Bereich Sponsoring gewählt. Der Bereich Soziales konnte ebenfalls wieder besetzt werden. Gewählt wurde Karin Rickert, sie ist schon seit Jahren als Betreuerin verschiedener Jugendmannschaften im Verein aktiv.

Neuer Bereichsleiter Sport-und Spielbetrieb wurde Mario Schönfeld. Alle Wahlen wurden von der Versammlung ohne Gegenstimme bestätigt.

OLDESLOER MARKT vom 23.6.2012

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