FFC Oldesloe

Die Spielzeit 2009/10 – 1. Mannschaft

 

Sonnabend, 18. Juli 2009

DFB-Pokal: FFC Oldesloe in Mönchengladbach

pwd. – Der FFC Oldesloe muss in der ersten Runde im DFB-Pokal der Frauen beim West-Regionalligisten Borussia Mönchengladbach antreten. Dieses Los zog die ehemalige Nationalspielerin Renate Lingor gestern in Frankfurt. Gespielt wird am 13. September (11 Uhr).

„Vom Namen her ist es ein attraktiver Gegner. Aber von der Entfernung her hätten wir uns lieber einen Verein in Norddeutschland gewünscht“, sagt FFC-Manager André Niemann, der bei der Auslosung dabei war. Die Stormarner werden einen Tag vorher anreisen. Niemann: „Dadurch wird auch der Teamgeist gefördert.“ Eine Woche später beginnt die Liga.

In der ersten Pokalrunde gibt es 1500 Euro (vergangene Saison 600 Euro) vom DFB. Ein Klacks zu den 100.000 Euro bei den Herren. „Letztes Jahr mussten wir bei Heike Rheine antreten. Da reichte das Geld nicht“, sagt Trainer Michael Clausen, der ein Weiterkommen einplant.

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 18.7.2009

 

Sonntag, 2. August 2009

FFC Oldesloe: Schwierige Zielsetzung vor dem Trainingsauftakt

ing. – So lange hat nicht einmal Lehrer Michael Clausen frei: Zehn Wochen nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison bittet der Trainer die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe morgen zum ersten Training, beginnt somit die Vorbereitung auf die dritte Saison in der Nord-Staffel der 2. Liga.

Eine Saison, die Clausen schon weit vor dem ersten Spieltag am 20. September gegen Aufsteiger Werder Bremen Probleme bereitet. Dann nämlich, wenn er nach einem Saisonziel gefragt wird. Einerseits muss es Anspruch des 51-jährigen Gymnasiallehrers sein, der in Trittau Deutsch und Philosophie lehrt, auch seinen Bad Oldesloer Spielerinnen immer Neues zu vermitteln und so ihr sportliches Fortkommen zu sichern.

Andererseits weiß er aber auch, dass der in der abgelaufenen Saison erreichte Rang sechs (33 Punkte) die beste Platzierung seit Bestehen des Klubs (gegründet 2000) ist, dabei Holstein Kiel mit sechs Punkten Vorsprung als Nummer eins im Lande in Sachen Frauenfußball abgelöst wurde und die Aufsteiger aus der Regionalliga wesentlich stärker sein werden, als es die Klubs waren, die abgestiegen sind. So ist zu erwarten, dass die Liga stärker wird. Und vielleicht auch zu befürchten, dass der FFC schwächer wird. Immerhin verliert das Team mit Desiree Steinike eine Leistungsträgerin an Erstligist HSV, Johanna Wöhler fehlt wegen eines Spanien-Aufenthalts die gesamte Hinrunde.

Immerhin: Den insgesamt fünf Abgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber. Dass neben den Mittelfeldspielerinnen Michelle von Appen (TSV Nahe), Annika Knechtel (Duwo 08), Johanna Jacobi und Jennifer Herrmann (beide FFC U16) sowie Abwehrspezialistin Marieke Bauer vom Mellendorfer TV mit Liva Zunker vom Ratzeburger SV nur eine Stürmerin neu hinzu kommt, steht laut Clausen nur vordergründig im Widerspruch zum zuletzt offenkundigen Offensivproblem (nur 23 Tore in 22 Spielen). „Es geht darum, aus dem Mittelfeld offensiver zu denken und zu agieren“, sagt er und plant deshalb, in der taktischen Grundformation von der „Doppelsechs“ auf eine Mittelfeldraute umzustellen.

Gelegenheit, dies auszutesten, haben er und sein Team in insgesamt sieben Vorbereitungsspielen, bevor es eine Woche vor dem Punktspiel-start in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Regionalligist Borussia Mönchengladbach erstmals ernst wird.

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 2.8.2009

 

Mittwoch, 5. August 2009

FFC hat Training wieder aufgenommen

ssi. – Hinter dem FFC Oldesloe liegt die erfolgreichste Saison in der noch jungen Vereinsgeschichte. Mit Platz sechs in der 2. Bundesliga Nord war nicht zu rechnen, zumal das Team von Trainer Michael Clausen mit sechs Punkten Vorsprung auf Landesrivale Holstein Kiel ins Ziel kam. Am Montag bat Coach Clausen seine neue Elf zum ersten Training in Vorbereitung auf die dritte Spielzeit in der 2. Liga. Ein 70 Minuten langer „Aufgalopp“ und eine anschließende 20-minütige Besprechung standen auf dem Programm. Fünf der insgesamt sieben Neuzugänge konnte Clausen dabei begrüßen. Aus der eigenen U16 rückten Keeperin Janne Backhaus sowie die Mittelfeldspielerinnen Jennifer Herrmann und Johanna Jacobi in den Frauen-Kader auf. Zudem haben sich mit Liva Zunker (Ratzeburger SV), Annika Knechtel (Duwo 08), Michelle von Appen (TSV Nahe) und Mareike Bauer (Mellendorfer TV) vier Neue dem FFC angeschlossen. Den ersten Testspielauftritt haben die Bad Oldesloerinnen am Sonntag. Um 14 Uhr trifft der Zweitligist in Flensburg auf den dänischen Erstligisten Horsens SIK.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.8.2009

 

Sonntag, 9. August 2009

Horsens SIK – FFC Oldesloe 1:1 (0:0)

(In Flensburg: Freundschaftsspiel)

Achtungserfolg des FFC Oldesloe

ssi. – Im ersten Testspiel in Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Bundesliga hat der FFC Oldesloe einen Achtungserfolg gefeiert. Am „Tag des Sports“ in Flensburg trennte sich der von Michael Clausen gecoachte FFC vom dänischen Erstligisten SIK Horsens 1:1 (0:0). Neuzugang Michelle von Appen, die vom Regionalliga-Absteiger TSV Nahe nach Bad Oldesloe gewechselt ist, traf zur Führung der Clausen-Elf. In der Folge aber versäumte es der Zweitligist nachzulegen und kassierte in der 75. Minute den Ausgleich zum 1:1-Endstand.

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.8.2009

 

Sonnabend, 15. August 2009

SV Ahlerstedt/Ottendorf – FFC Oldesloe 5:1 (0:0)

(Freundschaftsspiel)

FFC Oldesloe verliert Testspiel 1:5

Zweitligist unterliegt Regionalligist SV Ahlerstedt/Ottendorf

ssi. – Ergebnisse sind in der Saisonvorbereitung zwar zweitrangig, dennoch ärgerte sich Michael Clausen über die 1:5 (0:0)-Niederlage der von ihm trainierten Bad Oldesloer Zweitliga-Fußballerinnen beim eine Klasse tiefer spielenden SV Ahlerstedt/Ottendorf. „Das war ein ganz schlechter Auftritt von uns. Teilweise haben wir uns bewegt wie Wanderdünen“, war der FFC-Coach mit der Leistung seiner Mannschaft, die wegen kleinerer Blessuren die zweite Halbzeit zu zehnt absolvieren musste, überhaupt nicht einverstanden.

Aufgrund von Verletzungen und einigen urlausbedingten Ausfällen traten die Clausen-Schützlinge beim Regionalligisten ohnehin schon mit einer Rumpfmannschaft an. „Es wurde dann schnell deutlich, dass die Neuen noch Zeit brauchen, um sich an die veränderten Gegebenheiten zu gewöhnen“, sagte der Trainer und meinte damit, dass seine junge Truppe Lehrgeld bezahlen mussten. Zwar gelang Annika Knechtel kurz nach der Pause die Gäste-Führung. Doch in der Folge dominierte der Regionalligist das Geschehen und stellte die neu formierte FFC-Abwehr ein ums andere Mal vor große Probleme. „Im taktischen Bereich haben einige der Neuen erhebliche Probleme. Auch die deutlich höhere Belastung macht ihnen offensichtlich zu schaffen. Die Mädels waren platt“, meinte Clausen, nachdem die Gastgeberinnen den Rückstand noch in einen 5:1-Sieg gedreht hatten.

STORMARNER TAGREBLATT vom 20.8.2009

 

Freitag, 21. August 2009

Neuenbrook spielt für einen guten Zweck

sh:z. – Am Sonntag veranstaltet die Frauenmannschaft des SV Neuenbrook/Rethwisch auf dem Sportplatz in Rethwisch ein hochkarätiges Vorbereitungsturnier. Neben dem gastgebenden Schleswig-Holstein-Ligisten nehmen die Mannschaften des FFC Oldesloe und dem Hamburger SV II teil Die Gäste spielen beide in der 2. Bundesliga Nord.

In Rethwisch spielen die Mannschaften nach dem Motto „Jeder gegen Jeden“ den Sport-Schönbeck-Cup in drei Spielen á 45 Minuten aus.

Ein sportliches Wiedersehen wird es dabei in doppelter Hinsicht geben. Zum einen trifft die Torfrau des SV Neuenbrook/Rethwisch Ellen Rehder ihre alte Mannschaft wieder. Rehder war in der Saison 2007/08 für den FFC Oldesloe in der 2. Bundesliga aktiv. In der vergangenen Saison mussten zweimal die geplanten Freundschaftsspiele aufgrund der Witterung abgesagt werden. Diesmal soll es mit dem Wiedersehen aber endlich klappen. Zum anderen treffen die Steinburger beim HSV II auf ihre ehemalige Mittelfeldspielerin und Kapitänin Henrike Meiforth. Die Itzehoerin ist zu Saisonbeginn zu den Hamburgern gewechselt um ihre spielerische Klasse auch in höheren Ligen zu beweisen.

Neben den sportlichen Wettkampf steht an diesem Sonntag aber auch das soziale Engagement in Vordergrund. Die Einnahmen aus diesem Turnier sollen der sechsjährigen Rieke Nagel aus Rethwisch zu Gute kommen. Das Mädchen leidet an einem seltenen Chromosomenfehler. Dieser äußert sich bei Rieke mit einer erheblichen Sprachbehinderung, einer Entwicklungsverzögerung von ca. zwei bis drei Jahren sowie durch Kleinwuchs. …

Die Veranstaltung ist für die gesamte Familie gedacht. Für Kinder stehen deshalb viele Spiele der Spieliothek kostenlos zur Verfügung. Das Rahmenprogramm startet ab 12.30 Uhr.

Spielplan: 13 Uhr SV Neuenbrook/Rethwisch gegen FFC Oldesloe, 14 Uhr Hamburger SV II gegen SV Neuenbrook/Rethwisch, 15 Uhr FFC Oldesloe gegen Hamburger SV II.

NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU vom 21.8.2009

 

Sonntag, 23. August 2009

HSV II gewinnt Turnier in Rethwisch

rst. – Wie nicht anders zu erwarten, blieben die Fußballerinnen des SV Neuenbrook/Rethwisch in ihrem Turnier um den Sport-Schönbeck-Cup gegen die beiden Zweitligisten FFC Oldesloe und Hamburger SV II chancenlos. Allerdings verkaufte sich das Team von Trainer Klaus Stumbries teuer gegen die spielerisch und läuferisch überlegenen Gäste.

Gegen den FFC Oldesloe hieß es nach 45 Minuten 0:1. „Wir haben gut gegengehalten und durch ein dummes Tor verloren“, berichtete Klaus Stumbries. Gegen den HSV II, bei dem die Ex-Neuenbrookerin Henrike Meiforth in der Abwehr-Viererkette zentral spielte und einen guten Eindruck hinterließ, gab es danach eine 0:3-Niederlage. Die stark haltende Ellen Rehder im Neuenbrooker Tor verhinderte in beiden Spielen höhere Niederlagen. Turniersieger wurde der Hamburger SV aufgrund des besseren Torverhältnisses, nachdem man sich 1:1 vom FFC Oldesloe getrennt hatte.

Das Turnier stand unter dem Motto „Wir kicken für Rieke“. Der Erlös der Veranstaltung soll helfen eine Delphin-Therapie für die sechsjährige Rieke Nagel aus Rethwisch zu finanzieren, die an einem seltenen Chromosomenfehler leidet. …

NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU vom 27.8.2009

 

Dienstag, 25. August 2009

TSV Zarpen Männer – FFC Oldesloe NN

(Freundschaftsspiel)

 

Sonnabend, 29. August 2009

FFC Oldesloe – Tennis Borussia Berlin NN

(In Kellenhusen: Freundschaftsspiel)

 

Dienstag, 8. September 2009

SV Meddewade Männer – FFC Oldesloe 2:0

(Freundschaftsspiel)

 

Freitag, 11. September 2009

FFC Oldesloe will Platz sechs bestätigen

In der abgelaufenen Saison belegten die Fußballerinnen des FFC Oldesloe den sechsten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga und feierten damit den größten Erfolg in der jungen Vereinsgeschichte. In der neuen Spielzeit hofft FFC-Coach Michael Clausen auf ein ähnlich gutes Abschneiden.

sru. – Für die Damen des FFC Oldesloe wird es jetzt ernst. Am Sonnabend, 19. September, startet der FFC mit einem Heimspiel gegen Werder Bremen in die neue Saison in der 2. Bundesliga der Damen. Nach dem „sensationellen“ sechsten Platz in der abgelaufenen Saison, Oldesloes größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, wo man sogar die vorher viel stärker eingeschätzten Damen vom Landesrivalen Holstein Kiel hinter sich ließ, gibt es für Trainer Michael Clausen ein großes Ziel: „Wir wollen diesen Platz natürlich bestätigen.“ Doch auch Clausen, Lehrer am Gymnasium in Trittau, weiß, „das wird dieses Mal deutlich schwieriger werden, da die Liga durch Teams wie Werder Bremen oder Magdeburg doch wesentlich ausgeglichener geworden ist.“ Ein weiteres Problem des FFC – die Bad Oldesloerinnen sind nicht gerade auf „Rosen“ gebettet, verfügen über den zweitkleinsten Etat der Liga. Trainer Michael Clausen bestätigt: „Wir leben hier in erster Linie vom Idealismus der Spielerinnen, können weder ein Gehalt noch Fahrgeld bezahlen. Eigentlich traurig, dass im Herrenbereich durchschnittliche Verbandsliga-Spieler höher entlohnt werden als unsere Damen in der 2. Fußball-Bundesliga. Doch trotz einiger Unwägbarkeiten hat der Coach anscheinend seine „Hausaufgaben“ gut erledigt, es auch im fünften Jahr unter seiner Regie geschafft, wieder eine gute Mannschaft zusammenzustellen. So gelang es ihm, mit Stürmerin Duygu Bacicic und Mittelfeldspielerin Marieke Bauer (beide vom Mellendorfer TV) gleich zwei „Hochkaräter“ nach Bad Oldesloe zu holen, die bereits über Zweitliga-Erfahrung verfügen. Der Trainer ist sich sicher: „Die Beiden sind ein Gewinn für unser Team, werden die Qualität deutlich anheben.“ Ebenfalls neu dabei sind Stürmerin Liva Zunker vom Ratzeburger SV die Clausen schon in der vergangenen Saison verpflichten wollte, sowie die beiden Mittelfeldspielerinnen Annika Knechtel aus Duvenstedt und Michelle von Appen, die vom Regionalliga-Absteiger TSV Nahe kam. Auch der eigenen Jugend gab der Coach eine Chance. So stehen mit Torhüterin Janne Backhaus, Abwehrspielerin Johanna Jacobi und Jennifer Herrmann, die das Mittelfeld beleben soll, gleich drei Akteure aus der eigenen Jugend (U16) im diesjährigen Kader. „Die Drei suchen die Herausforderung und sollen sich weiterentwickeln“, sieht Clausen großes Potenzial bei den „Youngstern“. Dafür stehen mit Sarah Schreiber (pausiert), Desiree Steinike, die zum Hamburger SV wechselte, Antje Bauer (pausiert berufsbedingt) und Andrea Rehfeldt, die sich der Reserve des HSV angeschlossen hat, vier Spielerinnen nicht mehr zur Verfügung. „Ich habe mit 22 Spielerinnen dennoch einen sehr ausgeglichen Kader zur Verfügung“, freut sich der Coach, der allerdings gesteht, dass er auch noch nicht so richtig weiß, „wo das Team steht.“

Taktisch gesehen zumindest gibt es jetzt mehrere Alternativen. „Egal ob ein 4-4-2, oder ein 4-3-3, es ist alles möglich. Wir sind wesentlich flexibler geworden“, so Clausen, der aber auch Kritik übt „Wir müssen auf jeden Fall noch unsere Chancenverwertung verbessern. In der abgelaufenen Saison haben wir in 22 Spielen nur 23 Tore erzielt damit kann ich nicht zufrieden sein. Nur wenn wir noch torgefährlicher werden, haben wir realistische Chancen, den sechsten Platz aus der Vorsaison zu bestätigen.“

Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen zu beweisen, hat der FFC schon am kommenden Sonntag. Um 11 Uhr müssen die Clausen-Schützlinge in der ersten DFB-Pokalrunde bei Regionalliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach ran.

  • Zugänge: Janne Backhaus, Johanna Jacobi, Jennifer Herrmann (alle eigene Jugend), Annika Knechtel (Duwo 08), Michelle von Appen (TSV Nahe), Marieke Bauer, Duygu Bacicic (beide Mellendorfer TV), Liva Zunker (Ratzeburger SV).
  • Abgänge: Sarah Schreiber (pausiert), Desiree Steinike (HSV II), Andrea Rehfeldt (HSV II). Antje Bauer (pausiert).
  • Tor: Friederike Wiener, Janne Backhaus.
  • Abwehr: Joy Grube, Mirja Herrmann, Svenja Fritz, Verena Hidebrandt, Franziska Koop, Sandra Runge, Johanna Jacobi, Johanna Wöhler.
  • Mittelfeld: Stefanie Storm, Claudia Wenzel, Annika Knechte), Kristin Engel, Marieke Bauer, Michelle von Appen, Jennifer Herrmann.
  • Angriff: Gaitana Lippert, Kristina Kucharski, Jaqueline Bleser, Liva Zunker, Duygu Bacicic.
  • Trainer: Michael Clausen; Co-Trainer: Andre Polchow; Torwarttrainer: Holger Dau.

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.9.2009

 

Sonntag, 13. September 2009

Borussia Mönchengladbach – FFC Oldesloe 0:2 (0:0)

(1. Runde DFB-Pokal)

DFB-Pokal: FFC ist weiter dabei

ssi. – Wie in der vergangenen Saison auch ist Zweitligist FFC Oldesloe in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die von Michael Clausen gecoachten Bad Oldesloerinnen setzten sich beim Regionalliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach nach torloser erster Halbzeit noch verdient mit 2:0 durch. „Ich bin sehr zufrieden, zumal wir vor der Partie nicht wussten, wo wir stehen“, bilanzierte Clausen den Sieg seiner Elf zum Saisonauftakt.

Clausen hatte seine Mannschaft auf eine schwere Aufgabe eingestellt. Denn der Gegner hat bereits vier Saisonspiele absolviert, führt die Regionalliga-Tabelle an und will mit aller Macht in die 2. Liga aufsteigen. Dementsprechend konzentriert und engagiert ging der FFC zu Werke, erspielte sich zunächst aber kaum zwingende Torchancen. Nach der Pause spielte den Gästen die frühe Führung von Gaitana Lippert in die Karten. Nach einem Fehlpass der Gastgeberinnen tanzte Lippert in der 49. Minute die gesamte Borussen-Deckung aus und schob zum 0:1 ein. Als sechs Minuten später Mirja Herrmann mit einem direkt verwandelten Freistoß nachlegte, war die Partie entschieden. „Ab der 70. Minute sind wir kräftemäßig eingebrochen, weil uns noch der Rhythmus fehlt. Aber wir haben keine Chancen des Gegners zugelassen und selbst noch die eine oder andere Kontermöglichkeit gehabt“, berichtete Clausen, der in der zweiten Runde nun auf einen attraktiven Erstligisten als Gegner hofft.

FFC Oldesloe: Wiener – Herrmann, Hildebrandt, Koop, Jacobi (46. Bauer) –Storm, Wenzel, Grube –Engel (82. von Appen), Lippert, Zunker (65. Kucharski).

Schiedsrichterin: Monique Elsner.

Zuschauer: 250.

Tore: 0:1 Lippert (49.),0:2 Herrmann (55.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.9.2009

14.09.2009

DFB-Pokal, 1. Hauptrunde
VFL Borussia Mönchengladbach – FFC Oldesloe 0:2 (0:0)

Der erste Auftritt im DFB-Pokal in der noch jungen 14-jährigen Vereinsgeschichte von Borussia Mönchengladbach brachte den Damen heute kein Glück. Der Neuaufsteiger der Regionalliga-West verlor unglücklich mit 0:2 gegen den Zweitligisten FFC Oldesloe 2000 und lies dennoch aufhorchen.

Mit viel Spannung und Selbstvertrauen starteten die Mönchengladbacherinnen in das Spiel. Sind sie doch bereits in der Regionalliga-West, nach vier Spieltagen, souveräner Tabellenführer. Dies scheint allerdings etwas verwunderlich, wurde doch der Kader für die neue Saison komplett neu zusammengestellt und ebenfalls mit Friedel Baumann, ein neuer Trainer verpflichtet.

Baumann ist im Frauenfußball kein Unbekannter, hatte er doch erst in der abgelaufenen Saison an der Seite von Martina Voss mit dem FCR 2001 Duisburg den UEFA-Cup und den DFB-Pokal gewonnen. Immerhin 17 Spielerinnen verließen nach Ablauf der letzten Saison die Borussia, um ihrem Trainer Oliver Lörsch zum Ligakonkurrenten Fortuna Dilkrath zu folgen. Lediglich fünf Spielerinnen aus dem alten Kader sind bei Mönchengladbach geblieben. Dennoch hat Friedel Baumann es geschafft eine kompetente Mannschaft zusammen zu stellen.

Der Gast aus Schleswig-Holstein war also in zweierlei Hinsicht vorgewarnt, doch hatten die Oldesloer gegen den klassentieferen Gegner so ihre Mühen. Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen und ein Klassenunterschied kaum zu bemerken, so gab es auch kaum sehenswerte oder gefährliche Torraumszenen zu vermelden.

In der 39. Minute jedoch hätte Gladbach sogar in Führung gehen können, als nach einem Foul an der türkischen Nationalspielerin Cansu Yag ihre Kollegin Melanie Krohnen den fälligen Freistoß auf Tor zirkelte, aber die Gästetorhüterin Friederike Wiener konnte diesen Ball mit einwenig Mühe abfangen. Nur eine Minute später verfehlte Eyline Lupprich das gegnerische Tor mit einem gefühlvollen Schlenzer nur knapp.

Einer Unachtsamkeit im Gladbacher Spielaufbau war es zu verdanken, dass die Gäste kurz nach Wiederanpfiff mit 0:1 in Führung gingen. Die Oldesloer Spielerin Giattana Lippert fing einen Rückpass der Borussen in Höhe der Mittellinie ab und legte einen fulminanten Sololauf über das halbe Spielfeld zurück. Dabei spielte sie gleich vier Gegenspielerinnen und die Gladbacher Torhüterin Jasmin Hamann aus bevor sie den Ball im Tor versenkte. Die Freude bei Oldesloe war riesengroß, doch ließen sich die Gladbacherinnen durch den Rückstand nicht beirren und kämpften wacker weiter.

Doch in der 55. Minute wurde die Niederlage von Borussia Mönchengladbach besiegelt, als Mirja Herrmann einen Freistoß aus 18 Metern verwandelte und den Ball perfekt ins linkere obere Eck zirkelte.

Wer aber nun gedacht hätte, die Gladbacherinnen würden sich nun ihrem Schicksal ergeben, wurde sichtlich eines Besseren belehrt. Die Borussen wurden nun noch bissiger und drängten Oldesloe immer mehr in die eigene Hälfte zurück. Der Anschlusstreffer lag förmlich in der Luft und ein Klassenunterschied nun überhaupt nicht mehr festzustellen.

Die größte Chance zum Anschlusstreffer hatte dabei Sonja Deckers als sie einen von Melanie Krohnen ausgeführten Freistoß annahm und aufs gegnerische Tor zulief. In der 83. Minute war es wieder Melanie Krohnen, die sich mit einem Distanzschuss versuchte, aber auch hier war es der Torhüterin Friederike Wiener zu verdanken, dass das Oldesloer Tor leer blieb.

Dank zweier recht fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen und dem Unvermögen der Gladbacherinnen im Torabschluss, brachte Oldesloe die glückliche 2:0 Führung über die Zeit und zieht nun in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Die Gladbacherinnen brauchen sich für diese unglückliche Niederlage nicht zu schämen, es steckt genügend Potential in der Mannschaft welches nur noch zum richtigen Zeitpunkt abgerufen werden muss.

VFL Borussia Mönchengladbach:
Hamann – Weyers, Jacobs, Schommen (82. Hupertz), Sanjose Mendez, Birbaum, Deckers, Richter, Krohnen, Yag, Lupprich

FFC Oldesloe:
Wiener – Herrmann, Storm, Grube, Engel (82. von Appen), Lippert, Hildebrandt, Koop, Wenzel, Zunker (65. Kucharski), Jacobi (46. Bauer)

Tore:
0:1 Jacobi (49.)
0:2 Herrmann (55.)

 

Freitag, 18. September 2009

Clausen: „Wir werden uns strecken müssen“

FFC Oldesloe empfängt Werder Bremen

ssi. – Die Generalprobe für den Saisonstart haben die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe am vergangenen Wochenende erfolgreich absolviert. Mit 2:0 setzten sich die Schützlinge von Trainer Michael Clausen im DFB-Pokal gegen den starken Regionalliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach durch. Am Sonntag geht es in der Liga erstmals wieder um Punkte. Und der Auftaktgegner hat einen ähnlich klangvollen Namen. Um 14 Uhr wird Werder Bremen im Kurparkstadion auflaufen. „Gegen einen Aufsteiger wollen wir das erste Heimspiel natürlich gewinnen, aber leicht wird es nicht“, glaubt Michael Clausen. Die Bremer Frauenmannschaft wurde zwar erst vor zwei Jahren gegründet, marschierte aber von der Verbandsliga bis in die 2. Liga durch. „Werder hat 120 Spielerinnen aus ganz Niedersachsen und Bremen gesichtet und sich zudem mit einigen erfahrenen Akteurinnen aus Wattenscheid und Gütersloh verstärkt, Qualität ist also durchaus vorhanden. Wir werden uns strecken müssen“, ist sich Clausen, der auf Svenja Fritz (Zahn-Operation) und Sandra Runge verzichten muss, sicher.

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.9.2009

 

Sonntag, 20. September 2009

Clausen klagt über Frauen-Pläne des DFB

Oldesloes Zweitliga-Trainer prangert Fehlentwicklungen an / Saisonstart heute gegen Werder Bremen

ing. – Die dritte Saison in der 2. Liga, heute beginnt sie für den FFC Oldesloe. Eine Woche nach dem Pokalerfolg bei Borussia Mönchengladbach (2:0) kommt mit Werder Bremen der nächste „große Name“ ins Bad Oldesloer Kurparkstadion (Anstoß 14 Uhr).

Wobei die Bremer im Frauenfußball gerade erst dabei sind, sich einen Namen zu machen. Denn erst vor zwei Jahren reanimierte der SVW sein Frauen-Team (nachdem er zuvor ein Sichtungstraining für insgesamt 120 Spielerinnen organisiert hatte), stieg dann in der Verbandsliga Bremen neu ein und auf Anhieb auf. Nach dem anschließenden Durchmarsch durch die Regionalliga spielen die Werder-Women jetzt nach zwei Jahren bereits in der 2. Liga.

Eine Entwicklung, ganz im Sinne des DFB, wie FFC-Trainer Michael Clausen weiß: „Die Plane des Verbandes gehen doch eindeutig dahin, dass die finanzstarken Herren-Bundesligisten auch im Damen-Bereich ein Bundesliga-Team stellen sollen.“ So könne der DFB mit vergleichsweise geringen Mitteln sicherstellen, dass die Frauen-Bundesliga zum Beispiel in erstklassigen Stadien präsentiert werden könne.

„Als Anreiz wird den Profi-Klubs in Aussicht gestellt, dass ihre Leistungszentren finanziell besser bedacht werden, wenn dort auch eine Frauen-Abteilung angegliedert ist“, sagt Clausen. So dürfte man beim DFB erfreut gewesen sein, dass sich der 1. FC Köln jetzt durch die Hintertür direkt in der 2. Frauen-Bundesliga (Süd) einkaufte, indem er den gerade aus der Regionalliga West aufgestiegenen FFC Brauweiler Pulheim 2000 übernahm.

Eine Entwicklung, in der Clausen die sportliche Existenz der kleineren, selbständigen Frauenfußball-Vereine wie den FFC Oldesloe gefährdet sieht. Umso mehr, wenn man die Pläne der Entscheidungsträger im DFB betrachtet. Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid votierte erst unlängst für eine Reduzierung der Frauen-Bundesliga von zwölf auf acht Teams, um die Leistungsdichte zu erhöhen. Und Ex-Nationalspielerin Steffi Jones, die als Präsidentin des WM-Organisationskomitees durchs Land reist, lässt dabei keine Gelegenheit aus, sich für eine eingleisige 2. Liga einzusetzen.

„Wer soll das bezahlen?“, fragt FFC-Trainer Clausen und gibt die Antwort gleich selbst: „Außer den Frauen-Teams der Männer-Bundesligisten natürlich.“ Dass die Frauen dort nur „das fünfte Rad am Wagen sind“ und kaum Zuschauer in die Stadien locken, hält Clausen für ein wichtiges Gegenargument.

Doch dass er für ein Umdenken an höchster Stelle sorgen kann, glaubt er nicht. Die zweite Pokal-Hauptrunde (die morgen in Frankfurt am Main ausgelost wird) ist für ihn ein weiteres Beispiel. „Da kümmert es beim DFB niemanden, dass die Frauen fast alle arbeiten. Und so wird die Pokalrunde auf einen Mittwoch angesetzt.“ Seine Frauen müssten bei einem Auswärtsspiel schlimmstenfalls also zwei Tage Urlaub nehmen. So hofft Clausen für morgen auf ein gutes (Heim-)Los und für heute auf einen erfolgreichen Start in die (noch) zweigeteilte 2. Bundesliga.

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 20.9.2009

 

Sonntag, 20. September 2009

FFC Oldesloe – Werder Bremen 1:0 (1:0)

(1. Punktspiel)

Gewonnen, aber beim FFC Oldesloe läuft noch nicht alles rund

Clausen-Schützlinge feiern beim Saisonauftakt in der 2. Bundesliga durch Lipperts 1:0 einen Arbeitssieg gegen Aufsteiger Werder Bremen

cya. – Mit dem Ergebnis konnte Michael Clausen zufrieden sein. Der von ihm trainierte FFC Oldesloe setzte sich mit 1:0 (1:0) in der 2. Bundesliga gegen Aufsteiger SV Werder Bremen durch. Doch trotz des Heimsieges offenbarten die FFC-Fußballerinnen auch einige Defizite. Mängel in der Defensivarbeit und Schwächen im Abschluss gilt es in den kommenden Spielen zu beheben.

Während der gesamten 90 Minuten hatten die Kickerinnen von der Weser die größeren Spielanteile, waren aber im Abschluss nicht konsequent genug. Vor allem Jessica Golebiewski übte von Anfang an viel Druck auf die FFC-Abwehr aus und sorgte etliche Male für Gefahr. Eine Flanke von ihr in der achten Minute nahm Mirja Krämer gekonnt an, ihr Schuss ging aber genauso daneben wie zwei Minuten später die Direktabnahme von Nahrin Uyar nach einem Eckball.

Danach wachte der FFC auf und erspielte sich in der 15. Minute seine erste Chance durch Kristin Engel. Ihre Hereingabe konnte von den Bremerinnen gerade noch vor der Torlinie geschlagen werden. Fünf Minuten später war es wieder Engel, die sich durch die Abwehr des Gegners getankt hatte, an Werders Torhüterin Jessica Martens jedoch scheiterte. Bremen versuchte es anschließend mit einigen Weitschüssen, die jedoch das Ziel deutlich verfehlten.

Mit zunehmender Dauer übernahm bei den Oldesloerinnen Angreiferin Gaitana Lippert zusehends das Kommando und holte sich die Bälle tief in der eigenen Hälfte ab, um damit sehenswerte Aktionen einzuleiten. In der 43. Minute krönte sie einen schönen Sololauf mit dem 1:0. Bremen erhöhte daraufhin in der zweiten Hälfte den Druck, ohne jedoch dem FFC wirklich gefährlich zu werden. Lediglich ein Freistoß von Lea Notthoff nötigte FFC-Keeperin Friederike Wiener eine Glanzparade ab (65.). Auf der Gegenseite versäumte es die eingewechselte Kristina Kucharski, ihre Möglichkeiten zu nutzen und den Sack endgültig zuzumachen (81. und 89.).

FFC-Trainer Michael Clausen bewertete den Sieg am Ende realistisch: „Wir haben uns in der, ersten Halbzeit nicht gut angestellt, hatten Glück, dass Bremen nicht richtig torgefährlich gewesen ist. Insgesamt war es ein Arbeitssieg“, so Clausen, der Verständnis dafür hatte, dass noch nicht alles rund lief. „Wir befinden uns im Umbruch, es braucht Zeit, bis sich alles eingespielt hat“.

FFC Oldesloe: Wiener – Herrmann, Bauer (46. Kucharski), Storm – Grube, Engel, Zunker (46. Bakici), Hildebrandt – Lippert, Koop, Wenzel.

Schiedsrichterin: Sandra Blumenthal, Pritzwalk.

Zuschauer: 197.

Tor: 1:0 Lippert (43.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.9.2009

20.09.2009 FFC Oldesloe - SV Werder Bremen

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

 

Dienstag, 22. September 2009

Doch ein Traumlos im DFB-Pokal: Turbine Potsdam kommt zum FFC

Fußball-Festtag im heimischen Stadion statt Reise-Strapazen zur Wochenmitte: Weil der Meister auf sein Heimrecht verzichtet hat, spielen Welt- und Europameisterinnen nun am 14. Oktober im Bad Oldesloer Kurpark.

ud/ing. – Als Michael Clausen von der Auslosung der zweiten Pokal-Hauptrunde des DFB erfuhr, schwankte der Trainer zunächst zwischen Jubel und Enttäuschung. Denn mit dem 1. FFC Turbine Potsdam wurde seinem Zweitliga-Team des FFC Oldesloe zwar „das FC Bayern des Frauen-Fußballs“ zugeschanzt. Doch die Reihenfolge der gezogenen Lose bedeutete ein Auswärtsspiel. „Da müssen unsere Spielerinnen bestimmt zwei Tage frei nehmen“, wurde seine Vorfreude auf ein Kräftemessen mit Deutschlands derzeit bester Frauen-Vereinsmannschaft getrübt. Ihm selbst hätte der Spieltermin am 14. Oktober in Babelsberg gut gepasst, weil er in der Woche vom 12. bis 16. Oktober im nahegelegenen Dresden Urlaub machen will.

Nach einem Telefonat mit Potsdams Trainer und Sportdirektor Bernd Schröder wurde aus der sportlich wohl unlösbaren Aufgabe dann doch noch ein Traumlos. Denn die Potsdamer erklärten sich mit dem Tausch des Heimrechtes einverstanden, und der DFB gab wenig später gegenüber der FFC-Vorsitzenden Anja Völker grünes Licht.

So muss in den nächsten Tagen nur noch die Anstoßzeit festgelegt werden. Dem Spiel des Jahres, dem absoluten Höhepunkt in der FFC-Vereinsgeschichte aber steht schon jetzt nichts mehr im Wege. Ein Spiel, das weit über Bad Oldesloe hinaus Interesse wecken wird. Schließlich spielt beim Meister mit Anja Mittag, Jennifer Zietz, Bianca Schmidt, Babett Peter und nicht zuletzt Fatmire Bajramaj ein Quintett aus der DFB-Auswahl, die gerade erst ihren siebten EM-Titel gewann. Insgesamt hat Turbine acht Nationalspielerinnen im Kader, allein die sieben deutschen bringen es gemeinsam auf 182 Länderspiele.

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 22.9.2009

 

Freitag, 25. September 2009

FFC Oldesloe erwartet bei Lokomotive Leipzig einen heißen Tanz

Clausen-Elf gastiert am Sonntag bei einem der Titelfavoriten

ssi. – Trotz des 2:0-Auftaktsieges gegen Werder Bremen ist noch nicht alles Gold, was bei den Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe glänzt. „Wir müssen im 4-3-3-System noch konstruktiver im Spielaufbau werden, sicherer am Ball agieren und schneller von Angriff auf Verteidigung umschalten“, fordert FFC-Coach Michael Clausen, der am Sonntag mit seiner Elf bei Lokomotive Leipzig zu Gast sein wird. Bereits morgen reisen die Bad Oldesloerinnen in Leipzig an und absolvieren dort noch eine lockere Trainingseinheit. Der Gegner ist zwar mit einer 0:3-Niederlage in die Saison gestartet, kassierte diese allerdings gegen den Meisterschaftsfavoriten Herford. „Leipzig gehört für mich auch zum Kreis der Mannschaften, die ganz oben mitmischen werden. Wir fahren dort als Außenseiter hin, werden aber versuchen, wie im Vorjahr beim 2:0-Erfolg, etwas mitzunehmen“, erklärte Clausen, der auf Svenja Fritz (Zahn-OP) verzichten muss. Der FFC-Trainer erwartet einen heißen Tanz. „Leipzig ist enorm zweikampfstark, geht ein hohes Tempo und spielt gefährliche Standards. Die Aufgabe wird alles andere als leicht“, warnt Clausen seine Elf. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.9.2009

 

Sonntag, 27. September 2009

Doch kein „Spiel des Jahres“ beim FFC Oldesloe

Aufwendiger Potsdam-Trip statt Pokal-Hit im Kurparkstadion / Zweitliga-Fußballerinnen verärgert über Deutschen Meister und DFB

ing. – Nach dem 2:0-Pokalsieg in Mönchengladbach der Wunsch nach einem Heimspiel in Runde zwei, dann das Entsetzen über die zugeloste, denkbar schwierigste Aufgabe beim Deutschen Meister Turbine Potsdam, schließlich doch ein scheinbares Happyend. Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe durchlebten in den Tagen nach der Auslosung der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals ein Auf und Ab der Emotionen, einschließlich der nun endgültigen Enttäuschung, dass es doch nichts wird mit dem „Spiel des Jahres“ am 14. Oktober in Bad Oldesloe.

Eine Entscheidung, mit der sich die Oldesloer Verantwortlichen inzwischen zwar abgefunden haben, aber nicht eben begeistert sind von der Rolle, die dabei Turbine Potsdam, vor allem aber der DFB spielte.

Der Reihe nach: Als am vergangenen Montag „Glücksfee“ Doris Fitschen, Teammanagerin der Frauen-Nationalelf, dem FFC Oldesloe ein Auswärtsspiel bei Turbine zuloste, entschied Anja Völker, 1. Vorsitzende des FFC, zumindest einen Versuch zu starten, das Heimrecht zu tauschen, so aus dem „Hammerlos“ ein Traumlos zu machen.

Ein Anruf beim DFB gab Hoffnung. Wenn der Gegner zustimme und dies bis zum 30. September belegt sei, spreche nichts gegen einen Tausch, erhielt sie am Telefon von scheinbar fachkundiger Seite als Auskunft. Und als auch noch Potsdams Sportdirektor und Cheftrainer Bernd Schröder einzig „einen vernünftigen Platz“ forderte und dann sein Okay gab, sah sich Völker am Ziel, den Deutschen Meister am 14. Oktober bereits im Kurparkstadion auflaufen.

Doch dann kam alles anders: Die Turbine-Pressestelle las den LN-Bericht, stellte Schröder zur Rede und veranlasste danach eine Pressemitteilung, wonach Schröder sich gegenüber dem FFC „Bedenkzeit erbeten“ habe. „Eine Unwahrheit“, hält Völker dagegen, die dann in einem weiteren Telefonat von Schröder eine „halbherzige Entschuldigung“ hörte. Immerhin: Die Partie soll am 14. Oktober schon um 17 Uhr angepfiffen werden, damit die FFC-Frauen nur den Mittwoch frei nehmen müssen.

Doch Potsdam erwies sich nicht als das eigentliche „Problem“. Denn beim DFB hatte offenbar eine Dame Auskunft gegeben, die die Durchführungsbestimmungen für den Pokal nicht kannte. „Der DFB verlangt von uns Professionalität, aber wir erhalten von dort eine falsche Auskunft“, erboste sich FFC-Chefin Völker, nachdem sie von der besser informierten Pia Hess belehrt worden war, dass Paragraph 51 einen Heimrechttausch ausschließt.

„Einige Spielerinnen sind an der Uni in der Einführungswoche, andere werden in einem neuen Job geschult. Die können sich nicht frei nehmen“, schilderte Völker die Schwierigkeiten für ein Zweitliga-Team bei Auswärtsfahrten mitten in der Woche. Darauf habe Hess lapidar geantwortet, die Spielerinnen hätten sich doch für diesen Sport entschieden. Mehr noch: Auf Völkers Hinweis, es könne schwierig werden, ein spielfähiges Team nach Potsdam zu schicken, „folgte im Nebensatz eine Strafandrohung“, so Völker. Dann werde man die Sache dem Kontrollausschuss des DFB übergeben...

LÜBECKER NACHRICHTEN vom 27.9.2009

 

Sonntag, 27. September 2009

  1. FC Lokomotive Leipzig – FFC Oldesloe 1:2 (1:0)

(2. Punktspiel)

FFC Oldesloe dreht 0:1-Pausenrückstand noch um

Clausen-Schützlinge setzten sich in der 2. Bundesliga bei Lok Leipzig 2:1 durch und feiern damit den zweiten Saisonsieg

ssi. – Optimaler Saisonstart für die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe. Eine Woche nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Aufsteiger SV Werder Bremen setzten sich die Schützlinge von FFC-Trainer Michael Clausen auch beim 1. FC Lokomotive Leipzig durch. Nach 0:1-Pausenrückstand behielten die Gäste letztlich noch verdient mit 2:1 die Oberhand. Zufrieden war der Bad Oldesloer Trainer allerdings nur mit der zweiten Halbzeit. „Im ersten Durchgang waren wir ganz schlecht, nicht präsent in den Zweikämpfen und im Angriff harmlos“, moserte der Coach, dessen Elf bereits in der 5. Minute durch Skupinova in Rückstand geriet. „Da waren wir einfach zu passiv, anstatt entschlossen zuzupacken“, ärgerte sich Clausen. In der Folge kamen die Gäste überhaupt nicht in Tritt, konnten froh sein, nicht deutlicher ins Hintertreffen geraten zu sein.

Erst nach einer deutlichen Pausenansprache des FFC-Trainers lief es im zweiten Durchgang besser. Nach toller Kombination über Kristin Engel und Gaitana Lippert traf Liva Zunker zum Ausgleich (60.). Neun Minuten später bediente Zunker Lippert, die eiskalt zum 1:2 vollendete. Anschließend versäumten es die Gäste, den Sack zuzumachen. Michelle von Appen, Zunker und Lippert ließen hochkarätige Chancen liegen. So wurde es noch einmal eng. Doch in der 86. Minute wurde wegen eines Remplers an FFC-Torhüterin Friederike Wiener ein Lok-Treffer nicht anerkannt und in der Schlussminute verhinderte Wiener mit einer Glanzparade den Ausgleich. „Es war zwar eng, aber unter dem Strich ein Sieg der Moral“, freute sich Clausen über den zweiten Saisonerfolg.

FFC Oldesloe: Wiener – Grube, Jennifer Herrmann, Hildebrandt, Koop – Storm, Wenzel, Engel (90. Jacobi) – Zunker (85. Bauer), Lippert, Kucharski (43. von Appen).
Schiedsrichterin: Sinem Turac, Berlin.

Zuschauer: 130.

Tore: 1:0 Skupinova (5.), 1:1 Zunker (60.), 1:2 Lippert (69.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.9.2009

 

Freitag, 2. Oktober 2009

Clausen erwartet ein dreckiges Spiel

ssi. – Zwei Siege feierte der FFC Oldesloe zum Auftakt in der 2. Bundesliga und legte damit den besten Saisonstart in seiner dreijährigen Zweitliga-Zugehörigkeit hin. Am Sonntag will das Team von FFC-Trainer Michael Clausen nachlegen. Um 14 Uhr empfangen die Bad Oldesloerinnen im Kurparkstadion den SV Victoria Gersten. Die Gäste kassierten nach der 3:2-Auftaktniederlage gegen Wattenscheid zuletzt eine klare 1:4-Niederlage gegen Meisterschaftsfavorit Herford. Dennoch warnt Clausen vor dem Gegner: „Eine robuste, zweikampfstarke Mannschaft, das wird mit Sicherheit ein dreckiges Spiel“, glaubt der Coach, der allerdings drei Punkte einfordert. „Gersten verfügt zwar über den doppelten Etat, aber dass dieser Gegner schlagbar ist, haben wir bereits bewiesen. Außerdem gilt es den guten Eindruck der vergangenen Wochen zu bestätigen“. Personell kann Clausen im zweiten Heimspiel aus dem Vollen schöpfen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.10.2009

 

Sonntag, 4. Oktober 2009

FFC Oldesloe – SV Victoria Gersten 0:2 (0:1)

(3. Punktspiel)

FFC Oldesloe kassiert die erste Saisonpleite

0:2 verliert die Clausen-Elf gegen Victoria Gersten

  1. – Mieses Wetter, mieser Fußballtag für den FFC Oldesloe in der 2. Bundesliga: Mit 0:2 (0:1) musste sich der FFC Victoria Gersten geschlagen geben und kassierte damit im dritten Saisonspiel die erste Niederlage.

Trotz Kälte, Regen und Wind fanden immerhin 119 Zuschauer am frühen Sonntagnachmittag den Weg in den Kurpark. Was sie von der Heimmannschaft geboten bekamen, war dann leider wenig herzerwärmend. Von der ersten Minute an setzten die Gäste aus Niedersachsen das Team von FFC-Trainer Michael Clausen mit aggressiver und robuster Spielweise unter Druck. Allein Torhüterin Friederike Wiener war es zu verdanken, dass die Gastgeberinnen nicht frühzeitig in Rückstand gerieten. Nach einer halben Stunde kamen die Oldesloerinnen besser ins Spiel. Wie ein kalter Windstoß traf sie dann der letzte Gegenangriff des SV Victoria Gersten vor der Pause, als Schneider Torhüterin Wiener umspielte und zum 0:1 einschob. Wer gehofft hatte, das Blatt würde sich mit dem Rückenwind nach dem Seitenwechsel wenden, sah sich getäuscht. Schnell stand es 0:2 und der Clausen-Elf fehlten weiterhin die konstruktiven Mittel. „Wir haben uns keine klare Torchance erarbeitet. Einfach nicht Fußball gespielt!“, sagte ein enttäuschter Bad Oldesloer Trainer. „Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, und war mehr als verdient“, zollte Clausen im Einklang mit Gäste-Trainer Matthias Rieck den Spielerinnen vom SV Victoria Respekt. Es bleibt die Hoffnung für die FFC-Fans auf besseres Wetter und eine deutliche Leistungssteigerung am kommenden Sonntag gegen Tabellenführer Turbine Potsdam II (14 Uhr Stadion am Kurpark).

FFC Oldesloe: Wiener – Koop (54. Kucharski), Hildebrandt, Herrmann, Grube – Storm, Engel, Wenzel – von Appen (71. Ruge), Lippert, Zunker (54. Bleser)
Schiedsrichterin: Katja Mattig, Frankfurt/Oder.

Zuschauer: 119.

Tore: 0:1 Schneider (45.), 0:2 Sieksmeyer (51.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.10.2009

04.10.2009 FFC Oldesloe - SV Victoria Gersten

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

 

Freitag, 9. Oktober 2009

FFC Oldesloe erwartet ein Spitzenteam der 2. Liga

Am Sonntag, 14 Uhr, empfängt FFC-Trainer Michael Clausen mit seinen Fußballerinnen Turbine Potsdam II im Kurpark

Beim Blick auf die Tabelle kann man ein Spitzenspiel erwarten: Wenn der Fünfte der 2. Bundesliga, FFC Oldesloe, am kommenden Sonntag den Dritten, Turbine Potsdam II, im Kurpark empfängt, steckt aber mehr dahinter, als der Kampf um das Ranking. „Wir müssen zeigen, dass wir auf eigenem Platz auch das Spiel in die Hand nehmen und Verantwortung übernehmen wollen“, schwört Trainer Michael Clausen seine Mannschaft ein.

Beim 0:2 gegen Gersten am vergangenen Wochenende „haben wir uns viel zu früh den Schneid abkaufen lassen, haben uns versteckt“, schimpft Clausen immer noch. In den Trainingseinheiten unter der Woche wurde neben der Athletik daher ein Schwerpunkt auf Spielformen gelegt, in denen gemeinsame Lösungsmöglichkeiten gefordert waren. Zwar haben die Gäste am vergangenen Spieltag ebenfalls die erste Niederlage kassiert, aber gegen Meisterschaftsfavorit Herforder SV. „Trotz ihrer sehr jungen Spielerinnen gehört Turbine ganz klar zu den Spitzenteams der Liga“, erwartet Clausen einen spielstarken Gegner. „Wenn sie ins Rollen kommen, wird es schwer für uns, wir müssen Turbine die Lust am Fußball nehmen“.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.10.2009

 

Sonntag, 11. Oktober 2009

FFC Oldesloe – FFC Turbine Potsdam II 0:3 (0:0)

(4. Punktspiel)

FFC Oldesloe hält nur eine Halbzeit mit

Beim 0:3 gegen Potsdam war für die Zweitliga-Fußballerinnen von Trainer Clausen 45 Minuten lang mehr drin

Ein Spiel dauert 90 Minuten und nicht nur 45. Das ist die Fußballerweisheit, die die jungen Spielerinnen vom FFC Oldesloe nach der zweiten Heimniederlage in Folge in der 2. Bundesliga der Frauen gelernt haben sollten. „Nach der zweiten Halbzeit ist der Sieg für Turbine II verdient, aber um mindestens ein Tor zu hoch ausgefallen“, gratulierte FFC-Trainer Michael Clausen den Gästen aus Potsdam. Er und 122 emotionale Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine mitspielende Oldesloer Mannschaft, die eine defensiv ausgerichtete Taktik gewählt hatte und wenig Respekt vor den großen Namen des Gegners zeigte. Anfangs brachte FFC-Wirbelwind Gaitana Lippert noch einige Unruhe in die Potsdamer Abwehrreihen. Doch mit zunehmender Dauer gewann die mit Jugendnationalspielerinnen gespickte Bundesliga-Reserve von Turbine die Oberhand.

So waren es mit der ehemaligen Nationalspielerin Monique Kerschowski und Erstligaspielerin Carolin Schiewe auch zwei großen Namen, die den Unterschied vor allem in der zweiten Halbzeit ausmachten. Beide gehören zum Kader der Bundesliga-Mannschaft, Kerschowski vor ihrer Verletzung sogar zur Nationalmannschaft. „Die haben einfach die spielerische Klasse, die Robustheit und die Cleverness, die uns noch fehlt“, resümierte Clausen. Die kleine Chance auf eine Revanche gibt es am Mittwoch (17 Uhr) in Potsdam in der zweiten DFB-Pokalrunde, dann allerdings gegen Turbines erste Garnitur.

FFC Oldesloe: Wiener – Grube, Bauer, Fritz (58. Runge), Koop – Wenzel, Storm – Zunker (80. Bleser), Engel, von Appen (26. Bakici) – Lippert.

Schiedsrichterin: Christine Weigelt, Leipzig.

Zuschauer: 122.

Tore: 0:1 Schiewe (64.), 0:2 Timme (82.), 0:3 Fechner (89.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.10.2009

 

11.10.2009 FFC Oldesloe - Turbine Potsdam II

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

 

Mittwoch, 14. Oktober 2009

FFC will besser sein als der HSV

Die Rollen zwischen Außenseiter und Favorit könnten kaum klarer verteilt sein, als beim Gastspiel des Zweitligisten FFC Oldesloe in der 2. DFB–Pokalrunde beim Deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam. Die Kräfteverhältnisse sind derart schräg, dass FFC-Trainer Michael Clausen einen Vergleich anstellt: „Das ist in etwa so, als wenn der VfB Lübeck zum FC Bayern müsste.“

Einzig die aktuelle Formkurve passt nicht in dieses Bild. Turbine Potsdam strotzt nach dem 6:0-Erfolg über den Hamburger SV nur so vor Selbstbewusstsein. Dem FFC kommen nach der zweiten torlosen Heimniederlage in Folge, ausgerechnet gegen Turbine II, die ersten Selbstzweifel. Clausen baut dennoch darauf, dass ein „deutlicher Fortschritt zu erkennen war“ und hofft natürlich auf das Unmögliche.

Die Taktik wird entsprechend defensiv ausgerichtet sein, um die Gegnerinnen so wenig wie möglich ins Spiel kommen zu lassen. Auch wenn es das Highlight der Saison ist, wird Schadensbegrenzung die oberste Maxime sein. Clausen gibt als Vorgabe: „Wir wollen besser sein als der HSV.“ Dabei wird mitentscheidend sein, wie sich die Abwehrreihe angesichts beruflicher Termine (Fritz, Koop) und Verletzungen (Herrmann, Hildebrandt) zusammensetzen wird.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.10.2009

 

Mittwoch, 14. Oktober 2009

FFC Turbine Potsdam – FFC Oldesloe 7:0 (3:0)

(2. Runde DFB-Pokal)

Ein Fußballerlebnis der besonderen Art

Sportlich hatte Zweitligist FFC Oldesloe nicht den Hauch einer Chance, dennoch war die 0:7-Niederlage beim übermächtigen Erstligisten Turbine Potsdam ein besonderes Erlebnis für die Stormarnerinnen.

Das Faszinierende am DFB-Pokal-Wettbewerb (der Frauen) ist das Aufeinanderprallen verschiedener Fußballwelten. Wie in Potsdam, als der Stormarner Zweitligist FFC Oldesloe beim Deutschen Meister Turbine internationale Spitzenfußball-Luft schnuppern durfte. „Es war eine alles in allem rundum gelungene Sache“, freute sich FFC-Trainer Michael Clausen über das Erlebnis im Karl-Liebknecht-Stadion, das mit einer erwartet deutlichen 0:7 (0:3)-Niederlage zu Ende gegangen war.

„Meine Mädchen haben sich sehr gut verkauft und teilweise sogar versucht, mitzuspielen“, schwärmte Clausen. So kamen seine Schützlinge durch Gaitana Lippert (4., 64.) und Joy Grube (75.) immerhin drei Mal zum Torabschluss. Besonders Lippert, die eine starke Leistung bot, wusste zu überzeugen.

Wer den Platz als Sieger verlassen würde, stand während der 90 Minuten, erwartungsgemäß, nie zur Debatte. Potsdam präsentierte sich in allen Belangen überlegen. Verglichen mit den vorangegangenen Ergebnissen – 6:0 in der Bundesliga gegen den Hamburger SV, 8:0 in der Champions League gegen den finnischen Vertreter Honka Espoo – zogen sich die Schleswig-Holsteinerinnen aber mehr als passabel aus der Affäre. „Potsdam hat ein Team von internationaler Spitzenklasse. Mit welchem Tempo und welcher Ballsicherheit die agieren, war schon toll anzusehen“, berichtete der FFC-Coach.

Die norwegische Nationalspielerin Lenin Larsen Kaurin war es, die mit einem Doppelschlag (6., 10.) schnell die Richtung vorgab. Anschließend bauten Nadine Keßler (28.), Jennifer Zietz (47.), Marie-Louise Bagehorn (68.) und erneut Keßler (75.) die Potsdamer Führung auf 6:0 aus. Keßler war somit die Letzte, die FFC-Torhüterin Friederike Wiener überwinden konnte. Denn Trainer-Gentleman Clausen wechselte in der 81. Minute Ersatztorhüterin Janne Backhaus ein, um die Nummer zwei zu belohnen. Backhaus musste nur ein Mal hinter sich greifen, nach dem dritten Torerfolg von Turbines Keßler (89.).

Abgerundet wurde das Fußballerlebnis der besonderen Art für Backhaus und Co. mit einer Einladung der großzügigen Gastgeberinnen zum VIP-Essen nach der offiziellen Pressekonferenz, auch das war Neuland für die FFC-Kickerinnen.

Turbine Potsdam: Schumann – Schmidt (70. Schiewe), Draws, Henning – Keßler, Bagehorn, Zietz, Odebrecht – Wich (61. Kerschowski), Kaurin, Kemme.

FFC Oldesloe: Wiener (81. Backhaus) – Koop, Fritz, Hildebrandt, Grube – von Appen (63. Runge), Wenzel, Engel, Storm, Zunker (75. Bakici) – Lippert.

Schiedsrichterin: Daniela Illing.

Zuschauer: 447.

Tore:1:0 Kaurin (7.),2:0 Kaurin (10.), 3:0 Keßler (28.), 4:0 Zietz (47.), 5:0 Bagehorn (68.), 6:0 Keßler (75.),7:0 Keßler (89.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.10.2009

 

Sonnabend, 17. Oktober 2009

FFC Oldesloe vor schwerem Heimspiel

Zu ungewohnter Zeit um 11 Uhr am Sonntagvormittag erwartet der FFC Oldesloe in der 2. Bundesliga den überraschend starken Aufsteiger Magdeburger FFC im Kurpark. Das dritte Heimspiel innerhalb von drei Wochen steht dabei unter besonderen Vorzeichen. Zum einen dürften die Eindrücke von der 0:7-Niederlage im DFB-Pokal beim Deutschen Meister Turbine Potsdam noch in den Hinterköpfen der Stormarnerinnen sein. Zum anderen müssen die FFC-Frauen unter Beweis stellen, dass sie das Toreschießen nicht verlernt haben. In den letzten drei Pflichtspielen gingen die Schützlinge von Trainer Michael Clausen jeweils leer aus.

„Wir müssen den Schwung aus Potsdam mitnehmen und versuchen, offensiv endlich mal wieder Akzente zu setzen. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen, die Punkte hierzubehalten“, prognostiziert Clausen. Zuletzt mangelte es in erster Linie an einem konstruktiven Spielaufbau, ein Punkt, an dem Clausen im Training der vergangenen Tage angesetzt hat.

Mit den Magdeburgerinnen kommt der Tabellendritte nach Bad Oldesloe, und das durchaus mit breiten Schultern. Magdeburgs Trainer Steffen Rau und seine Spielerinnen konnten in dieser Saison bislang beide Auswärtsspiele und ein Heimspiel für sich entscheiden. Dazu kamen Niederlagen gegen den Ligaprimus HSV Borussia Friedenstal (0:1) und im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten SG Essen-Schönebeck (1:4). Beim Magdeburger FFC sei „über einige Jahre eine robuste Mannschaft gereift“, hat sich Clausen informiert. Ein U17-Ausbildungsteam, ein Landesleistungszentrum und ein U13-Stützpunkt sprechen eine deutliche Sprache für den Stellenwert des Frauenfußballs in Sachsen-Anhalt und Magdeburg.

Oldesloes Trainer Clausen gibt sich dennoch kämpferisch: „Es wird höllisch schwer für uns, aber wir wollen das packen.“ Voraussetzung ist allerdings, dass seine Spielerinnen zur ungewohnten Zeit am Sonntag um 11 Uhr schon ausgeschlafen sind.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.10.2009

 

Sonntag, 18. Oktober 2009

FFC Oldesloe – Magdeburger FFC 1:0 (1:0)

(5. Punktspiel)

Endlich wieder ein Tor, endlich wieder drei Punkte

Oldesloe gewinnt mit 1:0 gegen Magdeburg / Lippert erzielt Tor des Tages

Trotz des frühen Anstoßzeitpunktes am Sonntagmorgen um 11 Uhr präsentierte sich der FFC in seinem dritten Heimspiel der 2. Bundesliga der Frauen hintereinander hellwach und mit mehr Zug nach vorne als zuletzt, als es drei Niederlagen in Folge gegeben hatte. Bereits nach drei Spielminuten tauchte Claudia Wenzel über die linke Seite das erste Mal gefährlich vor Magdeburgs U19-Nationaltorhüterin Almuth Schult auf. Nur zwei Minuten später setzte die zurückgekehrte Mirja Herrmann einen Freistoß aus gut 35 Meter an den rechten Torwinkel. Danach schienen auch die Gäste fußballerisch aufgeweckter. Doch bei einem der Angriffsversuche der Oldesloerinnen entwischte Gaitana Lippert der Magdeburger Abwehrreihe nach einem Traumpass von Stefanie Storm aus dem Mittelfeld. Lippert verwandelte souverän zum Tor des Tages (34.). Danach sahen die 95 Zuschauer bei herbstlichem Sonntagswetter eine weiterhin intensive und zum Ende spannende Partie. Der FFC erarbeitete sich Chancenvorteile, lief aber bis zur letzten Minute Gefahr, den Ausgleich zu kassieren. Oldesloes Trainer Michael Clausen strahlte: „Ich bin sehr froh, besonders über die Art und Weise, wie wir uns diese Punkte verdient haben. Mit unserem 4-1-4-1-System haben wir mehr Druck über die Außen entwickeln können“, faßte er zusammen. Erstmals hatte er in Potsdam dieses System spielen lassen. Frühes Aufstehen hat sich diesen Sonntag für die Oldesloerinnen gelohnt.

FFC Oldesloe: Wiener – Grube, Herrmann, Fritz, Koop – Bauer – Zunker (88. Runge), Engel, Wenzel, Storm – Lippert.

Schiedsrichterin: Imke Meinerling, Hamburg.

Zuschauer: 95.

Tor: 1:0 Lippert (34.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.10.2009

 

18.10.2009 FFC Oldesloe - Magdeburger FFC

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

 

Sonnabend, 24. Oktober 2009

FFC Oldesloe will drei Punkte

Stormarnerinnen zu Gast beim FSV Gütersloh

tgo. – An die Fahrten nach Gütersloh hat Michael Clausen, Trainer des Zweitligisten FFC Oldesloe, keine guten Erinnerungen. In den vergangenen beiden Spielzeiten gab es dort jeweils null Punkte und null Tore für die Stormarnerinnen. Damals spielten die Gastgeberinnen noch unter dem Namen FC Gütersloh 2000 und gewannen 2:0 (Saison 2007/2008) und 3:0 (2008/2009). Im Juni diesen Jahres löste sich der Frauenfußball aus dem Stammverein und wurde eigenständig, unter dem nun gültigen Namen FSV Gütersloh 2009. Und nach dem Gastspiel bei eben jenem Verein (Sonntag, 14 Uhr) wollen die Clausen-Schützlinge diesmal nicht mit leeren Händen dastehen. „Weil wir den Vorteil haben, dass wir taktisch sehr variabel spielen können, sehe ich gute Chancen auf drei Punkte“ erklärte der FFC-Coach.

„Gegen diese erfahrene Mannschaft müssen wir aber nahtlos an unsere Leistung aus dem siegreichen Heimspiel gegen Magdeburg anknüpfen“, forderte der Trainer des Tabellensechsten von seinen Spielerinnen. Verzichten muss der FFC in Gütersloh allerdings auf Franziska Koop und Michelle von Appen. Während Koop an einer beruflichen Fortbildung teilnimmt, laboriert von Appen an einer Bänderdehnung, die sie sich unter der Woche im Training zugezogen hat.

Die Aushängeschilder des aktuellen Tabellensiebten aus Gütersloh sind Weltmeisterin Kerstin Stegemann und U19-Nationalspielerin Kristina Gessat. Stegemann kam im Sommer vom Herforder SV nach dessen Abstieg aus der Bundesliga und soll für Stabilität in der Abwehr sorgen. Gessat ist als hoffnungsvolles Talent im Mittelfeld der Ausgangspunkt der meisten Offensivaktionen. Auch an der Seitenlinie steht in Gütersloh ein Trainer mit bekanntem Namen: FSV-Coach Heiko Bonan (43) hat in seiner aktiven Laufbahn unter anderem in der Bundesliga für den VfL Bochum gespielt und lief zwei Mal für die Nationalmannschaft der DDR auf. Als Trainer arbeitete Bonan unter anderem beim Männer-Regionalligisten Rot-Weiß Essen (2008).

STORMARNER TAGEBLATT vom 24.10.2009

 

Sonntag, 25. Oktober 2009

FSV Gütersloh – FFC Oldesloe 4:1 (3:1)

(6. Punktspiel)

Für den FFC Oldesloe ist Gütersloh keine Reise wert

In der 2. Bundesliga der Frauen kassierte die Clausen-Elf eine ärgerliche 1:4-Niederlage

tgo. – Im dritten Jahr in Folge setzte es für die Zweitliga-Kickerinnen des FFC Oldesloe mit 1:4 (1:3) eine deutliche Schlappe in Gütersloh. Dabei war für das Team von Trainer Michael Clausen deutlich mehr drin. „Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben. Es hat sich gerächt, dass wir so viele Möglichkeiten ausgelassen haben“, haderte der FFC-Coach mit der Chancenverwertung. Allein Claudia Wenzel (7.) und Gaitana Lippert hatten (15.) freistehend im Fünfmeterraum den Ausgleichs- beziehungsweise Anschlusstreffer auf dem Fuß. Die Gastgeber im Heidewaldstadion waren vor 160 Zuschauern effizienter und gingen gleich in den ersten 25 Minuten durch zwei Unachtsamkeiten der Oldesloer Abwehr und einen Sonntagsschuss von Kristina Gessat durch schnelle Tore (4., 10., 22.) mit 3:0 in Führung. Joy Grube gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer für die Gäste (40.).

Dann hatte die Clausen-Elf in der zweiten Hälfte der Partie nichts mehr entgegen zusetzen. Obwohl der FFC-Coach mit Kristina Kucharski eine zweite Sturmspitze einsetzte, erarbeitete sich sein Team keine zwingende Chance mehr. Ein durch Gessat verwandelter Strafstoß (88.) setzte den Schlusspunkt unter eine wieder einmal erfolglose FFC-Reise nach Gütersloh. Da kann auch das erste Tor in drei Jahren nicht mehr trösten.

FFC Oldesloe: Wiener – Grube, Herrmann, Fritz, Runge (30. Hildebrandt) – Bauer (46. Kucharski) – Zunker, Engel, Wenzel, Storm – Lippert.

Schiedsrichterin: Annett Unterbeck, Leipzig.

Zuschauer: 160.

Tore: 1:0 Jäger (4.), 2:0 Claassen (10.), 3:0 Gessat (22.), 3:1 Grube (40.), 4:1 Gessat (88., Foulelfmeter).

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.10.2009

 

Sonnabend, 31. Oktober 2009

Clausen: „Wattenscheid ist auf Augenhöhe mit uns“

FFC Oldesloe hat im letzten Zweitliga-Heimspiel vor der Winterpause am Sonntag (11 Uhr) drei Punkte fest eingeplant

tgo. – Der siebte Spieltag in der 2. Bundesliga ist zugleich der letzte mit einem Heimspiel für den FFC Oldesloe (Tabellenplatz 6, 9 Punkte) vor der Winterpause. Um so wichtiger wird es für die Elf von Trainer Michael Clausen am Sonntagmorgen (11 Uhr) sein, die Punkte im Kurpark zu behalten. Streitig machen will ihm das der Tabellenelfte von der SG Wattenscheid 09 (drei Punkte). Dabei muss Clausen krankheitsbedingt auf Abwehrspielerin Svenja Fritz (Grippe) verzichten, die nicht mehr rechtzeitig fit wird. Unter der Woche hat Clausen weiterhin an den eigenen Schwächen arbeiten lassen, um vor allem im Spielaufbau und beim Torabschluss sichtbare Ergebnisse erzielen zu können. „Das war das Problem, mit dem wir in den vergangenen Spielen immer wieder zu kämpfen hatten. In Gütersloh haben wir zu viele Chancen ausgelassen“, ärgert sich Clausen immer noch.

Die Gäste aus Wattenscheid geben erstmals in einem Punktspiel ihre Visitenkarte im Kurparkstadion ab. Dafür waren die 09er bereits zwei Mal im Pokalwettbewerb Endstation für den FFC.

Beide Trainer die SG Wattenscheid als stärker als es der elfte Tabellenplatz aussagt. Clausen wie auch SG-Coach Jörg Amthor sehen ihre beiden Teams im weiteren Saisonverlauf „auf Augenhöhe“. Ihre Stärke demonstrierten die Kickerinnen aus dem Bochumer Vorort mit einem 3:1-Auswärtserfolg bei Holstein Kiel. Also gilt es für den FFC wachsam zu sein und das letzte Hinrundenheimspiel für sich zu entscheiden. Dann feiert es sich auch besser am Spielfeldrand bei der anschließenden Schleswig-Holstein-Liga-Partie der eigenen Zweiten.

Voraussichtliche Aufstellung FFC Oldesloe: Wiener, Wöhler, Mirja Herrmann, Koop, Bauer, Grube, Storm, Engel, Wenzel, Zunker, Lippert.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.10.2009

 

Sonntag, 1. November 2009

FFC Oldesloe – Wattenscheid 09 0:4 (0:4)

(7. Punktspiel)

Peinliche Vorstellung des FFC Oldesloe gegen Wattenscheid 09

Clausen-Schützlinge verlieren nach schwacher Leistung 0:4 im letzten Heimspiel vor der Winterpause

tgo. – Das war nicht der FFC Oldesloe, wie er sich im letzten Heimspiel vor der Winterpause präsentieren wollte. „Peinlich, einfach nur peinlich“, war der entsprechend knappe Kommentar des verärgerten FFC-Trainers Michael Clausen nach der 0:4 (0:4)-Pleite in der 2. Bundesliga gegen SG Wattenscheid 09.

Dabei war der Start noch vielversprechend gewesen. In der 9. Minute war es Mirja Herrmann, die mit einem sehenswerten Freistoß aus 25 Metern Stephanie Duschinski im Gäste-Tor alles abverlangte. Dies blieb jedoch für lange Zeit die einzig positive FFC-Aktion. Als die Gegnerinnen die Unsicherheit und fehlende Konsequenz der Heimmannschaft spürten, drehten sie auf. Bezeichnend war, dass die SG für sechs Minuten verletzungsbedingt in Unterzahl spielte und in dieser Phase nach einem Eckstoß die Führung erzielte. Janine Ganser drückte den Ball aus dem Gewühl heraus zum 0:1 über die Linie (19.). Wer nun auf ein Aufbäumen der Gastgeberinnen gehofft hatte, sah sich schnell getäuscht. Es lief nichts mehr zusammen bei den Oldesloerinnen. Eiskalt indes die Gäste aus Wattenscheid, die durch Katharina Rogalla (23. und 44.) und Sara Khajeh-Doorsoun (42.) ihre Konterchancen konsequent nutzten und so bereits vor der Pause für die Entscheidung sorgten. Michael Clausen konstatierte dementsprechend: „So sind wir abstiegsgefährdet.“

FFC Oldesloe: Wiener – Grube, Mirja Herrmann, Hildebrandt (61. Bauer), Koop – Storm, Wenzel – Kucharski (61. Runge), Engel, Zunker – Lippert.

Schiedsrichterin: Lena Dittmann, Stadthagen.

Zuschauer: 112.

Tore: 0:1 Ganser (19.), 0:2 Rogalla (23.), 0:3 Doorsoun (42.), 0:4 Rogalla (44.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.11.2009

01.11.2009 FFC Oldesloe - SG Wattenscheid 09

Stadionzeitung FFC Live zum heutigen Spiel:  [...hier]

 

Freitag, 6. November 2009

Oldesloerinnen hoffen auf eine Überraschung

FFC reist am Sonntag als Außenseiter nach Herford

tgo. – Der FFC Oldesloe startet am Sonntag (14 Uhr) ausgerechnet beim Tabellenführer Herforder SV Borussia Friedenstal eine Serie von fünf (!) Auswärtsspielen hintereinander in der 2. Bundesliga. Dabei könnten die Vorzeichen kaum ungünstiger stehen für den FFC. Während Bundesliga-Absteiger Herford mit der maximalen Punktausbeute und 20 Treffern aus sieben Spielen bislang seiner Rolle als Topfavorit auf Meisterschaft und Aufstieg gerecht wurde, ist beim FFC nach gutem Saisonstart Ernüchterung eingekehrt. „Das letzte Spiel war schon sehr deprimierend“, gesteht FFC-Stürmerin Gaitana Lippert und meint damit die 0:4-Heimschlappe vom vergangenen Sonntag gegen Wattenscheid 09. „Aber wir haben nochmal darüber gesprochen und sind jetzt hochmotiviert, es besser zu machen“, berichtet Lippert von der Stimmung in der Mannschaft. Im Training wurden nochmal Flanken und deren Verwertung geübt. Denn Lippert und der FFC wollen sich nicht von vornherein geschlagen geben, sondern versuchen mitzuspielen und ihre kleine Außenseiterchance nutzen. „Wir haben dort nichts zu verlieren und sind immer für eine Überraschung gut“, bestätigt Trainer Michael Clausen. Vor rund 700 zu erwartenden Zuschauern im Ludwig-Jahn-Stadion werden die Oldesloerinnen den Beweis jedoch zunächst noch antreten müssen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.11.2009

 

Sonntag, 8. November 2009

Herforder SV – FFC Oldesloe 2:1 (1:0)

(8. Punktspiel)

Leistungssteigerung reicht nicht aus

FFC Oldesloe muss sich beim Herforder SV knapp mit 1:2 geschlagen geben

Nach der katastrophalen Leistung am vergangenen Spieltag beim 0:4 gegen Wattenscheid 09 war Wiedergutmachung bei den Fußballerinnen des FFC Oldesloe angesagt. Dies ist dem FFC zwar gelungen, doch der noch unbezwungene Tabellenführer, Herforder SV, war eine Nummer zu groß. Mit 1:2 (0:1) mussten sich die Oldesloerinnen in der 2. Bundesliga geschlagen geben und warten nun schon seit drei Partien auf ein Erfolgserlebnis.

Dennoch war Trainer Michael Clausen nicht unzufrieden: „Mit ein bisschen Glück hätten wir hier einen Punkt mitnehmen können“, sagte der FFC-Coach und sprach davon, dass seine Elf taktisch diszipliniert und insgesamt „eine Klasse besser als zuletzt“ gespielt habe.

Die beiden Gegentore in der 15. und 61. Minute fielen glücklich für die Heimmannschaft. Beim 2:0 unterlief zudem der nach der Pause eingewechselten Ersatztorhüterin Janne Backhaus ein Patzer, der zum Gegentreffer führte. Eigene Chancen kreierten die Gäste zwar nicht. Aber dennoch hatte Clausen in der Vorwärtsbewegung „einige gute Ansätze gesehen“. So brachte der FFC den Bundesliga-Absteiger zwar mehrfach in Bedrängnis, aber kaum einmal ernsthaft in Gefahr. Eng wurde es lediglich in der Schlussphase, als die eingewechselte Kristina Kucharski den Anschlusstreffer erzielte und die Herforderinnen doch noch um ihre weiße Weste bangen ließ. Doch mit etwas Glück und Geschick brachte der HSV den knappen Vorsprung über die Zeit. „Schade, aber unsere Punkte werden wir woanders holen, nach diesem Auftritt bin ich zuversichtlich, dass es aufwärts geht“, meinte Clausen.

FFC Oldesloe: Wiener (46. Backhaus) – Herrmann, Hildebrandt, Koop, Bauer (78. Runge) – Storm, Grube, Wenzel – Engel, Lippert, Zunker (56. Kucharski).
Schiedsrichterin: Kim-Jana Trenkner, Winsen.

Zuschauer: 580.

Tore: 1:0 Ninaus (15.), 2:0 Pollmann (59.), Kucharski (85.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.11.2009

 

Freitag, 20. November 2009

Im dritten Anlauf soll der Derbysieg gelingen

tgo. – Durch die Achtelfinalspiele im DFB-Pokal der Frauen hatte der FFC Oldesloe (8.,9 Punkte) am vergangenen Wochenende spielfrei in der 2. Bundesliga. Für die Oldesloerinnen um Mannschaftsführerin Claudia Wenzel war „das freie Wochenende auch mal ganz schön“. Die anstehende Aufgabe am Sonntag (14 Uhr) bei Holstein Kiel (9., 7) geht der FFC mit neuem Schwung an. „Wir sind frohen Mutes und wollen endlich mal wieder das Derby gewinnen“, blickt Wenzel voraus. Die letzten beiden Partien der vergangenen Saison gingen jeweils ohne eigenen Torerfolg verloren (0:1, 0:3). Um diese Negativserie zu stoppen und um die Kielerinnen in der Tabelle auf Distanz zu halten, müssen die drei Punkte aus der Landeshauptstadt entführt werden. FFC-Trainer Michael Clausen ist optimistisch, weil der Gastgeber unter Zugzwang ist: „Holstein steht hinter uns und muss im Heimspiel punkten“, meint Clausen, der in Kiel auf Stammtorhüterin Friederike Wiener verzichten muss. Die Keeperin hatte sich im letzten Spiel in Herford den kleinen Finger der rechten Hand gebrochen und wird noch länger ausfallen. So wird Janne Backhaus erstmals in dieser Saison von Beginn an zum Einsatz kommen. Ein Fragezeichen steht indes hinter dem Einsatz von Liva Zunker.

Voraussichtliche Aufstellung: Backhaus – Grube, Herrmann, Fritz, Koop – Storm, Engel, Wenzel, Runge – Kucharski, Lippert.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.11.2009

 

Sonntag, 22. November 2009

Holstein Kiel – FFC Oldesloe 2:3 (1:2)

(9. Punktspiel)

FFC Oldesloe gelingt in Kiel der erhoffte Befreiungsschlag

3:2-Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge

Gaitana Lippert in Galaform

cca. – Aufatmen nach dem Schlusspfiff beim FFC Oldesloe. Ein erst im zweiten Durchgang rassiges und kampfbetontes Landesderby der 2. Bundesliga wurde mit einem 3:2-Erfolg beendet. Angetrieben von einer überragenden Gaitana Lippert, die an allen drei Treffern des FFC beteiligt war, gelang so nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt bei den daheim weiter sieglosen Kickerinnen von Holstein Kiel. Die Gäste profitierten dabei von zwei Patzern der Kieler Keeperin Victoria Bendt. Die 17-Jährige leitete schon nach acht Minuten mit einem unglücklichen Abschlag die eigene Heimpleite ein. „Die Mannschaft hat heute die erwartete Reaktion gezeigt“, freute sich FFC-Trainer Michael Clausen. „Wir wussten, wenn wir verlieren, sind wir in der Tabelle unten drin, nun haben wir mit den zwölf Punkten fünf Zähler mehr als Kiel“.

Schon nach acht Minuten kullerte ein verunglückter Abschlag von Torfrau Bendt vor die Füße von Lippert (8.), die mühelos zur FFC-Führung einschob. Wenig später gelang Kiel nach einem Kopfball von Tessa Schildt (15.) der Ausgleich. Oldesloe zeigte fortan die bessere und abgeklärtere Spielanlage und setzte immer wieder durch Kristin Engel, Kristina Kucharski und insbesondere durch die starke Lippert kleinere Nadelstiche. Folgerichtig ging der FFC erneut in Führung. Mit einem feinen Dribbling bediente Lippert Kristina Kucharski (35.), die aus fünf Metern gekonnt vollstreckte.

Nach dem Wechsel steigerte sich Holstein und kam mit viel Druck aus der Kabine. Die erst 18-jährige Rachel Rinast traf per Flachschuss (61.) zum 2:2. Fast schien es so, als sollten sich die Teams auf ein Remis einigen, ehe die 17-jährige Kieler Torfrau Bendt endgültig zum Pechvogel des Tages avancierte. Stürmerin Lippert wurde von der Schlussfrau unsanft von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter verwandelte Claudia Wenzel (81.) sicher zum 3:2-Endstand. „Im ersten Durchgang war es ein laues Derby, später war viel Feuer drin“, urteilte Michael Clausen und meinte, „aufgrund unserer starken ersten Halbzeit haben wir aber nicht unverdient gewonnen“.

Holstein Kiel: Bendt – Rinast, Schrum, Schildt, Danielsen (46. Pulkis) – Wölki (46. Krause), Pashley, Kranz, Krohn, Pank – Leugers (76. Güldenzoph).

FFC Oldesloe: Backhaus – Herrmann, Hildebrandt, Koop, Grube – Bauer (66. Zunker), Storm, Wenzel, Engel (89. Fritz), Kurcharski (76. Runge) – Lippert.

Schiedsrichterin: Sinem Turac, Berlin.

Zuschauer: 140.

Tore: 0:1 Lippert (12.), 1:1 Schildt (15.), 1:2 Kurcharski (35.), 2:2 Rinast (61.), 2:3 Wenzel (81., Foulelfmeter).

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.11.2009

 

Freitag, 27. November 2009

FFC will Punktekonto weiter füllen

tgo. – Nach dem 3:2-Sieg im Schleswig-Holstein-Derby bei Holstein Kiel am vergangenen Spieltag wollen die Fußballerinnen des FFC Oldesloe ihren Aufwärtstrend bestätigen. In der 2. Bundesliga treffen die Bad Oldesloerinnen am Sonntag (14 Uhr) auf die zweite Mannschaft des Hamburger SV und sind aus den vergangenen Duell gewarnt. „Alle vier Zweitliga-Partien in den letzten beiden Jahren haben wir verloren“, erinnert sich FFC-Trainer Michael Clausen, „Der HSV wird uns auch dieses Mal sicher alles abverlangen“, glaubt der Coach und hofft auf einen Auswärtssieg. „Drei Punkte würden uns richtig nach vorne bringen.“ Auf jeden Fall will der FFC in den Partien bis Weihnachten gegen den HSV, Werder Bremen und Hohen Neuendorf sein Punktekonto noch auffüllen, um sich vom Tabellenkeller deutlich zu distanzieren.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.22.2009

 

Sonntag, 29. November 2009

Hamburger SV II – FFC Oldesloe 4:2 (2:1)

(10. Punktspiel)

Patzke spielt FFC schwindlig

Oldesloe verliert nach 1:0-Führung noch 2:4 beim Hamburger SV II

tgo. – „Stark angefangen und ganz stark nachgelassen!“ So lautet die Formel, auf die sich das Fußballspiel des FFC Oldesloe in der Zweitliga-Partie bei der der zweiten Mannschaft des HSV im Hamburger Wolfgang-Meyer-Stadion bringen lässt. Mit 2:4 (1:2) mussten sich die Gäste nach einer zwischenzeitlichen Führung noch geschlagen geben und fielen in der Tabelle auf Rang neun zurück.

In den ersten zehn Minuten liefen die FFC-Kombinationen wie am Schnürchen und die mit drei bundesligaerfahrenen Spielerinnen angetretenen Hamburgerinnen kamen kaum einmal dazu, ihre spielerische Klasse zu demonstrieren. Folgerichtig brachte Kristin Engel die FFC-Farben nach einem schön herausgespielten Angriff in Front (10.). „Danach haben wir das Fußballspielen erst einmal eingestellt und haben um den Ausgleich gebettelt“, beschreibt Oldesloes Trainer Michael Clausen die weitere Entwicklung und musste mit ansehen, wie seine Abwehr vor der Hamburger „Matchwinnerin“ Kathrin Patzke zweimal nicht entschlossen genug klärte und Patzke dies eiskalt mit zwei Treffern bestrafte (33., 45.).

Den 1:2-Pausenrückstand hätte Claudia Wenzel nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff egalisieren können, hob den Ball jedoch freistehend vor dem Hamburger Gehäuse über die Torhüterin und auch über das Tor hinweg (53.). „Der individuellen Klasse des HSV II hatten wir danach nichts mehr entgegenzusetzen und haben verdient verloren“, konstatierte Clausen später. Denn die Gastgeberinnen kamen immer wieder zu gefährlichen Vorstößen und legten durch Fata Salkunic (61.) und die nicht zu bremsende Patzke (69.) weiter nach, ehe Gaitana Lippert für den FFC Ergebniskosmetik betrieb (83.).

Hamburger SV: Weber – Schacher, Meiforth, Borkowski, Schimpf – Lahr (88. Knobloch), Danner, Wolfgramm, Begunk – Patzke, Salkunic (74. Heinrich).

FFC Oldesloe: Backhaus – Grube, Herrmann, Hildebrandt (45. Zunker) Koop – Storm, Wenzel, Fritz (55. Bauer), Engel, Kucharski (78. Bleser) – Lippert.

Schiedsrichterin: Kathrin Heimann, Gladbeck.

Zuschauer: 102.

Tore: 0:1 Engel (10.), 1:1 Patzke (33.) 2:1 Patzke (45.), 3:1 Salkunic (61.), 4:1 Patzke (69.), 4:2 Lippert (83.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.11.2009

 

Freitag, 4. Dezember 2009

FFC hofft auf Torerfolge beim Schlusslicht

Viele Tore wird es wohl nicht geben, wenn am Nikolaussonntag (14 Uhr) der FFC Oldesloe in der 2. Bundesliga bei den Fußballerinnen des BW Hohen Neuendorf zum Gastspiel antritt. Die Brandenburgerinnen haben bislang erst drei Tore in zehn sieglosen Spielen erzielen können, so wenig wie keine andere Mannschaft. Aber auch der FFC hat das Toreschießen (elf Treffer in zehn Spielen) nicht gerade erfunden. Bei der 2:4-Niederlage beim HSV II in der vergangenen Woche, klappte es zwar vorne, aber hinten nicht. Gegen Neuendorf warnt Oldesloes Trainer Michael Clausen daher: „Wir müssen aufpassen. Wir wollen Tore schießen, aber nicht um jeden Preis.“ Die drei Punkte vom Tabellenschlusslicht braucht seine Mannschaft dringend, um eine Woche später nicht mit größeren Sorgen zum letzten Spiel vor der Winterpause fahren zu müssen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.12.2009

 

Sonntag, 6. Dezember 2009

Blau-Weiß Hohen Neuendorf – FFC Oldesloe 4:2 (3:0)

(11. Punktspiel)

FFC geht beim Schlusslicht baden

Oldesloe verliert 2:4 in Hohen Neuendorf und findet sich im Abstiegskampf wieder

tgo. – Der FFC Oldesloe wollte aus den zwei verbleibenden Auswärtsspielen vor der Winterpause vier Punkte mitnehmen, kann dieses Ziel aber schon nach der zweiten 2:4-Niederlage in Folge nicht mehr erreichen. Beim Tabellenletzten der 2. Bundesliga, SV BW Hohen Neuendorf, wusste Trainer Michael Clausen die Ursache eindeutig zuzuordnen: „Drei klare Torwartfehler haben uns mental das Genick gebrochen.“ Dabei nahm er die junge Ersatztorhüterin Janne Backhaus ausdrücklich in Schutz. „Sie selbst trifft keine Schuld. An ihr zeigt sich einfach, dass der Sprung von der Schleswig-Holstein-Liga in die 2. Liga noch zu groß ist“, so Clausen. Durch den Fingerbruch von Stammtorhüterin Friederike Wiener war die als sehr talentiert geltende Backhaus früher als geplant in die Startformation beim FFC gerückt.

Backhaus verhalf dort in ihrem dritten Spiel mit zwei Patzern in den ersten 20 Minuten den bisher so torungefährlichen Neuendorfer auf die Siegerstraße. Das gut herausgespielte 3:0 (39.) für die Gastgeberinnen vor der Pause zeugte von neu gewonnenem Selbstvertrauen gegen konsternierte Oldesloerinnen.

Trotz eines weiteren Backhaus-Patzers nach dem Wechsel, der den Rückstand mit 0:4 in der 62. Minute uneinholbar machte, steckte die Mannschaft nicht auf. In der Schlussoffensive gelangen dem FFC nach vielen weiteren Chancen immerhin noch zwei Tore durch Gaitana Lippert (79.) und Kristina Kucharski (82.). „Wir haben erneut fahrlässig Punkte liegen gelassen und befinden uns nun im Abstiegskampf“, fasste Clausen die Situation treffend zusammen.

FFC Oldesloe: Backhaus – Grube, Herrmann (80. Hildebrandt), Koop (36. Bleser) – Storm, Wenzel, Fritz, Engel, Kucharski – Lippert, Zunker (69. Runge).

Schiedsrichterin: Kim-Jana Trenkner, Winsen.

Zuschauer: 93.

Tore: 1:0 Gesang (14.),2:0 Liebrecht (16.), 3:0 Sommer (39.), 4:0 Liebrecht (62.), 4:1 Lippert (79.), 4:2 Kucharski (82.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.12.2009

07.12.2009 - Hamburger SV II - FFC Oldesloe 2000 4:2 (2:1)
HSV II gewinnt Speckgürtel-Derby

(Nachtrag vom 10. Spieltag, das Spiel fand am 30.11.09 statt.) Das Ende von Hin- oder Rückrunde ist beinahe traditionell die Zeit der Nordderbies. Während der HSV II in der Vorwoche in einem Wahnsinnsspiel dem Herforder SV 4:6 unterlag, gewann der FFC Oldesloe das Schleswig-Holstein-Derby bei Holstein Kiel mit 3:2. Nun stand also das Speckgürtel-Derby zwischen dem HSV und dem FFC an, ehe es in der Folgewoche für die Hamburgerinnen im Duell der Hafenstädte gegen Holstein Kiel gehen sollte. So kann ein Spielplanmacher natürlich auch zum Saisonende, wenn vermutlich alle drei den Klassenerhalt bereits in der Tasche haben, noch Spannung reinbringen.

Nur die Kulisse war – wie bei HSV II. traditionell – enttäuschend: Gerade 102 Zuschauer fanden sich trotz freien Eintritts an der Hagenbeckstraße ein.

Die Rothosen konnten im Vergleich zur Vorwoche wieder auf einige Spielerinnen zurückgreifen: Neben Abwehrspielerin Henrike Meiforth kehrte auch Stammkeeperin Jennifer Weber wieder in die Startelf zurück, und die slowenische Nationalspielerin Fata Salkunic war ebenfalls wieder mit von der Partie, spielte im Sturm neben der Dreifachtorschützin der Vorwoche, Kathrin Patzke. FFC-Coach Michael Clausen nahm im Vergleich zum 3:2 in Kiel nur eine Veränderung vor: Svenja Fritz rückte anstelle von Marieke Bauer wieder in die Startelf.

Zu Beginn wirkten die Gastgeberinnen etwas zielstrebiger. Nach zwei Minuten gab Sarah Begunk, an diesem Tag auf der rechten Außenbahn aufgeboten, den ersten Warnschuss ab. Und fünf Minuten später spielte Catharina Schimpf einen langen Ball aus der eigenen Hälfte auf Patzke, der beinahe zu einem Tor geführt hätte, doch die Stürmerin verpatzte die Ballmitnahme an Oldesloes Keeperin Janne Backhaus vorbei, und so war die Chance vertan.

Dann der erste Vorstoß der Oldesloerinnen in der 11. Minute. Kucharski dribbelte an Wolfgramm vorbei zum Strafraum, passte vor Borkowski quer, und Kristin Engel konnte freistehend zum 0:1 einschieben. Das hatte der FFC schön herausgespielt gegen allerdings auch bedeutend zu zaghaft störende Gastgeberinnen. Die antworteten mit einem Schuss von Fata Salkunic aus 22 Metern, den Janne Backhaus im Flug fangen konnte (13.). Auf der anderen Seite hätte Ex-HSVerin Claudia Wenzel dem FFC eine noch komfortablere Ausgangsposition verschaffen können, als sie nach Fehlpass von Johanna Borkowski die Verteidigerin umkurvte, mit ihrem Linksschuss das Tor aber deutlich verfehlte (19.). Die 39-Jährige Wenzel spielte von 1991 bis 2002 beim HSV und erlebte ihren Karrierehöhepunkt 2002 beim DFB-Pokalfinale in Berlin, als der HSV dem 1.F FC Frankfurt 0:5 unterlag. Seit 2005 will sie eigentlich jährlich ihre aktive Laufbahn beenden, ist aber als Kopf und Kapitänin des Teams praktisch unentbehrlich.

Nach etwa 20 Minuten kam aber der HSV II. besser ins Spielgeschehen hinein. Einen Freistoß von Schacher vom linken Strafraumeck hielt Backhaus sicher. Danach entwickelte sich die dickste Chance der Rothosen. Mayline Danner schickte Begunk mit einem Steilpass hinter die Abwehr auf die Reise. Die junge Mittelfeldspielerin war um Strafraum frei vor Backhaus, zögerte aber zu lange, und ihr Versuch aus spitzem Winkel wurde schließlich zur Ecke abgewehrt (24.). Danach verflachte die Partie etwas.

Kathrin Patzke, schärfste Sturmwaffe der HSV-Reserve, war bis zu diesem Zeitpunkt stumpf geblieben. Sie rieb sich in Duellen auf und monierte ein ums andere Mal fast flehentlich vermeintliche Foulspiele, die Schiedsrichterin Kathrin Heimann nicht zu Pfiffen verleiteten. Vielleicht waren ihre

Reaktionen auch einer negativen Grundeinstellung gegenüber dem Gegner geschuldet, immerhin hatte die Nummer 5 des HSV genau diese Spielweise, mit der sie nicht zurecht kommen mag, vorher befürchtet. Nur einmal teilte sie selbst aus, allerdings unfreiwillig: Bei einem unglücklichen Zusammenprall im Kampf um den Ball traf sie die frühere HSV-Verteidigerin Marja Herrmann (wechselte 2002 ebenfalls nach Oldesloe) mit dem Arm am Mund. Nach kurzer Behandlungspause konnte es allerdings für die Innenverteidigerin weitergehen.

Dieser Zwischenfall, in dem Patzke „ausgeteilt” hatte, hatte allerdings eine andere Folge. Begunk passte von rechts zur Mitte zu Jobina Lahr. Die behauptete den Ball, den ihr Verena Hildebrandt vom Fuß grätschte, der dann aber bei Patzke landete. Die umkurvte erst Franziska Koop, dann Mirja Herrmann und schließlich auch Joy Grube, schob dann an Backhaus vorbei zum 1:1 ins lange Eck (34.). Ein typisches Tor für die frühere Erstligaspielerin.

Der HSV versuchte nun nachzulegen. Lahr spielte halblinks steil auf Patzke, die – allerdings im Abseits – den Ball mitnahm. Doch Koop rettete zur Ecke (38.). Der FFC verlegte sich aufs Kontern. Koops langer Klärungsball in der 41. Minute landete bei Gaitana Lippert. Das Oldesloer Pendant zu Patzke spielte halblinks die aufgerückte Wenzel an. Bei deren Linksschuss war Weber jedoch unten. Und noch einmal bekamen sie die Möglichkeit zum 1:2, als Meiforth die Kugel fahrlässig vertändelte. Lippert marschierte über rechts, flankte, doch Kucharski traf den Ball per Kopf nicht richtig, so dass Borkowski retten konnte. Als die Stormarnerinnen sich schon in der Pause wähnten, kam noch einmal der HSV. Patzke wurde rechts steil geschickt. Backhaus rannte aus ihrem Kasten, doch Patzke erreichte den Ball vor ihr und vor der Auslinie und drehte ab. In der Mitte war Lahr mitgelaufen, und die sollte eigentlich die Adressatin der nachfolgenden Flanke sein. Der Ball rutschte Patzke jedoch ab, flog über die zurückeilende Torfrau hinweg und sprang knapp neben dem Pfosten links ins Netz zum 2:1 (45.+1).

Ein Duseltor, das Patzke, die sich noch immer zu hart von den Verteidigerinnen angegangen wähnte, entsprechend bejubelte. Aber die Führung ging auch in Ordnung. Der HSV hatte sich insgesamt leichte Vorteile erspielt und war sowohl glücklicher als auch effektiver. Oldesloe hingegen sorgte mit Kontern beständig für Unruhe und Torgefahr, überbrückte schneller das Mittelfeld. Lippert war schwer zu stoppen, aber vor allem die nachrückenden Kräfte aus dem Mittelfeld, wie Torschützin Engel oder Wenzel waren schwer auszurechnen. Dazu kamen einfache Fehler des jungen HSV-Teams. Aber: Letztlich begünstigte auch zu zaghaftes Abwehrverhalten den Ausgleich der Hanseatinnen.

Für die zweite Hälfte nahm FFC-Coach Clausen eine personelle Veränderung vor: Verena Hildebrandt blieb in der Kabine, und für sie war nun Liva Zunker im Spiel. Die Partie blieb offen. Zunächst schoss Schacher aus 23 Metern knapp links drüber (46.). Auf der anderen Seite verlor sie den Ball leichtfertig an Wenzel, Lippert kam an den Ball und schickte Wenzel steil. Die hatte freie Bahn, hob den Ball dann aber rechts am Weber-Gehäuse vorbei (54.)! Das hätte eigentlich das 2:2 sein müssen, andererseits war Wenzel nie eine Torjägerin. Im DFB-Pokalfinale 2002 hieß ihre Gegenspielerin Birgit Prinz. Im Anschluss musste Oldesloe ein zweites Mal wechseln. Nachdem Svenja Fritz nach einem Foul an Carina Wolfgramm in der ersten Halbzeit mit Gelb vorbelastet war, brachte Clausen nun Marieke Bauer. Das Spiel blieb offen, und der HSV drückte auf das 3:1. In der 61. Minute wurde Patzke rechts mit einem langen Ball bedient. Gegen Herrmann schirmte sie den Ball ab, wartete und passte kurz zurück, als Salkunic nachgerückt war. Die nahm das Leder an und versenkte es trocken aus 17 Metern rechts unten. War das die Vorentscheidung?

Hamburg setzte nach. Schacher passte von links an den Strafraum, Begunk nahm an, setzte sich durch, dribbelte und schoss aus 15 Metern knapp links drüber (62.). Das Nachsetzen war nötig, denn der FFC gab sich noch lange nicht geschlagen. In der 67. Minute holte Borkowski Kucharski nach Zuspiel von Stefanie Storm von den Beinen. Den anschließenden Freistoß aus 17 Metern setzte Wenzel drüber. Auf der Gegenseite war Backhaus unten und hielt einen Abschluss von Danner nach Ablage von Schacher problemlos. Nur eine Minute später spielte Schacher das Spielgerät hoch und weit nach vorn. Patzke gewann das Kopfballduell gegen Herrmann, legte den Ball an Bauer vorbei, marschierte zum Elfmeterpunkt, dort auch an Backhaus vorbei und lochte zum 4:1 ein (70.). Damit war die Begegnung praktisch entschieden. Der HSV hatte sich deutlich gesteigert, agierte temporeich und druckvoll, wollte weitere Tore. Oldesloe kam dadurch nicht dazu, selbst Druck aufzubauen und den Anschlusstreffer zu erzwingen. Folge war das Gegentor – und beinahe das nächste hinterher. Lahr schickte Patzke über links. Nach deren Hereingabe musste Begunk abdrehen, legte dann aber noch für Lahr auf, und die schoss rechts vorbei (72.).

Beim HSV folgte nun der erste Wechsel. Fata Salkunic verließ das Feld, und Seda Heinrich kam ins Spiel. Und war an der nächsten Szene gleich beteiligt, als sie diagonal in den Strafraum passte, wo Begunk frei vor Backhaus im Fallen knapp rechts vorbei schoss. Begunk und Heinrich waren 2008 mit Holstein Kiel Norddeutsche B-Juniorinnen-Meister geworden – durch ein 2:1 gegen den HSV und zwei Tore von Heinrich. Bei Oldesloe kam der letzte Joker, Jacqueline Bleser für Kristina Kucharski. Nach einem Foul von Meiforth an Lippert, für das die Hamburgerin Gelb bekam, trat Koop den Freistoß flach aus 24 Metern, aber Weber war unten (83.). Nur eine Minute später konterte Oldesloe, Wenzel spielte steil auf Lippert hinter die weit aufgerückte Viererkette. In der 1-gegen-1-Situation wackelte die Stürmerin die HSV-Keeperin aus und traf flach zum 4:2 (84.). Aber das Spiel hätte auch noch 5:2 ausgehen können. Zunächst köpfte Heinrich nach Lahr-Eckball rechts vorbei (86.), dann verpasste Schacher den Schlusspunkt, als sie nach einem Solo aus 15 Metern nur die Latte traf (90.).

Aber auch so war das 4:2 verdient. Oldesloe gab sich nie auf, fand aber nur bedingt Gegenwehr gegen eine HSV-Mannschaft, die nach dem 2:1-Pausenstand erst so richtig aufgewacht war und seine Qualitäten ausspielte. Das war zu einigen Teilen aber auch der Trotzreaktion von Patzke zu verdanken, die sich anstelle des Lamentierens immer mehr fußballerisch in Szene setzen konnte und bewies, warum sie sportlich für die Mannschaft unglaublich wichtig ist. Dem FFC fehlte in den entscheidenden Momenten der Biss, um dieses Spiel ausgeglichen zu gestalten und den Anspruch auf die inoffzielle Vorherrschaft im Norden zu untermauern.

Hamburger SV II:
Weber – Schacher, Meiforth, Borkowski, Schimpf – Lahr (88. Knobloch), Danner, Wolfgramm, Begunk – Patzke, Salkunic (74. Heinrich)

FFC Oldesloe 2000:
Backhaus – Koop, Hildebrandt (46. Zunker), Herrmann, Grube – Engel, Fritz (54. Bauer), Wenzel, Storm – Kucharski (79. Bleser), Lippert

 

Mittwoch, 9. Dezember 2009

FFC misst sich mit Welt- und Europameisterinnen in der Kieler Ostseehalle

ssi. – Der dritte SHFV-Nord-Cup rückt immer näher. Am Sonntag, 17. Januar 2010, einen Tag nach den SHFV-Hallenmasters der Herren, laufen in der Kieler Ostseehalle neben drei Teams der 2. auch vier Mannschaften der 1. Frauenfußball-Bundesliga auf. Ab 11 Uhr spielen die Zweitligisten FFC Oldesloe, Holstein Kiel und Werder Bremen sowie die Bundesligisten Turbine Potsdam, Hamburger SV, VfL Wolfsburg (Vorjahressieger) und die SG Essen-Schönebeck um den Hallentitel.

Mit Turbine Potsdam konnte in diesem Jahr der amtierende Deutsche Meister für den SHFV-Nord-Cup gewonnen werden. Diverse aktuelle Nationalspielerinnen werden ihre Ballkünste unter Beweis stellen. Oldesloes Trainer Michael Clausen freut sich auf dieses Highlight: „Es ist mit Abstand das beste Hallenturnier in ganz Norddeutschland. Das ist etwas ganz Besonderes, vor diesem tollen Publikum spielen zu dürfen“, so Clausen, der mit seinem Team das Turnier um 11.30 Uhr gegen Turbine Potsdam eröffnet. Gespielt wird im Modus „jeder gegen jeden“ mit anschließendem Halbfinale und Endspiel, das gegen 16 Uhr ausgetragen wird.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.12.2009

 

Freitag, 11. Dezember 2009

Feldspielerin muss das Tor des FFC hüten

Bevor am Sonntag (14 Uhr) der FFC Oldesloe in der 2. Bundesliga bei Werder Bremen antritt, muss Trainer Michael Clausen die Torhüterfrage klären. Erst nach dem heutigen Training wird er entscheiden, welche von den Kandidatinnen, Claudia Wenzel oder Johanna Jacobi, nach dem Fingerbruch von Friederike Wiener und der „Auszeit“ für Ersatztorhüterin Janne Backhaus zwischen den Pfosten stehen wird. Eine von beiden muss dem FFC nach zwei 2:4-Pleiten bei Abstiegskandidaten auf der ungewohnten Position Stabilität verleihen.

Eine weitere Personalie sorgt schon jetzt für Aufsehen in Oldesloe: Ab Januar wird die 23-jährige Filiz Heilmann-Koc für den FFC spielberechtigt sein. Die Mittelfeldspielerin kommt als aktuelle türkische Nationalspielerin vom niedersächsischen Regionalligisten Mellendorfer TV und trainierte schon einige Zeit beim FFC mit. Außerhalb des Platzes machte die gelernte Fitnesskauffrau schon als erfolgreiches Model und Schauspielerin eine gute Figur.

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.12.2009

 

Sonntag, 13. Dezember 2009

Werder Bremen – FFC Oldesloe 1:0 (0:0)

(12. Punktspiel)

Im Sturm herrscht Flaute

Fußballerinnen des FFC Oldesloe verlieren 0:1 in Bremen / Wiener als Stürmerin

tgo. – Vier Punkte hatte FFC-Trainer Michael Clausen von seinen Spielerinnen in den letzten beiden Zweitliga-Partien gefordert. Herausgekommen sind am Ende null. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel war auf dem Nebenplatz 12 des Bremer Stadiongeländes deutlich mehr drin. Trotz zahlreicher klarer Chancen sollte es den Stormarner Fußballerinnen jedoch nicht gelingen, ein Tor zu erzielen. „Unser Riesen-Manko war die Chancenauswertung“, stellte ein frustrierter Clausen fest. So gelang es Kristina Kucharski in der 11. Minute und Gaitana Lippert in der 16. nicht, freistehend den Ball an der Bremer Torhüterin Jennifer Martens vorbei einzuschieben.

Nach dem Rückstand (56.) durch einen der wenigen Konter der Gastgeberinnen war das Clausen-Team auch im zweiten Durchgang drückend überlegen. Janne Backhaus, die trotz angekündigter Auszeit das FFC-Gehäuse hütete, war so gut wie beschäftigungslos. In seiner Verzweiflung wechselte Clausen sogar die verletzte Stammtorhüterin Friederike Wiener im Angriff ein. Wiener hatte aufgrund ihres Fingerbruchs unter der Woche als Feldspielerin trainiert und dabei bei Clausen Eindruck gemacht. Aber auch ihr gelang kein Treffer. So stand der FFC nach 90 Minuten zum dritten Mal in Folge mit leeren Händen da.

„Das ist äußerst ärgerlich. Durch diese Niederlage sind wir jetzt richtig unten drin“, blickte ein enttäuschter Trainer auf die Abschlusstabelle vor der Winterpause. Mit zwölf Punkten auf dem Konto ist der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf vier Zähler geschmolzen. Nach einem Abschlussessen im Anschluss an das Bremen-Spiel geht die Mannschaft mit einem unguten Gefühl in die Winterpause. Die Oldesloer Hoffnungen ruhen nun zum einen auf einer erholsamen zweimonatigen Punktspielpause bis Mitte Februar 2010. Zum anderen werden auch hohe Erwartungen in die Rückkehr von Friederike Wiener zwischen die Pfosten und in den schillernden Neuzugang Filiz Koc, hauptberuflich Model und Schauspielerin, gelegt. Die 23-jährige türkische Nationalspielerin ist ab Januar für den FFC spielberechtigt.

FFC Oldesloe: Backhaus, Grube, Herrmann, Hildebrandt, Fritz (78. Wiener), Storm, Wenzel, Runge (68. Zunker), Engel, Kucharski, Lippert.

Schiedsrichterin: Sandra Blumenthal, Pritzwalk.

Zuschauer: 90.

Tor: 1:0 Nabwire Omondi (56.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.12.2009

 

Montag, 21. Dezember 2009

FFC Oldesloe ist Titelfavorit

ssi. – Wenn am Sonntag, 31. Januar, in Lübeck zum sechsten Mal die Hallenlandesmeisterschaften im Frauenfußball ausgetragen wird, gehört Zweitligist FFC Oldesloe zu den Topfavoriten auf den Titel. Auf eine Teilnahme bei der fünften Auflage hatten die Schützlinge von Trainer Michael Clausen verzichtet, weil der FFC zeitgleich sein eigenes Hallenturnier veranstaltet hatte. In den beiden Jahren zuvor setzten sich die Oldesloerinnen jeweils die Landeskrone auf. 2010 bekommt es der FFC in der Vorrundengruppe B mit den SH-Ligisten FC Riepsdorf, Rot-Schwarz Kiel und TuRa Meldorf zu tun. In der Gruppe A kämpfen Zweitligist Holstein Kiel und SH-Ligisten Ratzeburger SV, Olympia Neumünster und Goldebek-Arlewatt um den Einzug ins Halbfinale.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.12.2009

 

Sonnabend, 16. Januar 2010

FFC mit „Prominenz“ zum dritten Nord-Cup

sru. – Nur ein paar Stunden nach den Herren starten am Sonntag die Frauenfußballer zum Hallensaison-Highlight des Nordens. Der „Nord-Cup“ steht an und ist mit drei Zweitligisten und vier Erstligisten exklusiv besetzt (Anm.: Sonntag ab 11.30 Uhr, Ostseehalle Kiel: Teilnehmer: SG Essen-Schönebeck, VfL Wolfsburg, Hamburger SV, 1. FFC Turbine Potsdam (alle 1. Bundesliga), Werder Bremen, Holstein Kiel, FFC Oldesloe (alle 2. Bundesliga).) Mit dabei ist auch wieder der FFC Oldesloe. Doch im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren (jeweils Letzter) erhofft sich Trainer Michael Clausen ein besseres Ergebnis. „Wir sind klarer Außenseiter, aber wenn es uns gelingt unsere Fehler zu minimieren ist das vielleicht möglich“, glaubt der Coach an sein Team.

Im letzten Jahr waren 3500 Zuschauer dabei, dieses Jahr verspricht sich der Veranstalter SHFV noch mehr. Sogar die Ex-Nationalspielerinnen und heutigen „Galionsfiguren“ des Deutschen Frauenfußballs, Steffi Jones und Britta Carlson, werden in Kiel sein und in ihren Funktionen als Botschafterin (Jones) und Leiterin des OK (Carlson) auf die Frauen-WM 2011 in Deutschland aufmerksam machen.

Genau das macht den Reiz der Veranstaltung aus, die Prominenz auf Tribüne und Platz. Mit Martina Müller (Wolfsburg), Kim Kulig (HSV), Melanie Hoffmann (Essen) und „Lira“ Bajramaj (Potsdam) werden Welt- und Europameisterinnen live zu erleben sein. Auch der FFC bietet auf, was er hat: „Filiz soll sich an das Team gewöhnen“, erhofft sich Trainer Michael Clausen Nutzen. Sein Neuzugang Filiz Koc ist als Model und türkische Nationalspielerin so etwas wie „prominent“.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.1.2010

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