FFC Oldesloe

Die Spielzeit 2011/12 – 2. Mannschaft

 

Sonntag, 21. August 2011

FFC Oldesloe II – Hamburger SV II 2:2 (2:1)

(1. Punktspiel)

FFC Oldesloe II zum Auftakt 2:2 gegen HSV II

ssi. – Die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe ist mit einem 2:2 (2:1)-Unentschieden in die zweite Regionalliga-Saison gestartet. Neu-Trainer Dirk Weißler war allerdings nicht ganz zufrieden mit dem Punktgewinn: „Wir hatten zwei große Chancen, um das 3:1 zu erzielen und damit den Sack zuzumachen. Und so ganz unverdient wäre es nicht gewesen, wenn wir alle drei Punkte in Oldesloe behalten hätten“, meinte der Coach nach dem Remis gegen Zweitliga-Absteiger Hamburger SV II.

Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich beide Teams im Mittelfeld weitestgehend neutralisierten. Torchancen waren auf beiden Seiten rar, gleich die erste nutzte allerdings die HSV-Reserve zur Führung. Lara Wolff schoss die Gäste in der 11. Minute in Front. Die Weißler-Schützlinge zeigten sich davon allerdings im-beeindruckt. Nur neun Minuten später glich Mareike Eit- ner aus, ehe Stefanie Oldörp in der 33. Minute per Distanzschuss den FFC mit 2:1 in Führung brachte.

„Nach der Pause hat der HSV dann zusehends den Druck erhöht“, erklärte Weißler, dessen Elf sich jedoch taktisch gut verhielt und aufopferungsvoll kämpfte, so dass Chancen bei den Bemühungen der Gäste nicht heraussprangen. Auf der Gegenseite besaßen Johanna Jacobi und Mareike Eitner indes zwei große Möglichkeiten, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Doch beide verfehlten das Ziel. Und so reichte den Gästen eine Unachtsamkeit in der Oldesloer Defensive, um nach einem Eckball durch Catherine Knobloch zwei Minuten vor Ultimo sich noch einen Punkt zu sichern.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Krohe, Stöhr, Eitner, Nicoleit, Oldörp (90.Teegen), Sell (46. Jacobi), Rüder, Steinbrecher, Dünow.

Schiedsrichterin: Ann-Kristin Wildfang, Heringsdorf.

Zuschauer: 90.

Tore: 0:1 Wolff (11.), 1:1 Eitner (20.), 2:1 Oldörp (33.), 2:2 Knobloch (88.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.8.2011

 

Sonnabend, 27. August 2011

FFC-Reserve in Bergedorf zu Gast

ssi. – Das 2:2 zum Saisonauftakt gegen den Hamburger SV II lässt Optimismus aufkommen, dass die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II in dieser Saison nichts mit dem Abstiegskampf in der Regionalliga zu tun bekommen. Eine echte Standortbestimmung wartet allerdings erst morgen auf das von Dirk Weißler gecoachte FFC-Team. Um 14 Uhr gastieren die Oldesloerinnen bei Bergedorf 85, einem etablierten Regionalligisten, der in der vergangenen Saison im gesicherten Mittelfeld landete und im ersten Saisonspiel SV Ahlerstedt 4:1 in die Schranken wies.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.8.2011

 

Sonntag, 28. August 2011

Bergedorf 85 – FFC Oldesloe II 2:0 (1:0)

(2. Punktspiel)

Erste Saisonpleite für FFC-Reserve

Oldesloe II verliert beim keineswegs überragenden FC Bergedorf 85 mit 0:2

ssi. – Eine Woche nach dem 2:2-Unentschieden zum Auftakt gegen den Hamburger SV II musste der FFC Oldesloe II die erste Saisonniederlage in der Regionalliga hinnehmen. Dem FC Bergedorf 85 unterlag das Team von Trainer Dirk Weißler 0:2 (0:1). „Ärgerlich, Bergedorf war sicher keine Übermannschaft, ein Punkt wäre mindestens drin gewesen“, meinte der Coach, dessen Elf jedoch die erste Halbzeit verschlief und bereits nach neun Minuten durch Nurdan Üstün in Rückstand geriet. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Stormarnerinnen deutlich, gingen engagiert zur Sache und setzten den Gegner zusehends unter Druck. Gianna Nicoleit und Mareike Eitner nutzten ihre Torchancen jedoch nicht. „Wir waren dem Ausgleich definitiv näher als der Gegner dem 2:0“, ärgerte sich Weißler, nachdem Cindy Pohlmann in der 78. Minute einen kapitalen Fehlpass von Daniela Krohe mit dem 2:0 bestraft hatte.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies (82. Oldörp), Stöhr, Eitner, Rüder, Steinbrecher, Dünow, Krohe, Stamer (88. Janssen), Bühl (37. Nicoleit).

Schiedsrichterin: Tanja Petersen, Peissen.

Tore: 1:0 Üstün (9.), 2:0 Pohlmann (78.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.8.2011

 

Sonntag, 4. September 2011

FFC Oldesloe II – Werder Bremen II 2:1 (2:1)

(3. Punktspiel)

Erster Saisonsieg ist perfekt

FFC Oldesloe II dreht Rückstand gegen Werder Bremen II in 2:1 -Erfolg um

Sascha Sievers – Mit etwas Glück und Geschick hat die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe den ersten Saisonsieg in der Regionalliga eingefahren. Das Team von Neu-Trainer Dirk Weißler drehte vor heimischer Kulisse dabei einen 0:1-Rückstand gegen den SV Werder Bremen II noch in einen 2:1 (2:1)-Erfolg um. „Mit dem HSV II, Bergedorf 85 und Werder II haben wir drei starke Gegner gehabt und gegen diese Teams vier Punkte gesammelt, das zeigt, dass die Mannschaft die Qualität hat, um in dieser Liga zu bestehen“, freute sich Weißler.

Die Stormarnerinnen übernahmen zwar von Beginn an die Initiative, wirkten optisch überlegen, konnten sich in vorderster Front allerdings zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Die Gäste aus Bremen standen zunächst stabil in der Defensive und lauerten auf Konter. Eine Ausrichtung, die sich in der 16. Minute bezahlt machte, als Katharina Haar zum 0:1 traf. Nur mit etwas Glück gerieten die Gastgeberinnen nicht weiter ins Hintertreffen, denn zweimal verhinderte das Aluminium des von Marie Jürgensen gehüteten FFC-Kastens einen weiteren SVW-Treffer. Dass eine schwache Chancenverwertung meistens bestraft wird, bestätigte sich in der 30. Minute. Oldesloes Gianna Nicoleit wurde von der Gäste-Abwehr nur halbherzig attackiert und zog aus 18 Metern einfach mal ab. Weil Werders Keeperin Ilka Brokamp zu weit vor ihrem Tor stand, schlug das Leder zum Ausgleich im Winkel ein. Nur kurze Zeit später setzte Jule Steinbrecher noch einen oben traf, schoss die Stormarnerinnen in Führung.

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann noch einmal zugelegt und stark dagegen gehalten“, freute sich Weißler, dessen aufopferungsvoll kämpfendes Team erst in der Schlussphase etwas die Puste ausging. „Werder hat dann natürlich Druck gemacht, aber wir haben nichts anbrennen lassen und hatten durch Svea Sell und Elisa Stöhr noch die eine oder andere Konterchance, die leider nichts Zählbares mehr einbrachte“, so Weißler, der heilfroh war, als der Abpfiff ertönte und der erste Saisonsieg perfekt war.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies, Stöhr (85. Krömer), Eitner (70. Sell), Nicoleit, Hamed, Steinbrecher, Dünow, Krohe (46. Bühl), Rüder.

Schiedsrichterin: Ann-Kristin Mielke, Hamburg.

Zuschauer: 45.

Tore: 0:1 Haar (16.), 1:1 Nicoleit (30.), 2:1 Steinbrecher (38.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.9.2011

 

Freitag, 16. September 2011

ssi. – … Die zweite Elf des FFC empfängt am Sonntag (14 Uhr) Zweitliga-Absteiger Holstein Kiel zum Landesderby der Regionalliga. Und das Team von Trainer Dirk Weißler scheint gute Chancen auf einen Erfolg zu haben, genau wie die Oldesloerinnen hat auch Kiel vier Punkte aus den drei bisherigen Partien gesammelt. „Wir können in dieser Liga mithalten, das haben die bisherigen Auftritte gezeigt“, gibt sich Coach Weißler daher optimistisch.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.9.2011

 

Sonntag, 18. September 2011

FFC Oldesloe II – Holstein Kiel ausgefallen

(Punktspiel)

Derby findet am 19. Oktober statt

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II hatten sich vergeblich auf das Landesderby in der Regionalliga gegen Holstein Kiel gefreut. Das Spiel wurde auf Betreiben der Kielerinnen verlegt, da der Zweitliga-Absteiger am Wochenende vier Spielerinnen für die U17-Landesauswahl abstellte, die in Barsinghausen um die norddeutsche Meisterschaft kämpfte. Nachgeholt werden soll die Partie nun am Mittwoch, den 19. Oktober. Anstoß im Oldesloer Kurparkstadion ist um 19.30 Uhr.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.9.2011

 

Sonntag, 25. September 2011

TSG Burg Gretesch – FFC Oldesloe II 0:0

(4. Punktspiel)

Weißler: „Können mit Punkt gut leben“

Dirk Weißler war nach dem Spiel hin- und hergerissen. Einen Punkt gewonnen, oder doch zwei verloren? Der Coach des FFC Oldesloe II überlegte nach dem 0:0 seines Teams in der Regionalliga Nord bei TSG Burg Gretesch lange, ehe er sich festlegte: „Wir haben einen Punkt gewonnen. Und damit können wir gut leben.“

Dabei wäre das Spiel wohl anders verlaufen, hätte Schiedsrichterin Sarah Willms in der 38. Minute auf den Elfmeterpunkt gezeigt. „Svea Sell war im Strafraum gefoult worden“, bewertete Weißler die strittige Szene. Nachdem die Gastgeberinnen zu Beginn Druck entfacht hatten, kam Oldesloe ins Spiel, ließ kaum noch Torchancen zu, kam selbst aber auch nur selten vor den gegnerischen Kasten – beide Teams neutralisierten sich. Fünf Minuten vor dem Ende hatte Jule Steinbrecher für die Stormarnerinnen die Chance zum Siegtreffer, doch ihr Schuss wurde abgeblockt.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies, Teegen, Eitner, Nicoleit, SeIl (49. Stöhr), Steinbrecher, Weitzel (75. Oldörp), Dünow (71. Lübke), Krohe.

Schiedsrichterin: Sarah Willms, Sedelsberg.

Zuschauer: 70.

Tore: Fehlanzeige.

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.9.2011

 

Mittwoch, 28. September 2011

JuS Fischbek – FFC Oldesloe II 0:3 (0:2)

(2. Runde Kreispokal)

Erwartungsgemäß ins Halbfinale eingezogen ist Regionalligist FFC Oldesloe II. Die Oldesloerinnen setzten sich 3:0 (2:0) bei Verbandsliga-Absteiger JuS Fischbek durch. In der Vorschlussrunde bekommt es die Zweitliga-Reserve mit dem Sieger der Partie VfL Oldesloe gegen VfL Tremsbüttel zu tun. Mareike Eitner (2) und Svea Sell sorgten für den verdienten Sieg. „Der ist allerdings etwas zu deutlich ausgefallen“, meinte JuS-Sprecherin Ingeborg Schoppenhauer, deren Team nicht chancenlos war. Doch während die Gäste ihre Möglichkeiten konsequent nutzten, scheiterten Andrea Giencke, Isabelle Heilmann und Kerstin Gossow in aussichtsreichen Positionen.

Schiedsrichter: Fabian Schulz.

Tore: Eitner (2), Sell)

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.10.2011

 

Sonnabend, 8. Oktober 2011

Eintracht Immenbeck – FFC Oldesloe II 4:1 (2:1)

(5. Punktspiel)

Oldesloe II unterliegt Eintracht Immenbeck 1:4

ssi. – Die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II müssen ihren Blick in der Tabelle weiter nach unten richten. Das Team von Trainer Dirk Weißler unterlag bei der TSV Eintracht Immenbeck mit 1:4 (1:2) und bleibt mit fünf Punkten auf dem Konto weiter auf dem drittletzten Tabellenplatz hängen. „Die Niederlage ist verdient, das war heute unsere wohl schlechteste Saisonleistung“, konstatierte FFC-Co-Trainer Rainer Jahns, der mit Personalnot zu kämpfen hatte und wegen fehlender Alternativen sogar die grippegeschwächten Svea Sell und Jule Steinbrecher aufbieten musste.

Während die Gastgeberinnen engagiert in die Partie gingen, aggressives Zweikampfverhalten an den Tag legten und in jeder Aktion spritziger wirkten, war der Auftritt der Stormarnerinnen nicht anders als mit behäbig zu beschreiben. „Bei uns fehlte der nötige Biss und die läuferische Bereitschaft“, wusste Jahn, warum seine Elf bereits nach einer halben Stunde mit 0:2 hinten lag.

Immerhin: Kurz vor der Pause ein erfolgreicher Spielzug der Stormarner Gäste. Mit einem Diagonalball verlagerte Mareike Eitner geschickt das Spiel, Gianna Nicoleits Flanke fand im Zentrum Joy Klose, die mit ihrem Anschlusstreffer kurzzeitig Hoffnung auf einen Punktgewinn im FFC-Lager aufkommen ließ (40.). Und wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, wenn Eitner zehn Minuten nach der Pause nicht die Querlatte, sondern zum 2:2 getroffen hätte. So aber nahm das Unheil seinen Lauf, als Immenbeck zusehends das Geschehen wieder besser in den Griff bekam und durch zwei weitere Treffer die Oldesloerinnen mit einer letztlich noch deutlichen Niederlage auf den Heimweg schickte.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Rockschies, Hartmann, Lübke, Teegen – Sell (72. Janssen), Eitner, Steinbrecher, Oldörp – Nicoleit (76. Göde), Klose.

Schiedsrichterin Sina Diekmann.

Tore: 1:0 Stejskal (14.), 2:0 Marrocu (30.), 2:1 Nicoleit (40.), 3:1 Marrocu (69.), 4:1 Mertz (89.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.10.2011

 

Sonntag, 16. Oktober 2011

FFC Oldesloe II – SV Ahlerstedt/Ottendorf 0:2 (0:0)

(6. Punktspiel)

FFC-Reserve nistet sich im Keller ein

Stormarner Regionalliga-Fußballerinnen verlieren 0:2 gegen Ahlerstedt / Trainer Weißler von Leistung enttäuscht

bjl. – Die Enttäuschung nach dem Abpfiff saß tief. „Wir haben unser Potenzial einfach nicht ausgeschöpft“, sagte Dirk Weißler, Trainer der Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II nach der 0:2 (0:0)-Niederlage gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf. „Ich bin davon ausgegangen, dass wir gewinnen und uns von den Abstiegsplätzen etwas absetzen“, verriet Weißler. Stattdessen setzte sich Ahlerstedt von den Stormarnerinnen ab, rangiert nun mit zehn Punkten auf dem vierten Rang. Die FFC-Reserve steht auf Tabellenplatz zehn.

Bereits Mitte der ersten Halbzeit mussten die Gastgeberinnen zwei Rückschläge hinnehmen: Mareike Eitner hatte sich das Knie verdreht, während Lena Krömer einen Schlag in die Achillessehne bekommen hatte. Beide Spielerinnen mussten in der 23. Minute ausgewechselt werden, dadurch wurde Weißler taktischer Möglichkeiten beraubt, auf den späteren Rückstand zu reagieren. Soweit allerdings hätte es gar nicht kommen müssen, hätten Eitner (20.) und Stefanie Oldörp (30.) ihre hochkarätigen Torchancen verwertet. Stattdessen aber gingen beide Teams ohne Treffer in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff verpufften die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen: Der FFC II scheiterte daran, Druck aufzubauen. Aber auch Ahlerstedt blieb harmlos, bis zur 72. Minute, als der Ball plötzlich im Oldesloer Tor lag. Anne Schaarschmidt hatte getroffen. Die Stormarnerinnen rückten nun auf, um einen Treffer zu erzwingen, brachten sich dadurch aber selbst in Bedrängnis. Einfaches Mittel der Gäste: Lange Diagonalbälle trafen die Viererkette an ihrer verwundbarsten Stelle. So nutzte Karina Witt den entstehenden Freiraum zum 0:2 (85.). Lea Lübke verstolperte unmittelbar darauf den möglichen Anschlusstreffer.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies, Teegen, Eitner (23. Sell), Nicoleit, Oldörp (77. Goede), Steinbrecher, Krömer (23. Klose), Krohe, Lübke.

Schiedsrichterin: Tanja Petersen, Peissen.

Zuschauer: 40.

Tore: 0:1 Schaarschmidt (72.), 0:2 Witt (85.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.10.2011

 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Landesderby bei der FFC-Reserve

Endlich unten rauskommen, mit diesem Ziel gehen die Regionalliga-Fußballerinnen vom FFC Oldesloe II die Nachholpartie gegen Landesrivale Holstein Kiel (heute, 19.30 Uhr) an. Der FFC steht mit fünf Punkten aus sechs Spielen auf Rang zehn, nur einen Platz vor den Abstiegsrängen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.10.2011

 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

FFC Oldesloe II – Holstein Kiel 0:1 (0:0)

(7. Punktspiel)

Ex-Oldesloerin vermiest FFC-Reserve Landesderby

Joy Grube trifft im Nachholspiel gegen ihren ehemaligen Club zum 1:0-Sieg für Holstein Kiel

ssi. – Ausgerechnet Joy Grube hat dem FFC Oldesloe II im Landesderby der Regionalliga einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die einst für das Zweitliga-Team des FFC kickende Mittelfeldspielerin erzielte im Nachholspiel den 1:0-Siegtreffer der Gäste und sicherte damit Holstein Kiel den Sprung auf den dritten Tabellenplatz. Die Oldesloerinnen indes bleiben mit fünf Punkten aus sieben Partien auf dem drittletzten Rang hängen und somit weiter in Abstiegsgefahr. „Jetzt müssen wir Sonntag gegen Delmenhorst unbedingt gewinnen, um den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld nicht zu verlieren“, wusste FFC-Co-Trainer Rainer Jahns, der nicht viel zu kritisieren hatte. „Wir waren aggressiv in den Zweikämpfen, haben sehr ordentlich gespielt und auch gute Chancen durch Kristina Kucharski und Lea Lübke gehabt. Die Mannschaft hat es nur leider versäumt, sich selbst zu belohnen.“ Und so stand der FFC II nach Joy Grubes Sonntagsschuss aus der 73. Minute am Ende erneut mit leeren Händen da.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies, Teegen (73. Nicoleit), Rüder, Begunk, Steinbrecher, Kucharski, Krohe, Lübke, Adu-Gyamfi.

Holstein Kiel: Berndt – Ibrahimi (89. Mohr), Bahr (63. HiId), Grube, Röder, Krohn, Lycke, Hofmann, Schäfer (63. Kibbel), Fuhrmann, Krause.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin.

Tor: 0:1 Grube (73.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.10.2011

 

Sonntag, 23. Oktober 2011

TV Jahn Delmenhorst – FFC Oldesloe II 4:0 (1:0)

(8. Punktspiel)

FFC Oldesloe II tritt wie ein Absteiger auf

ssi. – Um den Anschluss an das gesicherte Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren, war das Ziel vor der Auswärtsreise nach Delmenhorst klar formuliert: drei Punkte sollte her. Doch aus dem erhofften zweiten Saisonsieg wurde nichts, mit 0:4 (0:1) unterlagen die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II in der Regionalliga TV Jahn Delmenhorst und haben als Drittletzter des Klassements nur einen mageren Punkt Vorsprung auf den ersten Regelabstiegsplatz.

„Wir sind maßlos enttäuscht“, gestand Rainer Jahns, Co-Trainer des FFC, der gemeinsam mit Coach Dirk Weißler der Mannschaft nach der verdienten Pleite gehörig die Leviten las. „So, wie wir hier heute aufgetreten sind, darf man sich nicht präsentieren, wenn man die Klasse halten will, es hat einfach an allem gefehlt“, machte Jahns seinem Unmut Luft. Bitter sei vor allem gewesen, dass sich die Oldesloerinnen frühzeitig in ihr Schicksal ergaben. Bei konsequenterer Spielweise wäre daher sogar ein noch deutlicherer Sieg der Delmenhorsterinnen möglich gewesen. „Es wurde ganz deutlich, dass in der jungen Truppe eine Führungsperson fehlt, die in schwierigen Zeiten das Heft in die Hand nimmt“, so Jahns, der nach der deutlichen Kabinenpredigt im Anschluss der Partie nun auf eine Trotzreaktion am kommenden Sonntag gegen Havelse hofft.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Teegen, Stöhr, Nicoleit, Oldörp (77. Janssen), Sell (42. Fichtner), Begunk, Steinbrecher (75. Herrmann), Krohe, Lübke.

Schiedsrichterin: Sarah Willms, Sedelsberg.

Tore: 1:0 Detken (11.), 2:0 Walters (56.), 3:0 Urbainski (59.), 4:0 Kanli (83.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 24.10.2011

 

Freitag, 28. Oktober 2011

FFC-Coach Jahns erwartet eine Trotzreaktion

Der Stachel der Enttäuschung sitzt tief bei Rainer Jahns. Der Co-Trainer der Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II hatte sich am Wochenende bei TV Jahn Delmenhorst einen Auswärtserfolg erhofft. Nicht nur, dass die Partie mit 0:4 verloren ging, die Stormarnerinnen leisteten auch kaum Gegenwehr. In einer anschließenden Mannschaftssitzung wurde daraufhin den Spielerinnen gehörig die Meinung gegeigt. „So darf man sich im Abstiegskampf nicht präsentieren“, polterte Jahns und hofft nun, dass das Gewitter reinigende Wirkung hatte. Denn mit fünf Punkten aus acht Partien steht der FFC II auf dem drittletzten Rang, hat nur einen Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Um nicht weiter abzurutschen, erwartet Jahns am Sonntag um 14 Uhr im Kurparkstadion gegen Havelse (6.) eine Trotzreaktion und ein Erfolgserlebnis. „Das ist ein Gegner, der schlagbar ist.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.10.2011

 

Sonntag, 30. Oktober 2011

FFC Oldesloe II – TSV Havelse 0:3 (0:1)

(9. Punktspiel)

FFC-Reserve kann Talfahrt nicht stoppen

ssi. – Dirk Weißler und Rainer Jahns waren sich einig: im Abstiegskampf darf man sich so nicht präsentieren. Deshalb hatte das Trainerduo des FFC Oldesloe II nach der am vorangegangenen Spieltag erlittenen 0:4-Pleite bei TV Jahn Delmenhorst, als sich die Stormarnerinnen beinahe kampflos ergeben hatten, Tacheles geredet. Doch die erwartete Trotzreaktion im Heimspiel gegen den TSV Havelse in Form einer engagierten Leistung und eines Dreiers blieb aus. Mit 0:3 (0:1) ging die Partie verloren, so dass die Oldesloerinnen in der Regionalliga Nord weiter auf den zweiten Saisonsieg warten müssen. Mit einem Zähler Vorsprung und mageren fünf Punkten auf dem Konto bleiben die Stormarnerinnen somit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz hängen.

In der Anfangsphase war den Gastgeberinnen die Verunsicherung anzumerken. Erst nach einer Weile stabilisierten sich die Oldesloerinnen, leisteten sich jedoch eine Unachtsamkeit, die Havelses Yvonne Tünnermann mit dem 0:1 (37.) bestrafte. Zwar mühten sich die Weißler-Schützlinge anschließend redlich, den Rückstand auszugleichen. Doch als Jessica Pollenius in der 63. Minute das 0:2 erzielte, war die Partie bereits entschieden. In der Schlussminute gelang Selver Dogan noch der Treffer zum 0:3-Endstand.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies (83. OIdörp), Rüder, Runge, Begunk, Steinbrecher, Klose (48. Fichtner), Krohe, Lübke, Herrmann (69. Nicoleit).

Schiedsrichterin: Jacqueline Herrmann, Hamburg.

Tore: 0:1 Tünnermann (37.), 0:2 Pollenius (63.), 3:0 Dogan (90.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.10.2011

 

Sonntag, 13. November 2011

SF Wüsting-Altmoorhausen – FFC Oldesloe II 0:2 (0:0)

(10. Punktspiel)

FFC Il siegt verdient im Kellerduell

nie. – Mit zwei späten Toren belohnten sich die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II gegen SF Wüsting-Altmoorhausen für eine vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gute Leistung. Die Stimmung war nach dem 2:0 auch auf der Rückfahrt gut bis ausgelassen. „Heute hat einfach alles gepasst. In den ersten 45 Minuten hat uns unsere tolle Torhüterin Marie Jürgensen im Spiel gehalten, und in der zweiten Halbzeit haben wir das Heft in die Hand genommen“, so Co-Trainer Rainer Jahns. Svea Feline Sell (73.) und Sarah Begunk (88.) hatten die wichtigen Tore gegen den direkten Gegner im Abstiegskampf geschossen. „Wir hatten in der Vorwoche gar nicht auf dieses Spiel hingearbeitet und nicht über die Bedeutung gesprochen, um den Druck ein wenig von den Mädels wegzuhalten“, erklärt Jahns. Denn schließlich sei es ein echtes Sechs-Punkte-Spiel gewesen. Um zum endgültigen Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller anzusetzen, müssen nun am nächsten Wochenende auf eigenem Platz gegen den Tabellenletzten VfL Oythe erneut drei Punkte her. „Wenn alle Spielerinnen an Bord bleiben, sich niemand verletzt und wir an diese Leistung anknüpfen, dann müssen wir uns da keine Sorgen machen“, ist sich Jahns sicher. „Die Tendenz zeigt deutlich nach oben.“

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies, Teegen, Nicoleit, Sell, Begunk, Steinbrecher, Krohe, Lübke, Fichtner.

Schiedsrichterin: Imke Lohmeyer, Holtland.

Zuschauer: 20.

Tore: 0:1 SeIl (78.), 0:2 Begunk (88.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.11.2011

 

Sonntag, 20. November 2011

FFC Oldesloe II – VfL Oythe 1:3 (0:0)

(11. Punktspiel)

Oldesloe II verliert gegen Schlusslicht 1:3

Der 2:0-Auswärtssieg bei SF Wüsting-Altmoorhausen war doch nicht der Befreiungsschlag sondern nur ein Strohfeuer im Abstiegskampf. Denn gegen Tabellenschlusslicht VfL Oythe musste sich der FFC Oldesloe II vor heimischer Kulisse mit 1:3 (0:0) geschlagen geben und bleibt in akuter Abstiegsgefahr in der Regionalliga.

„Was wir heute abgeliefert haben, war zu wenig“, wusste FFC-Co-Trainer Rainer Jahns, der davon sprach, dass der VfL deutlich engagierter zur Sache ging als seine Mannschaft.

Hoffnung keimte bei den Gastgeberinnen auf; als Svea Sell in der 77. Minute das 0:1 von Seeger aus der 50. Minute egalisierte. Doch nur kurze Zeit später die aus Jahns Sicht spielentscheidende Szene: Beim Versuch das Leder aus der Gefahrenzone zu schlagen, wurde FFC-Keeperin Marie Jürgensen so unglücklich von einer Gegnerin getroffen, dass sie mit einer dicken Wunde am Schienbein ausgewechselt werden musste. Mit Lea Lübke trat eine Feldspielerin zwischen die Pfosten. „Lea hat ihre Sache ordentlich gemacht, doch mit Marie hätten wir sicherlich nicht verloren“, meinte Jahns.

FFC Oldesloe II: Jürgensen (73. Oldörp) – Rockschies, Teegen, Krömer, Bühl, Sell, Begunk, Klose (68. Herrmann), Krohe, Lübke.

Schiedsrichterin: Tanja Petersen, Peissen.

Tore: 0:1 Seeger (50.), 1:1 Sell (77.), 1:2 Seeger (83.),1:3 Kunze (85.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.11.2011

 

Sonntag, 27. November 2011

FFC Oldesloe II – Bergedorf 85 0:6 (0:3)

(12. Punktspiel)

FFC-Abwehr lässt sich austricksen

Bergedorf setzt sich 6:0 bei Oldesloe II durch

bjl. – Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache. „Ganz so deutlich war der Spielverlauf aber nicht“, erklärte Dirk Weißler, Trainer der Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II, nach dem 0:6 (0:3) gegen Bergedorf „Die Gäste waren cleverer, haben aus acht Chancen sechs Tore gemacht.“ Und dieses halbe Dutzend entstand nach dem stets gleichen Strickmuster, weshalb Weißler nach der Partie das Schiedsrichtergespann kritisierte: „Allein die Tore zwei und drei fielen aus klarer Abseitsposition.“

Die Taktik der Gäste: Die Oldesloer Defensive durch Steilpässe in die Schnittstelle der Abwehrkette aushebeln und dadurch ihre schnellen Sturmspitzen in Szene setzen. Ein Rezept, gegen das die Stormarnerinnen kein Mittel fanden.

20 Minuten lang bot die Weißler-Elf dem Spitzenreiter Paroli, dann nahm das Unheil seinen Lauf. Maria Albrecht (20.) und Kathrin Miotke (30., 43.) waren von der FFC-Deckung nicht zu halten, brachten die Gäste bis zur Halbzeitpause mit 3:0 in Führung. Auf der Gegenseite kombinierten die Stormarnerinnen bis zum Strafraum durchaus gefällig, mehr als eine Torchance durch Svea Sell (25.) sprang aber nicht heraus. „Wir haben uns in der Offensive schwer getan, haben es verpasst, den letzten Pass zu spielen“, kritisierte Weißler dessen Team im zweiten Durchgang weiterhin auf Abseits spekulierte. „Das ist schiefgegangen“, erkannte der Coach. So standen Cindy Pohlmann (51., 55.) und Maria Albrecht (60.) plötzlich allein vor Janice Adu-Gyamfi im Oldesloer Tor und ließen sich die Möglichkeiten nicht entgehen.

FFC Oldesloe Il: Adu-Gyamfi – Teegen (63. Oldörp), Stöhr, Krömer, Nicoleit, Sell, Begunk, Steinbrecher (78. Dünow), Krohe, Lübke, Herrmann (63. Klose).

Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich.

Tore: 0:1 Albrecht (20.), 0:2 Miotke (30.), 0:3 Miotke (43.),0:4 Pohlmann (51.), 0:5 Pohlmann (55.), 0:6 Albrecht (60.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.11.2011

 

Sonntag, 11. Dezember 2011

Werder Bremen II – FFC Oldesloe II 2:0 kampflos

(13. Punktspiel)

Bremen II siegt kampflos 2:0

  1. – Vergeblich hatte die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe gehofft, die letzte Regionalliga-Partie des Jahres am gegen Werder Bremen II verlegen zu können. Grund: eine lange Liste von personellen Ausfällen. Aus der Verlegung wurde nichts, der FFC trat nicht an, so dass die Partie nun mit 2:0 für Werder II gewertet wurde.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.12.2011

 

Freitag, 20. Januar 2012

FFC lädt zum Winter-Cup

Drei Turniertage in der Oldesloer Stormarnhalle

ing. – Die Zweitliga-Fußballerinnen sind diesmal nicht am Ball beim 10. Winter-Cup des FFC Oldesloe. Dennoch sind sie als Helfer in der Stormarnhalle dabei, wenn an drei Tagen in fünf Turnieren mit insgesamt 39 Mannschaften die Pokale ausgespielt werden.

Los geht's bereits heute Abend im Regionalturnier der Frauen, das sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit erfreute. Auf ein überregionales Turnier am Sonnabend verzichteten die Organisatoren diesmal, stattdessen steht der Nachwuchs im Mittelpunkt, wenn ab 10.30 Uhr zunächst die C- und ab 15.30 Uhr die B-Mädchen jeweils mit Achter-Feldern um den Turniersieg kicken. Am Sonntag sind dann E- (ab 9.30 Uhr) und D-Juniorinnen (ab 14.30 Uhr) im Einsatz. …

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 20.1.2012

 

Freitag, 20. Januar 2012

VfL Oldesloe reist ungeschlagen ab

Winter-Cup der Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe: TSV Zarpen siegt im Finale gegen Gastgeber / Fischer-Team sorgt für Eklat

Patrick Niemeier – Strahlende Siegerinnen, geschlagene Favoritinnen, tapfer kämpfende Außenseiter, überragende Einzelspielerinnen und einen Eklat, das alles bot der „Winter-Cup“ der Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe.

Am Ende setzte sich der TSV Zarpen verdient gegen die Teams United Lübeck, FFC Oldesloe, VfL Oldesloe, Eichholzer SV, SV Meddewade und Henstedt-Ulzburg durch. Der Verbandsligist bezwang im Finale den favorisierten Zweitligisten FFC Oldesloe mit 1:0. Das entscheidende Tor erzielte ausgerechnet Steffi Storm, die zur vergangenen Saison erst vom FFC nach Zarpen gewechselt war. Die Angreiferin wurde auch zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Zarpens Trainer Horst Juhler zeigte sich dementsprechend zufrieden: „Jetzt wollen wir diesen positiven Schwung auch in die Liga mitnehmen.“

Rund 250 Zuschauer verfolgten die 21 spannenden Vorrundenspiele. Neben dem FFC und dem TSV Zarpen, spielte vor allem der VfL Oldesloe stark auf, besiegte den Lokalrivalen FFC mit 1:0 und setzte sich ungeschlagen mit 14 Punkten und 9:2 Toren an die Spitze der Tabelle. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung in der Halle selbst bei Schlusslicht Meddewade gut.

Doch dann kam es zum Eklat: VfL-Trainer Rainer Fischer war mit seinem Team nämlich unter der Bedingung angetreten, dass das Turnier im Modus „Jeder-gegen-jeden“ bis 23 Uhr entschieden wird. Demnach hätte seine Mannschaft das Turnier eigentlich gewonnen, doch der Ausrichter hatte den Modus geändert, ein Halbfinale und ein Finale hinzugefügt. „Wir wollten den Zuschauern und Spielerinnen so viele Partien wie möglich bieten“, begründete die FFC-Vorsitzende Anja Völker die Entscheidung.

Darüber, wann die Teams informiert wurden, gab es unterschiedliche Aussagen. Während die meisten Mannschaften angaben, bereits vor Turnierbeginn von den Änderungen erfahren zu haben, kritisierte Fischer, dass er erst vier Spiele vor dem Ende der „Vorrunde“ darüber in Kenntnis gesetzt wurde. „Für weitere Partien haben meine Spielerinnen gar keine Zeit. Das ist eine Riesensauerei, was der FFC hier mit meinen Mädels macht“, schimpfte der Coach, der mutmaßte: „Es hätte wohl nicht so gut ausgesehen, wenn der VfL hier gewinnt.“ Seine Mannschaft, Tabellenerster der Vorrunde, trat nicht zum Halbfinale an, eine Entscheidung, auf die die anderen Turnierteilnehmer mit Unverständnis reagierten.

Die Vorwürfe Fischers wollte André Niemann so nicht stehen lassen. „Das Verhalten von Herrn Fischer ist unsportlich. Er war über den Modus informiert. Es ist ein Schlag ins Gesicht der anderen Mannschaften und der Helfer, dass sein Team nicht angetreten ist“, kritisierte der FFC-Sportmanager.

Das Turnier lief weiter, doch die Stimmung in der Halle war gedrückt. Nicht mehr die Frage nach dem Turniersieger, sondern nach den Gründen für den kurzfristigen Abgang des VfL Oldesloe stand im Mittelpunkt. „Ich finde es schade, dass einem durch so eine Aktion das Turnier verdorben wird, das ansonsten harmonisch verlaufen ist“, sagte Völker, die mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden war.

Im Halbfinale bezwang der FFC den für den VfL Oldesloe nachgerückten Eichholzer SV mit 4:2. Das zweite Halbfinale entschied der TSV Zarpen mit 2:1 für sich, ehe sich das Juhler-Team im Endspiel den Pokal sicherte. „Mit dem TSV Zarpen hat der Winter-Cup einen würdigen Sieger gefunden“, lobte am Ende auch André Niemann.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.1.2012

 

  1. JANUAR 2012: BAD OLDESLOE, STORMARNHALLE

WINTER-CUP DES FFC OLDESLOE, REGIONALTURNIER

 

United Lübeck – FFC Oldesloe 1:2, VfL Oldesloe — Eichholzer SV 3:0, SV Meddewade — TSV Zarpen 0:5, SV Henstedt-Ulzburg – United Lübeck 1:0, FFC Oldesloe – Eichholzer SV 2:1, VfL Oldesloe – SV Meddewade 2:0, United Lübeck — TSV Zarpen 0:4, Eichholzer SV – SV Henstedt-Ulzburg 1:0, FFC Oldesloe — VIL Oldesloe 0:1, SV Meddewade — United Lübeck 0:2, SV Henstedt-Ulzburg — VfL Oldesloe 0:0, TSV Zarpen — FFC Oldesloe 2:2, United Lübeck — Eichholzer SV 4:2, TSV Zarpen — SV Henstedt-Ulzburg 2:3, FFC Oldesloe – SV Meddewade 7:0, VfL Oldesloe – United Lübeck 2:1, Eichholzer SV – TSV Zarpen 1:1, SV Meddewade – SV Henstedt-Ulzburg 0:2, TSV Zarpen — VfL Oldesloe 1:1, SV Henstedt-Ulzburg – FFC Oldesloe 0:2, Eichholzer SV – SV Meddewade 5:0.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. VfL Oldesloe 6   4   2   0    9:2    14
  2. FFC Oldesloe 6   4   1   1   15:5    13
  3. SV Henstedt-Ulzburg 6   3   1   2    6:5    10
  4. TSV Zarpen 6   2   3   1   15:7     9
  5. Eichholzer SV 6   2   1   3   10:10    7
  6. United Lübeck 6   2   0   4    8:11    6
  7. SV Meddewade 6   0   0   6    0:23    0  

    Statistik              42  17   8  17   63:63   59

 

Halbfinale (VfL Oldesloe nicht angetreten, Eichholzer SV rückte nach): TSV Zarpen – SV Henstedt-Ulzburg 2:1, FFC Oldesloe – Eichholzer SV 4:2; Spiel um Platz drei: SV Henstedt-Ulzburg – Eichholzer SV 2:1.

Finale: TSV Zarpen – FFC Oldesloe 1:0.

 

Montag, 30. Januar 2012

Leserbriefe

„VfL Oldesloe steht schlecht da“

Leserbrief zum Hallenfußballturnier des FFC Oldesloe

Ich bin seit Jahren dem Frauenfußball in Bad Oldesloe verbunden, und habe viele Jahre im VfL Oldesloe mit viel Freude Fußball gespielt. Daher habe ich mich sehr auf das Turnier beim FFC Oldesloe gefreut, zumal erstmals der VfL daran teilnahm. Auf der Internetseite des FFC und auf dem Aushang in der Halle war der Modus „Sieben Mannschaften Jeder gegen Jeden“ in einer Gruppe dargestellt. Geplantes Ende gegen 23 Uhr.

Dann geschah das fast Unglaubliche. Der VfL Oldesloe spielte beeindruckend auf und schlug sogar die Regionalliga-Damen des FFC. Mir ist André Niemann (Sportmanager des FFC, d. Red.) noch gut bekannt. Und so kann ich mir gut vorstellen, dass ihm dieser Verlauf gar nicht geschmeckt hat. Eine Lösung musste her: Modusänderung! Schnell wird noch ein Halbfinale und Finale eingebaut.

Jeder weiß, dass nur der Trainer für die Mannschaft zuständig ist. Beim VfL also Rainer Fischer. Dieser hatte zwar das Startgeld entrichtet, aber zur Änderung des Turniermodus wurde er nicht befragt, sondern eine Betreuerin, die man später nicht benennen konnte. Selbst um 21.30 Uhr war den Zuschauern noch nicht mitgeteilt worden, dass es eine Änderung im Modus gab. Ich wusste jedoch, dass einige der jungen Spielerinnen am späten Abend noch Verabredungen hatten.

Als der VfL Oldesloe dann nicht zum Halbfinale antrat, reagierte der FFC erneut kreativ. Üblicherweise gewinnt der Gegner der nicht angetretenen Mannschaft. Nicht so bei der Turnierleitung von Herrn Niemann. Der Fünfte der Vorrunde wurde kurzer Hand zum Halbfinalteilnehmer gekürt. Selbst als die Schiedsrichterin auf diesen Regelverstoß hinwies, wurde dies ignoriert.

Natürlich steht der VfL als „Abbrecher“ schlecht da, aber die Mannschaft hatte zu dem Zeitpunkt des Halbfinales kaum noch Spielerinnen zur Verfügung. Für mich sieht es so aus, dass der FFC Oldesloe, insbesondere Herr Niemann, es nicht ertragen konnte, dass ausgerechnet der ungeliebte unterklassige VfL Oldesloe das Turnier gewinnt.

Ich wünsche dem FFC für seine Zukunft im VfB Lübeck alles Gute und hoffe, dass man dort die hanseatische und sportlich faire Art einer Turnierorganisation lernt.

Übrigens: Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen vom TSV Zarpen, die erst nach Mitternacht den Siegerpokal entgegen nahmen. Heidi Rohde, Bad Oldesloe

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.1.2012

 

Sonnabend, 4. Februar 2012

Leserbriefe

„VfL hat Änderung des Turniermodus zugestimmt“

Reaktion auf den Leserbrief „VfL steht schlecht da“ von Heidi Rohde zum Hallenfußballturnier des FFC Oldesloe (Stormarner Tageblatt vom 30. Januar)

Ich gehöre weder dem VfL noch dem FFC Oldesloe an, dennoch bin ich seit Jahren Mitglied der Turnierleitung des FFC-Winter-Cups. Einige Tage vor dem diesjährigen Turnier erhielt ich den Spielplan, und mich hat es gefreut, dass der VfL teilnehmen würde und alte Differenzen beigelegt wurden. Der Spielplan beinhaltete bereits die Halbfinal- und Finalspiele, welche vorsorglich geplant waren, da die Entscheidung darüber am Turniertag von den Mannschaften fallen sollte. So wurden vor Turnierbeginn von mir die Mannschaftsoffiziellen befragt, ob sie mit den zusätzlichen Spielen einverstanden seien. Im Beisein von Mannschaftsoffiziellen anderer Vereine und Mitgliedern der Turnierleitung hat sich auch eine Offizielle des VfL für die zusätzlichen Spiele ausgesprochen. Diese Sportfreundin kann, entgegen der Meinung im Leserbrief, auch benannt werden.

Bei der Begrüßung wurde allen Mannschaften und Zuschauern die Änderung des Turniermodus mitgeteilt. Es stellt sich die Frage, sofern tatsächlich ab 23 Uhr nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung standen, warum der VfL der Änderung des Turniermodus zustimmte. Erst nach rechnerischem Turniersieg und vier Spiele vor Ende der Vorrunde teilte Rainer Fischer (Anm: Trainer des VfL) mit, dass sein Team an der Finalrunde nicht teilnehmen kann.

Unter Einbindung aller anderen Mannschaften wurde entschieden, die Finalspiele dennoch stattfinden zu lassen. Als die Mannschaft des VfL zum Halbfinale antreten sollte, blieb deren Spielhälfte leer. Da der VfL nun kein Spiel mehr bestreiten würde, wären zwei von vier zusätzlichen Spielen am grünen Tisch gewertet worden. Dass Mannschaften und Zuschauer mit dem Wegfall von Spielen bestraft werden, empfand die Turnierleitung als unglücklich. Die Schiedsrichterinnen wurden ebenfalls zu Rate gezogen und bestätigten die Änderung des Turniermodus. Die Turnierleitung hat daraufhin den VfL ausgeschlossen und die nachfolgenden Teams rückten einen Tabellenplatz hoch, um die Finalspiele auszutragen. Dennis Struppek, Bad Oldesloe

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.2.2012

 

Sonntag, 5. Februar 2012

FFC-Reserve sichert sich Kreismeistertitel

Oldesloe II gewinnt in Trittau ohne Teilnahme der eigenen Ersten und des SSC Hagen souverän

ssi/un. – Anders als mit souverän war der Auftritt des FFC Oldesloe II bei der Endrunde der Hallenkreismeisterschaften im Frauenfußball nicht zu beschreiben. Mit der maximalen Punktausbeute und ohne Gegentor löste der Regionalligist den SSC Hagen Ahrensburg als Hallenkreismeister ab.

Dass der Titelgewinn in diesem Jahr nur über die FFC-Reserve gehen würde, war bereits vor dem ersten Anstoß klar. Denn aufgrund der zeitgleich in Lübeck stattfindenden Hallenlandesmeisterschaft fehlten beim Kreisentscheid in der Trittauer Sporthalle die Zweitliga-Mannschaft des FFC sowie Titelverteidiger SSC Hagen Ahrensburg (SH-Ligist). Und der von Dirk Weißler gecoachte Regionalligist wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht, wies den VfL Oldesloe (3:0), TSV Zarpen (1:0), Preußen Reinfeld (4:0), SG Großensee (3:0) und JuS Fischbek (2:0) mühelos in die Schranken. Kein Wunder also, dass auch bei den Sonderehrungen FFC-Spielerinnen die Nase vorn hatten. So stellte der FFC mit Friederike Wiener die beste Torhüterin und mit Mareike Eitner auch die erfolgreichste Torschützin des Turniers (5 Treffer). Vizekreismeister wurde Verbandsligist TSV Zarpen, das nur gegen die FFC-Reserve den Kürzeren zog. Kleiner Trost für den TSV: Stefanie Sturm wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt.

Einziger Wermutstropfen einer ansonsten rundum gelungenen Veranstaltung: Der SSV Pölitz erschien nicht zum Budenzauber unter dem Trittauer Hallendach.

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.2.2012

 

  1. FEBRUAR 2012: TRITTAU, SPORTHALLE

HALLENKREISMEISTERSCHAFT DER FRAUEN

 

Preußen Reinfeld – TSV Zarpen 0:4, SG Großensee – JuS Fischbek 0:3, FFC Oldesloe II – VfL Oldesloe 3:0, JuS Fischbek – Preußen Reinfeld 2:0, TSV Zarpen – FFC Oldesloe II 0:1, VfL Oldesloe – SG Großensee 3:1, Preußen Reinfeld – FFC Oldesloe II 0:4, JuS Fischbek – VfL Oldesloe 1:1, SG Großensee – TSV Zarpen 0:3, Preußen Reinfeld – VfL Oldesloe 0:2, FFC Oldesloe II – SG Großensee 3:0, TSV Zarpen – JuS Fischbek 2:0, SG Großensee – Preußen Reinfeld 2:0, VfL Oldesloe – TSV Zarpen 0:2, JuS Fischbek – FFC Oldesloe II 0:2.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. FFC Oldesloe II 5   5   0   0   13:0    15
  2. TSV Zarpen 5   4   0   1   11:1    12
  3. JuS Fischbek 5   2   1   2    6:5     7
  4. VfL Oldesloe 5   2   1   2    6:7     7
  5. SG Großensee 5   1   0   4    3:12    3
  6. Preußen Reinfeld 5   0   0   5    0:14    0  

    Statistik              30  14   2  14   39:39   44

 

Montag, 13. Februar 2012

„Eigentlich kann in dieser Liga jeder jeden schlagen“

Rückblick: Regionalligist FFC Oldesloe II hofft trotz magerer acht Punkte auf Klassenerhalt

Sascha Sievers – Zwei Siege, zwei Unentschieden und neun Niederlagen, die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II haben eine enttäuschende Hinrunde in der Regionalliga Nord hingelegt. Mit mageren acht Punkten auf dem Konto steht das Team von Trainer Dirk Weißler und Assistent Rainer Jahns als Vorletzter des Klassements mit dem Rücken zur Wand. Zwar hat die Zweitliga-Reserve nur einen Punkt Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, doch selbst wenn die Oldesloerinnen auch im zweiten Jahr in der Regionalliga das rettende Ufer erreichen sollten, ist der Klassenerhalt längst nicht in trockenen Tüchern. Denn sollte der eigenen Ersten der Ligaverbleib in der 2. Bundesliga nicht gelingen, müsste die Reserve den Platz in der Regionalliga räumen. Dieses Schicksal ereilte im vergangenen Sommer die KSV Holstein Kiel.

Soweit aber mag Co-Trainer Jahns noch nicht denken: „Wir haben keinen Einfluss darauf, was bei unserer Ligamannschaft passiert, sondern müssen unsere Hausaufgaben zunächst einmal selbst machen.“ Und die Hausaufgaben, die es zu erledigen gilt, sind vielschichtig. Zunächst gehe es darum, die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft zu verbessern: 30 Gegentreffer in 13 Partien sprechen eine deutliche Sprache. Häufiger klingelte es nur im Kasten von Schlusslicht SF Wüsting-Altmoorhausen (37 Gegentore). Doch die Defensivabteilung ist nicht die einzige Baustelle. Auch im Angriff hakt es gewaltig. Acht geschossene Tore sind der schlechteste Ligawert. Trotz dieser Bilanz glaubt Jahns daran, dass seine Mannschaft das Zeug dazu hat, in der Regionalliga zu bestehen. „Das Niveau ist nicht mehr so hoch wie früher, in dieser Liga kann eigentlich jeder jeden schlagen.“

Dass dies den Stormarnerinnen allerdings nur selten in der Hinrunde gelang, ist auch der Personalsituation geschuldet. Zum einen fehlt der jungen Mannschaft eine Führungsspielerin, an der sich die Youngster orientieren können und zum anderen die Alternativen. „Wir brauchen einen alten Hasen, der die Richtung vorgibt. Von einer 17- oder 18-Jährigen zu fordern, dass sie Verantwortung übernimmt, ist zu viel verlangt.“ Mareike Eitner habe aufgrund ihrer körperlichen Präsenz und ihrer fußballerischen Fähigkeiten trotz ihres jungen Alters das Zeug zur Führungsspielerin, fiel aber in der Hinrunde lange Zeit verletzt aus. „Eine Mittzwanzigerin zu finden, ist schwer. Die meisten wollen in diesem Alter nicht mehr den ganz großen Aufwand betreiben und auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft brauchen wir auch nicht zu hoffen, denn Trainer Michael Clausen hat selbst enorme Personalsorgen“, erklärt Jahns, der in der Rückrunde jedoch wieder auf Eitner und auch die zuletzt lange Zeit verletzten Vanessa Vonau und Marie Jürgensen bauen kann. „Bis zum Rückrundenstart Anfang März werden alle drei hoffentlich wieder fit sein. Dieses Trio ist enorm wichtig für uns, nicht nur weil sie Leistungsträgerinnen sind, sondern auch, weil der Kader sehr dünn ist“, so der Co-Trainer, der auf einen guten Start hofft. Der wäre wichtig, um schnell das nötige Selbstvertrauen zu tanken. In dieser Hinsicht haben die Oldesloerinnen zuletzt allerdings bereits einen Schritt nach vorn gemacht. „Der souveräne Gewinn des Hallenkreismeistertitels war sicherlich Balsam auf die geschundenen Seelen unserer Spielerinnen und gibt hoffentlich Auftrieb. Sollte es am Ende dennoch nicht zum Klassenerhalt reichen, dann müssen wir eben in den sauren Apfel beißen. Dirk Weißler und ich werden jedenfalls alles versuchen, die Mannschaft auf Kurs zu bringen und das Schiff auch dann nicht verlassen, wenn wir zurück in die SH-Liga müssen“, so Jahns.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.2.2012

 

Sonntag, 4. März 2012

FFC Oldesloe II – TSG Burg Gretesch 0:2 (0:0)

(14. Punktspiel)

Oldesloes Reserve in der Offensive zu harmlos

Die abstiegsbedrohten Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe II haben zum Auftakt der Rückrunde eine bittere 0:2-Niederlage gegen die TSG Burg Gretesch (9.) bezogen und verpassten es dadurch, mit der TSG punktgleich zu ziehen. Mit acht Zählern auf dem Konto bleiben die Stormarnerinnen somit weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz hängen.

Als ärgerlich, aber nicht unverdient bezeichnete FFC-Coach Dirk Weißler die Heimpleite. „Mit etwas mehr Glück wäre ein Punkt für uns drin gewesen“, bilanzierte der Oldesloer Trainer, wusste allerdings auch, dass seine Elf im ersten Durchgang bereits durchaus in Rückstand hätte geraten können. Zwar lieferten sich beide Teams zunächst eine ausgeglichene Partie, doch die Gäste brachen ein ums andere Mal die FFC-Deckung auf, scheiterten jedoch immer wieder an Oldesloes Torhüterin Marie Jürgensen.

Nach dem Seitenwechsel brachte dann ein von Nina Heuer verwandelte Foulelfmeter den FFC mit 0:1 ins Hintertreffen, eine knappe Viertelstunde später erhöhte Heuer den Vorsprung. Weißler reagierte, löste die Viererkette in der Abwehr auf, um im Mittelfeld mehr Druck auf den Gegner auszuüben und um der Partie so vielleicht noch eine Wende zu geben. „Wir waren dann zwar präsenter, haben auch die Mehrzahl der Zweikämpfe für uns entschieden, doch der letzte Pass in die Spitze kam einfach nicht an“, so der FFC-Trainer. Und rutschte doch einmal ein Ball durch, fehlte es den Oldesloer Angreiferinnen Mareike Eitner und Janice Adu-Gyamfi am nötigen Durchsetzungsvermögen, um das TSG-Tor zu gefährden. „Trotzdem ist noch nichts verloren, die Rückrunde ist lang und es kommen noch Mannschaften, gegen die wir etwas holen können“, gab sich Weißler trotz Auftaktpleite optimistisch, den Abstieg noch vermeiden zu können.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Fichtner, Teegen, Eitner, Adu-Gyamfi, Vonau, Steinbrecher, Herrmann (64. Nicoleit), Krohe, Lübke.

Schiedsrichterin: Tanja Krause, Norderstedt.

Zuschauer: 20.

Tore: 0:1 Heuer (54., Foulelfmeter), 0:2 Heuer (68.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.3.2012

 

Sonntag, 11. März 2012

Holstein Kiel – FFC Oldesloe II 10:0 (4:0)

(15. Punktspiel)

0:10-Packung im Landesderby

Abstiegsbedrohter FFC Oldesloe II geht bei Holstein Kiel baden

Selbst im Holstein-Lager wurde gar nicht erst versucht, die haushohe Favoritenrolle im Landesderby der Regionalliga Nord gegen den FFC Oldesloe II von sich zu schieben. Ein Sieg gegen die akut abstiegsbedrohten Stormarnerinnen wurde im Hinblick auf den noch realistischen Titel als Pflicht ausgegeben. Der Kieler Sieg sollte tatsächlich zustande kommen, allerdings in ganz anderer Art und Weise, wie es sich sowohl die Vertretungen Kiels als auch Oldesloes vorzustellen vermochten. An der Waldwiese prallten zwei Fußballwelten aufeinander, am Ende hieß es 10:0 (4:0) für den Zweitliga-Absteiger.

Die Reaktionen beider Seiten fielen dementsprechend unterschiedlich aus. KSV-Trainer Christian Fischer: „Es hätte sich niemand gewundert, wenn wir hier noch eine Reihe weiterer Tore gemacht hätten. Am Ende haben wir 27:1 Torschüsse für uns gezählt.“ Das Statement des Oldesloer Co-Trainers Rainer Jahns fiel kurz und knapp aus: „Wir möchten dieses Spiel vorerst nicht kommentieren.“

Im Gegensatz zum Hinspiel, als der FFC aus einer kompakten Abwehr heraus operierte und den „Holstein Women“ das Leben trotz des Kieler 1:0-Sieges so schwer machte, versuchten sich die Gäste dieses Mal auf Druck aus dem Mittelfeld und das Stellen von Abseitsfallen. Tatsächlich liefen die Kielerinnen 14 Mal ins Abseits, konnten dieses aber noch viel häufiger überwinden.

Holstein Kiel: Borreck – Ibrahimi (46. Hofmann), Grube, Danielsen, Kibbel (46. Hild), Krohn, Lycke, Schäfer (46. Kranz), Becker, Krause, Begunk.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Teegen, Stöhr, Eitner, Nicoleit, Oldörp, Vonau (78. Krömer), Steinbrecher, Klose, Lübke (68. Janssen).

Schiedsrichterin: Janine Kulow, Laboe.

Zuschauer: 62.

Tore: 1:0 Begunk (9.), 2:0 Krause (13.), 3:0 Krause (20.), 4:0 Krohn (38.), 5:0 Lycke (59.), 6:0 Hild (69.), 7:0 Hild (71.)‚ 8:0 Hild (85.), 9:0 Begunk (86.), 10:0 Hild (89.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.3.2012

 

Mittwoch, 14. März 2012

VfL Oldesloe – FFC Oldesloe II 1:8 (0:3)

(Halbfinale Kreispokal)

Schiedsrichter: Tarek Kollmetz.

 

Sonntag, 18. März 2012

FFC Oldesloe II – SF Wüsting-Altmoorhausen 0:2 (0:0)

(16. Punktspiel)

Oldesloe II verliert Kellerduell in der Regionalliga

Stormarnerinnen müssen sich Wüsting-Altmoorhausen mit 0:2 geschlagen geben und bleiben Tabellenschlusslicht

Im Kellerduell der Regionalliga hat der FFC Oldesloe II vor heimischer Kulisse gegen den SF Wüsting-Altmoorhausen den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. Das Tabellenschlusslicht unterlag dem Vorletzten des Klassements mit 0:2 (0:0), so dass die Rote Laterne weiterhin vor dem Oldesloer Clubheim hängen bleibt und der Rückstand zum rettenden Ufer auf drei Punkte gewachsen ist.

„Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, wusste Rainer Jahns nach den 90 Minuten, dass ein Dreier für seine Elf durchaus möglich war. „Fußballerisch war das vor allem in der ersten Halbzeit sehr anständig“, so der Co-Trainer der Oldesloerinnen. Einziges Manko war bis dahin, dass sich die Zweitliga-Reserve keine Chancen erspielte. „Der Gegner allerdings auch nicht“, unterstrich Jahns.

Zehn Minuten nach der Pause gerieten die Oldesloerinnen dann allerdings doch in Rückstand. Kurios: Die Schiedsrichterassistentin zeigte an, dass der Ball im Seitenaus war, die Hauptschiedsrichterin ließ weiterlaufen. Oldesloes Vanessa Teegen hatte es anders wahrgenommen und nahm den Ball zum Einwurf in die Hand. „Daraufhin entschied die Unparteiische auf Freistoß für den Gegner“, so Jahns, der es nicht fassen konnte, als es Sekunden später im eigenen Kasten zum 0:1 einschlug. „Unglaublich, dieses Tor darf niemals fallen“, meinte Jahns. Kritik musste sich allerdings auch seine Mannschaft gefallen lassen: „Nach dem Gegentor gingen bei uns die Köpfe runter, obwohl genügend Zeit war, den Rückstand noch aufzuholen“, so der Co-Trainer, dessen Elf in der 70. Minute nach einer weiteren Standardsituation den Gegentreffer zum 0:2-Endstand hinnehmen musste.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Teegen, Krohe, Stöhr, Oldörp, Lübke, Krömer (46. Fichtner), Nicoleit (60. Klose). Eitner, Vonau.

Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude.

Tore: 0:1 Reinkober (55.), 0:2 Genke (78.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.3.2012

 

Sonntag, 25. März 2012

Hamburger SV II – FFC Oldesloe II 6:0 (3:0)

(17. Punktspiel)

Oldesloe II kassiert halbes Dutzend Gegentore

Regionalliga: Stormarnerinnen unterliegen trotz ordentlicher Leistung der HSV-Reserve

ssi. – Erwartungsgemäß sind die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II, Tabellenschlusslicht der Regionalliga Nord, beim ambitionierten Hamburger SV II leer ausgegangen. Die Stormarnerinnen mussten sich mit 0:6 (0:3) geschlagen geben, verkauften sich dabei allerdings teuer.

„Das Ergebnis spiegelt nicht unbedingt den Spielverlauf wieder, wir waren keineswegs chancenlos“, unterstrich FFC-Coach Rainer Jahns nach dem Abpfiff. „Die Mannschaft hat alles gegeben, gekämpft bis zum Umfallen und konnte erhobenen Hauptes vom Platz gehen.“ Dass die Partie bereits zur Pause entschieden war, lag an der Lufthoheit der Hamburgerinnen, die jeweils nach Eckstößen per Kopf zum 1:0 und 2:0 trafen. Kurz vor der Pause leistete sich dann FFC-Torhüterin Janice Adu-Gyamfi einen Aussetzer und begünstigte das 3:0. Die Stormarnerinnen gaben dieses Mal jedoch nicht auf und kamen nach der Pause zu Chancen. Bitter nur, dass Mareike Eitner das Leder zwei Mal an die Latte setzte und auch Joy Klose das Glück nicht gepachtet hatte. „Wenn du in der Tabelle unten stehst, gehen diese Dinger eben nicht rein“, so Jahns, dessen Elf sich redlich mühte, Zählbares aber nur noch der HSV II zustande brachte.

FFC Oldesloe II: Adu-Gyamfi – Hartmann, Fichtner (63. Nicoleit), Teegen, Rüder, Eitner, Oldörp, Vonau (75. Janssen), Krohe, Lübke, Klose.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin.

Tore: 1:0 Winter (23.), 2:0 Gara (30.), 3:0 Gara (41.), 4:0 Gara (60.), 5:0 Pinto (72.), 6:0 Pinto (75.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.3.2012

 

Sonntag, 15. April 2012

VfL Oythe – FFC Oldesloe II 4:0 (2:0)

(18. Punktspiel)

FFC Oldesloe II bleibt weiter glücklos

nie. – Bis zum Ende der ersten Halbzeit hatten die Oldesloerinnen beim 0:4 (0:2) gegen den VfL Oythe in der Regionalliga gut mitgespielt. Doch ein Doppelschlag noch vor der Pause zerstörte die Hoffnungen auf einen Punktgewinn. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt und bis zum Ende alles versucht. Es klingt blöd, aber uns fehlt einfach nur das Erfolgserlebnis, damit der Knoten platzt“, sagte FFC-Trainer Dirk Weißler. Für die letzten Spiele laute das Motto nun: „Den einen oder anderen Punkt mitnehmen und Erfolgserlebnisse erzwingen“. Natürlich müsse man sich langsam auf den Abstieg einstellen. „Es ist ja auch eine spezielle Situation, weil wir nicht wissen, was mit der ersten Mannschaft passiert. An die haben wir heute auch zwei Spielerinnen abgegeben. Wir müssen immer nach oben schauen, was da passiert“, so Weißler, der sich nicht unzufrieden mit dem Spiel seiner Elf zeigte. „Wenn du unten stehst, dann kommt halt auch immer viel Pech hinzu.“

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Teegen, Stöhr, Krohe – Nicoleit, Vonau, Oldörp (75. Eitner), Fichtner (80. Jannsen) – Lübke, Klose.

Schiedsrichterin Svenja Pleuß.

Tore: 1:0 Schulze (41.), 2:0 Kollmer (45.), 3:0 Kollmer (56.), 4:0 Seeger (75.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.4.2012

 

Sonntag, 22. April 2012

FFC Oldesloe II – Eintracht Immenbeck 0:3 (0:1)

(19. Punktspiel)

Oldesloe II in der Regionalliga kaum noch zu retten

FFC II hat nach 0:3-Niederlage gegen TSV Eintracht Immenbeck nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt

nie. – Es war wie in so vielen Spielen in dieser Regionalliga-Saison: Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II spielten gut mit, doch am Ende ging der Gegner als Sieger vom Platz. Mit 3:0 (1:0) hatte die Eintracht aus Immenbeck in Oldesloe die Nase vorn.

Nach 33 Minuten hatte Fenne Elfers die von Beginn an dominierenden Gäste in Führung gebracht. Und spätestens mit dem 2:0 durch Anna Wuelfgen in der 63. Minute war die Partie gelaufen. Das 3:0 von Fabienne Stejskal (88.) hatte letztlich nur noch statistischen Wert.

Durch die erneute Niederlage dürfte der Abstieg der Oldesloerinnen besiegelt sein. „Im Fußball ist alles möglich. Wir versuchen in den nächsten Spielen unsere Punkte zu holen. Die Stimmung ist immer noch gut und keine Spielerin lässt sich hängen“, sagte FFC-Trainer Dirk Weißler. „Das einzige, was uns fehlt, ist ein Erfolgserlebnis. Wenn wir das haben, dann platzt auch der Knoten“, hat Weißler den Klassenerhalt noch nicht abgeschrieben. Dazu müssten aus den drei verbleibenden Spielen neun Punkte geholt werden. Gleichzeitig müsste der VfL Oythe alle seine Spiele verlieren. Mit Blick auf die erst zwei Saisonsiege des FFC eine scheinbar unlösbare Mission.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Krohe, Rockschies, Dünow, Stöhr – Eitner, Nicoleit, Oldörp, Fichtner (79. Janssen) – Gyamfi, Lübke.

Schiedsrichterin: Ann-Kristin Wildfang, Heringsdorf.

Zuschauer: 20.

Tore: 0:1 Elfers (33.), 0:2 Wuelfgen (63.), 0:3 Stejskal (88.)

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.4.2012

 

Sonntag, 29. April 2012

SV Ahlerstedt/Ottendorf – FFC Oldesloe II 4:1 (2:1)

(20. Punktspiel)

Abstieg der FFC-Reserve besiegelt

bjl. – Es hatte sich schon lange abgezeichnet, jetzt ist der Klassenerhalt auch theoretisch nicht mehr machbar. Durch die 1:4 (1:2)-Niederlage beim SV Ahlerstedt/Ottendorf ist die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe endgültig aus der Regionalliga abgestiegen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bei zwei noch auszutragenden Partien bereits acht Punkte, sechs Zähler sind nur noch zu vergeben.

Das Tabellenschlusslicht aus Oldesloe schlug sich in der ersten Halbzeit wacker, musste jedoch bereits in der dritten Minute den ersten Rückschlag durch Jennifer Meyer hinnehmen. Doch Vanessa Vonau brachte die Stormarnerinnen mit ihrem Ausgleichstreffer (14.) zurück ins Spiel. Pech, dass Oldesloe kurz vor der Pause erneut einem Rückstand durch Inga Cordes hinterherlaufen musste. Im zweiten Durchgang schlug Meyer noch zweimal zu und besiegelte damit den Abstieg des FFC Oldesloe II in die SH-Liga.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Teegen, Stöhr, Nicoleit (82. Oldörp), Fichtner, Vonau, Sucker, Janssen, Krohe, Lübke.

Schiedsrichterin: Ann-Kristin Mielke, Hamburg.

Zuschauer: 40.

Tore: 1:0 Meyer (3.), 1:1 Vonau (14.), 2:1 Cordes (37.), 3:2 Meyer (56.), 4:1 Meyer (88.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.4.2012

 

Dienstag, 1. Mai 2012

FFC Oldesloe II – SSC Hagen 2:0 (0:0, 0:0) n.V.

(Finale Kreispokal)

Vonau schießt FFC zum Titel

Kreispokalfinale: Oldesloes Regionalliga-Fußballerinnen bezwingen Hagen Ahrensburg 2:0 nach Verlängerung

ssi. – In der Regionalliga hatte die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe in dieser Saison nur selten Grund zum jubeln. In 20 Spielen gelangen lediglich zwei Siege, seit Sonntag ist klar: der Abstieg ist nicht mehr zu verhindern. Doch die Enttäuschung darüber konnten die Fußballerinnen von Trainer Dirk Weißler relativ gut verbergen. Im Kreispokalfinale jedenfalls war nichts zu spüren von Frustration im FFC-Team. Selbstbewusst war der Auftritt gegen den eine Klasse tiefer spielenden SSC Hagen Ahrensburg zwar auch nicht, doch am Ende sahen die Zuschauer im Oldesloer Travestadion tanzende und ausgelassen feiernde Weißler-Schützlinge. Mit 2:0 (0:0, 0:0) behielt die Zweitliga-Reserve nach Verlängerung gegen den Vorjahressieger aus der Schlossstadt die Oberhand. Zur Matchwinnerin avancierte dabei Vanessa Vonau, die beide Treffer erzielte.

„Damit haben wir uns wenigstens einen Titel geholt, wenn wir schon die Klasse nicht gehalten haben“, sagte die doppelte Torschützin mit einer gewissen Portion Genugtuung in der Stimme. Sich selbst wollte die Flügelflitzerin dabei nicht so wichtig nehmen. „Wer die Tore schießt, ist mir egal, Hauptsache wir gewinnen“.

Unter dem Strich war der Sieg der FFC-Reserve verdient, mit Ruhm aber hatte sich der Regionalligist nicht bekleckert. In der regulären Spielzeit waren Höhepunkte rar. Die Anfangsphase der Partie bestimmte der Vorjahressieger, der frech aufspielte und sich ein leichtes optisches Übergewicht erarbeitete. Torchancen waren hüben wie drüben Mangelware. Die beste hatte noch Oldesloes Mareike Eitner per Distanzschuss (45.).

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Erst in der Schlussphase jedoch boten sich auf beiden Seiten Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden. Maie Stein scheiterte an FFC-Keeperin Marie Jürgensen (87.), auf der Gegenseite entschärfte Ahrensburgs Torhüterin Jessica Tschechne einen Schuss von Tatjana Hartmann (90.), so dass es in die Verlängerung ging.

Die Extrazeit war keine 120 Sekunden alt, da brachte Vonau ihre Farben nach Pass von Mareike Eitner in Front. Sieben Minuten später bediente Eimer erneut Vonau, die trocken abzog und mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte. „Danach fehlte uns die Kraft, um noch einmal zurück zu kommen“, erklärte Ahrensburgs Coach Gerhard Gollnest, „unter dem Strich ist der Sieg des FFC daher verdient.“ Das sah auch Dirk Weißler so: „Wir haben schwach begonnen, uns gesteigert und am Ende die größeren Kraftreserven gehabt.“

Schiedsrichter: Fabian Schulz.

Tore: 1:0 Vonau (93.), 2:0 Vonau (98.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.5.2012

 

Sonntag, 6. Mai 2012

FFC Oldesloe II – TV Jahn Delmenhorst 0:1 (0:0)

(21. Punktspiel)

Frenzel besiegt Oldesloe-Reserve per Elfmeter

FFC II verliert knapp mit 0:1 gegen TV Jahn Delmenhorst / Trainer Weißler: „Haben diszipliniert gespielt“

Eine ärgerliche Niederlage hat der FFC Oldesloe Il in der Regionalliga kassiert. Die Stormarnerinnen verloren gegen den TV Jahn Delmenhorst knapp mit 0:1 (0:0). „Dabei hatten die Gäste nur eine Torchance im gesamten Spiel, das nennt man dann wohl effektiv“, sagte FFC II-Coach Dirk Weißler, der mit dem Auftritt seiner Elf dennoch zufrieden war: „Wir haben diszipliniert gespielt. Mein Team lässt die Köpfe nicht hängen und wird bis zum Saisonende alles geben.“

Die einzige Torchance für die Gäste: ein Foulelfmeter. Maresa Rockschies war nach einem zu kurzen Befreiungsschlag im Strafraum unglücklich mit einer Gegenspielerin zusammengerannt. Delmenhorsts Lena Frenzel zeigte sich kaltschnäuzig, verwandelte zum entscheidenden Tor (59.).

Auf der anderen Seite fehlte laut Weißler das Glück, als zunächst Vanessa Vonau nach Doppelpass von außen an TV-Keeperin Uta Schulenburg scheiterte (25.) und wenig später Zita Fichtner (39.). „Wenn so ein Ball mal reingeht, dann nehmen wir in so einem Spiel wie heute auch einen Zähler mit“, sagte Weißler: „Wir wollen bis zum Saisonende auf jeden Fall nochmal punkten.“

Gelegenheit dazu hat das bereits abgestiegene Schlusslicht zuletzt am kommenden Sonntag (14 Uhr) im abschließenden Saisonspiel beim Tabellensechsten TSV Havelse.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies, Teegen, Stöhr, Nicoleit (46. Dünow), Fichtner (85. Bode), Vonau, Krohe, Lübke.

Schiedsrichterin: Christin Naujoks, Hamburg.

Zuschauer: 15.

Tor: 0:1 Frenzel (59., Foulelfmeter).

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.5.2012

 

Sonntag, 13. Mai 2012

TSV Havelse – FFC Oldesloe II 3:0 (1:0)

(22. Punktspiel)

FFC-Reserve verliert zum Abschluss 0:3

nie. – Es war ein Spiel in der Regionalliga, in dem es nur noch um die Ehre ging. Die Entscheidungen waren bereits vergangene Woche gefallen. Während der TSV Havelse die Saison im Tabellenmittelfeld abschließt, ist die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe als Schlusslicht längst abgestiegen. FFC-Trainer Dirk Weißler hatte trotzdem auf „einen Punkt zum Abschied aus der Regionalliga“ gehofft. Doch daraus wurde nichts. Die Oldesloerinnen verloren verdient gegen engagiertere Gastgeberinnen das letzte Saisonspiel mit 0:3 (0:1) und werden einen Neuaufbau in der SH-Liga beginnen müssen. „Wir schauen jetzt, was mit unserer ersten Mannschaft passiert, die gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga kämpft. Erst dann richten wir den Blick nach vorne“, so Weißler.

FFC Oldesloe II: Jürgensen – Hartmann, Rockschies, Nicoleit – Oldörp (56. Stöhr), Schneider, Vonau, Fichtner (71. Janssen), Dünow – Teegen, Lübke.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin.

Tore: 1:0 Pollenius (35.), 2:0 Tünnermann (47.), 3:0 Gellermann (65.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.5.2012

 

Donnerstag, 7. Juni 2012

FFC verlängert Verträge mit Trainerteams

Zweitligist FFC Oldesloe hat den Vertrag mit Chefcoach Michael Clausen (53) und seinem Trainerteam bis zum 30. Juni 2013 verlängert. …

Auch mit dem Trainergespann der zweiten Mannschaft, die den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord verpasst hat, wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Dirk Weißler und Rainer Jahns sollen in der Reserve weiterhin Talente an die Ligamannschaft heranführen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.6.2012

 

Montag, 9. Juli 2012

Drei Ziele erreicht, aber abgestiegen

Vier Ziele hatte sich der FFC Oldesloe II in der vergangenen Saison gesetzt. Drei davon hat das Team von Trainer Dirk Weißler erreicht. Das mutmaßlich wichtigste aber haben die Stormarnerinnen verfehlt: Nach dem Abstieg aus der Regionalliga treten die Fußballerinnen in der kommenden Spielzeit nur noch in der SH-Liga an. „Wir sind eine Ausbildungsmannschaft für unser Zweitliga-Team. Deshalb haben wir andere Vorgaben. Aber natürlich ist ein Abstieg immer ärgerlich“, sagt Weißler, der dennoch drei andere Ziele bei seinem Team erreicht sieht.

So haben die Kreisstädterinnen den Kreispokal und die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. „Wir sollen auch Spielerinnen auf die 2. Bundesliga vorbereiten. Das ist uns gelungen. Mit Svea SeIl und Jule Steinbrecher sind zwei Spielerinnen in die erste Mannschaft aufgerückt“, erklärt Weißler.

Über allem aber schwebt der sang- und klanglose Abstieg aus der Regionalliga. Die beste Tabellenplatzierung hatte die FFC-Reserve nach dem ersten Spieltag inne. Ein 2:2 zum Auftakt gegen den Hamburger SV II reihte die Stormarnerinnen auf dem siebten Tabellenrang ein. Anschließend kannte die Fieberkurve nur einen Weg: nach unten. Hielt sich die FFC-Reserve in der ersten Halbserie immerhin noch über dem Strich, erreichte die Talfahrt am 15. Spieltag den Tiefpunkt. Die Kreisstädterinnen hatten die Rote Laterne übernommen und sollten Sie bis Saisonende auch nicht mehr hergeben.

Dabei wirkte das Team anfangs noch konkurrenzfähig. Dem Punkt gegen die HSV-Reserve folgten eine 0:2-Niederlage gegen Bergedorf und ein 2:1-Erfolg gegen Werder Bremen II. Anschließend punkteten die Stormarnerinnen beim torlosen Remis gegen Burg Gretesch Dann aber begann die Abwärtsspirale. Bis zum nächsten Dreier (2:0 gegen Wüsting-Altmoorhausen) standen fünf Pleiten in Folge. Wer gedacht hatte, der Sieg sei der Brustlöser, sah sich getäuscht. Der FFC II hat mit dem Erfolg gegen Altmoorhausen seine letzten Saisonzähler ergattert.

In der Rückrunde blieb die Weißler-Elf ohne Punkt. „Das war letztlich zu wenig für den Aufwand, den wir betreiben“, so Weißler. Der Coach sagt: „Die Truppe hat gute Spiele abgeliefert, aber keine Punkte geholt, auch, weil die Erfahrung fehlte.“ Und zwei wichtige Spielerinnen. SeIl und Steinbrecher eben, die zur Winterpause den Kader verlassen haben. „Das ist auf dem Niveau dann schwer auszugleichen“, so Weißler, dessen Team sich in der zweiten Halbserie beim 0:6 gegen Bergedorf und den HSV II und beim 0:10 gegen Landesrivale Holstein Kiel gewaltige Pleiten einhandelte. Was den Coach aber hoffnungsvoll stimmte: „Das Team hat sich dennoch nie hängen lassen Aber irgendwann kam bei den ganzen Negativerlebnissen eben der psychologische Knacks.“

Am Ende standen ganze neun Tore bei 65 Gegentreffern zu Buche. Eine Bilanz, die folgerichtig den Gang in die SH-Liga bedeutete.

NORDSPORT vom 9.7.2012

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