Montag, 8. Januar 2007

Sieben Teams kämpfen um den Hallentitel

söb. – Heide Knaffel, Stormarns Referentin für den Frauenfußball, hat die Hallenkreismeisterschaften für Sonntag, 11. Februar, in der Sporthalle Großhansdorf (Sieker Landstraße) festgesetzt. Klarer Favorit ist der Regionalliga-Tabellenführer und Titelverteidiger FFC Oldesloe, der ebenso zur Teilnahme verpflichtet ist wie die übrigen sechs Frauenmannschaften aus dem Kreisgebiet, der Vorjahreszweite VfL Oldesloe, der SSV Großensee, JuS Fischbek (alle Bezirksliga Süd), die SG Hagen-BünDel, der SV Preußen Reinfeld und der TSV Zarpen (alle Bezirksklasse). Gespielt wird im Modus „Jeder gegen jeden“. Beginn ist um 14 Uhr, die Siegerehrung ist für 18 Uhr geplant.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 8.1.2007

 

Dienstag, 9. Januar 2007

FFC Oldesloe ist nicht dabei

söb. – Der FFC Oldesloe wird seinen Titel bei den Hallenkreismeisterschaften der Frauen am 11. Februar (14 Uhr) in Großhansdorf doch nicht wie irrtümlich berichtet verteidigen. Wie Heide Knaffel, Stormarns Referentin für den Frauenfußball, mitteilte, hat der Tabellenführer der Regionalliga keine Meldung eingereicht.

Teilnehmen werden der VfL Oldesloe, der SSV Großensee, JuS Fischbek (alle Bezirksliga), die SG Hagen-BünDel, der SV Preußen Reinfeld, der TSV Zarpen und die FG Stormarn 2000 (alle Bezirksklasse).

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 9.1.2007

 

Sonntag, 28. Januar 2007

FFC Oldesloe – FV Neubrandenburg 1:1 (1:0)

(Freundschaftsspiel)

Oldesloer Frauen bestehen ersten Test

Regionalligist FFC Oldesloe will es in dieser Saison wissen: Den Aufstieg in die 2. Bundesliga hat das Team von Coach Michael Clausen fest im Visier. Dementsprechend engagiert präsentierte sich der FFC beim 1:1 im Testspiel gegen den Zweitligisten FV Neubrandenburg.

Sascha Sievers – Um Prognosen abzugeben, ist es noch zu früh. Doch die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe scheinen für den Aufstieg gerüstet zu sein. Sie hinterließen nicht den Eindruck, als hätten sie in der Winterpause die Füße hochgelegt. Im Gegenteil: Im ersten Testspiel kam das Team von Michael Clausen zu einem 1:1 (1:0) gegen Zweitligist FV Neubrandenburg.

Coach Clausen war selbst überrascht, wie beherzt seine Elf über 90 Minuten zur Sache ging. Ein Klassenunterschied war zu keinem Zeitpunkt zu erkennen. Dabei befinden sich die Neubrandenburgerinnen bereits seit knapp drei Wochen im Training. „Wir haben indes erst vergangenen Woche begonnen. Dass wir über die gesamte Spielzeit ein so hohes Tempo mitgehen könnten, das hatte ich nicht unbedingt erwartet“, gestand der Coach. Nur schade, dass keines der Teams aus eigener Kraft Zählbares zustande brachte. Sowohl der Oldesloer Führungstreffer (35.) als auch der Ausgleich zum Endstand in der 70. Minute resultierte aus einem Eigentor. „Wichtig war, dass der Ball ordentlich lief. Für den derzeitigen Stand der Vorbereitung war das eine sehr gute Leistung“, nahm es Clausen gelassen. Ein Sonderlob verdienten sich Stefanie Storm, die im Mittelfeld die Fäden zog, und Svenja Fritz, die erstmals nach ihrem Bänderriss wieder zum Einsatz kam. „Im Zentrum der Viererkette hat sie wirklich eine gute Partie geboten“, lobte der Coach, der hofft, dass auch Theresa Blum nach ihrem Bänderriss bald wieder ins Training einsteigen kann. „Unser Kader ist einfach zu dünn besetzt, als dass wir viele Ausfälle kompensieren könnten.“ Auch deshalb hat der FFC Oldesloe in der Winterpause personell nachgebessert: Vom FC Riepsdorf kam mit Kristina Kucharski eine offensive Mittelfeldspielerin. Auf ihren Einsatz wird Clausen allerdings noch etwas länger warten müssen. Denn der FCR erteilte Kucharski keine Freigabe. Und auch die zweite Neue konnte der Trainer noch nicht genau unter die Lupe nehmen. Claudia Bosse, vom Hamburger SV nach Oldesloe gewechselt, hat sich einen Anriss im Außenmeniskus zugezogen. „Sie wird zwar in den nächsten Tagen ins Training einsteigen, aber bei solchen Verletzungen müssen wir vorsichtig sein und dürfen nicht zu früh belasten“, weiß Clausen, dessen Team am 15. März auf den Verfolger TV Jahn Delmenhorst zum Rückrundenauftakt trifft. Ein Sieg und der Vorsprung des Tabellenführers würde bereits 16 Punkte betragen. Kein Wunder also, dass die Meldeunterlagen für die 2. Bundesliga in diesen Tagen an verschickt werden. Der FFC Oldesloe hat sich viel vorgenommen, das ist deutlich zu erkennen.

Tore: 1:0 Eigentor NN (35.), 1:1 Eigentor NN (70.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.1.2007

 

Sonnabend, 3. Februar 2007

FFC Oldesloe spielt um den Landestitel

Günther Bröde – Ein letztes Mal in diesem Winter verkriechen sich die Fußballerinnen vom FFC Oldesloe in die geheizte Sporthalle. Anlass ist die dritte schleswig-holsteinische Meisterschaft im Frauenfußball an diesem Sonntag (Beginn um 12 Uhr) in der Lübecker Hansehalle. Acht Mannschaften ringen um den Landestitel. Nach Platz vier beim ersten „Hallen-Masters“ in 2005 und Rang drei im Vorjahr unternehmen die Kreisstädterinnen den dritten Anlauf, das Turnier zu gewinnen. Doch einfach wird es nicht werden. Auf dem Weg ins Finale treffen die Oldesloerinnen bereits in der Vorrunde auf Titelverteidiger Holstein Kiel. Wie im Vorjahr, als der FFC Oldesloe dem derzeitigen Achten der 2. Bundesliga Nord eine 0:3-Niederlage zufügte. Dennoch holten sich die Fußballerinnen aus der Landeshauptstadt später die Meisterpokal mit einem 3:0 im Finale gegen den Ratzeburger SV.

Auch der zweite Finalist des Vorjahrs gehört zu den Gruppengegnern der Stormarnerinnen. Der Ratzeburger SV ist Tabellenführer der Verbandsliga. Gleich zu Beginn trifft die Mannschaft von Trainer Michael Clausen auf den SV Neuenbrook/Rethwisch (ebenfalls Verbandsliga). Noch nicht zum Einsatz kommen die Neuzugänge Christina Kucharski und Sabine Bosse. Während Kucharski, die bislang für den FC Riepsdorf stürmte, noch nicht spielberechtigt ist, laboriert die vom HSV gekommene Mittelfeldspielerin Bosse noch an einer Knieverletzung.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 3.2.2007

 

Sonntag, 4. Februar 2007

FFC Oldesloe ist Hallenlandesmeister

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt: Regionalligist FFC Oldesloe sicherte sich mit einem 4:1-Sieg über Flensburg 08 in der Lübecker Hansehalle den Titel des Landesmeisters. Das Team von Trainer Michael Clausen stellte mit Gaitana Lippert zudem die erfolgreichste Torschützin des Turniers.

Sascha Sievers – Entschlossen klang Michael Clausen vor der finalen Partie gegen Flensburg 08. „Jetzt wollen wir den Pott auch endlich einmal gewinnen“, meinte der Coach des Regionalligisten FFC Oldesloe. In den ersten beiden Auflagen der Hallenlandesmeisterschaft im Frauenfußball hatte jeweils Holstein Kiel triumphiert. Doch der Hattrick blieb den Landeshauptstädterinnen, die in der 2. Bundesliga auf Punktejagd gehen, verwehrt. Das lag vor allem am stark aufspielenden FFC Oldesloe, der während des gesamten Turniers den besten Fußball geboten hatte.

Clausen hatte allen Grund, vor dem Endspiel optimistisch zu sein. „Wir haben uns bisher ganz toll verkauft, jetzt sind wir einfach dran.“ Der FFC-Coach behielt Recht. Nach anfänglichem taktischen Geplänkel drehte der Regionalliga-Spitzenreiter an der Temposchraube und legte durch Mariealiiza Kranz und Gaitana Lippert ein 2:0 vor. Im Gegenzug verkürzt Flensburg 08 zwar durch Ida Großborn. Doch mit einem Distanzschuss, der zum 3:1 im Flensburger Kasten einschlug, gelang Svenja Fritz die Vorentscheidung. Johanna Wöhler setzte mit dem 4:1 den Schlusspunkt und sicherte dem FFC Oldesloe letztlich hochverdient den Titel, der mit 15 Eintrittskarten für die Frauen-Europameisterschaft versüßt wurde. „Die Mädels können stolz darauf sein, was sie hier geleistet haben“, frohlockte Trainer Michael Clausen nach dem Triumph, „wir haben spielerisch und athletisch absolut überzeugt und verdient den Pokal geholt.“

Clausen hatte Recht: In der Vorrundengruppe B hatte der FFC mit dem Titelverteidiger Holstein Kiel, dem Verbandsliga-Primus Ratzeburger SV und dem SV Neuenbrook/Rethwisch zwar enorm starke Konkurrenz. Doch beeindrucken ließ sich das Clausen-Team nicht. Ganz im Gegenteil: Nach einem 3:0-Erfolg über SV Neuenbrook/Rethwisch und einem 2:2 gegen den Ratzeburger SV, benötigte der FFC mindestens ein Unentschieden gegen Holstein Kiel, um in das Halbfinale einzuziehen. „Ich habe der Mannschaft gesagt, sie soll zeigen, dass sie sich vor Holstein nicht zu verstecken braucht aber alles geben muss“, plauderte Clausen aus dem Nähkästchen. Die Forderung setzte seine Mannschaft in die Tat um. Ehe sich die Holstein-Women versahen, lagen sie auch schon durch Denise Steinike und Gaitana Lippert 0:2 hinten. Die Antwort auf den Rückstand blieben die Kielerinnen schuldig, versuchten es viel zu häufig auf eigene Faust. Weil der FFC in der Defensive verbissen um jeden Ball kämpfte, kam der Titelverteidiger überhaupt nicht zum Zuge. Erst nachdem Svenja Fritz und Stefanie Storm auf 4:0 erhöht hatten und die Entscheidung gefallen war, gelang Rosa Perez etwas Ergebniskosmetik.

Auch im Halbfinale gegen den Klassenkonkurrenten TSV Nahe ließen die Oldesloerinnen nichts anbrennen. Gaitana Lippert (3), Johanna Wöhler, Vanessa Vonau und Denise Steinike machten beim 6:0-Sieg kurzen Prozess. „Was der FFC hier spielerisch abliefert ist einfach klasse“, war Eberhard Ziemke, Auswahltrainer im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband, ebenso begeistert wie die 60 Fans, die den FFC lautstark anfeuerten. So kannte die Freude nach dem Finalsieg keine Grenze. „Der Titel sollte uns den nötigen Schub für die Rückrunde verleihen. Das haben die Mädels prima gemacht“, jubelte Michael Clausen, ehe er von Angreiferin Janine Kulow, nicht mit Sekt sondern mit Wasser, die obligatorische Siegerdusche erhielt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.2.2007

 

  1. FEBRUAR 2007: LÜBECK, HANSEHALLE

HALLENLANDESMEISTERSCHAFT DER FRAUEN

 

Gruppe A:

TSV Nahe – Olympia Neumünster 2:1, Flensburg 08 – FC Riepsdorf 2:0, Olympia Neumünster – Flensburg 08 0:4, FC Riepsdorf – TSV Nahe 0:2, Olympia Neumünster – FC Riepsdorf 1:1, Flensburg 08 – TSV Nahe 2:2.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. Flensburg 08 3   2   1   0    8:2     7
  2. TSV Nahe 3   2   1   0    6:3     7
  3. FC Riepsdorf 3   0   1   2    1:5     1
  4. Olympia Neumünster 3   0   1   2    2:7     1   

    Statistik              12   4   4   4   17:17   16

 

Gruppe B:

FFC Oldesloe – SV Neuenbrook/Rethwisch 3:0, Holstein Kiel – Ratzeburger SV 0:1, SV Neuenbrook/Rethwisch – Holstein Kiel 0:4, Ratzeburger SV – FFC Oldesloe 2:2, SV Neuenbrook/Rethwisch – Ratzeburger SV 0:1, Holstein Kiel – FFC Oldesloe 1:4.

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. FFC Oldesloe 3   2   1   0    9:3     7
  2. Ratzeburger SV 3   2   1   0    4:2     7
  3. Holstein Kiel 3   1   0   2    5:5     3
  4. SV Neuenbrook/Rethwisch 3 0   0   3    0:8     0   

    Statistik              12   5   2   5   18:18   17

 

Halbfinale: Flensburg 08 –Ratzeburger SV 3:0, TSV Nahe – FFC Oldesloe 0:6; Neunmeterschießen um Platz drei: Ratzeburger SV – TSV Nahe 2:0.

Finale: Flensburg 08 – FFC Oldesloe 1:4.

 

Dienstag, 13. Februar 2007

Planungen laufen

FFC Oldesloe rüstet sich für 2. Liga

Der Spitzenreiter der Regionalliga kalkuliert im Fall des Aufstiegs mit einem Etat von 41.600 Euro.

Sören Bachmann – Der Tag hatte doch noch sein Gutes, trotz der Absage, die der FFC Oldesloe hinnehmen musste. Als eine Delegation des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands (SHFV) kürzlich das Kurparkstadion als möglichen Austragungsort der zweiten Qualifikationsrunde zur U19-Europameisterschaft im Frauenfußball besichtigte und schnell klar wurde, dass die Forderung der Uefa nach mindestens 400 überdachten Sitzplätzen nicht erfüllt werden kann, ergriff die FFC-Vorsitzende Anja Völker die Gelegenheit beim Schopf und ließ sich von den Fachleuten die Tauglichkeit der Anlage für die 2. Bundesliga bescheinigen.

Im siebten Jahr seines Bestehens rüstet sich der Verein für den Aufstieg in Deutschlands zweithöchste Spielklasse. Gut zwei Wochen bleiben noch, um die Meldeunterlagen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) einzureichen, das ist mehr eine Formalie.

Vorsichtshalber hatten sich die Stormarnerinnen bereits in den vergangenen beiden Jahren um einen Startplatz beworben, die sportliche Qualifikation jedoch verpasst. Diesmal ist die Sache ernst. Der FFC Oldesloe führt die Tabelle der Regionalliga Nord ungeschlagen mit 13 Punkten Vorsprung an.

Ein Team um Völker aus einem halben Dutzend Verantwortlicher arbeitet daran, die Voraussetzungen für den Aufstieg zu schaffen. Auf der Grundlage der Erfahrungswerte anderer Vereine und Einschätzungen des DFB ist ein Etatplan entstanden.

Die kalkulierten Kosten für das Zweitbundesligateam betragen inklusive aller Aufwendungen bis hin zu Versicherungsbeiträgen 41.600 Euro für ein Jahr, im Männerfußball reicht das gerade für ein mittelmäßiges Verbandsliga-Team.

Völker rechnet mit bis zu 14.000 Euro an Zuschüssen vom DFB. Trotzdem bleibt aktuell eine Finanzierungslücke von 16.000 Euro.

Völker: „Wir sind mit möglichen Sponsoren im Gespräch.“ Noch haben Geldgeber die freie Auswahl. Ein bis zwei sogenannte „Premium-Sponsoren“ könnten auf dem Trikot, den Trainingsanzügen, auf Banden und im Stadionheft werben, „sie würden stets und ständig präsent sein“, sagt Völker. Die Preisvorstellung liegt pro Jahr im niedrigen fünfstelligen Bereich. Etwa halb so viel Geld müsste ein sogenannter „Hauptsponsor“ investieren.

Die Verantwortlichen sehen sich auch außerhalb der Kreisgrenzen nach Partnern um. Als Bittsteller sieht sich Völker keinesfalls. „Wir haben hier ein Projekt, in das es zu investieren lohnt“, sagt sie selbstbewusst. „Fest steht aber auch, dass wir auf keinen Fall ein Risiko eingehen werden.“ Spätestens Ende Juni muss der Etat gedeckt sein, andernfalls wäre der Traum von der 2. Bundesliga zumindest vorerst gestorben.

Aufwandsentschädigungen oder gar Prämien für die Spielerinnen sind in dem Etat nicht vorgesehen. Bislang spielt die Mannschaft zum Nulltarif. Neuverpflichtungen für den Kader von Trainer Michael Clausen sollen nur aus der Region getätigt werden. „Wir sind gut besetzt. Drei bis vier Neuzugänge sollten ausreichen“, sagt Völker.

Für das Stadion wünscht sich die Vereinsvorsitzende nur kleine Verbesserungen. Statt einer überdachten Tribüne wäre sie schon mit überdachten Auswechselbänken zufrieden, dazu eine vernünftige Lautsprecheranlage. Eine internationale Begegnung im Kurparkstadion ist übrigens trotz der jüngsten Absage in Planung: Als Ersatz könnte dort ein Freundschafts-Länderspiel ausgetragen werden.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 13.2.2007

 

Sonntag, 18. Februar 2007

TSV Klausdorf – FFC Oldesloe 0:14 (0:7)

(2. Runde Landespokal)

FFC muss im Halbfinale nach Flensburg

  1. – Der TSV Klausdorf war für die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe wie erwartet kein ernstzunehmendes Hindernis auf dem Weg ins Halbfinale des Landespokalwettbewerbs. Die vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga stehenden Kreisstädterinnen deklassierten den Bezirksligavertreter mit 14:0 (7:0). Die Tore erzielten Janine Kulow (4), Marialiiza Kranz (3), Desirée Steinike, Stefanie Storm (je 2), Gaitana Lippert, Judith Freiling und Svenja Fritz.

Im Halbfinale tritt der FFC Oldesloe am Sonntag, 4. März, um 14 Uhr auf den Verbandsliga-Fünften Flensburg 08. Als klassenhöherer Verein muss die Mannschaft von Trainer Michael Clausen auswärts antreten. „Das ist eine Woche vor dem Rückrundenstart genau der richtige Gegner für uns“, freute sich der Oldesloer Coach.

Tore: Janine Kulow (4), Marialiiza Kranz (3), Desirée Steinike (2), Stefanie Storm (2), Gaitana Lippert, Judith Freiling, Svenja Fritz.

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 22.2.2007

 

Freitag, 2. März 2007

Generalprobe bei Flensburg 08

  1. – Am 11. März geht die Saison in der Regionalliga in die heiße Phase. Tabellenführer FFC Oldesloe will den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen. Eine Woche vor dem Start haben die Oldesloerinnen einen echten Härtetest zu bestehen. Am Sonntag tritt der FFC im Halbfinale des Landespokals beim Verbandsliga-Primus Flensburg 08 an.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.3.2007

 

Sonntag, 4. März 2007

Flensburg 08 – FFC Oldesloe ausgefallen

(Halbfinale Landespokal)

 

Montag, 5. März 2007

Niendorfer TSV – FFC Oldesloe 0:3 (0:2)

(Freundschaftsspiel)

Regionalligist ist für den Start gerüstet

FFC Oldesloe gewinnt abschließendes Testspiel beim Niendorfer TSV 3:0

ssi. – Für den Punktspielstart in der Regionalliga am kommenden Wochenende beim TV Jahn Delmenhorst scheint der FFC Oldesloe gerüstet zu sein. Das abschließende Testspiel beim Hamburger Verbandsligisten Niendorfer TSV entschied der FFC nach Toren von Marialiiza Kranz (2) und Theresa Blum mit 3:0 (2:0) für sich.

„Wir haben zwar nur 75 Minuten gespielt, aber das hat ausgereicht“, war Coach Michael Clausen zufrieden. Hohes Tempo und Direktpassspiel hatte der Trainer gefordert und wurde nicht enttäuscht.

Tore: Marialiiza Kranz (2), Theresa Blum.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.3.2007

 

Sonntag, 11. März 2007

TV Jahn Delmenhorst – FFC Oldesloe 0:8 (0:2)

(15. Punktspiel)

Kantersieg zum Auftakt

FFC Oldesloe fertigt Verfolger Delmenhorst mit 8:0 ab

ssi. – Mit einem Paukenschlag starteten die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe aus der Winterpause. Gleich mit 8:0 (2:0) fegten die von Michael Clausen trainierten Oldesloerinnen TV Jahn Delmenhorst vom eigenen Platz und schüttelten so einen Verfolger ab. 13 Punkte Vorsprung hat Spitzenreiter FFC auf den Tabellendritten aus Delmenhorst.

Überbewerten wollte der Coach den Kantersieg nicht. „Es war lange Zeit das erwartet schwere Spiel“, meinte Clausen. Die kampfstarken Gastgeberinnen boten vor allem in der Anfangsphase den Oldesloerinnen Paroli. Chancen, um in Führung zu gehen, waren auf beiden Seiten vorhanden. Die dickste Möglichkeit vergab Gaitana Lippert, die allein auf die gegnerische Keeperin zulief, das Leder aber nicht im Kasten unterbringen konnte. So wurde Clausen an der Seitenlinie immer unruhiger. „Geht Delmenhorst in Führung, dann wird es für uns enorm schwer“, meinte der Trainer, dem ein Stein vom Herzen fiel, als Denise Steinike (36.) endlich den FFC in Front schoss. Kurz vor der Pause erhöhte Gaitana Lippert (45.) den Vorsprung.

Das 2:0 brachte die gewünschte Sicherheit. Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich Einbahnstraßen-Fußball in Richtung Delmenhorster Tor. „Wir haben den Gegner so früh gestört, dass er kaum aus der eigenen Hälfte heraus kam“, freute sich Clausen über den offensiven und beherzten Auftritt seiner Elf, die in der Folge keine Mühe hatte, das Ergebnis durch Kranz (56.) Löwenstrom (65., 70. und 73.), Bosse (80.) und Lippert (84.) auf 8:0 in die Höhe zu schrauben.

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Hermann, Svenja Fritz, Desirée Steinike – Marialiiza Kranz, Bianca Löwenstrom, Denise Steinike, Judith Freiling (75. Vanessa Vonau) – Janine Kulow (86. Claudia Bosse), Gaitana Lippert.

Schiedsrichterin: Kim-Jana Trenkner.

Tore: 0:1 Denise Steinike (36.), 0:2 Gaitana Lippert (45.), 0:3 Marialiiza Kranz (56.), 0:4 Bianca Löwenstrom (65.), 0:5 Bianca Löwenstrom (70.), 0:6 Bianca Löwenstrom (73.), 0:7 Claudia Bosse (80.), 0:8 Gaitana Lippert (84.)

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.3.2007

 

Freitag, 16. März 2007

„Das wird ein schweres Spiel“

kab. – Der Start in die Punktrunde nach der Winterpause hätte für die Fußballerinnen des FFC Oldesloe nicht besser verlaufen können: Mit 8:0 (2:0) triumphierte der Tabellenführer der Regionalliga am vergangenen Wochenende bei seinem schärfsten Verfolger TV Jahn Delmenhorst. Am Sonntag (15 Uhr) will die Truppe von Trainer Michael Clausen gegen die TSG Burg Gretesch auf eigenem Platz an die Galavorstellung aus der Vorwoche anknüpfen. Ein Sieg gegen den Tabellenfünften und der Ligaprimus kann die Meisterfeier wohl endgültig planen. Bei derzeit elf Punkten Vorsprung auf Platz zwei und noch sieben ausstehenden Partien ist dem FFC der Aufstieg in die 2. Bundesliga kaum noch zu nehmen. Dennoch ist Clausen bemüht, die Euphorie zu bremsen. „Das wird ein ganz schweres Spiel“, warnt er und verweist auf die gute Defensive der Gäste: „Die haben in 15 Spielen bisher erst 17 Gegentore kassiert.“ Sein Team weiß jedoch, wie man die TSG-Abwehr knackt. Das Hinspiel gewann der FFC mit 4:0.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.3.2007

 

Sonntag, 18. März 2007

FFC Oldesloe – TSG Burg Gretesch 5:0 (2:0)

(16. Punktspiel)

5:0. FFC wieder nicht gefordert

Oldesloes Regionalliga-Frauen besiegen TSG Burg Gretesch

Es wird Zeit, dass der Spitzenreiter in die 2. Bundesliga aufsteigt und endlich auf stärkere Gegnerinnen trifft.

Günther Bröde – Nur ganz selten konnte sich die individuelle Stärke der Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe gegen die TSG Burg Gretesch durchsetzen. Das genügte allerdings, um den Gästen aus Niedersachsen trotzdem eine klare 5:0 (2:0)-Niederlage zuzufügen und den eigenen Führungsanspruch in der Regionalliga Nord zu untermauern. Weil die Begegnung zwischen den Verfolgern VfL Oythe und TV Jahn Delmenhorst abgesetzt wurde, vergrößerte sich der Vorsprung der Stormarnerinnen sechs Spieltage vor Schluss auf 14 Punkte.

„Meistertitel und Aufstieg in die 2. Bundesliga dürften uns jetzt nicht mehr zu nehmen sein“, sagte Trainer Michael Clausen, der diesmal nur mit dem Ergebnis zufrieden war. Mit seinen Spielerinnen ging er ziemlich hart ins Gericht. „Sie haben unkonzentriert gespielt, waren viel zu sorglos und geistig nicht wach genug. Dazu kamen viel zu viele Fehlpässe“, so seine schonungslose Analyse. Allerdings, so Clausen weiter, sei der Gegner zu keinem Zeitpunkt in der Lage gewesen, diese Schwächen zu nutzen.

Und genau das ist das Dilemma des in dieser Saison noch ungeschlagenen Tabellenführers, der kaum ernsthaft gefordert wird. „Deshalb können wir unser wahres Leistungsvermögen auch nur selten abrufen“, sagte Clausen und nahm seine Mannschaft damit in Schutz. „Wir müssen unbedingt raus aus dieser Spielklasse, um endlich wieder auf Teams zu treffen, die uns alles abverlangen.“ Die in der Tabelle auf Rang sieben stehenden Osnabrückerinnen kamen während der gesamten 90 Minuten zu keiner Torchance.

Die Oldesloerinnen spielten nur einmal so wie es sich ihr Trainer wünscht, in der 84. Minute, als Abwehrchefin Svenja Fritz der Ausgangspunkt einer Ballstafette bis vor das gegnerische Tor war und den von ihr eingeleiteten Angriff selbst mit dem Treffer zum Endstand erfolgreich zu Ende führte. Die übrigen Tore erzielten Marialiiza Kranz (25., 60. Minute), Judith Freiling (44.) und Bianca Löwenstrom (75.).

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann, Svenja Fritz, Desirée Steinike – Denise Steinike, Bianca Löwenstrom, Marialiiza Kranz (86. Josephine Hinz) – Stefanie Storm, Gaitana Lippert; eingewechselt wurde Judith Freiling.

Schiedsrichterin: Nadine Lange.

Tore: 1:0 Marialiiza Kranz (25.), 2:0 Judith Freiling (44.), 3:0 Marialiiza Kranz (60.), 4:0 Bianca Löwenstrom (75.), 5:0 Svenja Fritz (84.).

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 21.3.2007

 

Freitag, 23. März 2007

FFC auf Abschiedstour durch die Regionalliga

Tabellenführer gastiert Sonntag beim TuS Büppel

kab. – Sportlich läuft es bei den Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe derzeit wie am Schnürchen. Mit 14 Punkten Vorsprung hält der Tabellenführer unbeirrt Kurs auf die 2. Bundesliga.

Dennoch war Trainer Michael Clausen mit den vergangenen Auftritten seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. Und das trotz hoher Siege, unter anderem am vergangenen Spieltag zu Hause gegen die TSG Burg Gretesch (5:0). Da seine Elf in der laufenden Saison zu selten wirklich gefordert wurde, vermisst Clausen die Bereitschaft bei seinen Spielerinnen, bis an die Leistungsgrenze zu gehen. „Es wird Zeit, dass wir aus dieser Liga rauskommen“, wünscht der FFC-Coach sich daher. Sechs Partien muss er noch abwarten. Nächste Station auf der Abschiedstour durch die Regionalliga ist am Sonntag (14.30 Uhr) der Tabellenvierte TuS Büppel.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.3.2007

 

Sonntag, 25. März 2007

TuS Büppel – FFC Oldesloe 0:5 (0:2)

(17. Punktspiel)

FFC Oldesloe nach 5:0-Sieg fast in der 2. Bundesliga

Ein Punkt fehlt noch zum Aufstieg

Günther Bröde – Die kommenden zweieinhalb Wochen bis zum nächsten Spiel in der Regionalliga Nord können die Fußballerinnen des FFC Oldesloe getrost dazu nutzen, die Feierlichkeiten zum Aufstieg in die 2. Bundesliga vorzubereiten.

Nach dem 5:0 (2:0) beim TuS Büppel benötigen die in dieser Saison noch ungeschlagenen Kreisstädterinnen, deren Vorsprung mittlerweile 18 Punkte beträgt, am 15. April im Heimspiel gegen den TSV Nahe nur noch einen Zähler, um auch rechnerisch letzte Zweifel am Meistertitel auszuräumen. Es sei denn, Verfolger VfL Oythe, der zu Hause dem Mellendorfer TV mit 1:3 unterlag, holt in den verbleibenden sechs Begegnungen noch ein um 50 Treffer schlechteres Torverhältnis auf. Aber wer mag daran schon glauben?

Oldesloes Trainer Michael Clausen jedenfalls nicht. Zumal er in Varel wenig zu kritisieren hatte. „Bis auf zwei kurze Phasen haben wir eine sehr konzentrierte Leistung abgeliefert“, lobte er und freute sich besonders über fünf herrlich herausgespielte Treffer von Gaitana Lippert (12., 38., 78. Minute), Stefanie Storm (55.) und Janine Kulow (64.). Dabei kam den Oldesloerinnen zugute, dass der Gegner versuchte, mitzuspielen. „Wir haben aber nur eine Chance zugelassen, dazu kamen paar Eckbälle für den Gegner. Das ist schon viel mehr, als andere Mannschaften zuletzt gegen uns erreichten“, sagte Clausen.

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann, Svenja Fritz, Desirée Steinike – Denise Steinike, Bianca Löwenstrom, Marialiiza Kranz, Judith Freiling (47. Theresa Blum) – Stefanie Storm (55. Janine Kulow), Gaitana Lippert.

Schiedsrichterin: Christine Frai.

Tore: 0:1 Gaitana Lippert (12.), 0:2 Gaitana Lippert (38.), 0:3 Stefanie Storm (55.), 0:4 Janine Kulow (64.), 0:5 Gaitana Lippert (78.).

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 28.3.2007

 

Sonnabend, 31. März 2007

FFC-Quartett vertritt Schleswig-Holstein

kab. – Für ihren Verein laufen Marialiiza Kranz, Stefanie Storm sowie Desirée und Denise Steinike erst am Sonntag, 15. April, wieder in der 2. Bundesliga im Bezirksderby gegen den TSV Nahe auf. Vorher ist das Quartett des Tabellenführers FFC Oldesloe mit der Schleswig-Holsteinischen Landesauswahl am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg aktiv.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.3.2007

 

Montag, 9. April 2007

TSV Siems – FFC Oldesloe 0:11 (0:3)

(Halbfinale Bezirkspokal)

Kantersieg des FFC Oldesloe

Clausen-Elf demontiert TSV Siems mit 11:0

ssi. – Im Volksmund heißt es, der Pokal habe seine eigenen Gesetze. Nicht jedoch, wenn Regionalligist FFC Oldesloe antritt. Der Spitzenreiter und designierte Aufsteiger in die 2. Bundesliga deklassiert in schöner Regelmäßigkeit die Konkurrenz. Im Halbfinale des Bezirkspokals feierte das Team von Trainer Michael Clausen einen 11:0-Kantersieg beim Bezirksligisten TSV Siems und trifft im Endspiel auf den Ratzeburger SV, Tabellenführer der Verbandsliga.

Die Ratzeburgerinnen zogen kampflos in das Finale ein, weil Klassenkonkurrent SG Henstedt-Ulzburg auf die Austragung der Partie verzichtete. Somit kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der Finalteilnehmer des vergangenen Jahres. 2006 setzte sich der FFC Oldesloe deutlich mit 9:0 durch und qualifizierte sich damit für den Landespokal.

90 Minuten lang bot sich den Zuschauern eine einseitige Partie, in der die Oldesloerinnen stets im Vorwärtsgang agierten. FFC-Torhüterin Jasmin Dreessen verlebte einen ruhigen Nachmittag und musste nicht einen Schuss des überforderten Gegners abwehren, durfte sich dafür aber als Torschützin feiern lassen, sie verwandelte einen Strafstoß. Neben Dreessen waren Gaitana Lippert (2), Marialiiza Kranz (2), Desirée Steinike, Svenja Fritz, Vanessa Vonau, Janine Kulow, Theresa Blum und Stefanie Storm erfolgreich. Trotz der deutlichen Schlappe, zollte FFC-Coach Michael Clausen dem Gegner Respekt: „Großes Lob an die Lübeckerinnen, dass sie überhaupt angetreten sind und sich sportlich so fair verhalten haben.“

Wann die finale Partie ausgetragen wird, steht noch nicht fest.

Tore: Gaitana Lippert (2), Marialiiza Kranz (2), Desirée Steinike, Svenja Fritz, Vanessa Vonau, Janine Kulow, Theresa Blum, Stefanie Storm, Jasmin Dreessen (Elfmeter).

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.4.2007

 

Sonnabend, 14. April 2007

FFC Oldesloe fehlt noch ein Punkt zum Aufstieg in die 2. Bundesliga

Regionalligist will im Schleswig-Holstein-Derby gegen den TSV Nahe den Sprung in die 2. Bundesliga perfekt machen

ssi. – Die frohe Kunde erreichte ihn am Mittwochmorgen. Verfolger TV Jahn Delmenhorst hat den Tabellendritten VfL Oythe in der Regionalliga mit 5:0 in die Knie gezwungen. „Somit kann uns Oythe bei 17 Punkten Rückstand und nur noch fünf Spielen nicht mehr einholen“, freute sich Michael Clausen, Trainer des Spitzenreiters FFC Oldesloe. Weil der Zweite aus Delmenhorst 15 Zähler Rückstand auf die Oldesloerinnen hat, reicht der Clausen-Elf bereits ein Punkt auf eigenem Platz, um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga vorzeitig perfekt zu machen.

Das Schleswig-Holstein-Derby gegen den TSV Nahe kommt am Sonntag um 15 Uhr im Kurparkstadion also genau zum richtigen Zeitpunkt. „Spiele gegen den TSV Nahe sind immer von besonderer Brisanz geprägt. Zum einen, weil es sich ja praktisch um ein Nachbarschaftsderby handelt und zum anderen, weil sich die meisten Spielerinnen aus den Auswahlen kennen. Einige waren erst vergangenen Woche gemeinsam bei einem Turnier in Duisburg“, erklärt Clausen, der gehörigen Respekt vor dem Gegner hat. Das Hinspiel gewann der FFC nur knapp mit 3:2. „Der TSV ist unangenehm zu spielen, aber trotzdem werden wir alles daran setzen, dieses Spiel zu gewinnen und die Meisterschaft perfekt zu machen“, verspricht der Coach.

Welche Formation er auf das Feld schicken wird, steht noch nicht ganz fest. „Unsere zweite Mannschaft kämpft momentan als Tabellenletzter um den Klassenerhalt in der Verbandsliga und wird um 13 Uhr das Vorspiel gegen Rot-Schwarz Kiel austragen. Sicherlich werden wir die Reserve mit der einen oder anderen Spielerin aus dem Liga-Kader unterstützen“, verspricht Clausen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.4.2007

 

Sonntag, 15. April 2007

FFC Oldesloe – TSV Nahe 3:0 (1:0)

(18. Punktspiel)

FFC Oldesloe versinkt im Freudentaumel

Jubeltänze und Sektduschen im Kurparkstadion: Die Fußballerinnen vom FFC Oldesloe haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Michael Clausen besiegte im Bezirksderby den TSV Nahe mit 3:0 (2:0) und steht vier Spieltage vor Saisonende als Meister der Regionalliga fest.

Kai Behrmann – Immer wieder blickte Michael Clausen in der Nachspielzeit bange auf seine Uhr. Seine Mannschaft führte mit 3:0 gegen den TSV Nahe und der Trainer des FFC Oldesloe wusste, was ihn beim Abpfiff erwarten würde: eine ausgiebige Sektdusche. Denn mit den drei Punkten im Kreisderby hat der Tabellenführer der Regionalliga auch die letzten rechnerischen Zweifel am Aufstieg in die 2. Bundesliga beseitigt. Um 16.48 Uhr war es dann soweit. Obwohl schon seit Wochen keiner mehr beim FFC am Erreichen des großen Ziels gezweifelt hatte, brachen mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Joulianos Zakir alle Dämme im Kurparkstadion. Zu den Klängen des Queen-Klassikers „We are the champions“ tanzten die FFC-Spielerinnen ausgelassen am Mittelkreis und ließen die Sektkorken knallen. Mittendrin: Michael Clausen. Nass von Kopf bis Fuß genoss der Erfolgstrainer den Triumph in vollen Zügen. „Das war der krönende Abschluss einer gigantischen Saison“, sagte er vor Freude strahlend.

Wie schon im gesamten Saisonverlauf zeigte der Tabellenführer auch im Bezirksderby gegen den TSV Nahe, warum er unangefochten mit 18 Punkten Vorsprung an der Spitze steht. Zwar brauchten die Gastgeberinnen gut 20 Minuten, um ins Rollen zu kommen. Doch anschließend erspielte sich die Clausen-Elf eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. Doch sowohl Marialiiza Kranz (22./36.) als auch Gaitana Lippert vergaben die FFC-Führung. Für die sorgte dann Denise Steinike kurz vor dem Halbzeitpfiff per Kopf (44.).

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Oldesloerinnen das Geschehen dann noch klarer als im ersten Durchgang. Hatten die Gäste dort zumindest noch die eine oder gute Chance gehabt, so brachte die Offensive des Tabellenachten das FFC-Tor jetzt nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Auf der anderen Seite waren es Gaitana Lippert (58.) und Johanna Wöhler (79.), die mit ihren beiden Treffern für den 3:0-Endstand sorgten. „Der Sieg ist hochverdient“, zog Clausen ein zufriedenes Fazit und schob auch ein Lob an den Gegner hinterher: „Nahe hat uns alles abverlangt und sich sehr gut verkauft.“

Den souveränen Durchmarsch seiner Mannschaft führt Clausen auch nicht auf die Schwäche der Konkurrenz zurück, sondern auf die eigene Stärke. „Wir sind einfach besser geworden“, nennt er den Grund für den Höhenflug. In der vergangenen Saison habe es seinem Team noch an der nötigen Konstanz gefehlt. „Diesmal hat aber alles gepasst“, jubelte der Erfolgscoach.

Marialiiza Kranz freute sich, dass der Aufstieg ausgerechnet im Bezirksderby perfekt gemacht worden war: „Einen schöneren Zeitpunkt hätte es nicht geben können.“

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Denise Steinike, Desirée Steinike, Svenja Fritz – Theresa Blum, Marialiiza Kranz, Bianca Löwenstrom, Gaitana Lippert, Janine Kulow, Judith Freiling.

Schiedsrichter: Joulianos Zakir.

Tore: 1:0 Denise Steinike (44.), 2:0 Gaitana Lippert (58.), 3:0 Johanna Wöhler (79.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.4.2007

 

Sonnabend, 21. April 2007

FFC Oldesloe auf Abschiedstournee

Ohne drei Stammspielerinnen tritt der Meister Sonntag (13 Uhr) in Twist an

kab. – Nach dem Aufstiegsjubel am vergangenen Sonntag (3:0 gegen den TSV Nahe) steht für den Meister der Regionalliga die Rückkehr in den Alltag auf dem Programm. Insgesamt noch vier Mal muss der FFC Oldesloe in der laufenden Saison antreten, bevor es im kommenden Jahr eine Spielklasse höher um Punkte und Tore geht. Erster Stopp auf der Abschiedstournee durch die Regionalliga ist für die Mannschaft von Trainer Michael Clausen die FSG Twist.

In der Elf, die Clausen am Sonntag um 13 Uhr auf den Rasen schicken wird, fehlen mit Gaitana Lippert, Stefanie Storm und Svenja Fritz allerdings gleich drei Leistungsträgerinnen. Nicht aufgrund von Verletzungen, sondern weil sie dabei helfen sollen, das zweite große Saisonziel des FFC Oldesloe zu erreichen: den Klassenerhalt der zweiten Mannschaft. Die „Zweite“ kämpft derzeit als Tabellenletzter der Verbandsliga gegen den Abstieg. Nur mit einem Sieg im Heimspiel gegen Flensburg 08 (Sonntag, 15 Uhr) darf die Mannschaft von FFC II-Trainer Leo Depner weiter auf den Verbleib in der Verbandsliga hoffen. Vier Spieltage vor Saisonende beträgt der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz bereits fünf Punkte.

Die Clausen-Truppe dagegen dürfte auch ohne das Trio Lippert, Fritz und Storm in Twist keine Probleme haben, den 16. Saisonsieg einzufahren. Das Hinspiel gewann der FFC klar mit 5:0.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.4.2007

 

Sonntag, 22. April 2007

FSG Twist – FFC Oldesloe 1:3 (0:2)

(19. Punktspiel)

Glanzloser Sieg des FFC

Clausen-Team gewinnt 3:1 in Twist

ssi. – Vor einer Woche machten die Regionalliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe mit einem 3:0 gegen den TSV Nahe vorzeitig die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt. Zwar legte der FFC beim 3:1 gegen die FSG Twist nach, doch berauschend war der Auftritt nicht. Zur Zeit hat der Klassenerhalt der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga Priorität. Deshalb ließ Trainer Michael Clausen mit Gaitana Lippert, Stefanie Storm und Svenja Fritz drei Spielerinnen zu Hause, die die Reserve verstärkten. „Unter diesen Umständen bin ich mit der Leistung zufrieden“, meinte der Coach, dessen Team allerdings nicht mehr als nötig tat. Eine durchschnittliche Leistung reichte aus, um die Punkte einzusacken. In der 12. Minute schoss Judith Freiling den FFC in Führung, Marialiiza Kranz (28.) baute den Vorsprung aus. Als Twist nach der Pause einen Zahn zulegte und aggressiver zu Werke ging, geriet die Clausen-Elf in leichte Bedrängnis. Doch nach dem Anschlusstreffer von Nicole Kohne (55.) war der Elan der Gastgeberinnen auch schon wieder verpufft und Janine Kulow (70.) machte den 3:1-Sieg perfekt.

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann, Denise Steinike, Theresa Blum – Vanessa Vonau, Bianca Löwenstrom, Desirée Steinike, Judith Freiling (83. Petra Bartholner) – Janine Kulow, Marialiiza Kranz.

Schiedsrichter: Sven Jablonski.

Tore: 0:1 Judith Freiling (12.), 0:2 Marialiiza Kranz (28.), 1:2 Nicole Kohne (55.), 1:3 Janine Kulow (70.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.4.2007

 

Sonnabend, 28. April 2007

„Wir sind stärker geworden“

Der FFC Oldesloe hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht. Das Team von Trainer Michael Clausen befindet sich zur Zeit auf der Abschiedstour durch die Nordstaffel der Regionalliga. Das „Stormarner Tageblatt“ sprach mit dem Trainer und Vereinsvorsitzender Anja Völker über die Erfolgsgeschichte des FFC.

ssi. – Die wohlverdiente Sommerpause ist für den FFC Oldesloe, Meister der Regionalliga und Aufsteiger in die 2. Bundesliga, nicht mehr weit Das „Stormarner Tageblatt“ sprach mit Trainer Michael Clausen und Vorsitzender Anja Völker über den größten Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte.

  • Michael Clausen, seit zwei Jahren sind Sie beim FFC Oldesloe als Trainer tätig und somit Chef von knapp 20 Frauen. Wie gefällt Ihnen Ihre Rolle als Hahn im Korb?

Sie ist angenehm. Wir haben ja viele sehr attraktive Frauen in unserer Mannschaft.

  • Sie waren zuvor als Trainer im Jugend- und Männerbereich tätig. Hätten Sie damals gedacht, dass Sie eine Frauenmannschaft trainieren und diese bis in die 2. Bundesliga führen würden?

Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Ich bin durch Zufall angesprochen worden und habe mich dann erst mit dem Frauenfußball auseinander gesetzt. Ich musste mit vielen Klischees aufräumen und wurde mehrfach eines besseren belehrt. Frauen können genauso gut Fußball spielen wie Männer.

  • Welches sind die Unterschiede in der Arbeit mit einer Männer- und einer Frauenmannschaft?

Frauen reagieren anders. Man kann nicht so drastisch und direkt ihnen gegenüber sein. Sie sind sensibler aber gleichzeitig auch zugänglicher für neue Dinge. Das ist für den Entwicklungsprozess wichtig. Die Fähigkeit etwas zu lernen und nicht abzublocken, ist ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg. Junge Männer haben ein stärker ausgeprägtes Hierarchiedenken und wollen sich profilieren, auch gegenüber der Autorität des Trainers. Dominanzverhalten legen eher Männer an den Tag. Sie wollen Chef im Ring sein, das ist bei Frauen nicht der Fall.

  • Zum Sportlichen, in der Regionalliga wurde Ihr Team kaum gefordert. Der Gewinn der Meisterschaft und der Aufstieg in die 2. Bundesliga ist bereits vier Spieltage vor Saisonende perfekt gemacht worden. Warum ist der Leistungsunterschied im Vergleich zum Rest der Liga so groß?

Ein Grund ist sicherlich die Einführung der 2. Bundesliga. Dadurch ist die Regionalliga, was überdurchschnittlich gute Spielerinnen angeht, ausgedünnt. Der Sprung zwischen den Klassen ist relativ groß. Ein weiterer Grund ist, dass wir uns wesentlich verbessert haben. Die Mannschaft hat eine riesige Entwicklung gemacht. Nicht die anderen sind schwächer, sondern wir sind stärker geworden.

  • Eine solche Dominanz birgt auch die Gefahr von Nachlässigkeit. Waren sie in dieser Saison deshalb eher als Motivator oder Fußballlehrer gefordert?

Beides. Zunächst war ich als Motivator gefragt. Als sich abzeichnete, dass kein Weg am Aufstieg vorbei führt, ging es bereits darum, die Mannschaft fußballerisch auf die 2. Bundesliga vorzubereiten. Wir müssen uns in Sachen Zweikampfverhalten, körperbetontes Spiel und in der Chancenverwertung verbessern. Außerdem muss die Mannschaft in der neuen Spielklasse wieder lernen zu verlieren. Unser Ziel kann nur lauten, die Klasse zu halten. Das wird hart, aber wir können es schaffen.

  • Anja Völker, der FFC Oldesloe wurde im Jahr 2000 als reiner Frauenfußballverein gegründet. Sie wollten von Männern nicht mehr nur geduldet werden. Wie hat sich das Ansehen des Frauenfußballs seitdem verändert?

Durch die Gründung konnten wir Kräfte bündeln und an unseren eigenen Zielen arbeiten. Wir wurden von vielen belächelt. Das hat sich mittlerweile durch den sportlichen Erfolg geändert.

  • Der Aufstieg in die 2. Bundesliga ist ein toller Erfolg. Was muss sich ändern, um in dieser Liga bestehen zu können?

Es gilt die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Eine Anlage herzurichten, auf der wir uns und die Stadt Bad Oldesloe in einem angemessenen Rahmen präsentieren; ein weiterer Punkt ist die sportlichen Kompetenz der Übungsleiter im Nachwuchsbereich, auf den wir sehr viel Wert legen, weiter zu verbessern. Und wir wollen natürlich eine Steigerung des öffentlichen Interesses mit der verbundenen Gewinnung von Sponsoren.

  • Mit welchem Etat wird in der 2. Bundesliga geplant?

Mit 40 000 Euro.

  • Michael Clausen, der zeitliche Aufwand wird steigen. Sind alle Spielerinnen bereit, noch mehr von ihrer Freizeit zu investieren?

Ja, der Trainingsaufwand wird aber in etwas gleich bleiben. Wir trainieren dreimal pro Woche. Neu ist, dass die Spielerinnen eine Hausaufgabe im Bereich Kraft, Koordination und Ausdauer als vierte Einheit erhalten.

  • Wird personell aufgerüstet?

Ja, allein schon aufgrund des kleinen Kaders. Wir wollen diesen aber nicht ergänzen, sondern verstärken. Ich hätte nichts dagegen, wenn erfahrene Spielerinnen dazu kommen. Falls nicht, ist das auch kein Problem. Denn den Verlust von Claudia Wenzel haben wir in dieser Saison auch kompensiert. Meine junge Mannschaft mich eines besseren belehrt und die Verantwortung, die Claudia zuvor allein getragen hat, auf mehrere Schultern verteilt.

  • Anja Völker, der Aufstieg bedeutet auch, dass es nicht viel weiter nach oben gehen kann. Welche neuen Ziele hat sich der FFC gesteckt?

Wir denken von Jahr zu Jahr und wollen uns in der 2. Bundesliga halten und mittelfristig dort etablieren. Dazu natürlich qualifizierte Jugendarbeit leisten, um der Ligamannschaft einen Sinn zu geben. Außerdem wollen wir uns strukturell und personell verbessern. Eines meiner persönlichen Ziele ist zudem eine dritte Frauenmannschaft, die Breitensport betreibt, zu gründen. Dann hätten wir für alle Frauen und Mädchen ein optimales sportliches Angebot geschaffen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.4.2007

 

Sonnabend, 28. April 2007

Verstärkung aus der FFC-Meisterelf

kab. – Für die Spielerinnen der ersten Mannschaft des FFC Oldesloe geht es in den letzten drei Saisonspielen um nichts mehr. Seit zwei Spieltagen steht die Truppe von Trainer Michael Clausen bereits als Meister der Regionalliga Nord fest. Die Partie gegen den Tabellensiebten SV Lurup (Sonntag, 15 Uhr) im heimischen Kurparkstadion ist nicht mehr als ein Schaulaufen unter Wettkampfbedingungen. Für die zweite Mannschaft des Zweitliga-Aufsteigers steht jedoch noch der Verbleib in der Verbandsliga auf dem Spiel. Mit Hilfe von Verstärkungen aus Clausens Meisterelf will der Tabellenvorletzte in den verbleibenden drei Saisonspielen den Sturz in die Bezirksliga verhindern. Derzeit hat die Mannschaft von Coach Leo Depner drei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Am Sonntag, 29. April, soll dieser mit einem Sieg beim Tabellenvierten MTSV Olympia Neumünster (15 Uhr) weiter verkürzt werden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.4.2007

 

Sonntag, 29. April 2007

FFC Oldesloe – SV Lurup 3:0 (1:0)

(20. Punktspiel)

FFC Oldesloe ohne Mühe zum 3:0-Sieg

ssi. – Seit dem der Aufstieg in die 2. Bundesliga in trockenen Tüchern ist, liefert der FFC Oldesloe in der Regionalliga lediglich Dienst nach Vorschrift ab. Der 3:0 (1:0)-Erfolg über Lurup war zwar hochverdient, die Leistung der ungeschlagenen Oldesloerinnen jedoch alles andere als berauschend.

FFC-Trainer Michael Clausen nahm den mäßigen Auftritt gelassen zur Kenntnis, ohne sich darüber zu ärgern. „Für Lurup ging es ja um genauso wenig wie für uns. Deshalb war das eher ein lauer Sommerkick“, erklärte der Coach, dessen Elf bereits in der 12. Minute durch Janine Kulow in Führung ging. Das 1:0 brachte zwar Sicherheit, war aber auch schon der einzige Höhepunkt in einer ansonsten eher mäßigen ersten Halbzeit. „Immerhin haben wir einige gute Kombinationen abgeliefert, aber man hat beiden Teams deutlich angemerkt, dass es ihnen an der nötigen Spannung fehlt“, erklärte Clausen. Die war mit dem 2:0 durch Desirée Steinike (60.) gänzlich dahin. Zumal die Gäste aus Lurup zu keinem Zeitpunkt den FFC Oldesloe ernsthaft in Gefahr brachten. So war es Marialiiza Kranz vorbehalten, vier Minuten vor Ultimo mit ihrem Treffer den 3:0-Endstand zu besorgen.

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann, Denise Steinike, Theresa Bluhm – Vanessa Vonau (70. Ricarda Wichert), Bianca Löwenstrom, Desirée Steinike, Judith Freiling – Janine Kulow, Marialiiza Kranz.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin.

Tore: 1:0 Janine Kulow (12.), 2:0 Desirée Steinike (60.), 3:0 Marialiiza Kranz (86.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.4.2007 

 

Dienstag, 1. Mai 2007

Flensburg 08 – FFC Oldesloe 1:3 (0:1)

(Halbfinale Landespokal)

FFC Oldesloe steht im Pokalfinale

ssi. – Regionalligist FFC Oldesloe hat mit einem 3:1-Sieg über die eine Klasse tiefer spielende Mannschaft von Flensburg 08 den Einzug in das Endspiel des Landespokals geschafft. Zufrieden war Trainer Michael Clausen allerdings nicht. Seit Wochen mahnt der Coach des Aufsteigers in die 2. Bundesliga zu mehr Konsequenz vor dem gegnerischen. Gehör fanden seine Worte bislang nicht. Auch in Flensburg ließ der FFC eine ganze Reihe von Möglichkeiten ungenutzt und hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn die Gastgeber dieses bestraft hätten.

„Ich kann verstehen, dass wir nach dem Gewinn der Meisterschaft und dem Aufstieg etwas Schwierigkeiten haben, uns zu motivieren. Aber trotz allem müssen wir Entschlossenheit demonstrieren“, moserte Clausen. Die fehlte seinem Team in den Zweikämpfen und vor dem gegnerischen Tor. So dauerte es gegen defensiv kompakt stehende Flensburgerinnen bis in die 36. Minute, ehe Judith Freiling die Oldesloer Führung erzielte. Erst in der 67. Minute legte Marialiiza Kranz nach. Zwei Minuten später verkürzten die Gastgeberinnen durch Jana Lehwalder, ehe Ricarda Wichert (82.) zum 1:3-Endstand traf. „Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wenn Flensburg eine der wenigen guten Chancen zum Ausgleich nutzt, dann hätten wir uns darüber nicht beschweren dürfen. Der Sieg ist zwar verdient, aber im Hinblick auf die neue Saison in der 2. Bundesliga müssen wir uns deutlich steigern“, bilanzierte der Coach, dessen Elf am Donnerstag, 17. Mai, im Endspiel auf Verbandsligist TuRa Meldorf trifft.

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann, Denise Steinike, Theresa Bluhm – Vanessa Vonau, Bianca Löwenstrom, Desirée Steinike, Judith Freiling (60. Ricarda Wichert) – Janine Kulow, Marialiiza Kranz.

Tore: 0:1 Judith Freiling (36.), 0:2 Marialiiza Kranz (67.), 1:2 Jana Lehwalder (69.), 1:3 Ricarda Wichert (82.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.5.2007

 

Sonntag, 13. Mai 2007

Mellendorfer TV – FFC Oldesloe 1:4 (0:2)

(21. Punktspiel)

Kulow und Kranz sichern FFC Oldesloe 4:1-Sieg

Doppelter Doppelpack des Stürmerduos

ssi. – In der Regionalliga konnte auch der Mellendorfer TV (3.) dem FFC Oldesloe, der seit Wochen als Meister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststeht, kein Paroli bieten. Zwar hatte FFC-Coach Michael Clausen vor dem starken MTV gewarnt, seine Sorge erwies sich jedoch als unbegründet. Mit 4:1 behielt seine Elf die Oberhand.

„Ein hochverdienter Sieg“, freute sich Clausen. Seit geraumer Zeit hatte der A-Lizenztrainer die nachlässige Einstellung und die wenig robuste Spielweise seines Teams kritisiert. „In der 2. Bundesliga müssen wir auch richtig zur Sache gehen“, so der Vorwurf. Gegen den MTV wurde diese Forderung in die Tat umgesetzt. Von Beginn an ging der FFC energisch und konzentriert zur Sache. Bis in die Haarspitzen motiviert wurden die Zweikämpfe angenommen und die meisten für sich entschieden. „Außerdem haben wir hervorragend den Ball laufen gelassen und immer wieder schnell in die Spitze gespielt“, lobte Clausen. Im Angriffszentrum wirbelten Janine Kulow und Marialiiza Kranz die gegnerische Deckung gehörig durcheinander. In der 25. Minute wurde die Mühe belohnt, als Kranz ihre Sturmpartnerin glänzend in Szene setzen und Kulow zur verdienten FFC-Führung einschob. Drei Minuten später bedient Kranz erneut Kulow, die den Vorsprung erhöhte. Anscheinend wollte sich Janine Kulow für die Vorarbeit bedanken. Denn im zweiten Durchgang war es die zuvor zweimal erfolgreiche Torschützin, die Marialiiza Kranz in der 70. und 71. Minute in Szene setzte und die Bälle zum 3:0 und 4:0 auflegte. „Eine starke Leistung meiner Mannschaft“, freute sich Clausen, der gerne über den Schönheitsfleck des MTV-Ehrentreffers (90.) hinweg sehen wollte.

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann, Denise Steinike, Theresa Blum – Vanessa Vonau, Bianca Löwenstrom, Desirée Steinike, Judith Freiling (70. Ricarda Wichert) – Janine Kulow, Marialiiza Kranz (84. Petra Bartholner).

Schiedsrichterin: Viktoria Ferderer.

Tore: 0:1 Janine Kulow (25.), 0:2 Janine Kulow (28.), 0:3 Marialiiza Kranz (70.), 0:4 Marialiiza Kranz (71.), 1:4 NN (90.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.5.2007

 

Mittwoch, 16. Mai 2007

FFC Oldesloe will den Landespokal

  1. – Die Meisterschaft haben die Fußballerinnen des FFC Oldesloe in der Regionalliga bereits gewonnen. Am Donnerstag will das Team nach dem Triumph bei den Hallenlandesmeisterschaften jetzt auch unter freiem Himmel den Pott holen. Um 13 Uhr tritt das Team von Trainer Michael Clausen als Titelverteidiger im Endspiel um den Landespokal bei Verbandsligist Meldorf an.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.5.2007

 

Donnerstag, 17. Mai 2007

TuRa Meldorf – FFC Oldesloe 1:9 (0:3)

(Finale Landespokal)

FFC Oldesloe macht das Triple perfekt

Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga und dem Triumph bei der Hallenlandesmeisterschaft hat der FFC Oldesloe auch den Landespokal des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes gewonnen. Mit einem 9:1-Sieg über Verbandsligist TuRa Meldorf hat das Team von Trainer Michael Clausen das Triple perfekt gemacht

Sascha Sievers – Die obligatorische Sektdusche blieb aus, zu groß war in dieser Saison die Dominanz des FFC Oldesloe. Die Hallenlandesmeisterschaft hat das Team von Trainer Michael Clausen gewonnen, dazu die Meisterschaft in der Regionalliga und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft – nun kam der dritte Titel dazu: Mit 9:1 (3:0) deklassierte der FFC Oldesloe den Verbandsligisten TuRa Meldorf, sicherte sich damit den Landespokal und machte erstmals in der Vereinsgeschichte das Triple perfekt. „Das ist schon eine komische Situation.“ FFC-Trainer Michael Clausen freute sich zwar über den Pokalsieg aber von übertriebener Euphorie war weder bei ihm noch bei seinen Spielerinnen etwas zu spüren. „Natürlich freuen wir uns riesig über die Titelverteidigung im Landespokal, aber in dieser Saison sind Titel und Triumphe beinahe schon zur Normalität geworden, begründete der Coach warum seine Spielerinnen weder siegestrunken hüpften, sangen noch vor Freude über das ganze Gesicht strahlten, als das Endspiel abgepfiffen wurde.

Nachvollziehbar, dass sich die Mannschaft an die großen Momente bereits gewöhnt hat. Denn egal in welchem Wettbewerb die Oldesloerinnen auch antraten, der Gegner hatte in den seltensten Fällen auch nur den Hauch einer Chance.

Auch den Meldorferinnen erging es nicht anders. Die Clausen-Schützlinge brauchten sich nicht einmal zu strecken, um auf die Siegerstraße einzubiegen. Denn bereits in der 4. Minute trafen die Gastgeberinnen zur Oldesloer Führung ins eigene Netz. Wenig später musste zwar FFC-Torhüterin Jasmin Dreessen ihre ganze Klasse aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. In der 10. Minute aber war die Partie praktisch entschieden, als eine Meldorferin mit einem weiteren Eigentor den Vorsprung des FFC ausbaute. „Damit war die Moral des Gegners schon gebrochen“, meinte Clausen, dessen Elf in der Folge jedoch einen Gang zu viel raus nahm und durch Judith Freiling (19.) nur noch einen weiteren Treffer vor der Pause erzielte. „Das sagt eigentlich alles darüber aus, wie wenig konsequent wir nach der schnellen 2:0-Führung weitergespielt haben“, war Clausen zur Halbzeit keineswegs zufrieden. Besser wurde es erst, als im zweiten Abschnitt beim Verbandsligisten die Kräfte schwanden. Wie reife Früchte vom Baum fielen daraufhin die Tore von Desirée Steinike (51.), Theresa Blum (62.), Judith Freiling (65.), Ricarda Wichert (75.), Petra Bartholner (77.) und Janine Kulow (86.). „Dennoch, großes Lob an die Meldorferinnen, die uns eine faire Partie geboten haben“, lobte Clausen den Gegner, der in der 57. Minute zum Ehrentreffer gekommen war.

FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann, Denise Steinike, Theresa Blum – Ricarda Wichert (80. Petra Bartholner), Bianca Löwenstrom, Desirée Steinike (80. Josephine Hinz), Judith Freiling – Janine Kulow, Marialiiza Kranz.

Tore: 0:1 Eigentor NN (4.), 0:2 Eigentor NN (10.), 0:3 Judith Freiling (19.), 0:4 Desirée Steinike (51.), 1:4 NN (57.), 1:5 Theresa Blum (62.), 1:6 Judith Freiling (65.), 1:7 Ricarda Wichert (75.), 1:8 Petra Bartholner (77.), 1:9 Janine Kulow (86.)

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.5.2007

 

Sonnabend, 19. Mai 2007

FFC: Schützenhilfe für die „Zweite“

Letztes Saisonspiel für Zweitliga-Aufsteiger FFC

kab. – Zum letzten Mal in dieser Regionalliga-Saison laufen die Spielerinnen des FFC Oldesloe (Platz 1/57 Punkte) am Sonntag (14 Uhr) im Kurparkstadion auf. Gegner der Elf von Trainer Michael Clausen ist der Tabellenelfte SG Schamerloh (19 Punkte). Obwohl das große Ziel Zweitliga-Aufstieg bereits vor Wochen perfekt gemacht wurde, und der FFC unter der Woche den Landespokal gewann (9:1 gegen TuRa Meldorf), nimmt Clausen die bedeutungslose Partie gegen die Gäste aus Niedersachsen ernst: „Wir wollen uns mit einer guten Leistung verabschieden“, sagt er. Allerdings macht der FFC-Coach keinen Hehl daraus, dass er froh ist, die Regionalliga zu verlassen. „Wir brauchen einfach eine neue Herausforderung“, sagt Clausen, dessen Team ungeschlagen mit 18 Siegen und 3 Remis zur Meisterschaft marschiert ist.

Das Hauptaugenmerk liegt am Sonntag laut Clausen aber auf der Partie der zweiten Mannschaft gegen TuRa Meldorf (12 Uhr). Damit es mit dem Klassenerhalt in der Verbandsliga klappt, schickt der Übungsleiter Jasmin Dreessen, Gaitana Lippert, Stefanie Storm und Svenja Fritz zur Verstärkung. Aber auch über Verstärkungen für sein Team kann sich Clausen freuen. Für die 2. Bundesliga wurden Ellen Strüven (Rethwisch), Kristina Kucharski, Sarah Schreiber (beide FC Riepsdorf) und Rachel Rinas (SG Trave Segeberg) verpflichtet.

STORMARNNER TAGEBLATT vom 19.5.2007

 

Sonntag, 20. Mai 2007

FFC Oldesloe – SG Schamerloh 5:1 (1:1)

(22. Punktspiel)

FFC Oldesloe, das war einfach spitze!

Der FFC Oldesloe hat eine überragende Saison als Meister in der Regionalliga abgeschlossen, ohne eine einzige Niederlage kassiert zu haben. Mit einem 5:1-Sieg über die SG Schamerloh verabschiedete sich das Team von Trainer Michael Clausen in Richtung 2.Bundesliga.

Bad Oldesloe

ssi. – Die Sektduschen, die Michael Clausen in den vergangenen Wochen über sich ergehen lassen musste, haben ein Ende. Der von ihm trainierte FFC Oldesloe hatte allerdings allen Grund zu feiern. Anders als mit überragend ist die Saison in der Regionalliga nicht zu bezeichnen. Denn auch im letzten Saisonspiel ließ der FFC nichts anbrennen und bewahrte sich mit einem 5:1 (1:1)-Sieg über die SG Schamerloh seine weiße Weste. Ohne eine einzige Niederlage kassiert zu haben, beendete die Clausen-Elf die Spielzeit. Dazu gab es den Titel des Hallenlandesmeisters zu feiern und den Triumph im Landespokal.

„Es macht mich mächtig stolz, wie toll sich jede einzelne Spielerin entwickelt hat und wie groß die Fortschritte in dieser Saison als Mannschaft waren. Alle haben hart für den Erfolg gearbeitet und die Ziele nie aus den Augen verloren“, verteilte der Coach eifrig Streicheleinheiten, nachdem Sabine Mammitzsch vom Norddeutschen Fußballverband die Meisterehrung vorgenommen hatte. Dass seine Elf zunächst durch Isabelle Könemann (9.) ins Hintertreffen geraten war, interessierte Clausen nur am Rande. Denn am Ende war es wie immer: Die Punkte blieben nach Treffern von Bianca Löwenstrom (58. und 80.), Denise Steinike (35.), Janine Kulow (66.) und Stefanie Storm (76.) in Bad Oldesloe.

Schiedsrichterin: Mirjam Volkmann.

Tore: 0:1 Isabelle Könemann (9.), 1:1 Bianca Löwenstrom (58.), 2:1 Denise Steinike (35.), 3:1 Janine Kulow (66.), 4:1 Stefanie Storm (76.), 5:1 Bianca Löwenstrom (80.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.5.2007

 

Montag, 21. Mai 2007

Für das „Stormarner Tageblatt“ stellt Michael Clausen die Meistermannschaft vor:

  • Jasmin Dreessen (19, Tor): Hatte das Problem, dass sie in dieser Saison zu oft zu wenig zu tun bekam. Aber es spricht für ihren Ehrgeiz, dass sie sich dennoch weiterentwickelt hat. Gute Torhüterin.
  • Johanna Wöhler (19, Abwehr): Ehrgeizig, zweikampfstark, immer souveräner und immer bessere Flanken, Führungsspielerin.
  • Mirja Herrmann (25, Abwehr/Kapitän): Routiniert, clever, zweikampfstark, gute Übersicht, Führungsspielerin.
  • Svenja Fritz (18, Abwehr): Zweikampfstark, schnell, gesunde Zweikampfhärte, enorm schussstark.
  • Denise Steinike (18, Abwehr/Mittelfeld): Beidfüßig, schnell, kopfball- und zweikampfstark, gute Technik.
  • Desirée Steinike (18, Abwehr/Mittelfeld): Beidfüßig, schnell, dynamisch, kopfball- und zweikampfstark, gute Technik.
  • Bianca Löwenstrom (21, Mittelfeld): Beidfüßig, gute Technik, kann hervorragende Pässe spielen, wird immer zweikampfstärker.
  • Stefanie Storm (16, Mittelfeld): Das „Küken“, beidfüßig, schussstark, gute Technik, bereits erstaunlich zweikampfstark.
  • Marialiiza Kranz (19, Mittelfeld/Sturm): Beidfüßig, schnell, gute Technik, schussstark, torgefährlich.
  • Theresa Blum (18, Abwehr/Mittelfeld): Beidfüßig, exzellente Technikerin, schnell, gute Spielübersicht, zweikampfstark.
  • Vanessa Vonau (19, Mittelfeld): Fast beidfüßig, schnell, gute Technik.
  • Judith Freiling (25, Mittelfeld): Fast beidfüßig, schnell, dynamisch, zweikampfstark, torgefährlich, hat sich gut entwickelt.
  • Josephine Hinz (20, Mittelfeld): Sehr gute Technikerin, gute Spielübersicht, musste in der Rückrunde leider kürzer treten.
  • Janine Kulow (22, Sturm): Schnell, hervorragende Vorbereiterin, aber auch selbst torgefährlich, gute Technik.
  • Petra Bartholner (32, Mittelfeld/Sturm): Hat ausgeholfen, schnell und torgefährlich.
  • Gaitana Lippert (23, Sturm): „Albtraum“ jeder Abwehr, dynamisch, zweikampfstark, torgefährlich, gute Technik.
  • Ricarda Wichert (18, Mittelfeld): Stieß zum Ende der Saison in den Kader, ehrgeizig, traf in Flensburg.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.5.2007

 

Freitag, 25. Mai 2007

Gelingt dem FFC auch der vierte Streich?

ssi. – Mit dem Endspiel um den Bezirkspokal schließen die Fußballerinnen des FFC Oldesloe heute Abend um 19 Uhr eine überaus erfolgreiche Saison ab. Über allem steht dabei die Frage: Gelingt dem FFC auch noch der vierte Streich? Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga, dem Triumph bei den Hallenlandesmeisterschaften und dem Sieg im Landespokal, hat das Team von Trainer Michael Clausen gute Chancen, auch auf Bezirksebene abzuräumen. Gegner ist Verbandsligist Ratzeburger SV. Zwar ist der RSV alles andere als „Kanonenfutter“. Doch mit dem nötigen Selbstvertrauen sollte der Zweitliga-Aufsteiger ausgestattet sein, um auch diese Hürde erfolgreich zu nehmen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.5.2007

 

Freitag, 25. Mai 2007

Ratzeburger SV – FFC Oldesloe 1:6 (0:2)

(Finale Bezirkspokal)

FFC Oldesloe weiter auf Titeljagd

Zweitliga-Aufsteiger besiegt Ratzeburg 6:1 im Finale

  1. – Mehr ist nun wirklich nicht möglich! Nach der Meisterschaft in der Regionalliga und dem Sieg im Landespokal, holte sich das Team von Trainer Michael Clausen jetzt auch den Bezirkspokal. Im Endspiel bezwang der zukünftige Zweitligist den Verbandsliga-Meister Ratzeburger SV glatt mit 6:1 (2:0). Im Vorjahr standen sich die beiden Rivalen an gleicher Stelle schon einmal gegenüber: Damals siegten die Oldesloerinnen 9:0.

Wegen des schlechten Wetters wurde die Partie auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen, ein kleiner Vorteil für den FFC. „Wir trainieren und spielen ja auch auf Kunstrasen“, sagte FFC-Trainer Michael Clausen. Seiner Mannschaft merkte man aber doch an, dass ihr nach den Erfolgen der vergangenen Wochen ein bisschen die Konzentration fehlte. Doch nach gut einer Viertelstunde ging der FFC durch Denise Steinike in Führung. Marialiiza Kranz erhöhte per Foulelfmeter zum 2:0-Pausenstand (30.). Aber auch Ratzeburg hatte einige Möglichkeiten. Die beste hatte Liva Zunker, die aber das Leder nicht an FFC Torhüterin Jasmin Dreessen vorbei schieben konnte. Nach dem Seitenwechsel machte es Kristin Engel besser und traf zum 1:3 (53). Zuvor hatte Janine Kulow das 3:0 für den FFC erzielt. Gaitana Lippert (62./77.) und Desirée Steinike (76.) mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern in den Winkel trugen sich auch noch in die FFC Torschützenliste ein.

RSV-Trainer Gerhard Müller war trotz der deutlichen Niederlage zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Alles andere als eine Niederlage wäre wirklich eine Überraschung“, gab der Übungsleiter zu. Allerdings sei das Ergebnis „um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“. …

Ratzeburger SV: Bauer – Meier, Fehlau (32. Follert), Friedrichsen, Sielaff (80. Burmester), Mielke, Zunker, Engel (87. Strey), Howe, Fricke, Dolecki (85. Thimm).
FFC Oldesloe: Jasmin Dreessen – Johanna Wöhler, Mirja Herrmann (46. Theresa Blum), Desirée Steinike, Denise Steinike, Stefanie Storm, Marialiiza Kranz, Bianca Löwenstrom, Kristina Kucharski (46. Svenja Fritz), Janine Kulow (60. Miriam Dünow), Judith Freiling (46. Gaitana Lippert).

Schiedsrichterin: Christine Bödiker, Fetispor Kaltenkirchen.

Tore: 0:1 Denise Steinike (15.), 0:2 Marialiiza Kranz (29. Foulelfmeter), 0:3 Janine Kulow (48.), 1:3 Kristin Engel (53.), 1:4 Gaitana Lippert (62.), 1:5 Desirée Steinike (76.), 1:6 Gaitana Lippert (77.).

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.5.2007

 

Mittwoch, 13. Juni 2007

FFC Oldesloe hat seine Planung für die 2. Bundesliga abgeschlossen

Susann Kunkel und Joy Grube verstärken den Kader des Clausen-Teams / Trainingsauftakt ist am 9. Juli / Hamburger SV wird in Bad Oldesloe zu Gast sein

ssi. – „Wenn Nationalspielerin Birgit Prinz anruft und dabei sein möchte, dann werden wir unseren Kader natürlich noch aufstocken. Aber ansonsten ist unsere Planung für die kommende Saison in der 2. Bundesliga abgeschlossen“, erklärte Michael Clausen, Trainer des Aufsteigers FFC Oldesloe, augenzwinkernd. Mit Susann Kunkel und Joy Grube hat der Coach seinen 22 Spielerinnen starken Kader vervollständigt.

Kunkel, von Beruf Polizistin, spielte zuletzt für den SV Lurup und war zuvor für Union Berlin am Ball. Die 23-Jährige soll auf allen zentralen Positionen im Mittelfeld eingesetzt werden können und Führungsaufgaben übernehmen. „Von ihrer Erfahrung wollen wir profitieren“, sagt Clausen. Die 16-jährige Joy Grube, die aus der U16 des Hamburger SV nach Bad Oldesloe wechselt, bezeichnet der Inhaber der Trainer-A-Lizenz indes als großes Talent. „An ihr werden wir sicherlich viel Freude haben. Als Youngster passt sie ganz hervorragend in unser Konzept“, so Michael Clausen, der mit 20 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen in die am Montag, 9. Juli, beginnende Saisonvorbereitung gehen wird. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.6.2007

 

Donnerstag, 21.Juni 2007

Oldesloes Fußballerinnen verewigen sich im Goldenen Buch

  1. – Auch Bürgermeister Tassilo von Bary hat sich in die Schar jener eingereiht, die den Fußballfrauen des FFC Oldesloe ihre Anerkennung zum Aufstieg in die 2. Bundesliga zollen. Gemeinsam mit Bürgerworthalter Dr. Wolfgang Böge bat der Oldesloer Verwaltungschef die Mannschaft, sich im Goldenen Buch der Stadt zu verewigen.

Zu den wenigen Sportlern, die sich dort seit 1992 eingetragen haben, zählt beispielsweise der Beachvolleyballer Axel Hager, der 2000 an den Olympischen Spielen in Sydney teilgenommen hatte. „In eurem Fall ist das angesichts des kolossalen Erfolgs aber angemessen“, sagte von Bary in seiner kurzen Ansprache an Trainer Michael Clausen und seine Mannschaft, die trotz Sommerpause immerhin mit 15 Spielerinnen angerückt war. Als kleine Aufmerksamkeit verteilte der Bürgermeister Käppis mit einem Bad-Oldesloe-Schriftzug an die Fußballerinnen. „Weil ihr jetzt ja auch Werbeträgerinnen für die Stadt seid“, so von Bary schmunzelnd.

Trainingsstart ist für die Oldesloerinnen am 9. Juli. „Die Spielerinnen müssen zuvor aber schon zehn Laufeinheiten absolvieren“, sagte Clausen. Ziel sei zunächst einmal der Klassenverbleib, so der Coach. „Spielerisch sind wir mit fast allen Teams auf Augenhöhe. Aber was Cleverness anbelangt, werden wir sicher das eine oder andere Mal Lehrgeld zahlen müssen.“

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 21.6.2007

 

Donnerstag, 21. Juni 2007

FFC auf Platz eins in der Fairness-Tabelle

kab. – Der FFC Oldesloe hat nicht nur die Saison in der Regionalliga Nord auf Platz eins beendet. Auch in der Fairness-Tabelle belegt der Zweitliga-Aufsteiger die Spitzenposition. In der abgelaufenen Punktrunde kassierten die Spielerinnen von Trainer Michael Clausen in 22 Partien lediglich acht Gelbe Karten. Die Gelb-Rote und Rote Karten zückten die Schiedsrichter kein einziges Mal gegen eine FFC-Akteurin. Die gleiche Bilanz wie die Oldesloerinnen weist die TSG Burg Gretesch auf. Schlusslicht in der Fairness-Tabelle ist der Mellendorfer TV mit 26 Mal Gelb, einmal Gelb-Rot und drei Mal Rot.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.6.2007

 

Sonnabend, 30. Juni 2007

Carstensen gratuliert dem FFC

SHFV-Verbandstag in Neumünster

söb. – Die Reihe der Auszeichnungen und Ehrungen für die Fußballerinnen des FFC Oldesloe fand auch auf dem Verbandstag des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands (SHFV) ihre Fortsetzung. Sogar Ministerpräsident Peter Harry Carstensen gratulierte dem ungeschlagenen Meister der Regionalliga Nord zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Von SHFV-Frauenreferentin Sabine Mammitzsch, die dem FFC eine „atemberaubende Entwicklung“ bescheinigte, gab es Blumen für die Vereinsführung, Trainer und Spielerinnen.

Die Sträuße in der Hand, machte sich das Team dann auch gleich wieder auf den Heimweg, allerdings hatten die Spielerinnen bis dahin mehr als drei Stunden in der Stadthalle Neumünster ausharren müssen. Zwei Stunden dauerte allein die Eröffnung mit dem Auftritt des Mädchenmusikzugs Neumünster und den Grußworten, in deren Mittelpunkt die Rede Theo Zwanzigers stand. Der DFB-Präsident rief erneut dazu auf, konsequent gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit vorzugehen. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass der Fußball unterwandert wird“, sagte er. …

AHRENSBURGER ZEITUNG vom 2.7.2007

 

 

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