FFC Oldesloe

Die Spielzeit 2010/11 – 2. Mannschaft

 

Sonnabend, 31. Juli 2010

VfL und FFC II vertreten den Kreis Stormarn

Mehr als acht Stunden Fußball erwartet die Zuschauer am morgigen Sonntag auf der Sportanlage des SV Todesfelde (Kreis Segeberg). 16 Herrenmannschaften und fünf Frauenteams spielen auf drei Rasenplätzen um den Landesmeistertitel im Sparda-Bank-Integrations-Cup 2009/10. Während bei den Frauen im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit einer Spielzeit von 30 Minuten gespielt wird, treten die Männer zunächst in vier Vierer-Vorrundengruppen mit Spielen von jeweils 17 Minuten gegeneinander an.

„Ein besonderer Reiz des Wettbewerbs ist neben dem sozialen Anliegen, dass Mannschaften aus unterschiedlichen Ligen und Regionen des Landes aufeinander treffen“, erklärt Eddy Münch, Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. „Zudem hat sich im vergangenen Jahr bei der Premiere in Flensburg eindrucksvoll gezeigt, dass mit dem Sparda-Bank-Integrations-Cup sportliche Begegnung und gesellschaftliches Engagement in ganz besonderer Weise miteinander verbunden werden können“, ergänzt Kerem Bayrak, Integrationsbeauftragter des SHFV.

Die Mannschaften und Vereine sind in erster Linie für das Landesfinale qualifiziert, weil sie sich besonders um die Integration von ausländischen Fußballern verdient gemacht haben und erhalten dort die Chance, sich sportlich zu beweisen und Preisgelder (bei der Herren bis zu 3000 Euro, bei den Frauen bis zu 2500 Euro pro Team) zu gewinnen. Das regelmäßige Ausfüllen der Spielberichtsbögen war der erste Schritt, das Endspiel auf Kreisebene der zweite und nun folgt das Finale des ganzjährigen Wettbewerbs.

Bei den Männern hat sich als Stormarner Kreissieger der VfL Oldesloe (Kreisliga) und bei den Frauen der FFC Oldesloe II für das Landesfinale qualifiziert. … Die FFC-Reserve, die als Meister der SH-Liga den Sprung in die Regionalliga geschafft hat, kämpft mit dem SV Tungendorf, Rendsburger TSV, TSV Oldendorf und der SG Schellhorn/Preetz um den Turniersieg. Beginn ist um 10.30 Uhr, die Siegerehrung ist für 18 Uhr geplant.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.7.2010

 

Sonntag, 1. August 2010

FFC Oldesloe II gewinnt Finalturnier um den Sparda-Bank-Integrations-Cup

Die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe wird zum Serien-Sieger in Schleswig-Holstein. Nachdem die FFC-Fußballerinnen im Mai 2010 bereits den SHFV-Lotto-Pokal gewonnen hatten und als Schleswig-Holstein-Liga-Meister den Aufstieg in die Regionalliga Nord geschafft haben, gewannen sie nun das Finalturnier um den Sparda-Bank-Integrations-Cup.

Bei dem Turnier, das in Todesfelde ausgetragen wurde, zeigten sich die Spielerinnen von FFC-Trainer Jörg Löwenstrom erwartungsgemäß als das mit Abstand beste Team. Nur im ersten Spiel gegen den SV Tungendorf kassierte die Zweitliga-Reserve beim 4:1 ein Gegentor, ihre folgenden vier Partien gewannen die Stormarnerinnen jeweils zu Null. So gab es am Ende einen ebenso verdienten wie erwarteten Favoriten-Sieg, der mit einer Prämie von 2500 Euro belohnt wurde. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.8.2010

 

  1. AUGUST 2010: TODESFELDE

Sparda-Bank-Integrationscup der Frauen

 

SV Tungendorf – FFC Oldesloe II 1:4, Rendsburger TSV – SG Schellhorn/Preetz 0:4, TSV Oldendorf – SV Tungendorf 0:0, FFC Oldesloe II – Rendsburger TSV 5:0, SG Schellhorn/Preetz – TSV Oldendorf 0:1, TV Tungendorf – Rendsburger TSV 4:1, FFC Oldesloe II – SG Schellhorn/Preetz 4:0, Rendsburger TSV – TSV Oldendorf 1:5, SG Schellhorn/Preetz – SV Tungendorf 0:2, TSV Oldendorf – FFC Oldesloe II 0:2.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. FFC Oldesloe II 4   4   0   0   15:1    12
  2. TSV Oldendorf 4   2   1   1    6:3     7
  3. SV Tungendorf 4   2   1   1    7:5     7
  4. SG Schellhorn/Preetz 4   1   0   3    4:7     3
  5. Rendsburger TSV 4   0   0   4    2:18    0   

    Statistik              20   9   2   9   34:34   29

 

Freitag, 20. August 2010

FFC-Reserve will sich in der Regionalliga etablieren

Spielerische Stärke soll Löwenstrom-Team den Klassenerhalt sichern / Problemzone Sturm

bjl. – Meister der SH-Liga, Gewinner des Landespokals und Sieger beim Finalturnier des Sparda-Bank-Integrationscup, die zweite Frauenfußballmannschaft des FFC Oldesloe hat in der vergangenen Spielzeit alles abgeräumt, was es zu gewinnen gab. Dass die Erfolgsserie in der am Sonntag mit dem ersten Regionalliga-Spiel vor heimischer Kulisse gegen den VfL Oythe (14 Uhr) beginnenden Saison so weiter gehen wird, daran glaubt Trainer Jörg Löwenstrom zwar nicht. Dennoch ist der Coach zuversichtlich, dass die Zweitliga-Reserve auch in der höheren Spielklasse mithalten kann.

„Wir haben junge Spielerinnen, die hungrig auf Erfolg sind“, sagt der Coach. Ein weiterer Faktor, der auf eine erfolgreiche Saison hoffen lässt: Die Spielerinnen wollen sich weiterentwickeln. „Alle wollen auf Fehler angesprochen werden, um sie abstellen zu können. Das werte ich als gutes Zeichen“, erklärt Löwenstrom. Hinzu kommt, dass sich die Mannschaft bereits mental mit der neuen Spielklasse auseinandergesetzt hat. „Die Mädchen freuen sich auf die Saison, niemand hat Angst. Aber wir wissen, dass wir nicht mehr so häufig gewinnen werden wie in der vergangenen Spielzeit“, verrät der Trainer, der die große Stärke seines Teams im Zusammenspiel sieht.

Den Gegner mit maximal zwei Ballberührungen pro Spielerin laufen lassen, so sieht das Erfolgsrezept aus. Allerdings: „Unsere Stärke ist auch unsere größte Schwäche. Der Ball wird im entscheidenden Moment zu häufig abgespielt, wir sind im Torabschluss zu harmlos.“ Die Hoffnungen ruhen auf Martha Thomaschewski. Der Neuzugang vom MTV Leck besitze alles, was eine Torgarantin benötige, so Löwenstrom: „Ball annehmen, umdrehen, abschließen, ich glaube, sie hilft uns weiter.“ Weniger Probleme bereitet die Defensive. „Die Spielerinnen sind schnell und zweikampfstark“, erklärt Löwenstrom.

Darauf wird es auch am Sonntag gegen Oythe ankommen. „Ich bin froh, dass wir gegen diesen Gegner spielen, auch wenn Oythe einen ziemlichen Aderlass hinter sich hat“, sagt Löwenstrom. „Die haben aber in den vergangenen Jahren immer oben mitgespielt. Nach dem Spiel wissen wir, wo wir stehen.“

  • Zugänge: Janice Adu-Gyamfi (FSG Goldebek-Arlewatt), Alina Pukall (TSV Nahe), Martha Thomaschewski (MTV Leck), Ronja Berndt (SSV Großensee).
  • Abgänge: Katharina Weiss (Ziel unbekannt).
  • Tor: Dominique Schildt, Janice Adu-Gyamfi.
  • Abwehr: Karina Schneider, Maresa Rockschies, Sara Calaminus, Vanessa Teegen, Tatjana Hartmann, Laura Abraham, Janina Körner.
  • Mittelfeld: Mareike Eitner, Kira Rüder, Elisa Stöhr, Alina Pukall, Jennifer Herrmann, Miriam Dünow, Johanna Jacobi.
  • Angriff: Vanessa Vonau, Lea Lübke, Martha Thomaschewski, Marei Brede, Ronja Berndt, Alessa Bode.
  • Trainer: Jörg Löwenstrom.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.8.2010

 

Sonntag, 22. August 2010

FFC Oldesloe II – VfL Oythe 1:1 (0:0)

(1. Punktspiel)

Für Löwenstrom-Team war mehr drin

FFC Oldesloe II trennt sich vom VfL Oythe 1:1 / Lea Lübke trifft zur Führung

ssi. – Jörg Löwenstrom, Trainer des FFC Oldesloe II, fand nach dem ersten Spiel in der Regionalliga lobende Worte für seine Elf. „Die Mädels haben alles gegeben, sich richtig reingehängt, das macht Mut für die Zukunft“, sagte der Coach. Doch so richtig freuen konnte sich Löwenstrom nicht. Nur allzu gut wusste der Erfolgstrainer, dass für den SH-Liga-Meister im Heimspiel gegen den VfL Oythe mehr als ein 1:1 (0:0) drin war.

Nach kurzer „Abtastphase“ übernahm die gastgebende Zweitliga-Reserve schnell das Kommando. Engagiert in den Zweikämpfen und mit hoher Laufbereitschaft zu Werke gehend, bestimmte der FFC das Spiel. „Wir haben aber nicht nur gut gekämpft, sondern auch teilweise hervorragend Fußball gespielt“, unterstrich Löwenstrom. Und in der Tat, immer wenn die Oldesloerinnen den Ball schnell und direkt laufen ließen, stellten sie den etablierten Gegner vor enorme Probleme. Die logische Folge war eine Reihe von guten Chancen. Doch vor dem gegnerischen Tor versagten den Gastgeberinnen ein ums andere Mal die Nerven, oder die VfL-Keeperin verhinderte einen Rückstand ihrer Elf. „Das ist leider immer noch unser großes Manko“, haderte der FFC-Trainer, „wir brauchen einfach zu viele Möglichkeiten, bis wir erfolgreich zum Abschluss kommen.“ Wären Lea Lübke, Vanessa Vonau oder Johanna Jacobi nur etwas kaltschnäuziger gewesen, der VfL wäre zur Pause bereits deutlich in Rückstand geraten. So aber wurden beim 0:0 die Seiten gewechselt.

Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff keimte dann allerdings Hoffnung im FFC-Lager auf: Nach gelungener Kombination zog Jennifer Herrmann aus der Distanz ab Oythes Schlussfrau konnte den Ball nicht festhalten und Mareike Eitner staubte zur hoch verdienten FFC-Führung ab. Im weiteren Spielverlauf allerdings versäumten es die Gastgeberinnen, den Vorsprung weiter auszubauen, und wurden dafür bestraft. In der 80. Minute traf Patricia Neemann zum schmeichelhaften 1:1-Endstand. „Ganz bitter, das war erst die zweite Chance des Gegners“ haderte Löwenstrom.

FFC Oldesloe II: Adu-Gyamfi – Hartmann, Rockschies, Schneider, Mirja Herrmann – Pukall, Rüder, Jacobi (75. Stöhr), Vonau (35. Jennifer Herrmann) – Dünow – Lübke (46. Eitner).

Schiedsrichterin: Ann-Kristin Wildfang.

Zuschauer: 60.

Tore: 1:0 Eitner (55.), 1:1 Neemann (80.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.8.2010

 

Mittwoch, 25. August 2010

Olympia: Ein offensives Mittelfeld als Erfolgsrezept

oha. – Neumünster. Während bei den Männern der Fußball in den hiesigen Breitengraden längst wieder läuft, müssen sich die Frauen der Zunft noch ein wenig gedulden. Sie dürfen erst wieder ab Anfang September um Punkte ran. Neumünsters unangefochtenes Aushängeschild, der MTSV Olympia, vertritt die Farben der Schwalestadt auch 2010/11 in der Schleswig-Holstein-Liga. Heute Abend serviert das Team von Trainer Hans-Georg Czekay einen echten Leckerbissen. Denn im Rahmen des Achtelfinals im SHFV-Pokal gastiert um 19 Uhr Regionalliga-Aufsteiger FFC Oldesloe II am Forstweg. …

Bevor es für die Fußballerinnen des MTSV Olympia Neumünster am 5. September mit der Punktrunde losgeht, steht bereits heute das erste Saisonhighlight auf dem Programm. Im SHFV-Pokal trifft das Team von Coach Czekay im Achtelfinale auf den Regionalligisten FFC Oldesloe II. Czekay erwartet einen sehr starken Gegner, der möglicherweise auch noch durch Spielerinnen aus der ersten Mannschaft unterstützt wird. „Ich sehe uns aber dennoch nicht chancenlos und hoffe auf eine Überraschung“, sagte er.

In der vergangenen Serie trafen Olympia Neumünster und die Stormarnerinnen noch in der Meisterschaft aufeinander. Oldesloe II gewann am Forstweg mit 2:1, kam gegen die Czekay-Elf daheim allerdings über ein 1:1 nicht hinaus.

HOLSTEINISCHER COURIER vom 25.8.2010

 

Mittwoch, 25. August 2010

Olympia Neumünster – FFC Oldesloe II 3:3 abgebrochen

(1. Runde Landespokal)

Finsternis sorgt für Abbruch im SHFV-Pokal

bjl. – Ein solches Ergebnis hatte scheinbar niemand erwartet. Als Schiedsrichterin Cathleen Bauer (Hagen Ahrensburg) die Achtelfinalpartie im SHFV-Pokal der Frauen zwischen Olympia Neumünster und dem FFC Oldesloe II nach 90 Minuten abpfiff, stand es 3:3 (0:1). Doch statt in die Verlängerung ging es für beide Teams unter die Dusche. Das Fußballspiel musste abgebrochen werden. Mittlerweile war es 20.45 Uhr, und zu dunkel. Flutlicht sucht man am Neumünsteraner Forstweg vergebens. Die Partie wurde daher für den 3. Oktober (15.30 Uhr) neu angesetzt.

„Hätten wir in der ersten Halbzeit konsequent unsere Chancen genutzt, wäre das Spiel da bereits gelaufen gewesen“, sagte FFC-Coach Jörg Löwenstrom. Sein Team hätte sich also selbst die neuerliche Reise in die Schwalestadt ersparen können. Dass es zu einem Remis, und damit zum Abbruch, kam, lag am Coach selbst, wie er zugab. „Ich habe nach der ersten Halbzeit mit drei Wechseln unsere Defensive auseinander gerissen. Das gab einen Bruch im Spiel.“

Nach dem 1:0 durch Lea Lübke (18.) kassierte der FFC II drei vermeidbare Tore. Christin Kullick nach einem Schulz-Eckstoß (53.), Sascia Markstein (76.) und Sonja Schulz (79.) trafen, der SH-Ligist stand vor einer Überraschung. Doch Oldesloes Mareike Eigner (81., 84.) rettete den Regionalligisten in das Wiederholungsspiel.

FFC Oldesloe II: Backhaus – Schneider, Calaminus, Rockschies, Hartmann – Pukall, Rüder, Stamer, Dünow, Herrmann – Lübke; eingewechselt: Teegen, Stöhr, Eigner.

Schiedsrichterin: Cathleen Bauer, Ahrensburg.

Tore: 0:1 Lübke (18.), 1:1 Kullick (53.), 2:1 Markstein (76.), 3:1 Schulz (79.), 3:2 Eitner (81.), 3:3 Eitner (84.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.8.2010

 

Sonnabend, 28. August 2010

FFC II wäre mit Punkt zufrieden

bjl. – Trotz aller Zuversicht verliert Jörg Löwenstrom nicht den Blick für die Realität. Der Trainer der Fußballfrauen des FFC Oldesloe II weiß, dass die Trauben beim Regionalliga-Auswärtsspiel bei Eintracht lmmenbeck (Niedersachsen) hoch hängen. Den TSV stuft Löwenstrom als gefährlichen Gegner ein: „Die haben seit einem Jahr zu Hause nicht mehr verloren. Das ist der stärkste Aufsteiger.“ Löwenstrom verlangt daher nicht zwingend einen Sieg. „Mit einem Punkt wären wir zufrieden“, verrät der Coach, fordert aber: „Wir müssen in der Defensive sicher stehen. Und ich hoffe, dass wir vorn cleverer abschließen.“ Dann wäre eventuell mehr drin als ein Punktgewinn. Verzichten muss der Coach auf Karina Schneider (Klassenfahrt) und Elisa Stöhr (privat verhindert).

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.8.2010

 

Sonntag, 29. August 2010

Eintracht Immenbeck – FFC Oldesloe II 5:1 (3:0)

(2. Punktspiel)

Regionalliga: Löwenstrom-Elf zahlt Lehrgeld

ssi. – Eine Woche nach dem 1:1 im ersten Saisonspiel gegen den VfL Oythe hat die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe in der Regionalliga Lehrgeld bezahlt. Der Aufsteiger aus Stormam geriet beim TSV Eintracht Immenbeck gleich mit 1:5 (0:3) unter die Räder.

Die Gäste waren zwar zunächst die bessere Mannschaft, doch im Abschluss blieb die Löwenstrom-Elf blass. Ganz anders die Eintracht, die ihre erste Chance eiskalt zur Führung nutzte (22.). Zwar mühten sich die Oldesloerin redlich, den Rückstand auszugleichen, gerieten aber bis zur Pause stattdessen noch deutlicher ins Hintertreffen (43./45.+2). „Für den zweiten Durchgang hatten wir uns viel vorgenommen, mussten in der 58. Minute aber bereits den vierten Gegentreffer schlucken“, berichtete Löwenstrom. Zwar gelang Marei Brede (60.) der Ehrentreffer, doch zu drehen war der Rückstand nicht mehr. Stattdessen schraubte Immenbeck das Ergebnis in der 84. Minute auf 5:1 in die Höhe. „Wir sind heute erneut an unseren alten Defiziten gescheitert“, meinte der FFC-Trainer, „wir brauchen einfach zu viele Chancen, und hinten ist beinahe jeder Schuss des Gegners drin.“

FFC Oldesloe II: Schildt – Bauer, Hartmann, Calaminus, Rockschies (46. Eitner) – Rüder, Pukall, Jennifer Herrmann (55. Brede), Dünow, Kucharski – Lübke (46. Vonau).

Schiedsrichterin: Anna-Kristin Mielke, Seevetal.

Tore: 1:0 Marrocu (22.), 2:0 Marrocu (43.), 3:0 Marrocu (45.+2), 4:0 Stejskal (58.), 4:1 Brede (60.), 5:1 Stejskal (84.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.8.2010

 

Sonnabend, 4. September 2010

Löwenstrom legt Traineramt beim FFC II nieder

ssi/jak. – Jörg Löwenstrom ist nicht mehr Trainer der Fußballerinnen des FFC Oldesloe II. Der 47-Jährige legte mit sofortiger Wirkung sein Amt beim Regionalliga-Aufsteiger nieder.

Das überraschende Ausscheiden habe weder etwas mit der Mannschaft noch mit dem mäßigen Saisonstart (ein Remis aus zwei Spielen) zu tun. Der Coach habe stattdessen gemerkt, wie aufwendig der Job als Regionalliga-Trainer ist und wolle in Zukunft mehr Zeit mit seinen drei Töchtern verbringen. Löwenstrom wollte eigentlich schon nach der vergangenen Spielzeit aufhören, habe sich aber nach dem Aufstieg und dem Triumph im Landespokal noch einmal überreden lassen, eine Saison dranzuhängen.

„Es ist schade, dass Jörg sein Amt zur Verfügung stellt. Er ist mit der Mannschaft aufgestiegen und hat darüber hinaus weitere große Erfolge gehabt“, bedauerte Ligatrainer Michael Clausen die Entscheidung Löwenstroms. „Wichtig ist jetzt, dass es dem Verein schnell gelingt, diese Lücke zu schließen“, so Clausen. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird Co-Trainer Steffen Redelstorff die Mannschaft betreuen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.9.2010

 

Sonntag, 5. September 2010

FFC Oldesloe II – Hamburger SV III 1:2 (1:2)

(3. Punktspiel)

Oldesloe verliert im Duell der Aufsteiger 1:2

ssi. – Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den ersten beiden Auftritten hat es erneut nicht zum ersten Saisonsieg gereicht für die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II. Im Duell der Aufsteiger mussten sich die Stormarnerinnen vor heimischer Kulisse der dritten Elf des Hamburger SV mit 1:2 (1:2) geschlagen geben.

„Die Mannschaft wollte unbedingt beweisen, dass sie der Abschied von Jörg Löwenstrom nicht negativ beeinflusst hat“, stellte Steffen Redelstorff klar, der nach dem kurzfristigen Rückzug von Trainer Löwenstrom vorübergehend die Geschicke bei der Zweitliga-Reserve leitet. Am Ende habe etwas das Glück gefehlt, um den HSV, wie damals in der Aufstiegsrunde, in die Schranken zu weisen. „Aber das Glück werden wir uns hart erarbeiten, dann stellt sich auch bald der Erfolg ein“, gab sich der Interimstrainer optimistisch.

Die Gastgeberinnen starteten engagiert in die Partie. In der Abwehr konzentriert und im Mittelfeld kompromisslos ließ der FFC den Gegner nicht ins Spiel kommen. „Wir waren bissig in den Zweikämpfen, aber leider nicht durchschlagskräftig im Angriff“, sagte Redelstorff, dessen Team praktisch aus dem Nichts heraus in der 27. Minute in Rückstand geriet. „Angeblich soll Marieke Bauer ihre Gegenspielerin im Strafraum gehalten haben, für mich eine streitbare Entscheidung“, kommentierte der FFC-Coach den Strafstoß, den Maike Timmermann nutzte, um ihre Farben in Front zu schießen. Die Oldesloerinnen gaben allerdings nicht auf, kamen nach einer tollen Kombination bereits elf Minuten später durch Mareike Eitner zum verdienten Ausgleich. Die Freude ob des 1:1 währte jedoch nicht lange. Nach einem Stellungsfehler schoss Kathrin Miotke den HSV kurz vor der Pause erneut in Führung.

Nach dem Seitenwechsel reagierten die Gastgeberinnen mit wütenden Gegenangriffen auf den Rückstand. Tatjana Hartmann und Johanna Jacobi boten sich beste Ausgleichschancen, sie brachten das Leder aber nicht im HSV-Kasten unter. „Auch in der Folge haben wir nichts unversucht gelassen und hatten mehr vom Spiel“, meinte Redelstorff, wusste allerdings auch: „unter dem Strich waren wir leider nicht zwingend genug, um den Rückstand noch zu drehen.“

FFC Oldesloe II: Möller – Jacobi (70. Brede), Schneider, Rüder, Lübke (46. Kucharski), Eitner, Rockschies, Bauer, Dünow (46. Stöhr), Calaminus, Hartmann.

Schiedsrichterin: Nicole Fink, Ganderkesee.

Zuschauer: 75.

Tore: 0:1 Timmermann (27., Foulelfmeter), 1:1 Eitner (38.), 1:2 Miotke (41.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.9.2010

 

Mittwoch, 8. September 2010

SSC Hagen II – FFC Oldesloe II 0:5 kampflos

(1. Runde Kreispokal)

 

Sonntag, 12. September 2010

Mellendorfer TV – FFC Oldesloe II 0:2 (0:0)

(4. Punktspiel)

Oldesloe II verliert erst Hartmann, dann das Spiel

ssi. – „Langsam wird es eng, nächste Woche müssen wir im Landesderby gegen Holstein Kiel nun dringend punkten, um nicht den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren“, konstatierte Steffen Redelstorff, Interimstrainer des FFC Oldesloe II, nach der dritten Saisonniederlage im vierten Spiel nach dem Aufstieg in die Regionalliga Nord. Beim Mellendorfer TV verkaufte sich die Zweitliga-Reserve zwar enorm teuer und investierte viel, um den ersten Dreier zu landen. „Doch unter dem Strich haben wir uns selbst um den Lohn für eine engagierte Leistung gebracht“, meinte Redelstorff und spielte damit auf die Schlussphase an, in der seine Elf innerhalb von 60 Sekunden aus der Bahn geworfen wurde.

Die Gäste hatten mit dem noch unbesiegten Gegner lange Zeit gut mitgehalten. Zwar blieb der eigene Angriff erneut blass, aber Chancen des MTV waren ebenfalls rar, sodass sich der FFC berechtigte Hoffnungen machte, zumindest einen Punkt zu entführen. In der 79. Minute konnte die Gäste-Abwehr nach einem Eckstoß das Leder jedoch nicht aus der Gefahrenzone befördern, so dass Eileen Osterwohld aus dem Gewühl heraus die Kugel zum 1:0 über die Linie drückte. Den folgenden Gegenangriff des FFC fingen die Gastgeberinnen ab. Franziska Knoop ließ sich nicht zweimal bitten und schloss den anschließenden Konter eiskalt zum 2:0-Endstand ab. „Doch damit noch nicht genug, zu allem Überfluss hat sich Tatjana Hartmann auch noch das Schlüsselbein gebrochen“, berichtete Redelstorff.

FFC Oldesloe II: Backhaus – Rockschies, Schneider, Calaminus, Hartmann (20. Stöhr) – Herrmann (60. Vonau), Rüder, Pukall, Jacobi (70. Brede) – Eitner – Lübke.

Schiedsrichterin: Anna-Kristin Mielke, Seevetal.

Zuschauer: 110.

Tore: 0:1 Osterwohld (79.), 0:2 Knoop (80.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.9.2010

 

Sonnabend, 18. September 2010

Für Oldesloe II zählt nur ein Sieg

bjl. – Drei Punkte, etwas anderes lässt Steffen Redelstorff im Spiel seiner Regionalliga-Fußballerinnen bei Holstein Kiel II nicht gelten. Der Coach des FFC Oldesloe II warnt vor dem Gegner: „Das wird kein leichtes Spiel, zumal es auch für Kiel um alles geht.“ Nach dem schlechten Saisonstart stehen Oldesloe (ein Punkt) und die Landeshauptstädterinnen (noch ohne Zähler) bereits mit dem Rücken zur Wand. „Die Marschroute lautet drei Punkte. Alles andere wäre katastrophal“, betont Redelstorff, der mit einem dezimierten Kader antreten muss. „Wir haben nur 13 Spielerinnen zur Verfügung. Aber ich lasse keine Ausreden gelten.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.9.2010

 

Sonntag, 19. September 2010

Holstein Kiel – FFC Oldesloe II ausgefallen

(Punktspiel)

Regionalliga: Landesderby ist ausgefallen

Um kurz nach acht Uhr am Sonntagmorgen kam der Anruf des Platzwartes, der Holstein-Trainerin Svenja Nefen mitteilte, dass das für den Vormittag angesetzte Regionalliga-Spiel gegen den FFC Oldesloe II wegen der starken Regenfälle ausfallen müsse. Nefen war über diese Entscheidung alles andere als glücklich: „Wir hätten gerne gespielt, aber zu ändern ist es nicht.“ Ein kurzfristiger Umzug auf den Kunstrasenplatz in Projensdorf, wie es die erste Frauenmannschaft für die Zweitliga-Partie gegen Tennis Borussia Berlin bewerkstelligen konnte, war nicht möglich. Dieser Platz wurde beim Verband für die Regionalliga-Mannschaft nicht als offizielle Ausweichmöglichkeit angegeben.

Auch FFC-Trainer Steffen Redelstorff fand die Absage bedauerlich: „Wir waren schon unterwegs, als der Anruf aus Kiel kam. Wir hatten uns gut auf diese Begegnung vorbereitet und wollten uns mit einem Sieg ein wenig Luft verschaffen. Aber zu ändern ist es nicht, die Punkte sind ja auch noch nicht verloren.“

In der Trainernachfolge für den vor zurückgetretenen Jörg Löwenstrom hat sich noch nichts Neues getan. Redelstorff: „Solange noch kein geeigneter Kandidat gefunden wurde, werde ich die Mannschaft weiter hauptverantwortlich betreuen. Die Rückendeckung des Vereins habe ich. Sobald ein Nachfolger zu Verfügung steht, werde ich voraussichtlich auch wieder als Co-Trainer dabei bleiben.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.9.2010

 

Donnerstag, 23. September 2010

FFC Oldesloe II – Olympia Neumünster 1:2 (1:2)

(Wiederholung 1. Runde Landespokal)

Oldesloe-Reserve: Pokalpleite gegen Neumünster

bjl. – Im Achtelfinale des SHFV-Pokals war Endstation für die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II. In der Nachholpartie gegen den SH-Ligisten Olympia Neumünster kassierte die Elf von Trainer Steffen Redelstorff eine 1:2 (1:2)-Niederlage auf eigenem Platz. Die erste Partie musste am 26. August nach 90 Minuten beim Stand von 3:3 wegen Dunkelheit abgebrochen werden. „Wer nicht genügend Tore schießt, verliert verdient“, sagte Redelstorff.

Schnell lagen die Gastgeberinnen mit 0:2 in Rückstand. Zunächst fällte FFC-Torhüterin Janice Adu-Gyamfi eine Olympia-Akteurin im Strafraum, gegen den fälligen Elfmeter von Catherina Schnoor war sie machtlos (10.), nur fünf Minuten später lud ein Querpass in der eigenen Abwehr die Gäste zum 0:2 durch Sascia Markstein ein. Mehr als den Anschlusstreffer durch Vanessa Vonau (30.) schaffte der FFC nicht. „Wir sind zu ungefährlich vor dem Tor, weil wir die Angriffe nicht konsequent zu Ende spielen“, so Redelstorff.

Am Sonntag soll diese Schwäche im Ligaspiel gegen Bergedorf abgestellt werden. „Es wird nicht einfach“, weiß Redelstorff. „Aber ich rechne mir trotzdem etwas aus. Wir müssen Wiedergutmachung betreiben, auch wenn Bergedorf eine etablierte Mannschaft in der Regionalliga ist“, nimmt der Coach seine Spielerinnen in die Pflicht.

FFC Oldesloe II: Adu-Gyamfi – Teegen, Stöhr, Calaminus, Rockschies, Rüder, Pukall, Schneider, Vonau, Lübke, Jakobi; eingewechselt: Herrmann, Brede.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin.

Tore: 0:1 Schnoor (10., Foulelfmeter), 0:2 Markstein (15.), 1:2 Vonau (30.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.9.2010

 

Sonntag, 26. September 2010

FFC Oldesloe II – Bergedorf 85 2:6 (1:2)

(5. Punktspiel)

Aufsteiger nach schwacher Leistung weiter sieglos

ssi. – Nach dem Aus im Landespokal gegen SH-Ligist Olympia Neumünster kassierte der FFC Oldesloe II auch in der Regionalliga einen weiteren Nackenschlag. Dem FC Bergedorf 85 unterlag der Aufsteiger gleich mit 2:6 (1:2) und muss somit weiter auf den ersten Sieg warten.

Dabei hatte es für die Oldesloerinnen vielversprechend begonnen. Die Zweitliga-Reserve machte von Beginn an Druck, ohne sich allerdings klare Torchancen zu erarbeiten. Zwei Unachtsamkeiten in der Defensive ließen den FFC dann jedoch ins Hintertreffen geraten. Die Gastgeberinnen gaben sich allerdings nicht auf, verkürzten kurz vor dem Pausenpfiff durch Mareike Eitner den Rückstand, ehe im zweiten Abschnitt Vanessa Vonau ausgleichen konnte. Die Freude über das 2:2 verflog jedoch schnell. Nur fünf Minuten später gelang Bergedorf die erneute Führung. „Dadurch ist bei uns der Faden gerissen, und wir haben nicht mehr ins Spiel zurückgefunden“, konstatierte FFC-Coach Steffen Redelstorff, dessen Elf sich in der Folge auskontern ließ. „Wir konnten keinen Druck mehr aufbauen, weil wir uns nicht mehr gegenseitig unterstützt haben. Mit so einer Leistung wie in der zweiten Halbzeit kannst du in dieser Liga nicht bestehen“, zog Redelstorff ein vernichtendes Fazit.

FFC Oldesloe II: Schildt – Calaminus, Rockschies, Stöhr (46. Herrmann), Teegen (69. Adu-Gyamfi), Pukall, Rüder, Eitner, Vonau, Jacobi (82. Brede), Lübke.

Schiedsrichter: Flemming Zunker.

Tore: 1:0 Pohlmann (20.), 2:0 Pohlmann (34.), 1:2 Eitner (45.), 2:2 Vonau (49.), 2:3 Albrecht (54.), 2:4, 2:5 Pohlmann (74.), 2:6 Albrecht (81.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.9.2010

 

Sonntag, 10. Oktober 2010

SG Jesteburg/Bendestorf – FFC Oldesloe II 0:2 (0:1)

(6. Punktspiel)

Erster Saisonsieg: FFC II erfüllt Pflichtaufgabe

ssi. – Es war zwar nicht mehr als die Erfüllung einer Pflichtaufgabe, dennoch war die Erleichterung groß bei den Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II. Im siebten Saisonspiel feierte der Aufsteiger den ersten Sieg, setzte sich 2:0 (1:0) bei Tabellenschlusslicht SG Jesteburg durch. „Endlich haben wir mal das Tor getroffen“, freute sich FFC-Coach Steffen Redelstorff und gestand, dass ihm nach dem ersten Dreier ein Stein vom Herzen gefallen ist. „Die Erleichterung ist bei allen groß, der Sieg war enorm wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft, die eine tolle Leistung abgeliefert hat.“

Das Spiel der SG war leicht auszurechnen. Von Beginn an agierten die Gastgeberinnen fast ausschließlich mit langen Bällen, die allesamt leichte Beute für die FFC-Abwehr waren. „Wir haben indes versucht, immer wieder über die Außenpositionen Druck zu erzeugen“, erklärte Redelstorff die Marschroute, die aufging. In der 33. Minute zog Mareike Eitner aus der Distanz ab. Jesteburgs Keeperin Julia Wrage konnte den Ball nicht festhalten und Lea Lübke staubte zur Gäste-Führung ab. Nach der Pause war es erneut Eitner, die nach toller Kombination über den Flügel nicht lange fackelte und abzog. SG-Keeperin Wrage bekam zwar noch eine Hand an den Ball, doch von der Querlatte aus sprang die Kugel zurück ins Feld, wo Vanessa Vonau keine Mühe hatte, zum Endstand einzuschieben (67.).

FFC Oldesloe II: Adu-Gyamfi – Calaminus, Rockschies, Stöhr, Bauer, Pukall (89. Brede), Rüder, Eitner, Herrmann (65. Jacobi), Vonau, Lübke (89. Teegen).

Schiedsrichterin: Christin Junge.

Tore: 0:1 Lübke (33.), 0:2 Vonau (67.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.10.2010

 

Sonnabend, 16. Oktober 2010

Oldesloe-Reserve empfängt den Klassenprimus

bjl. – Eines ist klar: Steffen Redelstorff gibt sich keinerlei Träumereien hin. Deshalb weckt der Trainer seine Regionalliga-Fußballerinnen vom FFC Oldesloe II vor dem Duell mit Tabellenführer TSV Havelse (Sonntag, 11 Uhr) schon im Vorfeld auf. Ein Punktgewinn wäre bereits ein riesiger Erfolg. Dafür aber müssten alle Spielerinnen an ihre Grenzen gehen. „Wir müssen mit aller Kraft dagegenhalten, dürfen nicht tatenlos abwarten und uns schon vor dem Spiel kampflos ergeben“, fordert Redelstorff. Denn, das weiß der Coach: „Wir können nicht mit der Perspektive ins Spiel gehen, dass wir 90 Minuten lang ein 0:0 halten. Dann schlägt es mit Sicherheit irgendwann hinten ein.“

Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass Angriff die beste Verteidigung wäre. „Wenn wir alles nach vorne schmeißen, werden wir eiskalt ausgekontert“, vermutet Redelstorff. Eine schwierige Aufgabe, die der Spitzenreiter dem FFC-Trainer stellt. Sein Plan: „Wir spielen kontrolliert aus einer sicheren Defensive und wollen am Anfang Nadelstiche setzen, damit Havelse gleich weiß, was los ist.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.10.2010

 

Sonntag, 17. Oktober 2010

FFC Oldesloe II – TSV Havelse 3:3 (1:1)

(7. Punktspiel)

3:3 gegen TSV Havelse

FFC Oldesloe II gelingt Überraschung

bjl. – Steffen Redelstorff zog ein kurzes Fazit. „Das war ein optimaler Tag. Mit dem 3:3 sind wir mehr als zufrieden“, sagte der Trainer der Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II, nachdem sein Team dem Tabellenführer TSV Havelse ein Unentschieden abgerungen hatte.

Der FFC störte Havelse bereits im Spielaufbau, so dass die Gäste kaum zur Entfaltung kamen. „Jeder ist heute für die anderen mitgelaufen“, sagte Redelstorff. Der Lohn für den unbändigen Einsatz: Das 1:0 durch Jennifer Herrmann (43.). Mit dem Kopf scheinbar schon in der Kabine, kassierte der FFC mit dem Halbzeitpfiff noch den Ausgleich, Maresa Rockschies sprang der Ball vom Knie ins eigene Tor. Nach Wiederanpfiff die kalte Dusche: Binnen zehn Minuten lag Oldesloe mit 1:3 zurück, gaben sich aber nicht auf. Erst machte Rockschies ihr Eigentor wieder gut (80.), dann zwangen die Gastgeberinnen Havelse zu einem Eigentor zum 3:3 (87.).

FFC Oldesloe II: Müller – Rockschies, Calaminus, Stöhr, Teegen (52. Pukall), Lübke, Vonau (70. Brede), Rüder, Eitner (52. Jacobi), Kucharski, Herrmann.

Schiedsrichterin: Tanja Petersen, Itzehoe.

Tore: 1:0 Herrmann (43.), 1:1 Eigentor Rockschies (45.), 1:2 NN (50.), 1:3 NN (56.), 2:3 Rockschies (80.), 3:3 Eigentor NN (87.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.10.2010

 

Sonnabend, 23. Oktober 2010

Dassow neuer Coach beim FFC Oldesloe II

ssi. – Mit dem überraschenden Punktgewinn (3:3 gegen Tabellenführer Havelse) am vergangenen Sonntag gelang Ulf Dassow ein guter Einstand als neuer Trainer bei der zweiten Frauenfußballmannschaft des FFC Oldesloe. Nach einer Trainingswoche zur Probe und Gesprächen mit der Vereinsführung entschied sich der 46-jährige Elektroingenieur nun für ein Engagement beim FFC. Der erfahrene und lizensierte Dassow wird gemeinsam mit Steffen Redelstorff für das Regionalliga-Team verantwortlich sein. Redelstorff war nach dem überraschenden Rücktritt von Coach Jörg Löwenstrom zuletzt als Interimslösung allein verantwortlich für die Zweitliga-Reserve, die morgen (14 Uhr) TV Jahn Delmenhorst im Kurparkstadion empfängt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.10.2010

 

Sonntag, 24. Oktober 2010

FFC Oldesloe II – TV Jahn Delmenhorst 1:4 (0:1)

(8. Punktspiel)

FFC-Reserve fehlt die nötige Power

Abstiegsbedrohte Oldesloerinnen unterliegen Delmenhorst verdient mit 1:4

ssi. – Die Hoffnung, eine Woche nach dem überraschenden 3:3 gegen den TSV Havelse ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen, erfüllte sich für die abstiegsbedrohten Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II nicht. Vor heimischer Kulisse musste sich die Zweitliga-Reserve TV Jahn Delmenhorst mit 1:4 (0:1) beugen und bleibt weiter im Tabellenkeller hängen. „Die Niederlage ist nicht unverdient“, gestand FFC-Trainer Steffen Redelstorff, „allerdings war das kein übermächtiger Gegner, wären wir etwas leidenschaftlicher zur Sache gegangen, wäre durchaus für uns etwas drin gewesen“, unterstrich der Coach.

Die Gastgeberinnen fanden allerdings nur schwer in die Partie, wurden über weite Strecken von Delmenhorst in die eigene Hälfte zurück gedrängt. Während die Gäste energisch in die Zweikämpfe gingen und zielstrebig in die Spitze spielten, agierten die Redelstorff-Schützlinge behäbig. „Irgendwie waren bei uns die Beine schwer, wir sind überhaupt nicht in Tritt gekommen“, so der FFC-Trainer, dessen Team mit dem 0:1 zur Pause gut bedient war. Auch im zweiten Durchgang änderte sich am mäßigen Auftritt der FFC-Reserve kaum etwas. Die logische Folge: Delmenhorst schraubte den Vorsprung auf 3:0 in die Höhe, ehe die eingewechselte Janice Adu-Gyamfi verkürzte. Nach dem Anschlusstreffer keimte kurzzeitig Hoffnung auf, die Partie noch drehen zu können. Doch unter dem Strich waren Gastgeberinnen an diesem Tage einfach zu harmlos, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. „Mit etwas mehr Willen wäre Delmenhorst zu bezwingen gewesen, aber heute waren wir einfach nicht in der Lage, an unsere Leistungsgrenze zu gehen“, so Redelstorffs Fazit.

FFC Oldesloe II: Möller – Calaminus, Teegen, Stöhr, Pukall, Rüder, Herrmann (60. Adu-Gyamfi), Vonau, Jacobi (46. Eitner), Lübcke.

Schiedsrichterin: Sandra Pansch, Ahrensburg.

Zuschauer: 20.

Tore: 0:1 Neele Deetken (26.), 0:2 Simona Wimberg (52.), 0:3 Lena Walters (74.), 1:3 Janice Adu-Gyamfi (75.), 1:4 Anna Mirbach (90.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.10.2010

 

Sonnabend, 30. Oktober 2010

SV Ahlerstedt/Ottendorf – FFC Oldesloe II 2:2 (2:1)

(9. Punktspiel)

Oldesloer Reserve entführt einen Punkt

ssi. – Zum zweiten Saisonsieg hat es für die abstiegsbedrohten Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II zwar nicht gereicht, dennoch kehrte der Aufsteiger aus Stormarn nicht mit leeren Händen von der Auswärtspartie beim SV Ahlerstedt/Ottendorf zurück. Nach einem 1:2-Pausenrückstand sicherten sich die Gäste letztlich noch einen verdienten Punkt. „Wenn man sich die Begleitumstände anschaut, dann können wir mit dem 2:2 sehr zufrieden sein“, meinte FFC-Coach Steffen Redelstorff.

Denn die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Fußballspiel waren nicht gerade gegeben. Verletzungs- und krankheitsbedingt standen Redelstorff nur elf Spielerinnen zur Verfügung. Zu allem Überfluss gerieten die Gäste während der Anreise auch noch in einen Stau und kamen erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn in Ahlerstedt an. Umso erstaunlicher, dass die Oldesloerinnen einen guten Start in die Partie erwischten und bereits in der dritten Minute durch Mareike Eitner die Führung vorlegten. Die hatte allerdings nicht lange Bestand, Anne-Marie Schwartau drehte den Rückstand vor der Pause in ein 2:1 für die Gastgeberinnen um.

„Für die zweite Halbzeit hatten wir uns dann vorgenommen, alles auf eine Karte zu setzen“, erklärte Redelstorff, der in der Abwehr von einer Vierer- auf eine Dreierkette umstellte und Lea Lübke aus der Innenverteidigung als zweite Angreiferin in die Spitze beorderte. Ein Schachzug, der aufging. Die FFC-Reserve übernahm zusehends die Kontrolle und erspielte sich einige gute Torchancen, von denen Lübke eine in der 83. Minute zum 2:2-Endstand nutzte. „Zwar hatte Ahlerstedt auch noch die eine oder andere Konterchance, unter dem Strich aber ist das Unentschieden absolut verdient“, so Redelstorff, der nun darauf hofft, dass seine Elf am kommenden Wochenende im Duell der Kellerkinder bei der Reserve von Holstein Kiel nachlegt. „Dort ist ein Sieg Pflicht, wenn wir uns von der Abstiegszone entfernen wollen“, weiß der FFC-Coach.

FFC Oldesloe II: Adu-Gyamfi – Calaminus, Herrmann, Lübke, Stöhr, Pukall, Rüder, Eitner, Knobloch, Vonau, Rockschies.

Schiedsrichterin: Annika Hobst.

Tore: 0:1 Eitner (3.), 1:1 Schwartau (29.), 2:1 Schwartau (39.), 2:2 Lübke (83.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.11.2010

 

Sonntag, 7. November 2010

FFC Oldesloe II – Holstein Kiel II 2:1 (2:0)

(10. Punktspiel, später umgewertet)

FFC-Reserve gewinnt glücklich

Oldesloe II setzt sich im Landesderby gegen Holstein Kiel II knapp mit 2:1 durch

Im zweiten Anlauf konnte das Regionalliga-Landesderby zwischen den Fußballerinnen des FFC Oldesloe II und Holstein Kiel II stattfinden. Allerdings auch diese Mal mit Anlaufschwierigkeiten. Denn die Austragung der Nachholpartie stand erneut auf der Kippe. Am Sonnabend einigten sich beide Vereine darauf, das Heimrecht zu tauschen. Da in Kiel auf Grund der schlechten Platzverhältnisse nicht gespielt werden konnte, wurde das Derby kurzerhand auf den Kunstrasenplatz des Kurparkstadions in Oldesloe verlegt. Profitiert hat davon am Ende der FFC, der sich glücklich mit 2:1 (2:0) durchsetzte.

Da der Hauptplatz gesperrt war, fiel die Begegnung der Oldesloer Zweitliga-Kickerinnen aus. So erhielt die „Zweite“ mit Johanna Wöhler, Catherine Knobloch und Christina Kucharski gleich drei Spielerinnen von oben. Zudem konnte Ronja Pajonk nach halbjähriger Verletzungspause wieder für eine Halbzeit ins Geschehen eingreifen. Gerade der Einsatz von Kucharski aber sollte sich bezahlt machen. Der erste Angriff hätte allerdings zunächst zur Gäste-Führung führen müssen. Kiels Saine sprintete in einen Oldesloer Fehlpass und lief alleine auf Torhüterin Janice Adu-Gyamfi zu. Die Ecke konnte sich Saine aussuchen, entschied sich aber dafür, Adu Gyamfi direkt in die Arme zu schießen.

Von diesem Warnschuss aufgeweckt, gingen die Oldesloerinnen in der Folge energischer zu Werke, und erzielten nach dem ersten eigenen Angriff gleich das 1:0. Nach einem langen Ball stiegen Kucharski und Gyde Fuhrmann zum Kopfballduell hoch. Über den gewonnenen Zweikampf konnte sich Fuhrmann nur den Bruchteil einer Sekunde freuen, denn der Ball landete über die verdutzte Eva-Lotta Ravn hinweg im langen Eck.

Auch der zweite Torschuss führte zum Erfolg. Dieses Mal war es dann wirklich Kucharski, die als Torschützin aufgeführt werden durfte. Nach Eckball von Mareike Eitner und Kopfballverlängerung von Vanessa Vonau traf Kucharski von der Strafraumgrenze. So sehr es den Gästen danach zugute gehalten werden musste, dass sie sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage stemmten, der FFC Oldesloe brachte sich durch passive Spielweise und eine Reihe von unerklärlichen Fehlpässen selbst unnötig in Bedrängnis. Bis zum Oldesloer Strafraum sahen die Kieler Angriffsbemühungen durchaus vielversprechend aus, doch dann war meist Endstation.

Mit Ausnahme weniger Konter hielt sich die Elf von FFC-Coach Steffen Redelstorff in der zweiten Halbzeit mit ihren Angriffsbemühungen zurück. Aber auch der Gäste-Angriff stockte. Nachdem im Strafraum kaum ein Durchkommen war, versuchte es allen voran Emine Ibrahimi immer wieder aus der Distanz. In der 63. Minute auch mit Erfolg. Zu mehr als dem Anschlusstreffer sollte es allerdings nicht reichen. Nach dem Spiel waren sich alle einig, dass mit dem FFC Oldesloe II die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. So gestand auch Redelstorff: „Keine Frage, die Punkte sind sehr wichtig. Aber es hätte eigentlich anders ausgehen müssen. Eine Punkteteilung wäre durchaus angemessen gewesen.“

FFC Oldesloe II: Adu-Gyamfi – Stöhr – Teegen (55. Pajonk), Wöhler – Knobloch – Brede (46. Rockschies), Eitner, Rüder, Vonau – Kucharski, Lübke.

Holstein Kiel II: Ravn – Röder, Perez Traulsen, Stefanie Mohr, Fuhrmann – Riemer (80. König), Ibrahimi, Bahr (73. Jana Mohr) – Schnatz – Werbke, Saine.

Schiedsrichterin: Tanja Petersen, Itzehoe.

Zuschauer: 90.

Tore: 1:0 Fuhrmann (4., Eigentor), 2:0 Kucharski (13.), 2:1 Ibrahimi (63.).

STORMARNER TAGEBLÖATT vom 8.11.2010

 

Sonntag, 14. November 2010

TSG Burg Gretesch – FFC Oldesloe II 3:0 (1:0)

FFC-Reserve lässt sich den Schneid abkaufen

ssi. – Der FFC Oldesloe II hat es in der Regionalliga versäumt, sich mit einem Auswärtssieg bei der TSG Burg Gretesch deutlich von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Beim bisherigen Tabellenvorletzten unterlagen die Oldesloerinnen 0:3 (0:1) und haben als Neunter nur ein Drei-Punkte-Polster auf den ersten Regelabstiegsplatz.

Nach vier Punkten aus den vergangenen beiden Partien hatte FFC-Coach Steffen Redelstorff darauf gehofft, seine Mannschaft könne sich weiter aus dem Tabellenkeller herausarbeiten. „Doch dazu hätten wir zumindest die Zweikämpfe richtig annehmen müssen“, wusste Redelstorff, woran es letztlich haperte. Die Gastgeberinnen waren von Beginn an präsent, versuchten über den Kampf ins Spiel zu finden und kauften den Gästen aus Stormarn den Schneid ab. Folgerichtig legte die TSG bereits nach neun Minuten durch Julia Berlsmann das 1:0 vor. Zwar erspielten sich auch die Oldesloerinnen die eine oder andere Torchance. „Wirklich zwingend waren wir aber nicht, so dass die Niederlage auch in der Höhe verdient ist“, konstatierte der FFC-Trainer, nachdem Fatou Sonko (54.) und Maike Pieper (86.) die 0:3-Pleite besiegelt hatten.

FFC Oldesloe II: Backhaus – Teegen, Rockschies, Stöhr, Rüder, Eitner, Herrmann, Vonau, Kurcharski, Brede (45. Pukall), Lübke.

Schiedsrichterin: Tanja Krause, Norderstedt.

Tore: 1:0 Berlsmann (9.), 2:0 Sonko (54.), 3:0 Pieper (86.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.11.2010

 

Dienstag, 16. November 2010

Holstein Kiel II legt Protest gegen FFC-Sieg ein

Gegen die Wertung des Regionalliga-Spiels FFC Oldesloe II gegen Holstein Kiel II, das Oldesloe mit 2:1 gewann, hat die KSV Holstein Protest eingelegt. Der FFC setzte im Landesderby mit Johanna Wöhler eine Spielerin ein, die zwei Wochen zuvor in der Zweitliga-Mannschaft gegen den Hamburger SV II aktiv mitgewirkt hatte. Da am Derbywochenende die Partie der ersten Mannschaft ausgefallen war, hätte Wöhler nicht in der Reserve eingesetzt werden dürfen. FFC-Trainer Steffen Redelstorff geht daher von einer Entscheidung zu Gunsten Kiels aus: „Die Lage scheint eindeutig, wir müssen davon ausgehen, dass wir das Spiel nachträglich verlieren werden.“ Endgültige Gewissheit soll voraussichtlich am 25./26. November herrschen, wenn der Norddeutsche Fußballverband tagt und diesen „Fall“ zur Sprache bringen wird.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.11.2010

 

Sonntag, 21. November 2010

VfL Oythe – FFC Oldesloe II 2:1 (1:1)

(12. Punktspiel)

Oldesloe II versiebt zu viele Torchancen

ssi. – Auch wenn die Fußballerinnen des FFC Oldesloe eine 1:2 (1:1)-Niederlage beim VfL Oythe kassiert haben und als Tabellenvorletzter der Regionalliga weiterhin um den Klassenerhalt bangen müssen, so fand Steffen Redelstorff dennoch lobende Worte: „Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber die Mannschaft hat das heute richtig gut gemacht und hätte eigentlich als Sieger vom Platz gehen müssen“, meinte der FFC-Coach. Dass es erneut allerdings nicht zu einem Dreier gereicht hat, lag an der schwachen Chancenverwertung. „Wir waren die bessere Mannschaft und hätten zur Pause deutlich in Führung liegen müssen“, meinte Redelstorff, dessen Elf – statt selbst in Front zu gehen – nach einem Konter durch Lisa Seeger das 0:1 schlucken musste. Zwar gelang Kira Rüder noch vor der Pause der Ausgleich. Doch eine weitere Unachtsamkeit in der FFC-Defensive bestrafte Seeger nach der Pause mit dem 2:1-Siegtreffer des VfL. „Bitter, aber im Vergleich zur Vorwoche war das eine deutliche Leistungssteigerung von uns. Spielerisch war das absolut überzeugend, das sollten wir mit in die nächsten Partien nehmen, dann werden wir uns auch aus dem Tabellenkeller arbeiten und den Klassenerhalt schaffen“, war Redelstorff nach der neuerlichen Pleite darum bemüht, Optimismus zu verbreiten.

FFC Oldesloe II: Möller – Teegen, Rockschies, Stöhr, Rüder, Pajonk, Herrmann, Vonau (46. Backhaus), Kucharski, Knobloch, Lübke.

Schiedsrichterin: Verena Plate, Bremen.

Zuschauer: 65.

Tore: 1:0 Seeger (25.), 1:1 Rüder (32.), 2:1 Seeger (79.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.11.2010

 

Montag, 22. November 2010

Kieler Protest stattgegeben

ssi. – … Unterdessen hat der Norddeutsche Fußballverband dem Protest der KSV Holstein Kiel II stattgegeben und den 2:1-Sieg der Oldesloer Reserve in eine 0:2-Niederlage umgewertet. Im Landesderby hatten die Stormamerinnen vor zwei Wochen mit Johanna Wöhler eine Spielerin eingesetzt, die am vorangegangenen Spieltag in der Zweitliga-Truppe gegen den Hamburger SV II eingewechselt worden war. Weil die darauf folgende Partie der FFC-Ersten ausfiel, hätte Wöhler nicht in der Regionalliga auflaufen dürfen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.11.2010

 

Sonntag, 28. November 2010

FFC Oldesloe II – Eintracht Immenbeck 0:1 (0:0)

(13. Punktspiel)

FFC II überwintert auf einem Abstiegsplatz

ssi. – Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II überwintern auf einem Abstiegsplatz in der Regionalliga Nord. Im letzten Spiel des Jahres unterlag die Zweitliga-Reserve Mitaufsteiger TSV Eintracht Immenbeck (3.) 0:1 (0:0) und bleibt mit sechs Punkten aus 13 Partien Vorletzter des Klassements. „Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt, wollten mit einem Sieg die Abstiegsplätze verlassen“, zeigte sich FFC-Coach Steffen Redelstorff enttäuscht nach der Niederlage, die durchaus vermeidbar war.

Die Rumpfelf, der FFC konnte nur zwölf Spielerinnen aufbieten und musste im weiteren Verlauf Keeperin Christina Möller sogar als Feldspielerin bringen, begann druckvoll, erspielte sich durch Mareike Eitner und Ronja Pajonk auch gute Einschussmöglichkeiten, blieb im Abschluss aber blass. „Mit zunehmender Dauer wurde das Spiel dann immer ausgeglichener“, meinte Redelstorff, dessen Elf dem Gegner keine Chancen eröffnete, selbst in der Offensive aber auch nicht mehr in Erscheinung trat. Umso bitterer, dass letztlich eine Unachtsamkeit die Niederlage besiegelte. Drei Minuten nach der Pause schienen die Oldesloerinnen noch nicht konzentriert genug zu sein. Fenna Elfers nutzte dies gnadenlos aus und sicherte den Gästen mit dem einzigen Treffer der Partie die drei Punkte. „Ärgerlich, wir waren nicht schlechter“, konstatierte Redelstorff. Doch auch wenn bislang erst ein Sieg für seine Elf heraussprang, ist sich der Coach sicher, dass am Saisonende seine Mannschaft über dem Strich stehen wird: „Der Rückstand ist ja nicht riesig, der Klassenerhalt noch möglich. Wir werden uns gut vorbereiten und haben im kommenden Jahr wieder personell mehr Alternativen. Das wird sich hoffentlich auszahlen.“

FFC Oldesloe II: Backhaus – Teegen, Rockschies, Stöhr, Brede, Rüder, Eitner, Herrmann (82. Möller), Vonau, Pajonk, Lübcke.

Schiedsrichterin: Christin Naujoks.

Tor: 0:1 Elfers (48.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.11.2010

 

Sonntag, 9. Januar 2011

FFC-Reserve belegt Platz zwei

ssi. – Beim Turnier des Ratzeburger SV hat der FFC Oldesloe II den zweiten Platz belegt. In der Vorschlussrunde setzten sich die Oldesloerinnen zunächst souverän 4:0 gegen die Gastgeberinnen (SH-Liga) durch. Im Finale gegen Regionalliga-Rivale Bergedorf 85 hatte die Zweitliga-Reserve dann allerdings mit 1:2 das Nachsehen. Kleiner Trost: Mit Top-Torjägerin Mareike Eitner stellte der FFC die beste Spielerin des Turniers.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.1.2011

 

Freitag, 21. Januar 2011

TSV Zarpen verpasst Turniersieg knapp

sru. – Erst im Finale musste sich der Kreisligist TSV Zarpen beim Regionalturnier des FFC Oldesloe geschlagen geben. Trotz starker Leistung unterlagen die Schützlinge von Trainer Horst Juhler den schwedischen Gästen von Helsingborg DFF mit 0:1. Bitter, denn das Team um die Ex-Oldesloerin Stefanie Storm hatte leichtfertig den einen oder anderen „Hochkaräter“ liegen gelassen, sich so selbst um den verdienten Lohn eines möglichen Turniersieges gebracht.

Schon in der Gruppe B zeigte der aktuelle Dritte der Kreisliga (Lübeck-Ratzeburg-Stormarn), dass ihnen das Terrain in der mit 250 Zuschauern gut gefüllten Stormarnhalle in Oldesloe liegt. Klare Siege gegen den Kieler MTV (4:1), den FFC Oldesloe III (4:1), den VfL Tremsbüttel aus der Kreisklasse A (4:0) und einem All-Star-Team um Christina Möller (3:0) spiegelten dieses deutlich wider. Eine ähnliche Dominanz versprühte in der Gruppe A der mit 20 Spielerinnen angereiste schwedische Gast und spätere Turniersieger aus Helsingborg. Ebenfalls ungeschlagen (beim Hauptturnier wurde dieses durch den dritten Platz bestätigt) dominierten die Nordländerinnen.

Mehr Spannung herrschte beim Kampf um den zweiten Platz in der Gruppe B, und der wurde per Neunmeterschießen entschieden. Kurios: Sowohl der FFC, als auch der Kieler MTV waren nach drei Begegnungen punkt- und torgleich. Da auch im letzten Vorrundenspiel nach regulärer Spielzeit kein Sieger feststand, kam es zum Showdown und einem 4:2-Erfolg für den FFC, der sich anschließend auch beim Kick um Platz drei gegen den SV Eichede 2:1 nach Neumeterschießen durchsetzte.

STORMARNER TAGEBLATT vom 24.1.2011

 

  1. JANUAR 2011: BAD OLDESLOE, STORMARNHALLE

REGIONALTURNIER DES FFC OLDESLOE

 

Gruppe A:

SV Eichede – SG Union/Grabau 1:0, SV Meddewade – VfL Bad Schwartau 2:3, SV Eichede – Helsingborg DFF 1:2, SG Union/Grabau – SV Meddewade 0:2, VfL Bad Schwartau – Helsingborg DFF 0:4, SV Meddewade – SV Eichede 0:2, SG Union/Grabau – VfL Bad Schwartau 1:1, Helsingborg DFF – SV Meddewade 7:1, VfL Bad Schwartau – SV Eichede 1:1, Helsingborg DFF – SG Union/Grabau 1:0.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. Helsingborg DFF 4   4   0   0   14:2    12
  2. SV Eichede 4   2   1   1    5:3     7
  3. VfL Bad Schwartau 4   1   2   1    5:8     5
  4. SV Meddewade 4   1   0   3    5:12    3
  5. SG Union/Grabau 4   0   1   3    1:5     1  

    Statistik              20   8   4   8   30:30   28

 

Gruppe B:

TSV Zarpen – Kieler MTV 4:1, VfL Tremsbüttel – AIl-Stars 2:1, TSV Zarpen – FFC Oldesloe 4:1, Kieler MTV – VfL Tremsbüttel 2:0, All-Stars – FFC Oldesloe 0:0, VfL Tremsbüttel – TSV Zarpen 0:4, Kieler MTV – All-Stars 0:0, FFC Oldesloe – VfL Tremsbüttel 2:0, All-Stars – TSV Zarpen 0:3, FFC Oldesloe – Kieler MTV 4:2 nach Neunmeterschießen.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. TSV Zarpen 4   4   0   0   15:2    12
  2. FFC Oldesloe 4   2   1   1    7:6     7
  3. Kieler MTV 4   1   1   2    5:8     4
  4. VfL Tremsbüttel 4   1   0   3    2:9     3
  5. All-Stars          4   0   2   2    1:5     2  

    Statistik              20   8   4   8   30:30   28

 

Spiel um Platz neun: SG Union/Grabau – All-Stars 1:0; Spiel um Platz sieben: SV Meddewade – VfL Tremsbüttel 3:1; Spiel um Platz fünf: VfL Bad Schwartau – Kieler MTV 0:1; Spiel um Platz drei: SV Eichede – FFC Oldesloe 1:2 nach Neunmeterschießen.

Finale: Helsingborg DFF – TSV Zarpen 1:0.

 

Freitag, 4. März 2011

Redelstorff vor Rückrundenstart optimistisch

ssi. – Nach mehr als drei Monaten Wettkampfpause beginnt.am Wochenende auch für die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II wieder der Punktspielbetrieb. Die Zweitliga-Reserve empfängt am Sonntag um 14 Uhr den SV Ahlerstedt/Ottendorf im Kurparkstadion. Die abstiegsbedrohten Stormarnerinnen, die als Tabellenvorletzter zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer haben und erst einen Sieg und drei Remis verbuchen konnten, gehen allerdings optimistisch in das erste Rückrundenspiel. Grund: Im ersten Vergleich kam der FFC II zu einem 2:2-Unentschieden gegen den derzeitigen Sechsten. „Wenn wir 90 Minuten konzentriert spielen und energisch zur Sache gehen, dann sollte erneut ein Punkt drin sein“, ist Steffen Redelstorff zuversichtlich. Personell kann der FFC-Coach aus dem Vollen schöpfen. Tatjana Hartmann ist nach ihrem Schlüsselbeinbruch ebenso wieder fit wie Alessa Bode, die wegen eines Kreuzbandrisses pausieren musste.

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.3.2011

 

Sonntag, 6. März 2011

FFC Oldesloe II – SV Ahlerstedt/Ottendorf 1:0 (0:0)

(14. Punktspiel)

Gelungener Rückrundenstart

Abstiegsbedrohter FFC Oldesloe II gewinnt 1:0 gegen Ahlerstedt/Ottendorf

ssi. – Perfekter Start in die zweite Saisonhälfte für die Reserve des FFC Oldesloe II. Die von Steffen Redelstorff und Ulf Dassow gecoachten Stormarnerinnen setzten sich im ersten Spiel des neuen Jahres 1:0 (0:0) gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf durch und feierten damit den zweiten Saisonsieg in der Regionalliga Nord. „Der Sieg war enorm wichtig für das Selbstvertrauen, außerdem hat die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt ebenfalls gepunktet, deshalb war es wichtig, dass wir nicht gleich zu Beginn weiter ins Hintertreffen geraten sind“, freute sich Coach Dassow.

Bereits im Hinspiel waren die Stormarnerinnen nahe dran gewesen an einem dreifachen Punktgewinn, trennten sich 2:2 vom Gegner, der im zweiten Duell nun verdient den Kürzeren zog. Zwar waren die Gäste zunächst optisch überlegen, doch das hatte Dassow nicht anders erwartet: „Ahlerstedt hat bereits ein Spiel absolviert, wir hingegen waren noch nicht im Rhythmus und anfangs dementsprechend verunsichert“, erklärte der Coach, dessen Team sich zunächst hinten reindrängen ließ. Chancen allerdings konnte sich Ahlerstedt nicht erspielen, so dass es torlos in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Die Oldesloerinnen attackierten den Gegner nun bereits im Spielaufbau. „Wir haben immer wieder Druck aufgebaut, so wie wir es eigentlich von Beginn an wollten“, meinte Dassow, der mit dieser taktischen Vorgabe das richtige Mittel gewählt hatte. Denn immer wieder gelang es seinen Schützlingen, den Gegner zu Ballverlusten zu zwingen. Und auch der Siegtreffer resultierte aus einer Pressingsituation: In der 81. Minute setzte Lea Lübke am gegnerischen Strafraum nach. Beim Befreiungsschlag schoss Ahlerstedts Torhüterin Karina Steffens Lübke an, von deren Rücken der Ball zum 1:0-Endstand über die Linie trudelte. „Sicherlich eine etwas kuriose Szene, aber das Glück, was man braucht, um so einen Treffer zu erzielen, haben wir uns heute hart erarbeitet“, meinte Dassow.

FFC Oldesloe II: Backhaus – Hartmann, Brede, Teegen, Eitner, Rüder, Bode, Herrmann (72. Steinbrecher), Vonau, Dünow, Lübke.

Schiedsrichterin: Imke Meinerling, Hamburg.

Zuschauer: 40.

Tor: 1:0 Lübke (81.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.3.2011

 

Sonntag, 13. März 2011

FFC Oldesloe II – TSG Burg Gretesch 0:3 (0:0)

(15. Punktspiel)

Oldesloer Rumpfelf geht die Kraft aus

Ersatzgeschwächte Regionalliga-Fußballerinnen des FFC II unterliegen Gretesch im Abstiegsduell 0:3

bjl. – Die Niederlage schmerzte besonders. Die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II verloren im Kellerduell gegen die TSG Burg Gretesch mit 0:3 (0:0), und mussten den Konkurrenten im Abstiegskampf auf fünf Punkte davonziehen lassen. „Mehr war einfach nicht möglich“, erklärte FFC-Trainer Ulf Dassow. Sein Team war ersatzgeschwächt angetreten. Die zweite Torhüterin Christina Möller musste sogar 61 Minuten als Feldspielerin aushelfen. „Wir hatten auch angeschlagene Spielerinnen auf dem Platz, weil es ein so wichtiges Spiel war“, sagte Dassow.

Zwar baute der FFC II zu Beginn Druck auf, vergab durch Mareike Eitner und Alessa Bode aber Chancen zur Führung. „Gretesch hat gut gespielt, aber nicht überragend“, erklärte Dassow. So ging es torlos in die Pause. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gäste kaltschnäuzig, und dem FFC ging die Kraft aus.

Ein Doppelschlag führte zur Entscheidung, als Kira Manns nach Ecke (60.) und Nina Heuer (61.) Gretesch mit 2:0 in Führung brachten. Beim 3:0 der Gäste durch Maike Pieper (77.) stimmte wie beim 0:1 die Zuordnung beim FFC nicht. Angesichts der Personallage verriet Dassow: „Wir werden uns jetzt mit der sportlichen Leitung zusammensetzen und schauen, wen wir aus der B-Jugend hochziehen können, um unser großes Ziel Klassenerhalt zu erreichen.“

FFC Oldesloe II: Backhaus – Hartmann, Rockschies, Teegen, Eitner (46. Lübke), Rüder, Bode, Herrmann, Vonau, Möller (62. Janssen), Breede.

Schiedsrichterin: Janine Kulow, Bad Schwartau.

Zuschauer: 40.

Tore: 0:1 Manns (60.), 0:2 Heuer (61.), 0:3 Pieper (77.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.3.2011

 

Sonntag, 20. März 2011

Hamburger SV III – FFC Oldesloe II ausgefallen

(Punktspiel)

Grippewelle setzt die halbe FFC-Reserve matt

bjl. – Eigentlich hätte die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe II in der Regionalliga beim Hamburger SV III um Punkte gegen den Abstieg spielen sollen. Eine Grippewelle sorgte aber dafür, dass die Partie verlegt werden musste. Zehn kranke oder verletzte Spielerinnen standen dem Trainergespann Steffen Redelstorff und Ulf Dassow nicht zur Verfügung: Alessa Bode, Tatjana Hartmann, Marei Brede, Lea Lübcke und Alina Pukall mussten mit Grippe das Bett hüten. Elisa Stör (Meniskusriss) und Kira Rüder (Bänderdehnung) waren doppelt gebeutelt. Für Miriam Dünow (beruflich verhindert) und Vanessa Teegen (Handprellung) war ebenfalls an einen Einsatz nicht zu denken. „Wir haben das über ärztliche Atteste mit dem HSV und der Staffelleitung geregelt“, sagte Dassow. Die Partie wird voraussichtlich am 10. Mai nachgeholt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.3.2011

 

Sonntag, 27. März 2011

FFC Oldesloe II – Mellendorfer TV 1:5 (1:1)

(16. Punktspiel)

FFC-Reserve: Nach 60 Minuten war Luft raus

bjl. – Die Schlüsselszene ereignete sich in der 54. Minute. Oldesloes Torhüterin Christina Möller kam bei einem Konter gegen Mellendorfs Stürmerin Aileen Osterwold einen Schritt zu spät: Rote Karte für die FFC-Spielerin und Elfmeter für die Gäste. Danaila Navarro verwandelte im Nachschuss zum 2:1 für den Mellendorfer TV, der am Ende die Regionalliga-Partie mit 5:1 (1:1) gewann. „Zu hoch“, wie Oldesloes Trainer Ulf Dassow sagte: „Wir haben 60 Minuten super mitgehalten, bekommen nach dem 1:2 innerhalb kürzester Zeit einen Doppelschlag zum 1:4, dann war die Luft raus.“ Zumal die Gastgeberinnen zu diesem Zeitpunkt nur noch zu zehnt spielten und mit Feldspielerin Johanna Jacobi im Tor antreten mussten, da keine Ersatztorfrau auf der Bank saß.

Nach der MTV-Drangphase zu Beginn, der das 0:1 folgte (18.), kam der FFC besser ins Spiel und zum verdienten Ausgleich durch Kira Rüder (44.). Nach dem Seitenwechsel waren ein Lattentreffer durch Tatjana Hartmann (47.) und ein belagerungsähnlicher Zustand im MTV-Strafraum Ausdruck der FFC-Überlegenheit. Bis ein Befreiungsschlag schließlich zur Wende führte. Der FFC war zu weit aufgerückt, Möller allein auf weiter Flur gegen Osterwold – das Unheil nahm seinen Lauf. „Trotz der Niederlage: Auf der Leistung können wir aufbauen“, so Dassow.

FFC Oldesloe II: Möller – Hartmann, Rockschies, Teegen (54. Jacobi), Pukall, Rüder, Bode, Vonau, Steinbrecher, Brede, Lübke.

Schiedsrichterin: Sandra Pansch, Ahrensburg.

Zuschauer: 20.

Tore: 0:1 Navarro (18.), 1:1 Rüder (44.), 1:2 Navarro (54.), 1:3 Osterwold (61.), 1:4 Unzeitig (63.), 1:5 Osterwold (79.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.3.2011

 

Sonnabend, 2. April 2011

FFC II in Kiel unter Zugzwang

Oldesloe hofft auf Derbysieg gegen Holstein II

ssi. – Die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II stehen morgen erheblich unter Zugzwang. Der abstiegsbedrohte Aufsteiger tritt um 14 Uhr bei Holstein Kiel II an. Wollen die Stormarnerinnen, derzeitig Tabellenvorletzter, den Anschluss an das rettende Ufer nicht verlieren, ist ein Auswärtssieg im Landesderby Pflicht. Denn die Kielerinnen, die den ersten Nicht-Regelabstiegsplatz einnehmen, haben bereits vier Punkte Vorsprung auf die Oldesloerinnen.

Das Hinspiel hatte der FFC zwar mit 2:1 für sich entschieden, letztlich die Partie aber noch am grünen Tisch verloren, weil mit Johanna Wöhler eine nicht spielberechtigte Akteurin in der 89. Minute eingewechselt worden war.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.4.2011

 

Sonntag, 3. April 2011

Holstein Kiel II – FFC Oldesloe II 3:1 (2:1)

(17. Punktspiel)

Kiel gewinnt Derby

Holstein II setzt sich gegen FFC Oldesloe II 3:1 durch

sun. – Holstein Kiels zweite Mannschaft entschied das Landesderby gegen den FFC Oldesloe II mit 3:1 für sich und sammelte somit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga, während es für die Oldesloerinnen nach der Pleite dagegen immer aussichtsloser wird, die Liga noch zu erhalten.

Der Streik der privaten Bahngesellschaften wirkte sich auch auf dieses Landesderby aus. FFC-Torhüterin Janice Adu-Gyamfi musste mit dem Zug anreisen und kam letztendlich zu spät. So wurde der Anpfiff um 20 Minuten verschoben. Damit kamen die Gastgeberinnen an der Kieler Waldwiese erheblich besser zurecht und drängten auf die schnelle Führung. Die dann schon in der 24. Minute durch Eve Saine fallen sollte. Kiel nutzte die Oldesloer Unsicherheit nur fünf Minuten später ein zweites Mal aus. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern erhöhte Selina Dittrich auf 2:0. Kurz darauf musste Kiels Trainerin Svenja Nefen auf der Torwartposition nicht zum ersten Mal umdisponieren. Janina Bornhöft musste mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch aus dem Spiel genommen und durch Feldspielerin Stefanie Mohr ersetzt werden.

Erst danach konnten sich die Gäste aus der Umklammerung befreien, hatten im Spielaufbau aber erhebliche Defizite. So schafften es die Gäste nur selten vor das Kieler Tor. Und trotzdem hätte der FFC mehrfach verkürzen können. Die Schwächen Holsteins lagen einmal mehr im Abwehrverhalten bei gegnerischen Standards. Das Anschlusstor aber fiel nach einem Distanzschuss Kira Rüders (43.).

Unabhängig davon war Kiel weiter überlegen. Wie schon beim letzten Sieg gegen Delmenhorst profitierte das Nefen-Team vom weiten Vorziehen der Oldesloer Viererkette. Hier profitierten Eve Saine und Christina Werbke von den Freiräumen. Christina Werbke war es dann auch, die der 87. Minute für die Entscheidung sorgte.

Holstein Kiel II: Bornhöft (31. Gabriel) – Ibrahimi (75. Riemer), Jana Mohr, Vogt, Röder, Werbke, Stefanie Mohr, Stelck (65. Eweririg), Dittrich, Bahr, Saine.

FFC Oldesloe II: Adu-Gyamfi – Hartmann, Rockschies (68. Breede), Teegen, Pukall, Rüder (90. Janssen), Bode, Jacobi, Vonau, Steinbrecher, Lübke.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin, Bad Schwartau.

Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Saine (24.), 2:0 Dittrich (29.), 2:1 Rüder (43.), 3:1 Werbke (87.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.4.2011

 

Sonntag, 10. April 2011

Bergedorf 85 – FFC Oldesloe II 5:0 (2:0)

(18. Punktspiel)

FFC-Reserve kommt in Bergedorf unter die Räder

jak. – Weiterer Rückschlag für die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der Regionalliga: In ihrem Auswärtsspiel beim FC Bergedorf 85 kassierte die Mannschaft von Trainer Ulf Dassow eine herbe 0:5-Pleite. Damit steht der FFC Oldesloe II auch nach dem 18. absolvierten Spiel mit lediglich neun Punkten weiterhin auf einem Abstiegsrang und muss sich langsam aber sicher mit dem Gedanken anfreunden, sich nach nur einem Jahr bereits wieder aus der Regionalliga zu verabschieden.

In Bergedorf geriet der FFC II bereits im ersten Durchgang mit 0:2 ins Hintertreffen, nach dem Wechsel schlug der Gast noch drei Mal zu.

FFC Oldesloe II: Möller – Hartmann, Rockschies, Teegen, Pukall, Rüder, Bode, Jacobi (46. Brede), Vonau, Lübke, Steinbrecher.

Schiedsrichterin: Tanja Krause, Norderstedt.

Zuschauer: 60

Tore: 0:1 Cindy Pohlmann (33.), 0:2 Nurdan Üstün (42.), 0:3 Cindy Pohlmann (67.), 0:4 Sarah Scheerer (81.), 0:5 Sarah Scheerer (86.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.4.2011

 

Sonntag, 1. Mai 2011

Reserve heute im Kellerduell gefragt

Bereits um 11 Uhr läuft heute die FFC-Reserve in der Regionalliga zum absoluten Kellerduell gegen das Schlusslicht SG Jesteburg/Bendestorf auf. Dabei muss dreifach gepunktet werden, um den vorletzten Platz, der den Klassenerhalt garantiert, zu behaupten.

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 1.5.2011

 

Sonnabend, 1. Mai 2011

FFC Oldesloe II – SG Jesteburg/Bendestorf 2:1 (1:0)

(19. Punktspiel)

Aufatmen beim FFC Il nach „Abstiegskampf pur“

bjl. – Die Erleichterung bei den Spielerinnen des FFC Oldesloe II war groß nach dem Schlusspfiff. Mit dem 2:1 (1:0)-Erfolg über die SG Jesteburg/Bendestorf haben die Regionalliga-Fußballerinnen aus Stormarn ihre Ausgangssituation im Kampf um den Klassenerhalt entscheidend verbessert. Zwar liegt die FFC-Reserve immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz, allerdings reicht der aus, um die Klasse zu halten. Durch den bereits feststehenden Abstieg Holstein Kiels aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga steht die Reserve der Fördestädterinnen als erster Absteiger aus der Regionalliga in die Schleswig-Holstein-Liga fest.

Die Tabellenkonstellation vor dem Spiel sorgte also für einige Brisanz. Schlusslicht Jesteburg hätte durch einen Sieg an den Stormarnerinnen vorbeiziehen können. „Für beide Teams ging es noch um Einiges. Das war Abstiegskampf pur, Not gegen Elend, wobei Not am Ende mit 2:1 gewonnen hat“, sagte FFC II-Coach Ulf Dassow.

Die Nervosität war in beiden Lagern spürbar, der böige Wind tat sein Übriges dazu, dass von geordnetem Spielaufbau wenig zu sehen war. „Aber vor der Partie war ja auch klar: Beide Mannschaften stehen nicht ganz zu unrecht dort unten“, begründete Dassow die spielerischen Mängel auf dem Platz. Von zwei schwachen Teams war Oldesloe noch das aktivere, bemühte sich immerhin, das Spiel zu gestalten, und wurde letztlich für seine Bemühungen auch belohnt.

Allerdings: Erst eine Standardsituation brach den Bann. Kira Rüder behielt in dem Nervenspiel vom Punkt aus selbige und verwandelte zur 1:0-Pausenführung (37.). Im zweiten Durchgang sorgte dann Vanessa Vonau mit ihrem Treffer zum 2:0 (65.) für kollektives Aufatmen bei den Gastgeberinnen, die fortan allerdings die Verkrampfung immer noch nicht ganz lösen konnten. So machte es Jesteburgs Andrea Jagusch mit ihrem 1:2-Anschlusstreffer (80.) noch einmal spannend, doch mit dem Schlusspfiff viel die Anspannung von den FFC-Spielerinnen ab.

FFC Oldesloe II: Backhaus – Hartmann, Rockschies, Teegen (60. Dünow), Pukall, Rüder, Bode, Vonau (77. Janssen), Steinbrecher, Calaminus, Lübke.

SG Jesteburg/Bendestorf: Wrage – Frommann, Schneiders, Drückhammer, Reinhard (67. Putensen), Meier, Jagusch, Bischoff, Reinmüller, Menk (55. Diekhoff), Matthies.

Schiedsrichterin: Tanja Krause, Norderstedt.

Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Rüder (37., Foulelfmeter), 2:0 Vonau (65.), 2:1 Jagusch (80.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.5.2011

 

Mittwoch, 4. Mai 2011

SSC Hagen – FFC Oldesloe II 5:1 (2:0)

(Halbfinale Kreispokal)

SSC-Frauen ziehen ins Endspiel um den Kreispokal ein

Im Halbfinale des Kreispokals kam es zum vorgezogenen Endspiel: Mit SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg und Regionalligist FFC Oldesloe II standen sich die beiden Top-Favoriten auf den Titel gegenüber. Und die klassentieferen Ahrensburgerinnen nahmen erfolgreich Revanche für die im vergangenen Jahr gegen die Oldesloerinnen erlittene 2:5-Finalniederlage. Gleich mit 5:1 (2:0) setzte sich das Team von SSC-Trainer Gerhard Gollnest durch und machte damit den erneuten Sprung ins Endspiel perfekt. …

„Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen“, meinte Gollnest, „dass es aber so deutlich ausfallen würde, damit habe ich nicht gerechnet“. Unverdient war der Sieg allerdings nicht. Der SSC war spielerisch das bessere Team, und bereits nach zehn Minuten brachte Dörthe Gollnest die Gastgeberinnen in Führung. Nach einer halben Stunde traf Lisa Stein-Schomburg zum 2:0-Pausenstand.

Nachdem Lisa Stein-Schomburg in der 50. Minute das 3:0 erzielt hatte, gelang zwei Minuten später zwar Kira Rüder der Anschlusstreffer. Doch ein Doppelschlag von Lisa Stein-Schomburg (83.) und Charlotte Kuziek (88.) beendete die Oldesloer Hoffnungen, den Rückstand noch drehen zu können.

Tore: 1:0 Gollnest (10.), 2:0 Stein-Schomburg (30.), 3:0 Stein-Schomburg (50.), 3:1 Rüder (52.), 4:1 Stein-Schomburg (83.), 5:1 Kuziek (88.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.5.2011

 

Sonntag, 8. Mai 2011

TSV Havelse – FFC Oldesloe II 2:1 ((1:0)

(20. Punktspiel)

FFC II spielt gegen Havelse befreit auf

bjl. – Die gute Nachricht gab es für die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II bereits vor dem Spiel beim TSV Havelse. Durch die 2:5-Niederlage der SG Jesteburg beim FC Bergedorf war der Klassenerhalt bereits perfekt, bevor der Ball in Havelse überhaupt rollte. Die Stormarnerinnen konnten also ohne Druck aufspielen, und lieferten bei der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen den Tabellendritten eine starke Leistung ab. „Wir sind mit dem allerletzten Aufgebot angereist. Aber ich hoffe, dass die Mädels jetzt gesehen haben, dass sie trotzdem konkurrenzfähig sind“, sagte FFC-Trainer Ulf Dassow.

Die Gastgeberinnen waren anfangs überlegen und gingen auch früh nach einem Freistoß durch Great Budde in Führung (7.), versäumten es aber, das Ergebnis bis zur Pause nach oben zu schrauben. Als kurz nach dem Wiederanpfiff dann das 2:0 durch Lara Hoffmann fiel (47.), wachte Oldesloe auf. Kämpferisch waren die Stormarnerinnen jetzt überlegen, kamen durch die B-Jugendliche Jule Steinbrecher zunächst zum Anschlusstreffer (60.) und waren dem Ausgleich schließlich näher als Havelse dem 3:1.

„Solch eine Leistung wünscht man sich öfter“, sagte Dassow nach der Partie: „Aber man darf nicht vergessen, dass der ganz große Druck bei uns fehlte.“

FFC Oldesloe II: Backhaus – Rockschies, Hartmann, Dünow – Stöhr (65. Möller), Pukall, Rüder, Bode, Teegen, Steinbrecher, Lübke.

Schiedsrichterin: Nicole Fink, Delmenhorst.

Zuschauer: 30.

Tore: 1:0 Budde (7.), 2:0 Hoffmann (47.), 2:1 Steinbrecher (60.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.5.2011

 

Dienstag, 10. Mai 2011

Hamburger SV III – FFC Oldesloe II 5:0 W

(21. Punktspiel)

FFC-Reserve schenkt Spiel gegen HSV III ab

ssi. – Den Klassenerhalt in der Regionalliga hat der FFC Oldesloe II bereits sicher. Und so entschieden sich die Verantwortlichen um Trainer Ulf Dassow die Nachholpartie beim Hamburger SV III abzusagen. Grund: Dassow standen nur acht gesunde Spielerinnen zur Verfügung. Am Sonntag hofft der Coach im finalen Saisonspiel in Delmenhorst wieder eine komplette Mannschaft aufbieten zu können.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.5.2011

 

Sonntag, 15. Mai 2011

TV Jahn Delmenhorst – FFC Oldesloe II 5:0 (4:0)

(22. Punktspiel)

FFC II verliert 0:5 und Trainer Ulf Dassow

ssi. – Aus dem erhofften Auswärtssieg im letzten Saisonspiel der Regionalliga Nord ist für den FFC Oldesloe II nichts geworden. Beim Tabellenachten TV Jahn Delmenhorst musste sich die Zweitliga-Reserve mit 0:5 (0:4) geschlagen und beendete die Spielzeit mit zwölf Punkten auf dem Konto als Tabellenvorletzter. „Natürlich hätten wir gerne zum Abschluss einen Sieg gefeiert, leider haben wir jedoch die erste Halbzeit völlig verpennt“, berichtete FFC-Coach Ulf Dassow, dessen Team bereits zur Pause 0:4 hinten lag.

Dass der Klassenerhalt nur aufgrund des Zwangsabstiegs von Holstein Kiel II geschafft wurde, ist für Dassow ein Zeichen, dass der Mannschaft im ersten Regionalliga-Jahr noch die nötige Reife fehlte. „Die Erfahrungen, die die Mädels allerdings gesammelt haben, werden ihnen in Zukunft heIfen. Zudem rücken ein paar ehrgeizige Spielerinnen aus dem Nachwuchs nach, so dass es in der kommenden Saison leichter werden dürfte, den Klassenerhalt zu packen.“ Bei diesem Vorhaben wird Dassow allerdings nicht mithelfen. Der Coach wird sein Engagement nach einem halben Jahr wieder beenden. „Ich möchte als Trainer gerne zurück in den Herrenbereich. Eine Frauenmannschaft zu trainieren, war ein Experiment, es hat Spaß gemacht, aber meine zukünftigen Aufgaben sehe ich woanders“, erklärte Dassow, der sich dem SSC Hagen Ahrensburg anschließen wird, wo er als Co-Trainer von Georg Jobmann für das Verbandsliga-Team zuständig sein wird.

FFC Oldesloe II: Backhaus – Rockschies, Pukall (46. Eitner), Herrmann – Rüder, Lübke – Teegen, Steinbrecher, Stöhr (22. Möller, 70. Jansen) – Dünow, Bode.

Schiedsrichterin: Sabrina Schulz.

Tore: 1:0 Neele Detken (7.), 2:0 Yvonne Hügen (11.), 3:0 Anna Mirbach (21.), 4:0 Anna Mirbach (42.), 5:0 Anna Mirbach (83.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.5.2011

 

Freitag, 20. Mai 2011

Neues Trainerduo bei Regionalligist FFC Oldesloe Il

ssi. – Der FFC Oldesloe ist auf der Suche nach einem Nachfolger für das zum Saisonende ausscheidende Trainerduo Steffen Redelstorff/Ulf Dassow fündig geworden. In der neuen Saison wird die zweite Mannschaft, die nach dem Aufstieg in die Regionalliga Nord mit Ach und Krach den Klassenerhalt geschafft hat, weil Holstein Kiel II zwangsabsteigen musste, von Dirk Weißler gecoacht. Weißler war zuletzt Jahre lang Trainer beim designierten Kreisliga-Meister SG Schackendorf/Segeberg und wird durch den erfahrenen Frauentrainer Rainer Jahns (Eutin) unterstützt. Jahns hatte zuletzt die Fußballerinnen des TSV Dahme betreut und stand einst beim Hamburger SV III an der Seitenlinie.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.5.2011

 

Dienstag, 12. Juli 2011

Dassow: „Von Fußballgott profitiert“

Regionalliga-Rückblick: Fußballerinnen des FFC Oldesloe steigen sportlich zwar ab, schaffen aber trotzdem den Klassenerhalt

bjl. – Zwölf Punkte aus 22 Spielen, wahrlich keine überragende Bilanz der Fußballerinnen des FFC Oldesloe II in ihrer ersten Regionalliga-Saison nach dem Aufstieg. Genau genommen hätte die Punktausbeute sogar den direkten Abstieg bedeutet, wäre da nicht Holstein Kiel II gewesen. Nicht, dass die Landeshauptstädterinnen weniger Punkte auf dem Konto hatten. Stattdessen mussten sie zwangsabsteigen, da die Ligamannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga scheiterte und nun in der Regionalliga spielt. Den ersten Nicht-Abstiegsplatz nahm damit der FFC Oldesloe II ein. „Das war den Mädels schon ein bisschen unangenehm“, gab Trainer Ulf Dassow zu: „Aber der Fußballgott wollte wohl, dass sie noch eine neue Bewährungschance bekommen.“ Dann allerdings ohne Dassow, der als Co-Trainer zur ersten Herrenmannschaft des SSC Hagen Ahrensburg gewechselt ist. Angesichts des letztlich glücklichen Saisonendes bewiesen die FFC-Spielerinnen trotz durchwachsener Spielzeit Humor. Ihrem scheidenden Trainer Ulf Dassow überreichten sie zum Abschied ein T-Shirt mit dem Aufdruck: „Frauenfußball ist wie Pferderennen, nur mit Eseln.“ Ein Spruch, den Dassow während der Saison einmal fallen ließ.

Der Aufsteiger musste früh erkennen, dass in der Regionalliga ein anderer Wind weht als in der SH-Liga. „Der Leistungsanspruch war plötzlich viel höher. Das kannten die Mädels so nicht“, erklärte Dassow. Einem Remis zu Beginn gegen den VfL Oythe (1:1) folgten vier Niederlagen, ehe sich die Stormarnerinnen nach einem 2:0 gegen Jesteburg/Bendestorf und dem 3:3 gegen den TSV Havelse auf dem richtigen Weg wähnten. Doch ein Manko machte sich immer wieder bemerkbar: Die Oldesloerinnen waren nicht kaltschnäuzig genug. In der Offensive wurde mit dem Ball auch die Verantwortung in aussichtsreichen Positionen häufig weitergeschoben. 20 Treffer waren einfach zu wenig, um das Punktekonto ausreichend zu füllen.

Und in der Defensive brachten Unkonzentriertheiten das Team oft auf die Verliererstraße. „Wir haben ja meist lange gut mitgehalten, wenn wir dann aber einen Gegentreffer kassiert haben, sind wir einfach eingebrochen“, erklärte Dassow.

Das mag auch daran gelegen haben, dass der Kader sehr klein war, durch Verletzungen zusätzlich ausgedünnt wurde, und den Spielerinnen am Ende die Kraft für den großen Widerstand fehlte. „Wenn man schon froh ist, überhaupt elf Spielerinnen auf den Platz zu bekommen, wird es in der Regionalliga schwer“, verdeutlichte Dassow die Lage.

Er ist sich allerdings sicher: „Mit der netten Ausrichtung beim FFC und der Zusammenarbeit mit Lübeck wird dieses Problem der Vergangenheit angehören.“ Dassow hofft, dass sein ehemaliges Team aus der vergangenen Saison gelernt hat. „Die Spielerinnen wissen jetzt, was auf sie zukommt. Die nächste Saison ist die große Chance,

das zu beweisen.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.7.2011

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