FFC Oldesloe - Saison 2012 - 2013

2. Bundesliga Nord - Hinserie

 

04.12.2012 - FFC Oldesloe schlägt sich wacker beim Spitzenreiter

Vor dem Spiel beim SV Meppen schien die einzige offene Frage, wie hoch der FFC Oldesloe als Tabellenletzter der 2. Frauen- Bundesliga beim Ligaprimus verlieren würde.

Nach dem Spiel, das die klar favorisierte Heimelf mit 2:0 (1:0) gewann, stellte sich die Frage, warum beide Teams zehn Tabellenplätze und 27 Punkte trennen.

Denn der erwartet große Unterschied war in der MEP-Arena vor 140 Zuschauern nicht zu erkennen. Zwar hatte FFC-Trainer Michael Clausen sein Team betont defensiv eingestellt, „weil wir wussten, dass sich Meppen schwer tut, wenn sie das Spiel machen müssen“. Doch die Oldesloerinnen waren gut organisiert, nahmen bereits im Mittelfeld die Zweikämpfe an und hielten die Meppenerinnen so vom eigenen Tor fern. Der Gastgeber versuchte es deshalb reihenweise mit Fernschüssen, bei denen sich Oldesloes Torfrau Friederike Wiener auszeichnen konnte.

Nur einmal war die FFC-Defensive nicht im Bilde, was Nangila van Eyck in der 30. Minute zur Führung nutzte. Anschließend hatte Madeline Gieseler bei der dritten Ecke in Folge Pech, als ihr Schuss aus 14 Metern knapp am langen Pfosten vorbei strich.

Als der FFC dann auch die Drangphase der Gastgeberinnen nach Wiederbeginn schadlos überstanden hatte, löste Clausen die Vierer-Abwehrkette auf, und der „Underdog“ aus Stormarn hatte sogar die Chance zum Ausgleich. Doch ein Freistoß von der erneut starken Spielführerin Vanessa Hamed strich zehn Minuten vor dem Schlusspfiff knapp über die Latte des Meppener Tores.

Was beide Mannschaften in erster Linie unterscheidet, machte schließlich Vanessa Rohling deutlich, als sie in der zweiten Minute der Nachspielzeit ihre einzige Torchance zum 2:0 für Meppen nutzte.

„Da hat man dann wieder gesehen, warum Meppen oben und wir ganz unten stehen. Sie haben zwei gute Chancen und machen zwei Tope, wir haben zwei und treffen nicht“, konstatierte Clausen, der seiner Elf dennoch ein Lob aussprach: „Von einem Klassenunterschied war heute wahrlich nichts zu sehen.“ing

 

03.12.2012 - Oldesloe ohne Glück

Dass der Tabellenletzte der 2. Frauenfußball-Bundesliga, FFC Oldesloe, ausgerechnet beim aktuellen Ligaprimus SV Meppen punkten würde, hatte vor dem Spiel niemand erwartet. Die 0:2 (0:1)-Niederlage kam daher nicht überraschend, war in ihrer Entstehung allerdings ein wenig unglücklich.

"Wir haben nur zwei Konter der Meppener zugelassen und beide waren drin", so FFC-Trainer Michael Clausen. "Ansonsten hat man nicht gesehen, dass ein Tabellenführer gegen das Schlusslicht spielt." Es sei eher ein Duell wie im Mittelfeld der Liga gewesen. "Wir haben engagiert gespielt und Pech gehabt bei einem Pfostentreffer und einem Freistoß von Vanessa Hamed, der knapp vorbeiging", sagte Claussen. Nach dem 1:0 durch Meppens van Eyck (30.), habe sein Team sich keineswegs hängen gelassen. "Wir haben dann auch die Viererkette aufgelöst. Entweder wir machen das 1:1 oder die das 0:2", berichtete der Oldesloer Trainer, dessen Schützlinge in der 92. Minute durch Rohling den Knockout kassierten.

Clausen nahm die Pleite zwar gelassen hin, legte allerdings auch den Finger in die Wunde: "Uns fehlte die Durchschlagskraft - und ein größerer Kader. Leider haben wir nicht die finanziellen Möglichkeiten wie etwa Cloppenburg . Insgesamt haben wir so kein Zweitliganiveau", so Clausen.

FFC Oldesloe: Wiener - Wolfgramm, Hamed, Fritz, Hegeler - Weigel (73. Hilmer) , Pajonk, Engel, Homp - Gieseler, Kucharski.

SR: Heimann (Gladbeck). Z: 140.

Tore: 1:0 van Eyck (30.), 2:0 Rohling (90+2).


26.11.2012 - FFC Oldesloe verliert auch das wichtige Kellerduell

Stadionheft FFC Live zum Spiel gegen den SV BW Hohen Neuendorf: [...hier]

Die Zweitligafußballerinnen des FFC Oldesloe stehen nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen Aufsteiger SV BW Hohen Neuendorf am sportlichen Abgrund. Als die Partie am gestrigen Sonntag um 15.47 Uhr abgepfiffen wurde, herrschte nur noch Leere in den Blicken der FFC-Spielerinnen. Kristina Kucharski ließ sich auf den Rasen fallen und weinte hemmungslos. Keine Frage, die sechste Niederlage in Folge hatte tiefe Spuren hinterlassen beim Tabellenschlusslicht aus Stormarn, das aus zehn Partien gerade einmal drei Punkte holte.

"Wir haben im Moment einfach nicht die Qualität für diese Liga. Meine Mannschaft hat nach der Halbzeitpause wie so oft wieder um ein Gegentor gebettelt und es dann auch bekommen. Wir können uns bei Torhüterin Friederike Wiener bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausgefallen ist", analysierte FFC-Trainer Michael Clausen die fünfte Heimniederlage in der laufenden Saison.


In der ersten Halbzeit spielte der FFC teilweise gefällig mit, allerdings betrieb das Gästeteam aus der Nähe von Berlin ein wirkungsvolles Pressing. Das raubte dem FFC den Elan. Madeline Gieseler vergab in der 32. Minute die einzige gute Torchance.

Nach dem Seitenwechsel befanden sich die Spielerinnen des FFC dann unerklärlicherweise im kollektiven Tiefschlaf, wurde in die eigene Hälfte gedrängt und fanden kaum noch Entlastung. Nachdem Charline Pantelmann nur den Pfosten getroffen hatte (52.), zielte Sarah Kollek zwei Minuten später genauer und erzielte aus der Drehung heraus mit einem Schuss in die rechte Ecke das einzige Tor des Tages.

In der Folgezeit kämpfte sich der FFC zwar in das Spiel zurück; Glück hatte der FFC allerdings erneut in der 67. Minute, als Torhüterin Friederike Wiener innerhalb von nur 60 Sekunden mit drei Glanzparaden einen höheren Rückstand verhinderte. In der Schlussphase setzte Oldesloe alles auf eine Karte, sogar Torfrau Wiener stürmte mit. Vanessa Hamed scheiterte zwei Mal (73./83.), Carina Wolfgramm schoss in der dreiminütigen Nachspielzeit knapp am Tor vorbei und als Janine Gauer ebenfalls in der 93. Minute hauchdünn scheiterte, war die Niederlage des FFC endgültig besiegelt.

FFC Oldesloe: Wiener - Wolfgramm, Hamed (85. Gauer), Hilmer, Hegeler - Homp, Pajonk (46. Nicoleit), Weigel (77. Runge), Engel - Kucharski, Gieseler.

SR: Telahr (Essen); Z: 55.

Tor: 0:1 (54.) Kollek.

FFC Oldesloe bleibt nach 0:1 im Kellerderby nur die Hoffnung

Die Fußballerinnen des FFC Oldesloe haben das Kellerduell der 2. Bundesliga Nord gegen BW Hohen Neuendorf mit 0:1 (0:0) verloren, den Abstiegskampf aber – trotz großer Enttäuschung und einiger Tränen nach Spielschluss – noch nicht verloren gegeben.

 „Die Hoffnung lebt noch immer“, wollte Vanessa Hamed nicht in den Abgesang auf ihr Team einstimmen, sondern weiter an eine Wende zum Guten glauben. Die Innenverteidigerin, die im 3. Semester Medizin am Uni-Klinikum Eppendorf studiert und mit ihren 22 Jahren bereits Führungsspielerin und Spielführerin beim FFC ist, zieht ihre Zuversicht auch aus der Vorsaison, als es zum gleichen Zeitpunkt nicht viel besser um ihr Team stand, der Klassenerhalt aber gelang.

Und doch scheint die Situation nicht vergleichbar. Denn im Vorjahr fehlte es der Mannschaft lange am Teamgeist. Mit ihm stellten sich in der Endphase der Saison die Erfolge ein. Der Teamgeist aber war auch am Sonntag nicht das Problem.

Vielmehr fehlt es an der nötigen Stärke des Kaders – qualitativ und quantitativ. Zwar bestimmten die Oldesloerinnen in der ersten Spielhälfte das Geschehen, hatten durch Vera Homp und Madeline Gieseler gefährliche Aktionen. Doch: „Es ist nunmal so, dass wir zu wenige Tore schießen“, weiß Hamed um eines von zwei Kardinalproblemen.

Das zweite ist die fehlende Konstanz. Wieder gelang es nicht, nach einer Zweitliga-tauglichen ersten Halbzeit eine ähnlich gute zweite zu spielen. Stattdessen „bettelten sie um ein Gegentor“, wie es Trainer Michael Clausen formulierte und damit die Defizite in der Zweikampfführung, aber auch die fehlende Entlastung durch einen geordneten Spielaufbau ansprach. So fiel das Tor des Tages für die schwächste Offensive der Liga (erst sieben Treffer aus zehn Spielen) in der 55. Minute per Drehschuss von Sarah Kollek.



„Danach haben wir alles versucht, aber viel zu hektisch gespielt und es zu oft mit hohen Bällen gegen eine große Abwehr versucht“, kritisierte Hamed, die sich in der 85. Minute mit abgebrochenem Eckzahn und geprellter Hüfte auswechseln ließ („Man beißt sich halt durch, wenn die Bank nicht so gut besetzt ist.“). Schließlich schied auch Gieseler mit „Pferdekuss“ aus, die letzten fünf Minuten hatte der FFC dennoch drei Chancen zum Ausgleich, die Carina Wolfgramm, Kristina Kucharski und Janine Gauer aber vergaben.

Auf der Rückfahrt nach Hamburg blickten Hamed, Torfrau Friederike Wiener (einige gute Paraden) und die noch immer nicht spielberechtigte Jennifer Weber schon wieder nach vorne und überlegten, wo für die Rückrunde Verstärkung aufzutreiben sei. „Vielleicht gibt es über persönliche Kontakte noch die ein oder andere, die pausiert hat und wieder angreifen will“, gibt auch Clausen die Hoffnung nicht auf. Ansonsten bleibt wohl nur die, dass seine vielen jungen Spielerinnen im Team auch das meiste Steigerungspotential haben.

FFC: Wiener – Wolfgramm, Hamed (85. Gauer), Hilmer, Hegeler – Homp, Pajonk (46. Nicoleit), Weigel (77. Runge), Engel – Kucharski, Gieseler.

Lübecker Nachrichten vom 27.11.2012

25.11.2012 - Der Anfang vom Zweitliga-Ende des FFC Oldesloe?

Bad Oldesloe – Im Training haben sie sich in dieser Woche alle Mühe gegeben, die Lockerheit nicht einzubüßen. Die Stimmung ist gut, versichern die Spielerinnen ebenso wie Trainer Michael Clausen. Und doch ist beim FFC Oldesloe allen klar, dass ihnen heute (14 Uhr, Kurparkstadion) ein besonderes Spiel bevor steht, wenn der Zweitligist den Aufsteiger BW Hohen Neuendorf empfängt.

Es ist das Spiel des Tabellenletzten FFC (3 Punkte) gegen den Vorletzten (5), das Duell der schlechtesten Offensiven der Liga (FFC: 9 Tore, Neuendorf: 6). Zwar redet beim FFC niemand von einem „Abstiegsendspiel“, dennoch ist nicht nur Clausen klar: „Wir müssen sehen, dass wir gewinnen, sonst ist das rettende Ufer in weite Ferne gerückt“ – und das Ende der inzwischen sechsjährigen Zweitliga-Zeit absehbar.

Was auch im Umfeld der Mannschaft allerdings längst nicht mehr als „Worst Case“ gesehen wird. Zumal der DFB nach wie vor auf eine eingleisige 2. Liga zusteuert. Mit zwangsläufig professionell geführten Klubs, die in aller Regel auf die Strukturen und die Finanzkraft von Männer-Bundesligateams zurückgreifen können.

Schon jetzt haben andere Zweitligisten ganz andere Möglichkeiten, zahlen für Topspielerinnen 1000 Euro und mehr pro Monat. Beim FFC hingegen ist lange Zeit selbst das Kilometergeld fraglich gewesen. Und das, obwohl beispielsweise Carina Wolfgramm zu jedem Training eine eineinhalbstündige Anfahrt aus dem Westen Hamburgs in Kauf nimmt, mit dem geleasten Fahrzeug Malin Hegeler einsammelt und auch noch einen Umweg über Henstedt- Ulzburg macht, um Vera Homp einzusammeln.

Idealismus statt Professionalität, der aber seine Grenzen hat, wie der Fall Martha Thomaschewski zeigt. Sie musste jetzt ihren Abschied verkünden, weil ihr Job als Gesamtschullehrerin in Lübeck-Kücknitz zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Weil auch Maja Schubert (Knorpelschaden), Michelle von Appen (nach Kreuzbandriss) und Sandra Willems (Schleimbeutelverletzung im Knie) noch nicht wieder zur Verfügung stehen und Gaitana Lippert erneut schwanger ist, hat Clausen nur noch 14 Feldspielerinnen – und eine Torfrau, da Jennifer Weber noch immer kein sportärztliches Attest (wegen Bluthochdrucks) vorweisen kann.

Ein Zustand, einem Zweitligisten unwürdig. Das sieht auch Clausen so, der personell keine andere Perspektive sieht, als Spielerinnen aus der SH-Liga-Reserve hochzuziehen. Externe Zugänge sind nicht zu erwarten. Inzwischen spricht auch Clausen längst von „Mangelverwaltung“ und sagt für den Fall, dass sein Team heute verliert: „Wenn’s nicht anders geht, müssen wir dann wenigstens sehen, dass es würdevoll zu Ende geht.“ing

12.11.2012 - FFC-Vorstand bittet Trainer zum Gespräch
Nach 0:7 gegen SSC Hagen wächst Kritik an Manuela Gädert und Dirk Weißler

Auch im Stormarnderby der Schleswig-Holstein-Liga gab es für die Fußballerinnen des FFC Oldesloe II nichts zu holen. Gleich mit 0:7 (0:4) ging die Partie gegen den SSC Hagen Ahrensburg verloren. Damit bleibt der ehemalige Zweitligist auch im neunten Saisonspiel ohne Punkt in der Klasse. Für heute Abend ist nun abermals ein Gespräch zwischen dem Vorstand und dem Trainerduo Manuela Gädert/Dirk Weißler anberaumt, und das Trainerteam hat schon in den vergangenen Wochen erfahren müssen, dass die Kritik an ihrer Arbeit mit jeder Niederlage zunimmt .

Mit dem Anpfiff übernahm der SSC das Kommando und ging bereits nach neun Minuten durch Lisa Stein-Schomburg in Führung. Jana Wöbcke (16.) erhöhte. Anschließend hatte der FFC Pech, als ein Torschuss von Jule Steinbrecher das Tor nur um Zentimeter verfehlte. Stattdessen sorgten erneut Stein-Schomburg (20.) und Charlotte Kuziek per Foulelfmeter (38.) für den Pausenstand. „Wir haben in der Pause versucht, den Mädels klar zu machen, dass das Spiel noch nicht verloren ist. Aber viele lassen viel zu früh den Kopf hängen“, machte Gädert anschließend ein Problem im Team aus. Allerdings habe sie auch Verständnis dafür, zumal die Situation für die Spielerinnen, die noch im vergangenen Jahr bei den B-Mädchen höchst erfolgreich waren, sehr ungewohnt sei.

Das Problem gegen Hagen: Das FFC-Team kam kaum einmal gefährlich vor das Hagener Tor, und wenn, fehlte es an der Entschlossenheit im Abschluss. Nach einer Stunde steuerte stattdessen Lisa Stein-Schomburg mit ihrem dritten Treffer das 5.0 bei. Ein Aufbäumen war beim FFC nicht zu erkennen. So trafen noch Dörthe Gollnest (74.) und Michelle Kämereit (86.), die eigentlich das Hagener Tor hütet, wegen einer Handverletzung aber zur Feldspielerin „umfunktioniert“ wurde.

Am kommenden Sonntag hat der FFC Oldesloe II beim SV Fortuna Bösdorf (um 13.30 Uhr) die nächste Gelegenheit, die ersten Punkte einzuspielen. Schließlich rangiert der Gegner nur zwei Plätze über dem FFC und hat erst ein Spiel in dieser Saison gewonnen. Der SSC Hagen Ahrensburg reist zum SV Neuenbrook/Rethwisch (Anpfiff: 14 Uhr).

 

 

11.11.2012 - FFC Oldesloe - BV Cloppenburg

Stadionheft FFC Live zum Spiel gegen den BV Cloppenburg: [...hier]

5.11.2012 - FFC enttäuscht im Landesderby

Im Nordderby der 2. Frauenfußball-Bundesliga - das Duell Tabellenletzter gegen Vorletzter - schickte Wiederaufsteiger Holstein Kiel den gastgebenden FFC Oldesloe mit einer 1:3 (0:0)-Niederlage vom Platz. "Was wir spielen, reicht einfach nicht. Holstein hat verdient gewonnen, ist aber keine Übermannschaft, wenn wir die nicht schlagen, wen dann?", quengelte FFC-Trainer Michael Clausen.

Dabei hatte der FFC in der ersten Hälfte noch überzeugt, sich mit Kiel auf Augenhöhe duelliert und sich mehrfach bis vor das Holsteiner Tor vorgearbeitet. Vera Homp, die nur per Foul vom Schuss abgehalten werden konnte (16.), und Kristin Engel (27.), deren Schuss knapp am Kasten vorbeistrich, hätten Oldesloe in Führung bringen können. Doch auch Kiel hatte einen Hochkaräter zu verbuchen: Einen Alleingang von Jana Leugers stoppte FFC-Torfrau Friederike Wiener im letzten Moment.

Nach dem Seitenwechsel schien der FFC wie ausgewechselt; zaghaftes Zweikampfverhalten, ungenaue Pässe und wenig Druck nach vorne machten es Holstein leicht, das Spiel an sich zu reißen. Der schnelle Gegentreffer durch Tabea Lycke - nach Ecke von Jana Leugers - (47.), sorgte dann bei der Clausen-Elf für noch größere Verunsicherung - die Oldesloerinnen gerieten anschließend völlig aus dem Konzept. Die folgenden Treffer der ehemaligen FFC-Spielerinnen Joy Grube (51.) und Sarah Begunk (67.), die mit ihren Distanzschüssen Torfrau Friederike Wiener nicht gut aussehen ließen, besiegelten die siebte Niederlage des Tabellenschlusslichts. Zwar hatte der FFC im Anschluss durch einen Kopfball von Vera Homp (78.) und durch Kristina Kucharski (90.) Möglichkeiten, den Anschluss herzustellen, insgesamt aber blieben die Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte weit unter ihren Möglichkeiten.

Oldesloe: Wiener - Wolfgramm, Fritz, Hamed, Nicoleit - Homp, Weigel (Runge 57.), Hegeler, Engel (Pajonk 73.) - Gieseler, Kucharski.

SR: Unterbeck (Leipzig); Z: 141.

Tore: 0:1 Lycke (47.), 0:2 Grube (51.), 0:3 Begunk (67.), 1:3 Kucharski (90.).


 

30.10.2012 - Lippert wieder schwanger

Mittags in der Heimat bei Sonnenschein gestartet, erwartete die Zweitliga- Fußballerinnen des FFC Oldesloe gestern bei ihrer Ankunft in Leipzig eine Stadt, die bereits den ersten Schnee des Jahres gesehen hatte.

Und es steht zu befürchten, dass dem Team auch heute im Punktspiel bei Lok Leipzig ein eisger Wind ins Gesicht wehen könnte.

Erst drei Wochen ist es her, dass sich beide Teams im DFB-Pokal gegenüberstanden, Lok führte in Bad Oldesloe bereits nach 20 Minuten 3:0 und hatte letztlich keine Mühe, sich mit 5:0 (4:0) durchzusetzen. Dennoch sieht FFC-Trainer Michael Clausen die einzige Chance nicht darin, dass die Leipzigerinnen den FFC unterschätzen. „Wichtig wird sein, dass die erfahreren Spielerinnen Verantwortung übernehmen, die jungen mitziehen. Und letztlich ist es eine Frage des Stolzes, inwieweit ich mich demütigen lasse.“

Allerdings muss er erneut Rückschläge verkraftem: Martha Thomaschewski fällt weiterhin aus (Prellung Wadenbeinkopf). Und für Gaitana Lippert ist die Saison bereits wieder beendet. Ende Februar erstmals Mutter geworden, ist sie erneut schwanger. Immerhin kehrt Julia Weigel nach Studium und Nebenjob auf Messen ins Team zurück, trainierte bereits zweimal mit der Mannschaft.

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30.10.2012 - Oldesloes Frauen schöpfen Mut aus 1:2 in Leipzig

Die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe haben nach ihrem Pokal- auch ihr Punktspiel gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig verloren, beim 1:2 (0:0) im altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion aber wesentlich besser mitgehalten als noch vor drei Wochen beim 0:5 im heimischen Kurparkstadion.


Die Partie war erst ein paar Momente abgepfiffen, als sich die Mannschaft um Spielführerin Vanessa Hamed und „Vize“ Svenja Fritz zum Kreis zusammenfand, noch einmal sichtbar den Schulterschluss vollzog und gegenseitig darin bestärkte, auf dem richtigen Weg zu sein. Zwar hatte es wieder nicht zum zweiten Saisonsieg gereicht, zwar steht die Mannschaft mit nur drei Punkten aus sieben Spielen am Tabellenende. Doch die Leistung in Leipzig hatte Mut gemacht.

Denn der FFC hielt – anders als im Pokalspiel – mit. Die mannschaftsinterne Aussprache unter der Woche, bei der laut Trainer Michael Clausen „Klartext geredet“ worden war, hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Nach einer ersten Chance für die Oldesloerinnen, bei der Kristina Kucharskis Drehschuss von Lok-Torfrau Sandra Schumann abgeblockt wurde, hatten die Leipzigerinnen zwar mehr Spielanteile. Doch der FFC hielt bis zur Halbzeit das 0:0 durch hohe Laufbereitschaft, großen Einsatzwillen und eine aufopferungsvolle Defensivarbeit, bei der sich keine Spielerin zu schade war, sich in die Schüsse des Gegners zu werfen. Was dennoch durchkam, parierte die gute Torhüterin Friederike Wiener.

Glück benötigten die Oldesloerinnen nur einmal, als Anne Heller einen von Svenja Fritz verursachten Foulelfmeter über das Tor drosch. Pech hatten sie, als Verena Homp eine Flanke von Carina Wolfgramm 14 Meter vor dem Tor nicht optimal traf. Dennoch ging der FFC in der 68. Minute in Führung, als Gieselers Pass geklärt schien, sie aber nachsetzte, so allein auf Schumann zustürmte und aus 15 Metern unter die Latte traf. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wenig später Kristian Kucharski der Ball bei ihrem Vorstoß nicht von Lok-Torfrau Schumann im Eins-gegen-eins weggefischt worden wäre.

Dass Lokomotive letztlich doch noch unter Dampf kam und gewann, Anna Green per Freistoß ausglich (82.) und zwei Minuten vor dem Abpfiff Angelina Lübcke per Foulelfmeter das 2:1 erzielte (nachdem Christina Nauesse das Tackling von Svenja Fritz genutzt hatte, um zu Fall zu kommen), führte Clausen auf die fehlende „Abgebrühtheit“ seiner Mannschaft zurück.

Aber er gab sich zuversichtlich: „Wenn die Mannschaft so weitermacht, wird sie ihre Punkte holen.“ Vielleicht schon am kommenden Sonntag, wenn Holstein Kiel zum Landesderby nach Bad Oldesloe kommt.

 

29.10.2012 - FFC gibt Führung in Leipzig aus der Hand

Fassungslos standen die Mädels von Michael Clausen nach dem Spiel gegen Lokomotive Leipzig auf dem Platz. Bis zur 82. Minute führte das Team noch knapp mit 0:1 und musste dann innerhalb von 8 Minuten den Sieg noch aus der Hand geben. Am Ende ging Leipzig mit einem 2:1 (0:0) als Sieger vom Platz.
Bereits am Samstagmittag machte sich das FFC Bundesliga Team auf den langen Weg nach Leipzig, um drei Wochen nach der hohen 0:5 Niederlage im DFB-Pokal nun im Ligaduell gegen Lokomotive anzutreten.
Die Oldesloerinnen starteten sehr defensiv in die erste Hälfte und die Gastgeberinnen bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen. Ihre anfängliche Dominanz auf dem Platz konnten die Leipzigerinnen allerdings nicht nutzen, Anne Heller vergab sogar einen Elfmeter (25.), den sie über das Tor „semmelte". Dank der stark haltenden Friederike Wiener und aufopferungsvoller Defensivarbeit der gesamten Mannschaft blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim 0:0.

Nachdem Seitenwechsel traute sich dann auch der FFC mehr zu und arbeitete sich immer weiter in Richtung gegnerisches Tor vor. Die Mühen wurden belohnt als Madeleine Gieseler zum 0:1 (68.) abzieht und ihren niederlagengebeutelten FFC endlich einmal in Führung schießt. Zwei Minuten später hatte Kristina Kucharski sogar das 0:2 auf dem Fuß, vergab die Chance allerdings im letzten Moment, da sie einen Hacken zu viel machte.
Das Spiel wendete sich spätestens zu diesem Zeitpunkt zu einem Duell auf Augenhöhe, wurde ruppiger in den Zweikämpfen und ließ den FFC lange auf einen Sieg gegen den Erstliga-Absteiger hoffen. Dann kam mal wieder alles anders; zwischen Innenverteidigerin Svenja Fritz und Stürmerin Angelina Lübcke kommt es wenige Meter vor dem FFC Strafraum zum harten Zweikampf, in dem Lübcke zu Boden geht, allerdings mit einem blonden Büschel Haare von Fritz in der Hand. Kurz gesagt; beide Spielerinnen schenkten sich hier nichts. Schiedsrichterin Turac allerdings entschied zu Gunsten der Gastgeberinnen auf Freistoß, den Anna Green dann zum 1:1 Ausgleich einschoss (82.). Eine Minute vor Spielende verursachte Ronja Pajonk noch einen Foulelfmeter an Erika Szuh und die ausführende Angelina Lübcke versenkte den Ball zum 2:1 Endstand in den Maschen.
,,Schade, mein Team hätte einen Punkt verdient gehabt, hat ein Riesenspiel gemacht, aber einige Spielerinnen müssen einfach noch mehr Erfahrungen sammeln.", äußerte sich FFC Trainer Michael Clausen nach dem Spiel zur Leistung seiner Mannschaft, die am kommenden Wochenende im Nordderby auf Holstein Kiel im Kurpark Stadion treffen wird.

Tore: 0:1 Gieseler (68.), 1:1 Green (82.), 2:1 Lübcke (89., FE)

FFC Oldesloe: Wiener - Wolfgramm, Hamed, Fritz, Nicoleit - Runge (66. Pajonk), Hegeler, Homp, Engel - Kucharski, Gieseler

 

22.10.2012 - FFC Oldesloe wehrt sich zu spät

Die Zweitligafußballerinnen des FFC Oldesloe haben die zweite Heimniederlage in der laufenden Saison einstecken müssen. Das Team von Trainer Michael Clausen unterlag dem SV Werder Bremen verdient mit 1:4 (0:3). "Werder war in den Zweikämpfen schneller und hat in der ersten Halbzeit alles klar gemacht. Wir waren in den ersten 45 Minuten einfach zu lieb und zu brav", sagte Clausen nach dem Abpfiff. Schon nach nur 37 Sekunden Spielzeit lag der Ball nach einem Kopfballtor von Maike Timmermann aus kurzer Distanz zum ersten Ball im Kasten des FFC Oldesloe.



Coach Clausen reagierte angesichts des Schocks entsetzt wie fassungslos auf der Trainerbank und sagte zum frühen Rückstand: "Wir kann so etwas nur angehen?" Danach zeigte der FFC seine beste Phase, verfügte über mehr Ballbesitz und Spielanteile und war stets auf der Suche nach einer brauchbaren Torchance. Doch Bremen stand auch in der Defensive kompakt.

In der 24. Minute hätte Madeline Gieseler um ein Haar einen Freistoß aus rund 40 Metern Entfernung von Gianna Nicoleit zum Kopfball aus aussichtsreicher Position erreicht, das wäre die Chance zum 1:1 gewesen! Stattdessen erwiesen sich die Gäste als Meisterinnen der Effizienz. Zwei Konter über die Außenpositionen führten zu zwei weiteren Gegentreffern und die Gemütslage der Stormarnerinnen verfinsterte sich angesichts des 0:3-Rückstandes zur Halbzeit.



Im zweiten Durchgang wehrte sich der FFC effektiver, bot auch körperlich mehr Durchschlagskraft. "Werder war in der Summe keine drei Tore besser. In der zweiten Halbzeit haben wir es richtig gemacht, da Fußball auch ein Kontaktspiel ist", meinte Clausen. Nach dem 4:0 durch die ehemalige Oldesloerin Daniela Schacher gelang dem FFC nach schöner Vorarbeit von Vera Homp noch der Ehrentreffer durch Madeline Gieseler zum 1:4-Endstand. "Das 1:4 war schön heraus gespielt. Das hat gezeigt, dass wir es doch noch können. Wir wollen nun am nächsten Sonntag in Leipzig punkten. Wir sind zwar Außenseiter, aber ein Spiel beginnt immer bei 0:0", fügte Clausen hinzu.



Fazit: Der FFC Oldesloes hat das Spiel durch grobe Unaufmerksamkeiten beim Entstehen der ersten drei Gegentore verloren. Positiv war, dass Werder Bremen nach der eigenen 1:0-Führung von der 2. Bis zur 28. Minute praktisch keine Schnitte sah und der Kampfgeist von Beginn an stimmte. Das Team steckte bis zur 90. Minute keineswegs auf. Die fehlenden Punkte im Kampf gegen den drohenden Abstieg müssen fortan dann aber wohl eher gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte wie etwa Holstein Kiel und Aufsteiger SV BW Hohen Neuendorf geholt werden.

In Leipzig dürften die Trauben wie jüngst bei der 0:5-Pokalschlape am 7. Oktober auf eigenem Platz gegen den Bundesligaabsteiger aus Sachsen einfach zu hoch hängen.

FFC Oldesloe: Wiener - Pajonk, Hamed, Fritz, Nicoleit - Wolfgramm (46. Runge), Hegeler - Homp, Gieseler, Engel - Lippert.

Bilder zurm Spiel: [...hier]

 

15.10 - Top-Stürmerin Laue bricht über FFC Oldesloe herein

Es war wie zuletzt immer, wenn der FFC Oldesloe sich auf die Heimreise von einem Auswärtsspiel machte. Müde Beine, enttäuschte Gesichter – und eine deftige Niederlage im Gepäck: Beim Herforder SV kassierten die Oldesloerinnen am Sonntag mit einem 1:8 (0:5) die höchste Pleite, die es in dieser Saison bisher in der 2. Bundesliga Nord gegeben hat.

„Wir haben uns nicht gegenseitig zerfetzt, sondern darüber gesprochen, woran es liegt“, berichtete Gaitana Lippert. Eine Erklärung habe man zwar nicht gefunden, aber „wir wissen, dass wir bei weitem nicht so schlecht sind, wie es die Ergebnisse erscheinen lassen.“ Der 28-jährigen Stürmerin, die in Herford im offensiven Mittelfeld spielte, war immerhin der Ehrentreffer gelungen, als sie in der 76. Minute nach einem Querpass der erstmals als Spitze aufgebotenen Martha Thomaschewski zunächst an HSV-Torfrau Sonja Speckmann scheiterte, im zweiten Versuch den Ball aber doch über die inzwischen nachgerückten Abwehrspielerinnen hinweg ins Tor lupfte.

Ihr erstes Saisontor, das allerdings keine große Freude bei ihr und den Mitspielerinnen auslöste. Schließlich hatten die Gastgeberinnen dem FFC zuvor schon acht Treffer eingeschenkt, allein vier davon die überragende Anna Laue. „Sie ist eine absolute Ausnahmespielerin in dieser Liga“, schwärmte FFC-Trainer Michael Clausen über Herfords Stürmerin, die mit einem lupenreinen Hattrick binnen sechs Minuten (19., 23., 25.) die gute Anfangsphase der Oldesloerinnen vergessen machte. Denn bis dahin war der FFC durchaus selbstbewusst aufgetreten, hatte einige gute offensive Ansätze gezeigt und hinten wenig zugelassen. „Doch dann brach Laue über uns herein“, wie es Clausen formulierte und zugleich bemängelte, dass einige seiner Spielerinnen in manchen Szenen schließlich doch noch „zu grün gewesen“ seien. „Fünf der acht Tore dürfen nicht fallen, wenn wir zweitligareif sein wollen“, stellte er unmissverständlich fest und beantwortete auch gleich noch die Frage, die sich die Spielerinnen auf der Rücktour im Bus gestellt hatten: „Wenn wir es nicht hinbekommen, unsere Fehler abzustellen, werden wir es nicht schaffen, in der Liga zu bleiben.“

Wobei Lippert und ihre Teamkolleginnen in der Analyse auch darin einig waren, dass Herford noch eine Klasse besser gewesen sei als die Gegnerinnen zuvor. „Gegen Potsdams spielstarke Zweite beispielsweise haben wir auch sehr tief gestanden und sind so zum Erfolg gekommen. Doch Herford ist wesentlich erfahrener als die 16, 17, 18 Jahre jungen Potsdamerinnen. Das mussten wir leidvoll erfahren.“

Immerhin spielt der FFC in der zweiten Halbzeit wieder besser mit, und Clausen stimmt „im Vergleich zur Vorsaison positiv, dass wir diesmal als Team funktionieren. Das zeigt sich darin, wie konstruktiv die Spielerinnen miteinander diskutieren.“ Und doch würden sie auf einer Heimtour viel lieber mal wieder ein wenig feiern . .

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15.10.2012 - FFC hat nicht den Hauch einer Chance

Oldesloer Zweitliga-Fußballerinnen verlieren 1:8 (0:5) gegen Herford / Am Ende nur noch Schadensbegrenzung

Der FFC Oldesloe hat in der 2. Frauenfußball-Bundesliga die befürchtet hohe Auswärtsniederlage beim Herforder SV eingesteckt. Die Stormarnerinnen unterlagen am fünften Spieltag vor 235 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion sang- und klanglos mit 1:8 (0:5) und bleiben Tabellenschlusslicht. Als Schiedsrichterin fungierte wie in der Vorwoche beim 0:5 im DFB-Pokal gegen Leipzig Jacqueline Herrmann aus Hamburg.

Gegenüber dem Pokalspiel gegen Leipzig nahm FFC-Trainer Michael Clausen einige Änderungen vor: Im Tor stand wieder Friederike Wiener für Jennifer Weber, Neuzugang Martha Thomaschweski rückte aufgrund ihrer Schnelligkeit von Beginn an in den Angriff, die etatmäßige vorderste Angreiferin Gaitana Lippert spielte im offensiven Mittelfeld hinter den Spitzen. Abwehrchefin Svenja Fritz fiel wegen einer Magen- und Darmgrippe kurzfristig aus. Auf der linken Abwehrseite vertraute Clausen zum zweiten Mal in Folge von Anfang an dem jüngsten Mannschaftsmitglied Gianna Nicoleit, die am vergangenen Freitag ihren 17. Geburtstag feierte.

Die Rollenverteilung war von Anfang an klar: Oldesloe war krasser Außenseiter. Die Gastgeberinnen entschieden das Spiel bereits in den ersten 25 Minuten durch einen lupenreinen Hattrick von Stürmerin Anna Laue (19., 23., 25.). Auch in der Folgezeit hatten die Akteurinnen aus dem Lager des FFC Oldesloe nicht den Hauch einer Chance. Zwei weitere Gegentreffer durch Jennifer Voss und nochmals Laue bescherten den Gästen den höchsten Rückstand zu einer Halbzeit seit dem 9. April 2012 (damals 0:6 in Potsdam - Endstand: 0:8). In der zweiten Halbzeit war der FFC Oldesloe in erster Linie mit einer Schadensbegrenzung beschäftigt. Für das Team sprach, dass es gegen einen übermächtigen Gegner niemals aufgab und "Taina" Lippert immerhin ihr erstes Saisontor erzielte.

FFC Oldesloe: Wiener - Pajonk, Hamed, Hilmer, Nicoleit - Wolfgramm, Engel - Homp, Gieseler, Lippert (80. Gauer)- Thomaschewski.

DFB-Pokal, 2. Hauptrunde: Kinderspiel

13.10.2012 - FFC Oldesloe – 1.FC Lokomotive Leipzig 0:5 (0:4)

In der 2. Runde des DFB-Pokals gastierte Bundesliga-Absteiger Lok Leipzig im Bad Oldesloer Kurpark. In der Liga trennen beide Teams nicht viele Zähler, in Wahrheit aber Welten, wie das Pokalspiel aufzeigte.

Die Statistik war eindeutig: Lok Leipzig hatte in Bad Oldesloe noch nie verloren, nur ein einziges Mal unentschieden gespielt. In eigenem Stadion war dem FFC Oldesloe in den vier Partien gegen die Sächsinnen noch nicht einmal ein Treffer gelungen, den Lok-Frauen dagegen satte acht. Die beiden Siege des FFC gab es in Leipzig. In der Tabelle sah das nicht ganz so eindeutig aus: Lok war zwar Fünfter und Oldesloe Letzter, dazwischen lagen nach dem Oldesloer 2:1 gegen Turbine Potsdam II. und der Leipziger Niederlage in Meppen aber nur noch vier Punkte. Das versprach ein spannendes und interessantes Pokalspiel.



Es wurde alles andere als das. Lok Leipzig war von Beginn an spielbestimmend und drängte die Gastgeberinnen in die Verteidigung. Folgerichtig stand nach sechs Minuten bereits die Führung der Gäste: Nach einem schlechten Abschlag der wieder ins Team gerückten Torhüterin Jennifer Weber war FFC-Nachwuchs Gianna Nicoleit beim Pass von Angelina Lübcke nach außen zu Christina Nauesse nicht auf der Höhe des Geschehens, zwei Leipzigerinnen verpassten die Hereingabe von rechts, doch am zweiten Pfosten schob Gabriella Tóth ins kurze Eck ein. Lok versuchte daran anzuknüpfen. Sie waren giftiger in den Duellen, störten früh und unterbanden so Ansätze des Spielaufbaus der Stormarnerinnen, den man jedoch auch so kaum als geordnet bezeichnen konnte. Auch verarbeitungsfähige lange Bälle auf die einzige Spitze, Gaitana Lippert, kamen nicht an. Das machte es den Leipzigerinnen leicht. Nachdem Lübcke aus 25 Metern über die Latte gezielt hatte, bestand die einzige Oldesloer Szene im gegnerischen Strafraum aus einem Kopfball von Franziska Hilmer, der allerdings so wenig Kraft hatte, dass er auch ohne Eingreifen der Keeperin Sandra Schumann noch vor der Torlinie verhungert wäre (15.).



Wie man es macht, zeigte Lok Leipzig in der 17. Minute: Nauesse schickte die aufgerückte Rechtsverteidigerin Katharina Freitag auf dem Flügel steil. Hilmer konnte nicht mithalten, Freitag flankte aus dem Halbfeld, Weber stoppte das Herauslaufen und stand schließlich bei Ebermanns Direktabnahme ins kurze Eck machtlos im Niemandsland – 0:2. Vorausgegangen war ein Fehlpass von Kristin Engel in der Leipziger Hälfte, symptomatisch für das Oldesloer Spiel, das über die gesamten 90 Minuten keine Kombination mit zweistelliger Zahl an ununterbrochenen Ballkontakten produzierte. Keine drei Minuten später legte Nicoleit Nauesse vor dem Strafraum. Den fälligen Freistoß aus 18 Metern kloppte Anna Green aus 18 Metern mittig über die Hand von Weber hinweg ins Netz und sorgte spätestens nach zwanzig Minuten für die Entscheidung. Den hilflos wirkenden Stormarnerinnen drohte ein bitteres Debakel.



Es spielten weiterhin nur die Sächsinnen. Als Weber an einer Green-Ecke vorbei stolperte, verpasste Nauesse das 0:4, und nach einem schnellen Konter über Ebermann und Lübcke machte es Tóth auch nicht besser, schlenzte über den Kasten (24.). Nach einem Freistoß von Lübcke knapp über das rechte Eck in der 27. Minute kehrte etwas Ruhe ein. Leipzig ließ nach, behielt aber seine geschätzt 65 Prozent Ballbesitz und 70 Prozent gewonnene Zweikämpfe. Oldesloe war kein Gegner, sondern Opfer. Die Gastgeberinnen leisteten sich haarsträubende Fehler, spielten ohne Elan und ließen sich mit spielerischer Leichtigkeit überwinden. Die Handlungsgeschwindigkeit der Gäste war ihnen viel zu hoch, vor allem bei Staffetten mit jeweils nur einem Ballkontakt, und dagegen fanden die teils zu zierlichen, teils zu unbeweglichen Oldesloerinnen kein Mittel.



Bis zur Pause gab es noch zwei Torszenen. In der 37. Minute steckte Marie-Luise Herrmann auf Tóth durch, die legte an Weber vorbei zurück, und Lübcke brauchte gegen ihre ehemalige Teamkollegin aus HSV-Zeiten nur zum 0:4 einschieben. Kurz vor der Pause schlenzte dann noch Erika Szuh knapp drüber. Der Halbzeitstand war auch in der Höhe vollkommen verdient. Oldesloe präsentierte sich erschreckend schwach, fand nie einen Zugang zum Spiel und ließ Lok Räume, von denen mancher Kreisligist zu träumen wagt. Defensiv waren sie völlig überfordert, insbesondere Nicoleit, Hilmer und Pajonk, aber auch der Torhüterin Weber sah man nicht an, dass sie vor eineinhalb Jahren noch beim Zweitligameister Stammkeeperin war. Zwischen beiden Teams lagen spielerisch mindestens zwei Klassen Unterschied. Leipzig legte die Defizite in der Stormarner Spielanlage gnadenlos offen.



Zur zweiten Hälfte kam mit Martha Thomaschewski für Innenverteidigerin Svenja Fritz eine zweite Stürmerin, dafür rückte Vanessa Hamed aus dem Mittelfeld in die Viererkette. Und zunächst flackerte der FFC Oldesloe auf, doch nach fünf Minuten übernahm Lok wieder das Geschehen. Nach einem Freistoß von Green traf Ebermann in der 50. Minute aus spitzem Winkel das Außennetz. Die nächste Chance hatte Nauesse, als sie in eine Halbfeldflanke Greens flog, ihre Direktabnahme jedoch links am Tor vorbei setzte (56.). Die rechte Mittelfeldspielerin sorgte weiter für Dampf: Lübcke spielte ihr den Ball rechts in den Lauf, aus dem heraus sie Nicoleit überrannte und dann zurücklegte. Doch das Zuspiel war zu ungenau für Ebermann, und Weber konnte es aufnehmen (62.).



Danach verflachte die Partie deutlich. Beim FFC Oldesloe war das Bemühen erkennbar. Sie waren im zweiten Abschnitt etwas mutiger, nahmen am Spiel teil, blieben aber mehr als harmlos. Lok Leipzig tat nicht mehr als nötig, spielte die Angriffe nicht zuende. Daraus entstand ein fast zwanzigminütiger Leerlauf vor den Toren, und das Geschehen spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Für die Zuschauer war es kein ansehnliches Spiel mehr, zumal Oldesloe trotz mehr Spielanteilen die Ideen fehlten, um selbst diese freundliche Einladung in handfeste Tormöglichkeiten zu verwandeln. Es war schon bezeichnend, dass sich der Stadionsprecher nicht nur bei den 105 Zuschauern für ihr Kommen bedankte, sondern sich auch für die Leistung der Mannschaft entschuldigte und auf das bessere Wetter verweisen musste, um diesem Vormittag überhaupt etwas Positives abgewinnen zu können. Diese Ansage folgte in kurzem Abstand zum 0:5 durch die vier Minuten zuvor eingewechselte Florin Wagner, die sich in der 80. Minute ein Herz fasste und aus 30 Metern abzog. Der Ball senkte sich hinter Weber in die Maschen.

Und wie sahen Oldesloer Angriffe gegen Leipzigerinnen im Schongang aus? Pajonk bediente rechts Thomaschewski mit einem langen Ball. Die Stürmerin setzte sich gegen Green durch und passte quer, und in der Mitte säbelte die eingewechselte Janine Gauer über das Spielgerät. Die letzte Möglichkeit hatte Lok, als Christin Janitzki rechts einen langen Ball von Lysann Schneider erlief und die Oldesloer Abwehr hinter sich ließ, aus halbrechter Position jedoch vorbei schoss (87.).



Halbzeit- und Endergebnis gaben das Spielgeschehen treffend wieder. Schlüssel für diesen klaren Sieg der Leipzigerinnen waren die Impulse aus dem Mittelfeld und das schnelle Umschalten zwischen Abwehr und Angriff. Der Ball lief nach Belieben durch ihre Reihen. Sie waren dem Tabellenletzten in allen Belangen mindestens eine Klasse überlegen. Der Gastgeber hingegen präsentierte sich als blasser Abklatsch früherer FFC-Mannschaften. Obwohl Leipzig in der zweiten Hälfte nicht mehr als Auslaufen mit Ball praktizierte, war es Oldesloe nicht möglich, einen ernsthaften Torschuss in den 90 Minuten abzugeben. Auch wenn man berücksichtigen muss, dass Spielerinnen wie Julia Weigel und Maja Schubert fehlten und dass das gescheiterte Experiment mit dem VfB Lübeck sowohl in der Zuschauerzahl (diesjähriger Schnitt 90 Zuschauer im Gegensatz zu über 140 in den Vorsaisons) als auch hinsichtlich der Attraktivität bei der Kaderzusammenstellung deutliche Spuren hinterlassen hat, bleibt doch eine Erkenntnis: Angesichts des zweiten Abstiegskampfes in Folge und des blutleeren Auftritts in diesem Sechzehntelfinale stellt sich unweigerlich, wenn auch nicht öffentlich, die Trainerfrage.

FFC Oldesloe 2000:
Weber – Nicoleit, Hilmer, Fritz (46. Thomaschewski), Pajonk – Engel, Hamed, Wolfgramm, Homp – Lippert (70. Gauer), Gieseler (73. Runge)

 

08.10.2012 - FFC Oldesloe fehlt der Glaube

Die Bundesligafrauen des FFC Oldesloe sind sang- und klanglos aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Michael Clausen unterlag in der 2. Hauptrunde dem Erstligaabsteiger 1. FC Lokomotive Leipzig auch in dieser Höhe verdient im nur spärlich gefüllten Kurparkstadion bei bestem Wetter deutlich mit 0:5 (0:4). Die Stormarnerinnen hatten von Beginn an nicht den Hauch einer Siegchance. Zu dominant waren die Gegnerinnen.

"Heute konnten wir unsere Leistung, die wir vor einer Woche bei unserem 2:1-Sieg gegen Turbine Potsdam gezeigt haben, nicht abrufen. Für einen Gegner wie Leipzig benötigen wir eine einhundertprozentige Leistung. Das haben wir leider nicht geschafft", resümierte Clausen nach dem Spiel.

Tja, die Partie war dann schon nach dem zügigen 0:3-Rückstand nach nur 20 Spielminuten gelaufen und die Spielerinnen, die beim jüngsten Heimsieg über Staffelmeister Potsdam noch überwiegend Grandezza zeigten, ließen bereits nach dem 0:2 die Köpfe hängen. Die Körpersprache der Akteurinnen war von Beginn an nicht auf Sieg eingestellt. Viele Aktionen wirkten vom Start weg etwas schläfrig, was sicher nicht ausschließlich an der frühen Anstoßzeit am Sonntagvormittag um 11 Uhr lag. "Uns haben heute der Glaube und das Feuer gefehlt", stellte Coach Clausen fest. Und die Vereinsvorsitzende Anja Völker meinte nüchtern nach dem Spiel: "Das war ein verdienter Sieg von Leipzig. Bei uns war die Laufbereitschaft nicht groß, es war insgesamt zu wenig. Das war eine enttäuschende Leistung!"

Der FFC Oldesloe hatte während der 90 Spielminuten nicht eine einzige Torchance zu verzeichnen. Leipzig hätte angesichts der eigenen Tormöglichkeiten durchaus noch höher gewinnen können. Immerhin steckte Oldesloe nicht auf und wehrte sich in der zweiten Halbzeit streckenweise gegen das drohende halbe Dutzend Gegentore. "Der Gegner hatte eine große individuelle Klasse. Die Mannschaft war sehr robust", lobte Michael Clausen die Spielerinnen von Lokomotive Leipzig. Und was war positiv beim FFC Oldesloe? "Gianna Nicoleit hat auf der linken Abwehrseite ein gutes Spiel gemacht", antwortete der Trainer Clausen. Der Rest war nur noch Schweigen.

FFC: Weber - Pajonk, Fritz (46. Thomaschewski), Hilmer, Nicoleit - Hamed, Wolfgramm - Homp, Gieseler (73. Runge), Engel - Lippert (70. Gauer)

 

1.10.2012 -2:1 - FFC Oldesloe bejubelt ersten Saisonerfolg

Die Wege zum sportlichen Ruhm sind ohne Zweifel oft rau, der höchst überraschende, aber vollkommen verdiente 2:1-Heimsieg des bis dato punktlosen FFC Oldesloe in der 2. Frauenfußball-Bundesliga über Vorjahresmeister Turbine Potsdam II gehört zweifellos in die Kategorie glorreicher Sieg! Gleich nach dem Abpfiff öffnete der Himmel seine Schleusen.

Die Mannschaft lief sich fortan im strömenden Regen aus und FFC-Trainer Michael Clausen konnte sein Glück, da es während der 90 Minuten regenfrei gewesen war, mit seinen sekundenschnell gewordenen klatschnassen Haaren kaum in Worte kleiden: "Puh! Endlich haben wir die ersten drei Punkte eingefahren. Der Gegner hatte ja nur zwei Torchancen. Aber wir müssen noch weiter an uns arbeiten."



Gegenüber der herben 1:6-Niederlage in der Vorwoche in Jena gab es im Ensemble nur eine personelle Veränderung: Kristin Engel rückte aus der rechten Defensivposition aus der Viererkette in das offensive linke Mittelfeld. Für Engel verteidigte Ronja Pajonk. Schon in den ersten fünf Spielminuten zeigte der FFC eine gute Präsenz, Aufmerksamkeit in den Zweikämpfen und auch der Ball lief erstaunlich gut und ohne Fehl und Tadel im Spielaufbau. Die ersten 30 Minuten verdienten das Prädikat eines großartig. Die Spielerinnen des FFC arbeiteten fleißig. Potsdam hatte das letzte Duell gegen den FFC an Ostermontag 2012 noch mit 8:0 gewonnen, war aber am Sonnabend vor der Minuskulisse von nur noch 53 Zuschauern im Kurparkstadion in den ersten 45 Minuten absolut chancenlos.

In der 26. Minute verwandelte Kapitänin Vanessa Hamed einen von Felicitas Rauch an der starken Vera Homp verursachten Foulelfmeter sicher mit einem Schuss in die linke Torecke. Sechs Minuten später schloss Madeline Gieseler eine tolle Kombination souverän zum 2:0 ab. Potsdam wirkte in dieser Phase wie paralysiert, wachte danach aber aus dem Albtraum auf und verfügte bis zum Spielende über die größeren Spielanteile. "Die ganze Mannschaft hat gut gearbeitet. In der Schlussphase wurde es etwas hektisch, da haben die Spielerinnen in der Defensive die Bälle nur noch planlos nach vorne geschlagen. Das müssen wir das nächste Mal noch verbessern", sagte Michael Clausen.

Allerdings: während der ganzen Partie gab es auf Seiten des FFC Oldesloe keinen einzigen gravierenden individuellen Fehler wie in den ersten drei Saisonspielen mit der Bilanz von 3:16 Toren zu notieren. Auch Torhüterin Friederike Wiener strahlte eine unglaubliche Ruhe, Sicherheit und Souveränität aus. Der Sieg des klaren Außenseiters FFC Oldesloe hatte einen Hauch von Magie. Der Gegner taumelte von Beginn an blindlings in die eigene Falle der scheinbaren Überlegenheit. Oldesloe war beweglicher, hielt sich an die taktische Grundordnung des Coaches Clausen und sorgte mit einem frischen Auftritt für einen denkwürdigen Nachmittag, in dem sich alle eingesetzten 13 Spielerinnen die Bestnote mit Sternchen verdienten. FFC Oldesloe: Wiener - Pajonk, Fritz, Hilmer, Hegeler - Hamed, Wolfgramm - Homp, Gieseler, Engel (78. Nicoleit) - Lippert (80. Thomaschewski)

Bilder zurm Spiel: [...hier]

 

24.09.2012 -1:6-Debakel für den FFC Oldesloe in Jena

Die sportliche Talfahrt der Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe hält an. Bei dem FF USV Jena II verlor das Ensemble aus der Kreisstadt wie in der Vorsaison mit 1:6 (0:4). Es war im dritten Saisonspiel die dritte Niederlage. Der FFC bleibt Tabellenletzter.

Oldesloes Trainer Michael Clausen vertraute in Thüringen bis auf eine Ausnahme (Madeline Gieseler stürmte für Kristina Kucharski) derselben Elf, die zwei Wochen zuvor 2:4 in Magdburg verloren hatte. Nach sechs Minuten aber erzielte Christiane Gotte bereits das 1:0 für Jena. Nur drei Minuten später traf erneut Gotte im Duell des Vorletzten gegen den Letzten zum 2:0. Nach neun Minuten war die Partie im UNI-Sportzentrum Oberaue dann praktisch entschieden. Nach dem 3:0 für Jena durch Saskia Lehnert (26.) nahm Clausen einen Doppelwechsel vor: für Kristin Engel und Vera Homp kamen Martha Thomascheski und die erst 16 Jahre alte Gianna Nicoleit (35.). Fortan ging es nur noch um die Schadensbegrenzung. Als Dana Walther das 4:0 für Jena erzielte zeichnete sich das Debakel bereits ab. Nach Christina Gottes dritten Treffer erzielte Vanessa Hamed per Elfmeter den Ehrentreffer für den FFC.

FFC Oldesloe: Wiener - Engel (34. Thomaschewski), Hilmer, Fritz, Hegeler - Wolfgramm, Hamed - Homp (34. Nicoleit), Pajonk (74. Runge)- Gieseler, Lippert

 

10.09.2012 - FFC geht erneut leer aus

Der FFC Oldesloe hat auch sein zweites Saisonspiel verloren. Die Stormarnerinnen unterlagen gestern beim Magdeburger FFC mit 2:4 (0:2) und bleiben damit Tabellenschlusslicht in der 2. Fußball-Bundesliga Nord.

FFC-Trainer Michael Clausen musste in Magdeburg erneut auf seinen Neuzugang Maja Schubert (28) verzichten, die mit einem Knorpelschaden im Knie die komplette Hinrunde ausfällt. Gegenüber der 0:6-Heimniederlage zum Saisonstart gegen den 1. FC Lübars veränderte Clausen die Startaufstellung dann doch erheblich: Neuzugang Franziska Hilmer, in der Vorwoche noch in der Zweiten aktiv, spielte zusammen mit Svenja Fritz in der Innenverteidigung. Dafür rückte Malin Hegeler aus der Mitte hinaus auf die linke Außenbahn. Im Mittelfeld spielte Neuzugang Vera Homp dieses Mal von Beginn an für Sandra Runge. Vanessa Hamed und Carina Wolfgramm spielten beide von Beginn an auf der "Sechser-Position". In den ersten 20 Spielminuten zeigte der FFC eine kompakte Leistung. Das 1:0 für Magdeburg kam unglücklich zustande: Dania Schusters Flanke landete direkt im Tor. "Der Ball war vorher einen halben Meter im Seitenaus. Das war eine klare Fehlentscheidung. Allerdings sah unsere Torhüterin Friederike Wiener bei dieser Szene nicht gut aus", sagte Michael Clausen nach dem Spiel.



Bis zur Halbzeit hatten Gaitana Lippert und Carina Wolfgramm noch zwei gute Chancen konnten diese jedoch nicht nutzen. Beim 0:2 sah die FFC-Abwehr nach einer Ecke nicht gut aus, beim 0:3 konnte Abwehrspielerin Malin Hegeler den Ball erst eindeutig hinter der Torlinie wieder in das Spielfeld befördern. Die eingewechselte Martha Thomaschewski besorgte dann in der 62. Minute mit einem Schuss in die lange Ecke das erste Saisontor für den FFC. In der Folge bemühte sich das Team weiter um den Anschluss, konnte aber bis auf das 2:4 durch ein Eigentor von Anne Roeloffs nach einem Schuss von Madeline Gieseler keine Akzente mehr setzen. "Positiv ist, dass sich die Mannschaft bis zuletzt bemüht hat, das Spiel noch zu drehen. Franziska Hilmer hat in der Abwehr ein gutes Debüt gegeben. Und die Ordnung im Spiel war schon besser als gegen Lübars", resümierte Clausen. FFC Oldesloe: Wiener - Engel, Hilmer, Fritz, Hegeler - Wolfgramm, Hamed (54. Gieseler) - Homp, Pajonk (65. Nicoleit) - Kucharski (46. Thomaschweski), Lippert.

SR: Seemann (Oldisleben); Z: 80.

Tore: 1:0 Schuster (19.), 2:0 Gabrowitsch (35.), 3:0 Cruz (55.), 3:1 Thomascheswski (62.), 4:1 Schuster (77.), 4:2 Roeloffs (80., Eigentor).

 

02.09.2012 -FFC kassiert zum Auftakt 0:6-Schlappe

136 Zuschauer hatte den Weg in den Oldesloer Kurpark am gestrigen Sonntag gefunden, um den Saisonstart des FFC Oldesloe in der 2. Frauenfußball-Bundesliga Nord gegen den 1. FC Lübars zu verfolgen. Doch wer es mit den Stormarnerinnen hielt, dem dürfte angesichts der deutlichen Auftaktniederlage das Herz geblutet haben. Gleich mit 0:6 (0:4) geriet das Team von Trainer Michael Clausen gegen die Gäste aus der Hauptstadt unter die Räder und kassierte damit die höchste Heimschlappe seit dem Zweitligaaufstieg im Jahre 2007.

Torwart - nein, doch nicht: FFC-Keeperin Friederike Wiener und Kristin Engel (im Hintergrund) sind sich nicht einig, Lavinia Timme nimmt das Geschenk dankend an und trifft zum 0:2. Foto: Sievers



Der Sonntagnachmittag stand von Beginn an unter einem ungünstigen Stern für den FFC: schon beim Aufwärmen bestanden Vanessa Hamed und Neuzugang Maja Schubert (sie kam vom Hamburger SV) den Fitnesstest nicht. Für beide kamen dann kurzfristig Spielführerin Svenja Fritz inm Abwehrzentrum für Hamed und Sandra Runge für Schubert im Mittelfeld zum Einsatz. Maja Schubert hat einen Meniskusschaden davon getragen und fuhr noch am Sonntag zu einer weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.



Von der ersten Minute an stotterte entsprechend der Motor des FFC Oldesloe bedenklich. Das Team hatte während der 90 Minuten Spielzeit nicht eine einzige Torchance und war angesichts der zahlreichen Gelegenheiten der Berlinerinnen mit dem Endresultat noch gut bedient. Torhüterin Friederike Wiener verhinderte in der Schlussphase des Spiels mit zahlreichen guten Paraden ein Debakel. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Der Gegner hatte viel zu viel Platz im Mittelfeld. Die Gegentore Nummer zwei und drei dürfen normal gar nicht fallen", kritisierte Außenverteidigerin Kristin Engel. "Wir haben uns zu wenig gewehrt. Lübars war in seinen Aktionen entschlossener und hat jeden knappen Zweikampf gewonnen. Wir haben in der ersten Halbzeit auch unnötige Gegentore bekommen", analysierte FFC-Coach Michael Clausen den verpatzten Saisonstart. Immerhin hat Clausen auch positive Momente gesehen: "Friederike Wiener hat trotz der Gegentore Nummer drei und vier eine gute Partie gespielt. Malin Hegeler hat mir auch gut gefallen und die Einstellung von Kristin Engel war ebenfalls gut", lobte Clausen Teile seines Ensembles. "Man hat auch gesehen, dass Svenja Fritz fast ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss die Spielpraxis noch fehlt", setzte Clausen hinzu. Fazit: für den FFC Oldesloe war es in allen Belangen ein unheilvoller Tag. "Wir können froh sein, dass wir am Ende nicht noch höher verloren haben", gestand Clausen. Es ging einfach alles schief. Sinnbildlich war das Tor zum 4:0 in der 45. Minute, als Nicole Hansen mit einem Treffer aus dem Raritätenkabinett aus 35 Metern (!) Entfernung traf. FFC Oldesloe: Wiener - Engel, Hegeler, Fritz, Pajonk - Wolfgramm, Runge (46. Homp), Thomaschewski - Kuchharski, Gieseler (66. Nicoleit) - Lippert (77. Gauer)

SR: Dittmann (Stadthagen)

Zuschauer: 136. Tore: 0:1 (11.) Liepack, 0:2 (34.) Timme, 0:3 (39.) Timme, 0:4 (45.) Hansen, 0:5 (48.) Anane, 0:6 (77.) Anane


Bilder zurm Spiel: [...hier]

 

26.08.2012 - 5:0 – aber noch viel Luft nach oben

FFC Oldesloe setzt sich in der 1. Runde des DFB-Pokals in Neubrandenburg durch.

Der FFC Oldesloe hat erneut die zweite Runde im DFB-Pokal der Frauen erreicht. Beim Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Neubrandenburg setzte sich das Team von Trainer Michael Clausen zwar souverän mit 5:0 (4:0) durch. Clausen war mit Blick auf den Saisonstart in der 2. Liga in einer Woche gegen den 1. FC Lübars (So., 14 Uhr, Kurparkstadion) aber nicht zufrieden: „Da muss noch mehr kommen.“

Noch vor zwei Wochen hatten die Oldesloerinnen den gleichen Gegner in einem Testspiel in Grevesmühlen mit 8:0 besiegt. Doch in Neubrandenburg taten sich die FFC-Frauen zunächst schwer. Das allerdings nicht mit dem Gegner, sondern der sehr hohe und zudem extrem stumpfe Rasen machte dem FFC zu schaffen. So dauerte es einige Minuten, bevor sich die ersten Chancen ergaben. Madeline Gieseler gelang schließlich in der 10. Minute das 1:0. Und als Vanessa Hamed nur drei Minuten später einen an Kristina Kucharski verwirkten Foulelfmeter zum 2:0 verwandelte, war die Partie früh entschieden. Dennoch legte das Clausen-Team bis zur Pause noch zweimal nach: Hamed nach einer Kucharski- Ecke per Kopf (28.) und Sandra Runge, die den Ball nach einer abgeblockten Chance von Gieseler aus 25 Metern über die herausgestürmte Torfrau hinweg ins Tor schoss (40.), erhöhten zur deutlichen Pausenführung.

Was Clausen dann nach Wiederbeginn von seinem Team sah, machte ihn ärgerlich. Offenbar im Gefühl des sicheren Vorsprungs spielte sein Team bis zur 70. Minute „Larifari-Fußball“. Eine solche Phase dürfe man sich in der 2. Liga nicht leisten, machte Clausen seinem Team nachher klar. Erst in der Schlussphase erspielte sich der FFC noch einmal eine Handvoll weitere Chancen, von denen die eingewechselte Martha Thomaschewski eine zum Endstand nutzte (80.).ing

FFC: Wiener – Engel, Hamed, Hegeler, Nicoleit - Wolfgramm, Runge (46. Schubert), Pajonk (46. Thomaschewski) – Gieseler (75. Gauer) – Kucharski, Lippert.

 

DFB-Pokal: FCN-Frauen unterliegen FFC Oldesloe mit 0:5

Fast wie erwartet sind die Regionalliga-Frauen des 1. FC Neubrandenburg 04 in der 1. DFB-Pokal-Runde ausgeschieden. Vor knapp 70 Zuschauern im Jahnstadion unterlagen die Gastgeberinnen den klar favorisierten Zweitliga-Spielerinnen des FFC Oldesloe mit 0:5. „Ich denke, wir haben uns sehr gut verkauft, vor allem die zweite Hälfte. Auf dieses Spiel lässt sich mit Blick auf den Regionalliga-Auftakt aufbauen“, meinte FCN-Trainer Onni Berner.

Dabei sah es zu Beginn gar nicht so gut für den FCN aus, vieles erinnerte an die Testspielniederlage (0:8) vor gut zwei Wochen. 0:2 nach 13 Minuten, das 0:3 schon in der 23. Minute. Zur Pause lagen die Schleswig-Holsteinerinnen sogar 4:0 vorn. „Ein deutliches Pausenergebnis was aber in meinen Augen die erste Hälfte nicht ganz wiederspiegelt. Wir waren nicht vier Tore schlechter“, so Berner

Nach dem Seitenwechsel wussten sich die Vier-Tore-Städterinnen allerdings zu steigern, kamen sogar zu zwei guten Torchancen, die die FFC-Keeperin hielt. Acht Minuten vor Schluss gelang den Gästen noch der 5:0-Endstand.

1.FC Neubrandenburg 04 – FFC Oldesloe 0:5 (0:4)

Tore: 0:1 Gieseler (11.), 0:2 Hamed (13. Foulelfmeter), 0:3 Hamed (22.), 0:4 Runge (39.), 0:5 Cziborra (81. Eigentor)

 

21.08.2012 -2:5-Dämpfer im Testspiel gegen Bergedorf 85

Einen Dämpfer zur vielleicht richtigen Zeit kassierten die Zweitligafußballerinnen des FFC Oldesloe im Testspiel gegen Regionalligist Bergedorf 85. Die von Michael Clausen gecoachten Stormarnerinnen unterlagen zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Liga den eine Klasse tiefer um Punkte spielenden Hamburgerinnen verdient mit 2:5 (1:1).

Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2012/13 im DFB-Pokal gegen den 1. FC Neubrandenburg offenbarten die Oldesloerinnen läuferische Defizite. Die sorgten dafür, dass der Gegner im Mittelfeld beinahe nach Belieben schalten und walten konnte. Die Lücken nutzte Bergedorf clever, um immer wieder Druck auf die Oldesloer Abwehr auszuüben und sich so Chancen zu erspielen. Möglichkeiten des FFC indes waren über die gesamte Spielzeit rar. Zwei der wenigen Chancen nutzten Madeline Gieseler zum 1:1-Pausenstand und Neuzugang Vera Homp (kam vom HSV) zum zwischenzeitlichen 2:3.

 

10.08.2012 - Clausen trotz Niederlage zufrieden

Die Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe haben ein Vorbereitungsspiel gegen die männliche C-Jugend des VfB Lübeck am Mittwochabend auf dem Kunstrasen des Kurparkstadions nach teils ansprechender Leistung mit 3:6 (2:2) verloren. Gespielt wurde über die Distanz von zwei Mal 40 Minuten. Die Tore für die Stormarnerinnen, deren neue Saison mit dem Punktspiel am 2. September um 14 Uhr daheim gegen den 1. FC Lübars Berlin beginnt, erzielten Kristina Kucharski (27. Minute), Gaitana Lippert (40.) und Madeline Gieseler (80.).



"Das Ergebnis war zweitrangig. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir einige neue Spielerinnen gebracht - dieses neu zusammengestellte Team muss sich erst finden", sagte FFC-Trainer Michael Clausen, der gegen die Lübecker ein 3-5-2-System ausprobierte. In der Vorsaison gab es meistens ein 4-5-1-System, erst in der Endphase der Spielzeit ließ Clausen mit zwei Stürmerinnen spielen.

Zu ihrem Comeback nach langer Verletzungspause kam Abwehrchefin Svenja Fritz (25), die erstmals zwanzig Minuten lang nach ihrem am 23. Oktober 2011 in Duisburg erlittenen Kreuzbandriss wieder ran durfte. "Ich bin froh, dass ich wieder trainieren und spielen kann. Ich hoffe, dass ich wieder ganz fit in die neue Saison gehen kann", sagte eine glückliche Fritz, die seit dem Gründungsjahr 2000 ihre Stiefel für den FFC schnürt.

Noch umfasst der aktuelle Kader 17 Spielerinnen, neu ist fortan Martha Thomachewski (25), die aus Siems kam und im linken offensiven Mittelfeld gegen den VfB einen starken Eindruck hinterließ. Souverän spielten auch die beiden weiteren Neuzugänge Vera Homp und Maline Hegeler. "Zwei weitere neue Spielerinnen haben wir noch im Visier, die Verhandlungen laufen", sagte FFC-Sportmanager André Niemann zur geplanten Erweiterung des noch dünnen Kaders, der an diesem Wochenende gemeinsam mit der zweiten Mannschaft ein Trainingslager im mecklenburgischen Boltenhagen an der Ostseeküste absolviert.

Am Sonnabend kickt die Clausen-Elf ab 13 Uhr gegen den Erstrundenpokalgegner 1. FC Neubrandenburg - die Generalprobe für das auswärts stattfindende DFB-Pokalspiel am 25. August. Am Sonntag wird dann ab 15 Uhr gegen Rostock getestet.

FFC Oldesloe: Weber (41. Wiener) - Engel (41. Hilmer), Hegeler (60. Fritz), Pajonk (41. Nicoleit) - Homp, Wolfgramm, Runge, Kucharski, Thomachewski - Gieseler, Lippert (41. Gauer).

 

24.07.2012
Trainingsauftakt: Drei fehlen noch beim FFC

Mucksmäuschenstill war es, als Cheftrainer Michael Clausen (53) zum ersten Training der Zweitliga-Fußballerinnen des FFC Oldesloe für die anstehende Saison 2012/13 bat.Neuzugang Vera Homp, die Tochter des ehemaligen HSV-Profis Tobias Homp (48), erschien als Erste. "Von Vera Homp erwarte ich eine Menge, sie hat gute Fähigkeiten", sagt Clausen. 14 Spielerinnen absolvierten das erste Training auf dem Kunstrasen neben dem Stadion.

Mit Hilfe einer seit zwei Monaten operierenden Marketing-Arbeitsgruppe, die sich aus drei Spielerinnen und externen Kräften zusammensetzt, möchte der Klub die Rahmenbedingungen für seine Spielerinnen verbessern. Carina Wolfgramm kam am Freitag etwa mit einem nagelneuen weißen Citroën zum Training, den eine Mietwagenfirma aus Bad Oldesloe für die Spielerinnen, die von Hamburg aus anreisen müssen, künftig anteilig zur Verfügung stellt.



Torhüterhin Friederike Wiener befand sich zum Auftakt noch im Urlaub, Kristin Engel war krank, sah sich aber zusammen mit der neuen Teammanagerin Denise Lehmann, die in der vergangenen Saison bis zur ihrer Rückenverletzung noch beim FFC kickte, das Training an. Weiter fehlte auch Stürmerin Madeline Gieseler (Foto), die sich in diesen Tagen verstärkt um einen Studienplatz bemüht.

Ganz verzichten muss Clausen künftig auf seine Defensivkünstlerin Johanna Wöhler (25), die sich nach zwölf Jahren beim FFC fortan ganz auf ihr Studium konzentrieren möchte. "Das ist schade", so Clausen, "ich hätte Johanna gern zur Führungsspielerin in der neuen Saison aufgebaut. Aber der Beruf ist nun mal wichtiger." Wöhler bleibt dem FFC aber als Mitglied des Vorstandes für den Bereich Marketing und Presse noch für zwei Jahre erhalten.

Während des Trainingsspiels hatte Clausen Gelegenheit zum Gespräch am Rande des Spielfelds. "Im letzten Jahr hatten wir einen großen Kader, der die Erwartungen bei weitem nicht erfüllen konnte. In dieser Saison ist der Kader kleiner, aber vielleicht passt es dann besser. Ich habe ein ganz gutes Gefühl für die neue Saison." Im Training befindet sich nach ihrem Kreuzbandriss auch wieder Abwehrspielerin Svenja Fritz (24). "Sie wird noch etwa zwei Monate brauchen, ehe sie wieder spielen kann", sagt Clausen, der das erste Training der Vorbereitung nach 76 Minuten beendete.

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